AT222663B - Verfahren zum Trocknen von auf den Elementen von Scheibendrehfiltern befindlichen Rückständen und Einrichtung zur Durchführung desselben - Google Patents

Verfahren zum Trocknen von auf den Elementen von Scheibendrehfiltern befindlichen Rückständen und Einrichtung zur Durchführung desselben

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AT222663B
AT222663B AT459661A AT459661A AT222663B AT 222663 B AT222663 B AT 222663B AT 459661 A AT459661 A AT 459661A AT 459661 A AT459661 A AT 459661A AT 222663 B AT222663 B AT 222663B
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AT
Austria
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drying
filter
elements
carrying
housing
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Application number
AT459661A
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English (en)
Inventor
Hans Dr Mueller
Original Assignee
Mueller Hans
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/15Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary plane filtering surfaces
    • B01D33/17Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary plane filtering surfaces with rotary filtering tables

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


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  Verfahren zum Trocknen von auf den Elementen von Scheibendrehfiltern befindlichen Rückständen und Einrichtung zur Durchführung desselben 
Bei Scheibendrehfiltern ist vorgeschlagen worden, den Filter gleich dazu zu benutzen, die Rück- stände vor der Austragung restlos zu trocknen, um den Einsatz eines besonderen Trockenschrankes   od.   dgl. zu vermeiden. Die Trocknung erfolgt dabei beispielsweise durch Einblasen von Heissluft oder Heissgas in das Gehäuse, durch Beheizung der Filterelemente von innen heraus, durch Anordnung eines äusseren Heiz- mantels um das Filtergehäuse u. dgl. mehr. Am günstigsten, weil am einfachsten und billigsten, hat sich das Einblasen von hocherhitzten gasförmigen Trocknungsmitteln herausgestellt. Jedoch ist der Verbrauch an Trocknungsmitteln dabei verhältnismässig hoch.

   Das rührt hauptsächlich daher, dass das gasförmige
Medium bei seinem Durchgang durch das Filtergehäuse dabei den Rückständen nur verhältnismässig wenig
Feuchtigkeit entzieht. So können beispielsweise mit 1   mS   heisser Luft dem Filterkuchen je nach Tem- peratur und Druck lediglich etwa 25 g Wasser entzogen werden, weshalb bei einem Filter mittlerer Grösse für das Trocknen einer einzigen Charge ein Bedarf an Trocknungsmittel von rund 12000   m3   auftritt. Da ferner durch ungleichmässige Verteilung des Trocknungsmittelstromes im Filter nur ein Teil der errechneten Menge ausgenutzt wird, steigt der Bedarf dafür um ein Mehrfaches. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bisher benötigte Menge an Trocknungsmittel wesent- lich herabzusetzen. Dies wird dadurch erreicht, dass das in das Filtergehäuse eingeführte Trocknungsmittel stufenweise und serpentinenartig über die Oberfläche der Filterelemente bzw. über die darauf befindlichen Rückstände geführt wird. Neben der Einsparung im Verbrauch an Trocknungsmittel wird damit ausserdem eine erhebliche Verkürzung der Trocknungszeit erzielt. Die letztere betrug beispielsweise bisher etwa 15 Stunden. Durch die Erfindung ist diese Zeit bei einem Filter gleicher Grösse auf angenähert 4 Stunden herabgesetzt worden. 



   Vorteilhaft wird die Umlenkung der die Trocknung bewirkenden Gase durch Bleche   od.   dgl. vorgenommen, die am etwa halben Umfang jeden Elementes befestigt sind, sich an je zwei benachbarten in diametraler Anordnung befinden und damit jeweils annähernd die Hälfte der gesamten Ringzone zwischen Elementenrand und Gehäuseinnenwand abdecken. 



   Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. l einen senkrechten Schnitt durch einen Filter und Fig. 2 einen waagrechten Schnitt nach Linie   II - II   der Fig. 1. 



