AT221306B - Kartoffellegemaschine - Google Patents

Kartoffellegemaschine

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AT221306B
AT221306B AT982360A AT982360A AT221306B AT 221306 B AT221306 B AT 221306B AT 982360 A AT982360 A AT 982360A AT 982360 A AT982360 A AT 982360A AT 221306 B AT221306 B AT 221306B
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AT
Austria
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potato
flap
fixed floor
compartments
storage plate
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Application number
AT982360A
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English (en)
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Cramer Maschf
Cramer & Soehne Maschf
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Description


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  Kartoffellegemaschine 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kartoffellegemaschine mit einem oberhalb des   Legerohre1n1anfes   über einem feststehenden Boden drehbar angeordneten, zur Aufnahme einzelner Kartoffeln durch Radial- wände im Fächer geteilten Vorratsteller, in dessen Fächern schwenkbare Klappen angeordnet sind, die sich in Schräglage mit ihrem freien Ende auf dem feststehenden Boden abstützen und beim   Überschrei-   ten der im feststehenden Boden befindlichen   Kartoffeldurchlassöffaung   frei nach unten durchhängen können. 



   Sobald die Klappe durch ihr Eigengewicht in die lotrechte Hängelage schwingt. gibt sie dem Kartoffel den Weg ins Fallrohr frei. Beim Weiterdrehen des Tellers läuft die Klappe an der Kante der Kartoffeldurchlassöffnung an und hebt sich dadurch wieder in ihre ursprüngliche Lage. 



   Bei diesen bekannten Kartoffellegemaschinen sind die Klappen mit geringer Schräglage ausgebildet. 



  Die Schräglage soll bewirken, dass die Kartoffeln nach dem hinteren Klappenende zu an die nächste Fächerwand rollen, so dass sie beim Öffnen der Klappe unverzüglich herausfallen. Die Schwenkachsen (Radialbolzen) für die Klappen sind bei diesen bekannten Maschinen nahe der Oberkante der Radialwände angelenkt, so dass die erforderliche grosse Klappenneigung erzielt wird. Diese bekannten Ausführungen haben den Nachteil, dass sich der Vorratsteller nur in einer Drehrichtung bewegen lässt. Beim Drehen in der entgegengesetzten Richtung legt sich die geöffnete Klappe an die zugehörige Radialwand und hindert dadurch das Weiterdrehen. Dadurch treten beim   Rückstossen   der Legemaschinen, meist bei den Wendebewegungen am Feldende, Verbiegungen der Klappen oder Beschädigungen des   Antriebes auf.

   Der Ausweg, dass   man in den Antrieb des Vorratstellers eine   Kupplung mit Rückwärtsausschaltungeinbautoder   eine   Rückwärtssperre,   wird bei den bekannten Maschinen nicht gegangen, weil die Ausbildung solcher Teile, wenn sie für den bäuerlichen Betrieb betriebssicher bleiben sollen, das Legegerät beträchtlich verteuern würden. 



   Ziel der Erfindung ist es, die aufgezeigten Mängel zu vermeiden und eine Kartoffellegemaschine zu schaffen, dessen Vorratsteller unbehindert in beiden Drehrichtungen bewegt werden kann und somit keiner Rückwärtssperre bedarf. Erreicht wird dies erfindungsgemäss dadurch, dass jede Klappe mit ihrer zugehörigen Radialwand starr verbunden und gemeinsam mit dieser verschwenkbar angeordnet ist, wobei der Vorratsteller in beiden Drehrichtungen unbehindert gedreht werden kann. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles, welches in der Zeichnung darge- 
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 aus Klappe und Radialwand bestehende Einheit in Seitenansicht, u. zw. in der   Kartoffelau, fnahmestellung.   wobei das freie Klappenende auf dem feststehenden Boden aufruht. 



   Die Kartoffellegemaschine besitzt einen Vorratsteller   l,   der aus einer Tellernabe 2 und einem Aussenring 3 besteht, die durch speichenartig angeordnete Radialbolzen 4 starr miteinander verbunden sind. Die Radialbolzen 4 unterteilen den Vorratsteller in mehrere Fächer, die zur Aufnahme je einer Kartoffel be- 
 EMI1.2 
 

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 Klappe 10 und dessen kürzerer Schenkel als Radialwand 11 ausgebildet ist. 



   Die Klappen 10 stützen sich mit ihrem freien Ende auf dem feststehenden Boden 7 ab, wobei sie eine schräge Stellung einnehmen. Legt man eine Kartoffel in eines der Fächer, so rollt sie auf der schrägen Klappe 10 bis zur nächsten Radialwand 11 abwärts.Wenn die Bodenklappe 10 die   Kartoffeldurchlassöffhung   9 erreicht, schwenkt sie durch ihr Eigengewicht in eine senkrechte Lage und gibt der Kartoffel den Weg ins Legerohr 8 frei. Beim Weiterdrehen des Vorratstellers wird die durchhängende Klappe 10 durch Anlaufen an die Kante der Kartoffeldurchlassöffnung 9 wieder in ihre   Schräglage   angehoben.

   Falls der Vorratsteller 1 rückwärts gedreht wird, wie das beim Wenden und   Ruckstossen   der Maschine am Feldende regelmässig geschieht, läuft die durchhängende Klappe 10 samt der anhängenden Radialwand 11 an der gegen- überliegenden Kante der   KartoffeldurchlaBöffmmg   9 an und wird hochgekippt, so dass auch die Rückwärtsdrehung des Vorratstellers 1 unbehindert erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kartoffellegemaschine mit einem oberhalb des Legerohreinlaufes über einem feststehenden Boden drehbar angeordneten, zur Aufnahme einzelner Kartoffeln durch Radialwände in Fächer geteilten Vorratsteller, in dessen Fächern schwenkbare Klappen angeordnet sind, die sich in Schräglage mit ihrem freien Ende auf dem feststehenden Boden abstützen und beim Überschreiten der im feststehenden Boden befindlichen Kartoffeldurchlassöffhung frei nach unten durchhängen können, dadurch gekennzeichnet, dass jede Radialwand (11) starr mit einer Klappe (10) verbunden und gemeinsam mit dieser verschwenkbar angeordnet ist, wobei der Vorratsteller (1) in beiden Drehrichtungen unbehindert gedreht werden kann.
AT982360A 1960-06-27 1960-12-30 Kartoffellegemaschine AT221306B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE221306X 1960-06-27

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AT221306B true AT221306B (de) 1962-05-25

Family

ID=5839276

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AT982360A AT221306B (de) 1960-06-27 1960-12-30 Kartoffellegemaschine

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