DE1953751C - Vorrichtung zur Granulierung von Schmelzen - Google Patents

Vorrichtung zur Granulierung von Schmelzen

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DE1953751C
DE1953751C DE19691953751 DE1953751A DE1953751C DE 1953751 C DE1953751 C DE 1953751C DE 19691953751 DE19691953751 DE 19691953751 DE 1953751 A DE1953751 A DE 1953751A DE 1953751 C DE1953751 C DE 1953751C
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Germany
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chamber
melt
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melts
rotatable
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Expired
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DE19691953751
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DE1953751A1 (de
Inventor
Wemjamin Nikolajewitsch Dserschmsk Yablonsky Stanislaw Wa lenjew;tsch Kasan Woloschin Petr Stepa nowitsch Dserschmsk Schalygin, (Sowjetunion)
Original Assignee
Dserschinskij filial nautschno lssledowatelskowo i konstruktorskowo instituta chirmtscheskowo maschino strojemja, Dserschmsk (Sowjetunion)
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Granulierung von Schmelzen, bestehend, aus einer um ihre vertikale Achse drehbaren Kammer mit gelochter Seitenwandung, wobei eine Rohrleitung zum Zuführen der Schmelze in die Kammer vorgesehen ist.
Es ist zweckmäßig, diese Vorrichtung zur Granulierung der Schmelzen von Ammoniaksalpeter und Harnstoff auszunutzen.
Bereits bekannt ist eine Einrichtung zur Granulierung von Schmelzen (s. beispielsweise USA.-Patentschrift 3 083 406), die eine mit gelochter Seitenwandung versehene Kammer mit einem Antrieb zum Drehen derselben um ihre vertikale Achse sowie einen Rohrstutzen zum Zuführen der Schmelze in die Kammer enthält.
Die Vorrichtung zur Granulierung von Schmelzen wird an der Oberdecke eines Granulationsturmes befestigt. Die bei Drehung der Kammer über Rohrstutzen in diese eintretende Schmelze fließt unter der Einwirkung der Fliehkraft aus den in den Seitenwänden befindlichen Löchern in Form zahlreicher Strahlen heraus. Die Strahlen zerfallen im weiteren in einzelne Tropfen, die dann beim freien Fall im Gegenstrom der durch den Granulationsturm hindurchgeblasenen Kühlluft erstarren und sich am Boden des Turmes in Form von sphärischem Granulat ansammeln.
Die Tropfen der Schmelze werden bei der bekannten Einrichtung unter der Einwirkung der Fliehkraft <hireh die perforierte Wand in Richtung zum Umfang de; Querschnittes des Granulationsturmes durch Massenkräfte geschleudert. Der Mittelteil des Quer-Schnittes des Granulationsturmes aber wird mit den iTropfen der Schmelzmasse nicht berieselt.
Eine bekannte derartige Anordnung weist den Nachteil auf, daß der Innenraum des Granulationsturmes und dessen Bodenfläche nur unwirtschaftlich ausgenutzt wird und auch der Gegenstrom der Kühlluft nicht effektiv genug genutzt wird. Diese Nachteile verursachen eine Steigerung der Investitionen und des Energieaufwande* und bedingen auch ein,· Preiserhöhung des granulierten Produktes.
Das Ziel der Erfindung ist die Beseitigung des obenerwähnten Nachteils.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ,ine derariioe Vorrichtung zur Granulierung von ScnmctzmasserTzu entwickeln, die baulich einfach ist und mn der eine gleichmäßige, möglichst vollständige Berieselung des inneren Raumes des Granulationsturmes und dessen Bodenfläche erzielbar ist.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß im untcicp. Bereich der drehbaren Kammer eine feststehende Kammer mit gelochter Bodenfläche angeordnet im. wobei die feststehende Kammer mit einem die Schmelze zuführenden Rohrstutzen versehen ist.
