AT220861B - Bedienungsvorrichtung für an Traktoren angeschlossene landwirtschaftliche Arbeitsgeräte mit Feinsteuerung - Google Patents

Bedienungsvorrichtung für an Traktoren angeschlossene landwirtschaftliche Arbeitsgeräte mit Feinsteuerung

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AT220861B
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AT
Austria
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seat
control
arm
control device
boom
Prior art date
Application number
AT765158A
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English (en)
Inventor
Agr Johannes Dipl In Nuechtern
Karl Ing Heger
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
Ferd Heger & Sohn Landw Liche
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bedienungsvorrichtung für an Traktoren angeschlossene landwirtschaftliche Arbeitsgeräte mit Feinsteuerung 
Eine Feinsteuerung wird meist bei Traktoranbaugeräten, insbesondere bei Hackgeräten, angewendet. 



  Dabei sind entweder die Lenker des hydraulischen Hubwerkes am Traktorheck nach der Seite verschwenkbar und die Steuerung erfolgt durch Verschwenken einer als Lenkrolle ausgebildeten Stützrolle oder es sind die Hubwerkslenker gegen Seitenbewegung gesichert, und es wird ein im Geräterahmen gelagerter Werkzeug- 
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 als ein Versetzen des gesamten Gerätes bewirkt. In beiden Fällen ist bisher der Bedienungssitz mit dem
Steuerrad in der Mitte hinter dem Gerät angeordnet, so dass der Bedienungsmann durch den Traktor, den Fahrer, den Geräterahmen usw. in seiner Sicht stark behindert ist. Die mögliche kurze Sichtweite zwingt zu erhöhter Aufmerksamkeit und rascherer Reaktion, was zu frühzeitiger Ermüdung des Bedienungsmannes führt. 



   Demgegenüber bezweckt die Erfindung die Schaffung einer Vorrichtung, welche die Sichtverhältnisse je nach Bedarf wesentlich verbessert und damit auch eine Vereinfachung der Bedienung mit sich bringt. 



   Die Erfindung geht von einer Bedienungsvorrichtung für an Traktoren angeschlossene landwirtschaftliche Arbeitsgeräte mit Feinsteuerung durch von der Traktorlenkung unabhängiges Verschieben eines Werkzeugträgers im Geräterahmen quer zur Fahrtrichtung aus und besteht im wesentlichen darin, dass das Steuerrad samt der Kraftübertragungseinrichtung und der Bedienungssitz in verschiedenen Stellungen innerhalb eines Winkelbereiches von etwa 1800 um eine wenigstens angenähert senkrechte Mittelachse feststellbar sind, Je nach der Art der durchzuführenden Arbeit und den durch das Zugfahrzeug bestimmten Sichtverhältnissen hinter diesem kann also der Bedienungssitz mit dem Steuerrad innerhalb eines weiten Schwenkbereiches verstellt werden, so dass dem Bedienungsmann stets genügend weite Sicht nach vorne gegeben ist.

   Durch die Grösse des Verstellbereiches ist es möglich, den Sitz und das Steuerrad von der einen Geräteseite zur andern zu bringen, was für das Arbeiten am Hang längs der Schichtenlinien vorteilhaft ist, um den Sitz immer bergseitig anordnen zu können, damit die Abtrift des Gerätes verringert wird. Die einseitige Gewichtsbelastung bei seitlich versetztem Steuersitz kann ohne weiteres durch beidseitige Stützrollen aufgenommen werden. 



   Vorzugsweise ist zur Kraftübertragung vom Steuerrad ein in einem Schwenkarm gelagerter, etwa waagrechter Kettentrieb vorgesehen, und es fällt die Schwenkachse mit der Achse des Abtriebskettenrades zusammen, so dass unbehinderte Schwenkmöglichkeit bei voller Betriebsfähigkeit des Steuergetriebes in jeder Schwenkstellung gewährleistet ist. Der in einer waagrechten Ebene bewegliche Schwenkarm trägt   anseinem   freien Ende die Steuersäule mit dem Steuerrad, wobei unmittelbar auf der Steuersäule das Antriebsrad des Kettentriebes sitzt. Selbstverständlich könnte der Kettentrieb auch durch einen Doppelkegeltrieb mit Schwenkbarkeit um eine Kegelradachse ersetzt werden. 

