AT222715B - Kamera mit auswechselbaren Objektiven, insbesondere Fernsehkamera - Google Patents

Kamera mit auswechselbaren Objektiven, insbesondere Fernsehkamera

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AT222715B
AT222715B AT299161A AT299161A AT222715B AT 222715 B AT222715 B AT 222715B AT 299161 A AT299161 A AT 299161A AT 299161 A AT299161 A AT 299161A AT 222715 B AT222715 B AT 222715B
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AT
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camera according
intermediate wheel
gear
camera
aperture
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AT299161A
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Telefunken Patent
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kamera mit auswechselbaren   Objektiven,   insbesondere
Fernsehkamera 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kamera mit auswechselbaren, insbesondere mehreren auf einem Objektivrevolver angeordneten Objektiven. 



   Bei solchen Kameras haben die auswechselbaren oder auf dem Objektivrevolver angebrachten Objektive meist eine verschiedene Brennweite, um die Aufnahme von mehr oder weniger weit entfernten Ge-   genständen   zu ermöglichen, wobei je nach der Art der Entfernung des Gegenstandes oder nach dem erwünschen Öffnungswinkel eines der Objektive in Arbeitsstellung gebracht wird. Wegen der meist unterschiedlichen Lichtstärke der einzelnen Objektive und zur Anpassung an die Raumhelligkeit ist oft eine Einstellung der Blendenöffnung erforderlich. Diese Einstellung wird entweder unmittelbar an der Kamera von Hand oder durch eine Photozelle oder durch Fernsteuerung vorgenommen. Dabei besteht die Schwierigkeit, dass in dem Augenblick, in dem das Arbeitsobjektiv wechselt, das neue Arbeitsobjektiv nicht auf die richtige Blendenöffnung eingeregelt ist.

   Daraus ergibt sich ein kurzer Zeitraum, in dem das von der Kamera gelieferte Bild unbrauchbar ist. Zur Vermeidung von Störungen   oder Beschädigungen - bei   einer zu starken Belichtung der Röhre kann unter Umständen nach einem   Objektivwechseldie   lichtempfindliche Schicht der Aufnahmeröhre beschädigt   werden-muss   daher so schnell wie möglich nach dem Objektiv wechsel eine Korrektur vorgenommen werden, um die Blendenöffnung auf den richtigen Wert zu bringen. 



   Hiefür ist es bekannt, bei Kameras mit einer Femsteuerung der Blendenöffnung an jedem Objektiv sogenannte Endkontakte anzubringen, die bei Erreichen der Endstellungen der Blende den Motor   ablchal-   ten. Bei solchen Femsteueranlagen müssen die an den Objektive angebrachten Endkontakte allerdings nach jedem Objektivwechsel einer Nachjustierung unterzogen werden. Diese Nachteile werden durch die   erfindungsgemässe Kameraanordnung   vermieden. 



   Die Erfindung besteht bei einer Kamera, insbesondere Fernsehkamera, mit auswechselbaren   Objek-   tiven, deren Blendenöffnung durch einen Motor veränderbar ist, insbesondere mit mehreren auf einem Re- 
 EMI1.1 
 tor   Ob. 3r   ein Getriebe veränderbar ist, welches einen Getriebeteil mit einer beweglichen Lagerung enthält, und dass der Getriebeteil durch ein oder mehrere Federn in einer Mittellage zwischen den Kontakten gehalten wird, deren Federkraft grösser als die bei normaler Betriebsweise auftretende Auslenkkraft des Getriebeteiles und kleiner als die bei Erreichen des Blendenanschlages auftretende Auslenkkraft ist, derart, dass sich der Getriebeteil bei Erreichen des Blendenanschlages aus seiner Mittellage bewegt und einen der beiden Kontakte direkt oder über ein oder mehrere Glieder betätigt. 



   Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Antriebszahnrad für den Blendenring mit dem Motor über ein Getriebe verbunden, welches ein Zwischenrad mit beweglicher Lagerung enthält. 



  Das Zwischenrad ist dabei auf einem Ende einer Wippe befestigt, deren anderes Ende zwischen den Kontakten liegt. Bei Erreichen der Endanschläge wird das Zwischenrad aus seiner Ruhelage verschoben, wobei das andere Ende der Wippe gegen die Kraft einer oder mehrerer Federn den entsprechenden Kontakt betätigt. 



