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Dungförderanlage
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rung ist gemäss einem besonderen Merkmal der Erfindung durch Auswechseln der Schienen gegen anders gebogene beliebig verstellbar.
In. besonders zweckmässiger Weise lassen sich die Führungsschienen ausbilden und anordnen, wenn gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung die Auslegerbalken durch einen Rohrkörper vergleichswei- i se grossen Durchmessers in der Grössenordnung von je nach seiner Länge 140 bis 200 mm Durchmesser ge- bildet sind. Ein solcher Rohrkörper bietet in besonders vorteilhafter Weise die Möglichkeit, durch einen in sein oberes offenes Ende drehbar eingesetzten Zapfen, unter fortlaufender Verdrehung desselben, die Stel- lung des Umkehrrades der jeweiligen Stellung des von diesem aus gezogenen Fördergefässes auf seiner
Wendelbahn anzupassen.
Am unteren Ende dieses Rohrkörpers ist in einem Schlitz desselben das angetrie- ) bene Kettenrad gelagert, das seinerseits von dem Antrieb des Zubringerförderers aus abwechselnd in der einen und der ändern Richtung um das den Weg des Fördergefässes entsprechende Mass gedreht wird.
Die Übertragung des Antriebes auf das Zugmittel des Förderers, d. h. auf die Querwelle, die dieses
Kettenrad trägt, erfolgt über ein entsprechend kleineres Kettenrad auf der andern Seite der Welle, der seinerseits von einem Kettenrad, das seinen Antrieb unmittelbar von dem horizontallaufenden Schub- ! stangenforderer erhält, gedreht wird.
Das Zugmittel greift an einem Führungswagen an, der gemäss einem besonderen Merkmal der Erfin- dung aus zwei durch Holme miteinander verbundenen Plattenkörpern besteht, die entsprechend dem Quer- schnitt des Rohrkörpers ausgebildete Ausschnitte aufweisen, an deren Umfang in gleichmässiger Verteilung
Führungsrollen gelagert sind. Ein weiterer unterer Ausschnitt ist beiderseits von die Führungsschienezwi- schen sich einschliessenden Leitschienen begrenzt.
Die vorstehend grundsätzlich beschriebene Ausbildung des Antriebes eröffnet neue und besonders vor- teilhafte Möglichkeiten für die Verschwenkung des Auslegerarmes in der Horizontalen, wenn in weiterer
Ausbildung der Erfindung die Welle, auf der die beiden Kettenräder sitzen, durch ein, vorzugsweise durch zwei Gelenke unterteilt wird, wobei dann der Auslegerbalken mit seiner Antriebsscheibeauf einer Platte gelagert ist, die ihrerseits über ein daran festes Drehkreuz von einem ortsfesten Kranz getragen wird, der in jeder Verschwenkstellung die Antriebsanordnung abstützt. Hiebei muss selbstverständlich die mehr oder weniger ausknickende Welle als Zapfwelle ausgebildet sein, um die erforderlichen Längenunterschiede zu liefern.
Es ergibt sich damit eine denkbar einfache und nicht störungsanfälligeGesamtkonstruktion. die sämt- liche eingangs bereits aufgezählten Vorteile gleichzeitig aufweist und allen im Einzelfall vorliegenden
Verhältnissen anpassbar ist.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles, welches in der Zeichnung dar- gestellt, näher erläutert. In dieser zeigen Fig. l eine Seitenansicht der Förderanlage, Fig. 2 eine Draufsicht auf den aufwärtsfördernden Teil der Anlage mit dem anschliessenden Teil des horizontallaufenden Zu- bringerförderers, Fig. 3 im vergrösserten Massstab den Verschwenkungsbereich des Auslegerarmes in belie- biger Richtung und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B in Fig. l.
