AT224519B - Einstelleinrichtung für Backenträger bei Skibindungen - Google Patents

Einstelleinrichtung für Backenträger bei Skibindungen

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AT224519B
AT224519B AT706760A AT706760A AT224519B AT 224519 B AT224519 B AT 224519B AT 706760 A AT706760 A AT 706760A AT 706760 A AT706760 A AT 706760A AT 224519 B AT224519 B AT 224519B
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AT
Austria
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toothed
ski
jaw
jaw carriers
recesses
Prior art date
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AT706760A
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English (en)
Inventor
Nils Tage Forzelius
Original Assignee
Nils Tage Forzelius
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/005Ski bindings with means for adjusting the position of a shoe holder or of the complete binding relative to the ski
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/003Non-swivel sole plate fixed on the ski

Landscapes

  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einstelleinrichtung für Backenträger bei Skibindungen   Die Erfindung betrifft eine Einstelleinrichtung für Backenträger bei Skibindungen mit zwei gezahnten Backenträgern, die zwischen einer feststehenden Zahnleiste und einer zum Einstellen der Backen zwischen dem Ski und einer Deckplatte verschiebbaren Zahnleiste angeordnet sind, wobei die Backenträger durch das Festsetzen der verschiebbaren Zahnleiste sperrbar sind. 



  Bei bekannten Einstelleinrichtungen dieser Art ist es sehr umständlich und zeitraubend, die Backenträger mit einfachen Mitteln einzustellen, wobei überdies eine wirksame Sperre der Einstelleinrichtung schwierig ist. Bei einer bekannten Einstelleinrichtung dieser Art ist die vordere Zahnleiste in Richtung auf die Skispitze hin zu sich selbst parallel verstellbar angeordnet, wobei diese Zahnleiste mit Langlöchern an zwei Schrauben parallel geführt und gegen die Kraft einer Blattfeder in ihre Freigabestellung verschiebbar ist. In dieser Freigabestellung gibt die Zahnleiste, da sie nur zu sich selbst parallel verstellbar ist. beide Backenträger frei.

   Es wird daher schwierig, die Backenträger wie gewünscht einzustellen, da einerseits die Zahnleiste in der Freigabestellung gehalten werden muss und es anderseits-da beide Backenträger freigegeben sind-notwendig wird, während des Einstellens des einen Backenträgers den bereits eingestellten, andern Backenträger in dieser Stellung festzuhalten, da sonst die Gefahr besteht, dass sich auch der bereits eingestellte Backenträger wieder verstellt und so ein neuerliches Einstellen notwendig wird. Andere bekannte Einstelleinrichtungen sind noch unpraktischer und überdies störungsanfällig. So ist es bereits bekannt, die verstellbare Zahnleiste über Exzenter, Spindelkurven oder Keile zu verstellen und auch zu fixieren.

   Auch bei diesen Einrichtungen müssen jeweils beide Backenträger gleichzeitig eingestellt bzw. der eine Backenträger während des Einstellens des andern festgehalten werden. Einstelleineinrichtungen der letztgenannten Art sind ausserdem, wenn offenliegende, mit Gewinde versehene Teile verwendet werden, der Korrosion ausgesetzt, die ihre Funktionsfähigkeit schon nach kürzerem Gebrauch zumindest beeinträchtigt, wenn nicht gar aufhebt. 



  Alle diese Nachteile werden bei einer erfindungsgemässen Einstelleinrichtung im wesentlichen dadurch beseitigt, dass die verschiebbare Zahnleiste und die Deckplatte beiderseits der Längsmittellinie des Skies mit je einer Aussparung versehen sind, durch die hindurch die verschiebbare Zahnleiste mit Hilfe eines Werkzeuges betätigbar ist, wobei die Aussparungen in der Zahnleiste gegenüber den Aussparungen in der Deckplatte um eine im wesentlichen der Bewegung der Zahnleiste bei derem Lösen von den Bakkenträgern entsprechende Strecke nach hinten versetzt sind und dass die verschiebbare Zahnleiste zum Lösen von nur einem der Backenträger um die Berührungsstelle mit dem jeweils andern Backenträger schwenkbar ist.

   Bei einer erfindungsgemässen Einstelleinrichtung können somit die Backenträger wahlweise gemeinsam oder auch nur jeder für sich verstellt werden, wobei es durch Steckenlassen des Werkzeuges in den zweckmässig als Schlitzen ausgebildeten Aussparungen möglich wird, die verstellbare Zahnleiste in der gelösten Stellung zu fixieren, ohne dass sie von Hand aus gehalten werden müsste. Ferner wird durch das Versetzen der Aussparungen von Zahnleiste und Deckplatte gegeneinander erreicht, dass die Öffnungen der Deckplatte verhältnismässig klein gehalten werden können und überdies bei in der Haltestellung befindlicher Zahnleiste von dieser zum Grossteil nach unten hin abgeschlossen werden. 