   Zur   näheren   Erläuterung der Erfindung werden im folgenden mehrere Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen näher erläutert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In   Fig. l   und 2 sind eine Draufsicht und eine Seitenansicht (Schnitt) eines Blendeneinstellgetriebes für eine Kamera dargestellt, bei der ein Objektiv 1 auf der vorderen Gehäusewand 2 einer Kamera auswechselbar angeordnet ist. Am Objektiv 1 ist ein   Blendeneinstellring   la angebracht, der über ein Zahnrad 3 angetrieben wird. Der Einstellring ist vorzugsweise ein Gummiring, wobei die Verzahnung durch plastische Verformung des Gummiringes bewirkt wird. Das Zahnrad 3 ist mit einer in der Kamera 2 gelagerten Welle 4 durch eine Rutschkupplung verbunden. Diese Rutschkupplung dient zur Begrenzung der Drehmomente beim Einschrauben des Objektives 1 in das Kameragehäuse 2. Die Blendeneinstellung wird über ein Getriebe 5,6, 7 durch einen   z.

   B.   ferngesteuerten   Motor 8 (Elektromotor oder Federwerk)   vorgenommen, wobei das Vorgelegerad 5 mit dem Antriebsritzel 7 über ein Zwischenrad 6 verbunden ist. Das Zwischenrad 6 ist in einem Ende einer im Kameragehäuse 2 gelagerten Wippe 9 drehbar gelagert, die durch zwei   Federbeinen   10 und 11 in einer Mittellage gehalten wird. Die Federkraft der Federn 10 und 11 ist dabei grösser als die bei normaler Betriebsweise auftretende Auslenkkraft des freien Endes der Wippe 9 und kleiner als die entsprechende Auslenkkraft bei Erreichen der Blendenendstellung. Die Federn 10 und 11 können bei entsprechender Dimensionierung der Kontaktfedern 12 und 13 auch durch diese ersetzt werden. Die vorstehend erwähnte Rutschkupplung ist so bemessen, dass sie bei Betätigung der Kontakte 12 und 13 noch nicht anspricht.

   Das dem Zwischenrad 6 abgewendete Ende der Wippe 9 steht in Eingriff mit den Kontakten 12 und 13, die im Speisekreis des Motors 8 liegen und im Betriebszustand des Motors geschlossen sind. 



   Bei eingeschaltetem Motor 8 wird der Blendenring la-falls er nicht durch Fernsteuerung oder Auto- matik vorher abgeschaltet wird-so lange gedreht, bis er gegen einen seiner Anschläge stösst, In diesem
Fall steigt das Drehmoment so lange an, bis die Wippe 9 aus ihrer Mittellage herausgedrückt wird und die der eingestellten Drehrichtung entsprechende Feder 10 oder 11 zusammendrückt und gleichzeitig den zuge- hörigen Endkontakt 12 oder 13 öffnet. Da der Ausschlagwinkel der Wippe 9 relativ klein bemessen werden kann und da die   Bahnränder   zugleich mit dem Herausdrücken des Zahnrades 6 aus seiner Mittellage durch
Abschaltung des Motors zum Stillstand kommen, hat die geringfügige Vergrösserung des Achsabstandes und damit des   Zahnaostandes   der Zahnräder 5.6 und 7 keinen störenden Einfluss.

   Bei erneuter Betätigung des Motors 8 bei Änderung der Blende oder bei einem neuen   Objektivwechsel   wird der Stromkreis für den Motor   S   je nach Drehrichtung durch Schalter 30 oder 31 geschlossen. 



   In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem das bei Anschlag des Blendenringes steigende Drehmoment zur Verschiebung eines auf einem Gewinde,   z. B.   einem Steigewinde einer Welle 14 bewegbar angeordneten Zahnrades 15 ausgenutzt wird. Das Zahnrad 15, welches im wesentlichen dem Zwischenrad 6 in Fig. l und 2 entspricht, wird dabei während des normalen Betriebes durch eine zwischen Scheiben 16 und eine Hülse 18 angeordnete vorgespannte Feder 17 in seiner Mittellage gehalten.