   In das Filtergehäuse 1 wird durch einen Stutzen 2 ein gasförmiges Trocknungsmittel, wie Heissluft oder ein sonstiges hocherhitzte Gas, das erforderlichenfalls inert ist, eingeführt. Die Höhe der Temperatur des Trocknungsmittels richtet sich dabei nach der Beschaffenheit des zu trocknenden Gutes. Eingeführt wird die Heissluft   od. dgl.   vorzugsweise von unten, also vom Boden her. Das Einbringen kann aber auch von der Deckelseite des Gehäuses aus und in umgekehrter Richtung erfolgen. 



   Durch an den Filterelementen 3 angeordnete Umlenkbleche 4 wird das Trocknungsmittel in Serpentinen oder Windungen jeweils zwischen zwei benachbarten Elementen 3 hindurch über die feuchten Rückstände 5 gelenkt, bis es oben durch einen am Deckel 6 befindlichen Stutzen 7 aus dem Filter wieder austritt. Während des waagrechten Durchganges zwischen den Filterelementen beim Hinwegstreichen über die Rückstände 5 wird den letzteren die darin enthaltene Flüssigkeit fortschreitend so lange entzogen, bis sie restlos trocken sind. 



   Die Umlenkbleche 4 sind jeweils nur etwa an der Hälfte des Umfanges eines jeden Elementes befestigt und decken infolgedessen nur einen Teil des zwischen dem Umfangsrand und der Gehäuseinnenwand 

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 befindlichen ringförmigen Querschnittes ab. Sie sind an benachbarten Platten wechselweise, einander diametral gegenüberliegend an den entsprechenden Abschnitten der Elementenränder angeordnet. 



   Die Hohlwelle 8, auf der die Elemente 3 in Abständen voneinander befestigt sind, kann vorteilhaft während des Trockenvorganges langsam gedreht werden, womit eine intensivere Trocknung gewährleistet ist. Es kann auch das Trocknungsmittel oder ein Teil von ihm in Filtrationsrichtung,   d. h.   durch den Filterkuchen, geblasen werden. Dies wird z. B. häufig bei sehr durchlässigen Rückständen so gemacht. 



   In bestimmten Fällen kann es vorteilhaft sein, das Trocknungsmittel vom Austrittstutzen 7 zum Eintrittsstutzen 2 zurückzuführen, damit es besser ausgenutzt wird. Eine solche Zirkulation kann so lange durchgeführt werden, bis eine maximale Sättigung mit Feuchtigkeit eingetreten ist. Erst dann wird wieder auf Frischgas oder Frischluft umgeschaltet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Trocknen von auf den Elementen von Scheibendrehfiltern befindlichen   Rückstän-   den im Filter selbst mittels eingeführter Heissluft od.   dgl.,   dadurch gekennzeichnet, dass das in das Filtergehäuse eingeführte Trocknungsmittel stufenweise und serpentinenartig über die Oberfläche der Filterelemente bzw. die darauf befindlichen Rückstände geleitet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Trocknungsmittel vorzugsweise in den unteren oder Bodenteil des Filtergehäuses eingebracht wird und das Gehäuse oben deckelseitig wieder verlässt.
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Trocknungsmittel oder ein Teil von ihm durch die Filterkuchen gedrückt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trocknungsvorgang unter langsamem Rotierenlassen der Filterelemente vorgenommen wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Trocknungsmittel einer Zirkulation unterworfen wird.
    6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkung der eingeführten, die Trocknung bewirkenden Gase an den Elementenrändem durch Bleche (4) od. dgl. vorgenommen wird, die am etwa halben Umfang jeden Elementes befestigt sind, sich an je zwei benachbarten in diametraler Anordnung befinden und damit jeweils annähernd die Hälfte der gesamten Ringzone zwischen Elementenrand und Gehäuseinnenwand abdecken.
AT459661A 1961-06-13 1961-06-13 Verfahren zum Trocknen von auf den Elementen von Scheibendrehfiltern befindlichen Rückständen und Einrichtung zur Durchführung desselben AT222663B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4483160A (en) * 1981-12-17 1984-11-20 Walter Jost Dry cleaning apparatus for cleaning pieces of fabric

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DE1201307B (de) 1965-09-23

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