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     Es wäre möglich, den Bedienungssitz an dem   Schwenkarm zu befestigen. Einfacher ist es jedoch, wenn der Geräterahmen mehrere, vorzugsweise zwei seitliche und eine mittlere hintere Lagerstelle zur Aufnahme des versetzbaren Bedienungssitzes aufweist. Dabei sind die Lagerstellen zweckmässig als nach hinten bzw. nach den Seiten gerichtete Steckhülsen ausgebildet und der Bedienungssitz ist an einem in die Steckhülsen einführbaren Ausleger in verschiedenen Schwenkstellungen befestigbar, um dem Sitz trotz verschiedener
Lage des Auslegers stets die gleiche Richtung geben zu können.

   Eine besonders einfache Konstruktion wird   dadurch erreicht, dass der Bedienungssitz   mit einem etwa senkrechten Mehrkantzapfen an seiner Sitzstütze in eine entsprechende Ausnehmung des Auslegers einsteckbar ist, wobei zweckmässig die Sitzstütze Fuss- rasten trägt. Der Sitz kann demnach durch blosses Umstecken des Auslegers bzw. des Mehrkantzapfens von der einen in die andere Stellung gebracht werden. 



   Um die erforderlichen Massnahmen zum Verstellen des Bedienungssitzes und des Steuerrades noch weiter zu vereinfachen, ist der Ausleger in den Steckhülsen durch einen Steckzapfen fixierbar, der zu- gleich der Festlegung des Schwenkarmes dient. 



   BeiunbelastetemBedienungssitzkönnte sich der Mehrkantzapfen zufolge der unvermeidlichen Rüttel- bewegungen aus dem Fahrbetrieb im Ausleger lockern bzw. von diesem überhaupt lösen. Um dies zu ver- hindern, deckt der Schwenkarm den in den Ausleger eingesteckten Mehrkantzapfen der Sitzstütze nach oben ab. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt,   u. zw.   zeigen Fig. 1 und 2 einen Geräterahmen mit einer Bedienungsvorrichtung für Feinsteuerung in Draufsicht und   Vprderansichl   und
Fig. 3 den Bedienungssitz im Schaubild. 



   Der Rahmen des für den Abbau an das Lenkersystem eines Traktors bestimmten Gerätes besteht aus zwei quer zur Fahrtrichtung liegendenRohren 1, die durch angeschweisste Laschen 2 miteinander verbunden sind. Am Rahmen 1, 2 sind zwei Zapfen 3 für die unteren Lenker und ein weiterer Zapfen 4 zum Anschluss des oberen Lenkers des Traktorhubwerkes vorgesehen. Im Geräterahmen ist mittels zweier Rollenböcke 5 ein beispielsweise in Form einer Schiene 6 ausgebildeter Werkzeugträger verschiebbar gelagert, an dem verschiedene Werkzeuggruppen befestigt werden können. An den beiden Rollenböcken 5 greift eine Kette
7 an, die über Umlenkrollen 8 geführt ist und mit einem Kettenrad 9 auf einer mittigen Vertikalwelle 10 in Eingriff steht. Wird das Kettenrad 9 in der einen oder andern Richtung verdreht, verschiebt sich der Werkzeugträger 6, wodurch die Feinsteuerung erreicht wird. 