   Die Endkontakte 19 und 20 zur Abschaltung des Motors 8 bei Erreichen der Endanschläge des Blendeneinstellringes la sind geschlossen. Übersteigt das Drehmoment bei Erreichen des Anschlages einen bestimmten Wert, so wird das Rad gegen die Kraft der vorgespannten Feder 17 in seiner Achsrichtung verschoben und der der jeweiligen Drehmomentrichtung entsprechende Endkontakt 19 oder 20 geöffnet und der Motor abgeschaltet. 



   In Fig. 4 ist die Kameraanordnung für den Fall dargestellt, dass die auswechselbaren Objektive 1 auf einem Revolverkopf 21 befestigt sind. Bei dieser Ausführungsform kann es besonders zweckmässig sein, das Antriebszahnrad 3 so anzuordnen und die Drehrichtung des Revolverkopfes so zu wählen, dass bei einem Objektivwechsel der Blendeneinstellring durch das-noch blockierte oder   schwergängige- Zahnrad 3 im   Sinne einer Verkleinerung der Blendenöffnung verdreht wird. 
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 durch eine lastabhängige Axialverschiebung einer Schneckenwelle 22 erreicht werden, die bei Vergrö- sserung der Belastung des Schneckenrades 23 gegen die Wirkung zweier als Lagerung dienender Blattfedem 24 und 25 verschoben wird. Zur Begrenzung dieser Verschiebung dienen ortsfeste Anschläge 26 und 27. 



  Wie bei den andern Beispielen werden auch hier bei einer Verschiebung Kontakte 28 und 29 betätigt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Kamera, insbesondere Fernsehkamera, mit auswechselbaren objektive, deren Blendenöffnung durch einen Motor veränderbar ist, insbesondere mit mehreren auf einem Revolverkopf angeordneten Objektiven unterschiedlicher Brennweite, bei der den Endstellungen der Blende (n) zwei Kontakte zur Stillsetzung des Motors zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendenöfinung vom Motor über ein Getriebe veränderbar ist, welches einen Getriebeteil mit einer beweglichen Lagerung enthält, und dass <Desc/Clms Page number 3> der Getriebeteil durch eine oder mehrere Federn in einer Mittellage zwischen den Kontakten gehalten wird, deren Federkraft grösser als die bei normaler Betriebsweise auftretende Auslenkkraft des Getriebeteiles und kleiner als die be.
    i Erreichen des Blendenanschlages auftretende Auslenkkraft ist, derart, dass sich der Getriebeteil bei Erreichen des Blendenanschlages aus seiner Mittellage bewegt und'einen der beiden Kontakte direkt oder über ein oder mehrere Glieder betätigt.
    2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Getriebeteil das Zwischenrad eines Zahnradgetriebes ist.
    3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenrad auf einem Ende eines drehbar gelagerten Hebels befestigt ist, dessen anderes Ende zur Kontaktbetätigung dient.
    4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Mittellage des Zwischenrades an der der Zwischenradlagerung abgewendeten Seite des Hebels zwei Druckfedern so angeordnet sind, dass die Drehbewegung des Hebels in Richtung auf die Kontakte begrenzt ist.
    5. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe einen Schneckenantrieb enthält, dessen Schneckenwelle in Achsrichtung beweglich gelagert ist.
    6. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenrad und die Zwischenradachse durch ein Gewinde miteinander verbunden sind, derart, dass das Zwischenrad bei Erreichen des Blendenanschlages in der Richtung seiner Achse verschoben wird.
    7. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Stirnseite der Zwischenradachse und einem auf der Seitenfläche des Zwischenrades befestigten Ansatz eine Feder gehaltert ist.
    8. Kamera nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seitenfläche des Zwischenrades ein Kontaktstück angeordnet ist, dass bei Axialverschiebung des Zwischenrades den entsprechenden Kontakt betätigt.
    9. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendenring mit der Antriebswelle über eine Rutschkupplung verbunden ist.
    10. Kamera nach einem der Ansprüche l bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendenring einen Teil eines Friktionsgetriebes bildet.
    11. Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendenring mit einem Gummiring versehen ist.
    12. Kamera nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummiring ein im wesentlichen dreieckiges oder trapezförmiges Profil hat.
    13. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfedem so bemessen sind, dass sie die Wirkung der Federn haben.
AT299161A 1960-04-23 1961-04-14 Kamera mit auswechselbaren Objektiven, insbesondere Fernsehkamera AT222715B (de)

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