Es ist vorteilhaft, wenn die drehbare Kammer unter Aussparung eines freien Mittelraumes, welcher durch die Innenwandung der drehbaren Kammer bcrcnzt ist, ringförmig ausgebildet ist, und der Rohrstutzen der feststehenden Kammer mit einem vor, oben durch den freien Mittelraum führenden Rohr verbunden ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel de Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung zur G;α nulierung von Schmelzen,
F i g. 2 die Verteilung der Tropfen der Schmelze über den Querschnitt des Granulationsturmes bei deren freiem Fall in schematischer Darstellung.
Die Vorrichtung zur Granulierung von Schmelzen enthält eine drehbare Kammer 1 (Fig. 1) mit gelochter Seitenwandung 2 und eine feststehende Kammer 3 mit gelochter Bodenfläche 4, die in bezug zur ersten Kammer 1 koaxial angeordnet ist.
Die Kammer 1 kann ringförmig ausgeführt werden. Durch den mit der Innenwandung 6 gebildeten freien Mittelraum 5 der Kammer 1 führt ein Rohr 7 hindurch, das mit einem Heizmantel 8 versehen ist und mit einem zur Zuführung der Schmelzmasse zur Kammer 3 dienenden Stutzen 9 verbunden ist. Am Rohr 7 ist mittels einer Tragstütze 10 und mittels Lagern 11 eine mit einer Riemenscheibe 13 versehene Hülse 12 gelagert, mit welcher der die Kammer 1 in Drehung versetzende Antrieb (der Antrieb ist in der Zeichnung nicht angedeutet) verbunden ist.
Die Kammer 1 ist am unteren Ende der Hülse 12 mit Hilfe eines Ringes 14 und eines Trägers 15 befestigt. Das Rohr 7 ist in der Oberdecke 16 des Granulationsturmes 17 befestigt und mit einem Druckbehälter 18 verbunden.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Aus dem Druckbehälter 18 fließt die Schmelze durch das Rohr 7 und durch den Stutzen 9 der Kammer 3 und durch den Stutzen 19 der Kammer 1 zu.
Beim Drehen der Kammer I werden die aus den Löchern der gelochten Seitenwandung 2 herausfließenden Strahlen der Schmelzmasse über die Umfangszone des Querschnittes des Granulationsturmes 17 (s. Fig. 2) zerstreut, wobei sich das fertige Granulat über einen ringförmigen Bereich der Bodenfläche verteilt.
Die Strahlen der Schmelze aber, weiche aus den in der Bodenfläche 4 (F i g. 1) der unbeweglichen Kammer 3 befindlichen Bohrungen herausfließen, verteilen sich über die mittlere Zone der Querschniitsfläche des Granulationsturmes 17 (Fig. 2) und über die mittlere kreisförmige Zone der Bodenfläriie desselben.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Granulierung von Schmelzen wird der Vorteil erzielt,
daß es möglich wird, eine gleichmäßige und konti- „,„ir.mnau- .-.
iiuierliche Berieselung der ganzen Querschnittsfläche Investition!»- sowie energy ^
des Granulationsturmes zu erreichen, was für zylin- 5 des granulierten Produktes nc 5
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Granulierung von Schmelzen, bestehend aus einer um ihre vertikale Achse drehbaren Kammer mit gelochter Seitenwandung, wobei eine Rohrleitung zum Zuführen der Schmelze in die Kammer vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Bereich der drehbaren Kammer (1) eine feststehende Kammer (3) mit gelochter Bodenfläche (4) angeordnet ist, wobei die feststehende Kammer (3) mit einem die Schmelze zuführenden Rohrstutzen (9) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Kammer (1) unter Aussparung eines freien Mittelraumes (5), welcher durch die Innenwandung (6) der drehbaren Kammer (1) begrenzt ist, ringförmig ausgebildet ist, und der Rohrstutzen (9) der feststehenden ao Kammer (3) mit einem von oben durch den freien Mittelraum (5) führenden Rohr (7) verbunden ist.
DE19691953751 1968-10-28 1969-10-24 Vorrichtung zur Granulierung von Schmelzen Expired DE1953751C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SU1281113 1968-10-28
SU681281113A SU1318276A1 (ru) 1968-10-28 1968-10-28 Устройство дл гранулировани плавов

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1953751A1 DE1953751A1 (de) 1970-11-26
DE1953751C true DE1953751C (de) 1973-06-07

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