Ein in der Kotrinne im Stall laufender, als Schubstangenförderer ausgebildeter Zubringerförderer a treibt bei der Hin- und Herbewegung eines Fördermittels, z. B. über eine Zahnstange b ein Kettenrad c an. Von dem Kettenrad c wird über eine Kette d ein Kettenrad e angetrieben, welches auf einer Welle f sitzt. Diese Welle ist durch ein im einzelnen aus der Fig. 3 ersichtliches Doppelgelenk g', g"unterteilt und dreht ein auf sie aufgekeiltes Kettenrad h. Die gelenkige Unterteilung der Welle f ermöglicht, wie ersichtlich, die Verschwenkung des jenseits des Gelenkes liegenden, das Kettenrad h tragenden Teiles der
Welle f unter Ausknicken derselben um etwa 750 nach jeder Seite, d. h. den SchwenkbereichdesHöhen- förderers, der etwa in Fig. 2 angedeutet ist.
Der nunmehr im einzelnen zu beschreibende Höhenförderer wird über eine an ihm feste Platte i von einem Drehkreuz k getragen, das seinerseits von einem Kranz 1 abgestützt ist.
Der Höhenförderer besteht aus einem starkwandigen Rohrabschnitt m, der an seinem unteren Ende ge- schlitzt ist und in diesem Schlitz ein Kettenrad h aufnimmt.
In sein oberes Ende ist ein Drehzäpfen N eingesetzt, der ein Umkehrrad o für ein endloses Zugmittel p trägt.
Aus Fig. l sind ferner die gewendelten Schienenführungen q ersichtlich, die der Führung eines ein Fördcrgefäss r tragenden Wagens s dienen. Dieses Fördergefäss ist in Form einer Pfanne ausgebildet, deren stirnseite Wandung -durch den Schrägstrich angedeutet-abgerundet ist. Es ist an einem entsprechend der
Schrägstellung des Höhenförderers abgewinkelten Ansatz t befestigt, dessen Zweck ausser seiner tragenden und führenden Funktion darin besteht, zu ermöglichen, dass sich beim Beschicken der Pfanne mit dem Dung dieser in den gebildeten Raum etwas aufwärtsschiebt und der gleichzeitig das Kettenrad h gegen
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etwa herabfallende Dungmassen schützt.
Es ist nach den vorstehenden Erläuterungen ohne weiteres verständlich, dass und wie beim Aufwärtsfahren des Wagens s sich die Pfanne r zunächst parallel zu sich selbst in ständiger horizontaler Lage ihres Bodens und damit Verhinderung jedes Auskippens des Inhalts verschiebt, um dann, sobald der Wagen s in den Bereich der gewendelten Führungsschiene q gelangt, nämlich-durch die Art der Wendelung der Schienen gegeben-verschwenkt zu werden und auszukippen.
Die hinsichtlich ihrer Höhe und zweckmässig auch ihrer Neigung verstellbare Ausbildung der Seitenwandungen der Pfanne r ist in der Zeichnung nicht dargestellt.
In Fig. 1 ist der Zeitpunkt des Beladens der Pfanne aus der schurrenartigen Verlängerung a'des Zubringerförderers a dargestellt.
Der Führungswagen s besteht aus zwei kreisförmig dem Umfang des Rohrkörpers m entsprechend ausgeschnittenen und miteinander z. B. durch Flacheisen verbundenen Platten s', die die drei Rollenpaare u', u", u"tragen, welche auf demAussenumfang desRohrkörpers m abrollen. Ausserdem sind an den beiden Platten s', s", sie ebenfalls miteinander verbindende Winkeleisen v', v", befestigt, die die Führun- gen des Wagens s an der zwischen ihnen eingeschlossenen Führungsschiene q bilden.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorstehend im einzelnen beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern es sind demgegenüber Änderungen möglich, ohne von ihrem Grundgedanken abzuweichen. So kann z. B. - mit dem dadurch erzielbaren Vorteil einer Verringerung der Bauhöhe statt des im einzelnen beschriebenen Antriebes ein horizontal gelagertes, seinerseits von dem Zubringerförderer in geeigneter Weise angetriebenes Kettenrad verwendet werden, an das über ein Kugel- oder Kardangelenk die Achsen des Kettenrades für das endlose Zugmittel angeschlossen ist.
PATENTANSPRÜCHE :
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