  Weitere Einzelheiten und zweckmässige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes gehen aus der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung hervor. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbebpiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigen : Fig. 1 eine Einstelleinrichtung in Draufsicht bei teilweise entfernter Deckplatte und die Fig. 2 und 3 Schnitte nach den Linien B-B bzw. A-A der Fig. 1. 



  Auf einem Ski 1 ist eine Backeneinstelleinrichtung vorgesehen, die aus einer Grundplatte 17 und   

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 einer Deckplatte oder oberen Platte 10 besteht, zwischen welchen zwei Backenträger 11,16, eine hinte- re Zahnleiste 22, eine vordere Zahnleiste 7, eine Feder 3 und eine Zwischenplatte 6 angeordnet sind. Die hintere Zahnleiste 22 und die Zwischenplatte 6 sind, z. B. mittels Punktschweissung, auf der Grundplat- te 17 befestigt und zusammen mit dieser und der oberen Platte 10 auf den Ski 1 mittels Holzschrauben 2,
5, 20 und 21 angebracht. Die Backenträger 11,16 sind auf bekannte Weise vorne und hinten mit Zäh- nen 13,18 versehen, die mit Zähnen 12 und 19 an der hinteren und vorderen Zahnleiste 22,7 zusam- menwirken.

   Die vordere Zahnleiste 7 ist in   U-Form   ausgeführt, wobei die beiden Schenkel sich an den
Schmalseiten der Zwischenplatte 6 entlang erstrecken und eine Führungseinrichtung für die Zahnleiste bilden. Zwischen der Jochpartie der Zahnleiste 7 und der hinteren Breitseite der Zwischenplatte 6 ist die genannte, in Bogenform ausgeführte Feder 3 angeordnet, welche danach strebt, die vordere Zahnleiste 7 nach hinten zum Eingriff in die   Backenträger   11, 16 zu bringen. Die Feder 3 kann selbstverständlich auch durch zwei einzelne Federn. ersetzt werden, von denen die eine auf die linke Seite der Zahnleiste 7 und die-andere Feder auf die rechte Seite der Zahnleiste einwirkt. 



   In der vorderen Zahnleiste 7, der oberen Platte 10 und der'Grundplatte 17 ist eine Betätigungsein- richtung angeordnet, um die beiden Backenträger 11,16 von. den Zahnleisten 7,22 zu lösen, welche
Einrichtung aus zwei rechteckigen Schlitzen 23 in der oberen Platte 10 beiderseits der Mitte der Zahn- leiste und aus zwei unterhalb dieser Schlitze mit denselben fluchtende Schlitzen in der Grundplatte 17 sowie zwei gegenüber den Schlitzen 23,8 etwas nach hinten verschobenen Schlitzen 9 in der Zahnlei- ste 7 besteht. Diese Einrichtung ist derart ausgeführt, dass eine durchgehende Öffnung von der oberen Plat- te 10 zum Ski 1 gebildet wird, wenn die vordere Zahnleiste 7 in der auf der Zeichnung dargestellten
Stellung zum Eingriff mit den Backenträgern 11,16 kommt, wobei diese Öffnung ausreichend breit ist, urn in sie ein Hilfsmittel,   z.

   B.   einen Schraubenzieher od. dgl. einführen zu können. Die Strecke, um welche die Schlitze 9 in der Zahnleiste 7 gegenüber den Schlitzen 23,8 in der oberen Platte 10 bzw. 



   Grundplatte 17 verschoben sind, entspricht im wesentlichen der Summe der Höhen der Zähne 12 und 19, d. h. der erforderlichen Bewegung der Zahnleiste 7, um die beiden Zahnleisten 7,22 ausser Eingriff mit den gezahnten Kanten 13,18 der Backenträger zu bringen. Die Schlitze 8 in der Grundplatte sind nicht unbedingt erforderlich und können weggelassen werden, sie erleichtern jedoch die Betätigung der Zahn- leiste 7. Zwischen den Schlitzen 23,9 und 8 ist eine zum Sperren der Zahnleiste 7 dienende Schraube 4 angeordnet, die sich bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel durch die obere Platte 10 in ein Loch 24 der Zahnleiste 7 hineinerstreckt und als Metallschraube ausgeführt ist, wobei das Loch in der oberen Platte 10 oder in der Zahnleiste 7 zweckmässig mit Gewinde versehen ist.

