<Desc/Clms Page number 1>
Einrichtung zur Qualitätsprüfung und zum Ablängen von Brettern,
Balken od. ähnl. Holzgegenständen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Prüfung und Ablängung von Holzgegenständen, wie Brettern od. dgl. Nach bekannten Verfahren lässt man den Holzgegenstand nach einer ersten Ablän- gung, bei der man das eine Ende so weit abschneidet, dass man eine frische Schneidefläche des Holzes erhält, auf einem Rolltisch abwärts gleiten, wo seine endgültige Länge von Hand angerissen wird ; hernach wird der Gegenstand von Hand zu einer Abschneidevomchtung gefördert. Der Prüfer hat somit nicht viel
Zeit. sich auf die Qualität des Gegenstandes zu konzentrieren, da man ja auf einen grösseren Ausstoss aus der Prüfeinrichtung achten muss.
Die vorliegende Einrichtung automatisiert die Vorgänge des Abschneidens weitestgehend, wodurch dem die Produktion kontrollierenden Prüfer genug Zeit für eine einwandfreie Qualitätskontrolle und Klassifizierung der Holzgegenstände bleibt. Der Prüfer braucht sich mit dem kontrollierten Gegenstand nicht mehr zu befassen, sondern kann durch einfaches Betätigen eines Auslösers das Ablängen des Holzgegenstandes automatisch herbeiführen.
Die erfindungsgemässe Einrichtung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, dass sie eine erste und eine zweite, miteinander verbundene und im Takt zusammenarbeitende Traggabel umfasst, wobei auf die erste der Holzgegenstand gelegt wird, um eine Qualitätsprüfung seiner einen Seite durchführen zu können, und die erste Traggabel durch eine zweckmässig durch Tastendruck zu betätigende Auslösevorrichtung geschwenkt und der Holzgegenstand dadurch unter Wendung auf die darunter befindliche zweite Traggabel gerät, in welcher Lage der Holzgegenstand abermals geprüft und nach Länge und Qualität klassifiziert werden kann, wobei die Einrichtung ferner eine Anzahl von nebeneinander angeordneten weiteren Auslösern, zweckmässig Tasten umfasst,
von denen jeder einer Länge des Holzgegenstandes zugeordnet ist und wobei durch Betätigung eines dieser zweitgenannten Auslöser die ihm entsprechende Länge des Holzgegenstandes, zweckmässig unter Anbringung eines Stempeldruckes auf diesem Gegenstand festgelegt wird, wozu die zweitgenannten Auslöser elektrisch mit einem selbsttätig arbeitenden Stellwerk verbunden sind, das die ihm durch Betätigung der zweitgenannten Auslöser erteilten Impulse derart auswertet, dass die dem Holzgegenstand durch Absägen des zweiten Endes.
zu erteilende Länge eingestellt wird, wozu unter der zweiten Traggabel ein zweiter Transporteur vorgesehen ist, auf den der Holzgegenstand von der zweiten Traggabel fällt, wobei auf diesem Transporteur vorgesehene Vorschubblöcke den Holzgegenstand um ein solches Stück längsverschieben, dass der Abstand zwischen den Vorschubblöcken und einer Ablängkreissäge genau der durch Betätigen eines der zweitgenannten Auslöser festgelegten Länge des Holzgegenstandes entspricht, wonach die Ablängsäge den Gegenstand absägt.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Einrichtung zeigt die schematische Zeichnung. Es zeigen : Fig. l einen Grundriss der Vorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung längs Linie A-A der Fig. l, Fig. 3 eine Seitenansicht des zweiten Transporteurs längs der Linie B-B der Fig. 2 und schliesslich Fig. 4 eine Ansicht nach Linie C-C der Fig. 3.
In Fig. l und 2 bezeichnet 1 aufgestapelte, zu prüfende und abzulängende Holzgegenstände, vorzugsweise Bretter, die Ziffern 2,3 und 3a einen im wesentlichen aus Rollen und Ketten od. dgl. mit Stossblöcken bestehenden Quertransporteur, 4 einen Elektromotor und 5 eine durch ihn angetriebene erste Ab- läng-Kreissäge, mit der das schadhafte Ende des Holzgegenstandes abgesägt word. Die Ziffer 7 stellt die
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1