   Die Schraube 4 kann jedoch auch durch die Grundplatte 17 in den Ski 1 nineingehen und als Holzschraube ausgeführt sein. Der
Abstand zwischen den beiden Schenkeln der Zahnleiste 7 und den Schmalseiten der Zwischenplatte 6 muss so bemessen sein, dass die Zahnleiste 7 um jede denkbare Anlagestelle zwischen der Zahnleiste 7 und dem   Backenträger   11 bzw. 16 nach Lösen derselben ungehindert geschwenkt. werden kann.

   Die   Backentra-   ger 11,16 sind ausserdem mit je einem Schlitz 14 versehen, wobei eine Abstandsniete 15 sich von der oberen Platte 10 durch den Schlitz 14 in die Grundplatte 17 erstreckt, um einerseits eine ausreichende
Stabilität der oberen Plattenteile 10 zwischen den Zahnleisten 22,7 herbeizuführen und anderseits die Backenträger 11, 16 daran zu hindern, bei gelöster Zahnleiste 7 aus den seitlichen Öffnungen herauszu- fallen und verloren zu gehen. 



   Die Einrichtung wird auf folgende Weise benutzt. Bei getrenntem Einstellen der beiden Backenträger 11,16 wird zuerst die Sperrschraube 4 herausgenommen, damit die vordere Zahnleiste 7 nach Lösen der Backenträger frei verschwenkt werden kann. Sodann wird ein Schraubenzieher oder ein anderes zweckmässiges Hilfsmittel jeweils in die linke oder in die rechte der beiden, durch die Schlitze 23,9, 8 gebildeten, durchgehenden Öffnungen eingeführt und entweder gedreht oder nach vorne geschoben, so dass die Zahnleiste 7 gegen die Wirkung der Feder 3 ausser Eingriff mit dem jeweiligen Backenträger gebracht und um den andern, von dem Schraubenzieher abgekehrten Backenträger geschwenkt wird. Dadurch kann der beim Schraubenzieher befindliche, gelöste Backenträger in die   gewünschte   Stellung gebracht werden. 



  'Wenn dies geschehen ist, wird der Schraubenzieher aus der Öffnung herausgenommen, so dass die Zahnleiste 7 auf Grund der Einwirkung der Feder 3 in ihre Eingriffsstellung mit dem eingestellten Backenträger zurückkehrt und diesen Backenträger sperrt. Alsdann wird der gleiche Vorgang bei dem   andern Backenträ-   ger wiederholt und schliesslich auch die vordere Zahnleiste 7 dadurch verriegelt, dass die Sperrschraube 4 eingeführt und festgeschraubt wird, so dass die Backenträger 11,16 und die vordere Zahnleiste 7 sich in unverrückbare Stellung befinden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einstelleinrichtung für Backenträger bei Skibindungen mit zwei gezahnten Backenträgern, die <Desc/Clms Page number 3> zwischen einer feststehenden Zahnleiste und einer zum Einstellen der Backen zwischen dem Ski und einer Deckplatte verschiebbaren Zahnleiste angeordnet sind, wobei die Backenträger durch Festsetzen der verschiebbaren Zahnleiste sperrbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbare Zahnleiste (7) und die Deckplatte (10) beiderseits der Längsmittellinie des Skies mit je einer Aussparung (9,23) versehen sind, durch die hindurch die verschiebbare Zahnleiste (7) mit Hilfe eines Werkzeuges betätigbar ist, wobei die Aussparungen (9) in der Zahnleiste gegenüber den Aussparungen (23) in der Deckplatte um eine im wesentlichen der Bewegung der Zahnleiste (7)
    bei derem Lösen von den Backenträgern entsprechende Strecke nach hinten versetzt sind, und dass die verschiebbareZahnleiste (7) zum Lösen von einem der Bakkenträger (11,16) um die Berührungsstelle mit dem jeweils andern Backenträger schwenkbar ist. EMI3.1 (8) in der Grundplatte (17) oder dem Ski jenem der Aussparun-gen (23) in der Deckplatte (10) entspricht und mit im fluchtet.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (23,9, 8) eine rechteckige Form haben, deren längere Seiten im wesentlichen quer zur Längsmittellinie des Skies (1) verlaufen, wodurch ein Schraubenzieher in die Aussparungen einsetzbar und die bewegliche Zahalei- ste (7) durch Drehen des Schraubenziehers schwenkbar ist.
    4. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbare Zahnleiste (7) in an sich bekannter Weise U-förmig ausgeführt ist, wobei eine feststehende, als Führung dienende Zwischenplatte (6) in den Raum zwischen den Schenkeln der U-förmigen Zahnleiste eingreift.
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