   Um die Welle 10 ist ein Arm 11 verschwenkbar, der an seinem freien Ende die Steuersäule 12 mit dem Steuerrad 13 trägt. Auf der Steuersäule 12 sitzt ein Kettenrad 14, das durch eine Kette 15 mit einem Kettenrad 16 auf der Welle 10 verbunden ist. Der   Geräterahmen l, 2   weist zwei seitliche Lagerstellen 17 sowie eine hintere mittlere Lagerstelle 18 auf, die als vierkantige Steckhülsen ausgebildet sind. In diese Steckhülsen wird wahlweise ein Ausleger 19 eingeführt, der den Bedienungssitz 20 trägt. Dabei besitzt der Bedienungssitz 20 eine Sitzstütze 21, an der ein senkrechter Vierkantzapfen 22 befestigt ist.

   Mit diesem Vierkantzapfen kann der Sitz bzw. die Sitzstütze in eine entsprechende Ausnehmung 25 des Auslegers 19 eingesteckt werden, so dass die Sitzstütze 21 entweder mit dem Ausleger 19 in einer Vertikalebene liegt (Fig. 2bzw. strichpunktiert angedeutete Mittelstellung in Fig. 1) oder einen rechten Winkel mit dem Aus-   leger einschliesst (linke und rechte Stellung gemäss Fig. 1).   Der Schwenkarm 11 und der Ausleger 19 werden mittels eines gemeinsamen Steckzapfens 24, der durch entsprechende Bohrungen im Ausleger 19 bzw. in den   steckhülsenartigen Lagerstellen 17, 18 geführt   wird, fixiert. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass am Schwenkarm 11 umerseitig ein Bügel 25 angeschweisst ist, der über den eingesteckten Vierkantzapfen 22 greift und das Herausziehen dieses Zapfens aus der Ausnehmung 23 verhindert.

   An der abwärts verlängerten Sitzstütze 21 sind zwei Fussrasten 26 befestigt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Bedienungsvorrichtung für an Traktoren angeschlossene landwirtschaftliche Arbeitsgeräte mit Feinsteuerung durch von der Traktorlenkung unabhängiges Verschieben eines Werkzeugträgers im Geräterahmen quer zur Fahrtrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerrad (13) samt der Kraftübertragungseinrichtung (11-15) und der Bedienungssitz (20) in verschiedenen Stellungen innerhalb eines Winkelbereiches von etwa 1800 um eine wenigstens angenähert senkrechte Mittelachse (10) feststellbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kraftübertragung vom Steuerrad (13) ein in einem Schwenkarm (11) gelagerter, etwa waagrechter Kettentrieb (14, 15, 16) vorgesehen ist und die Schwenkachse (10) mit der Achse des Abtriebskettenrades (16) zusammenfällt.
    3. Bedienungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der in einer <Desc/Clms Page number 3> waagrechten Ebene bewegliche Schwenkarm (11) an seinem freien Ende eine Steuersäule (12) mit dem Steuerrad (13) trägt, wobei unmittelbar auf der Steuersäule das Antriebsrad (14) des Kettentriebes (14, 15,16) sitzt.
    4. Bedienungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ge- räterahmen (l, 2) mehrere, vorzugsweise zwei seitliche (17) und eine mittlere hintere Lagerstelle (18) zur Aufnahme des versetzbaren Bedienungssitzes (20) aufweist.
    5. Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstellen (17, 18) als nach hinten bzw. nach den Seiten gerichtete Steckhülsen (17, 18) ausgebildet sind und der Bedienungssitz (20) an einem in die Steckhülsen einführbaren Ausleger (19) in verschiedenen Schwenkstellungen befestigbar ist.
    6. BedienungsvorrichtungnachdenAnsprüchen4und5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienungssitz (20) mit einem etwa senkrechten Mehrkantzapfen (22) an seiner Sitzstütze (21) in eine entsprechende Ausnehmung (23) des Auslegers (19) einsteckbar ist, wobei zweckmässig die Sitzstütze Fussrasten (26) trägt.
    7. Bedienungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (19) in den Steckhülsen (17, 18) durch einen Steckzapfen (24) fixierbar ist, der zugleich der Festlegung des Schwenkarmes (11) dient.
    8. Bedienungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (11) den in den Ausleger (19) eingesteckten Mehrkantzapfen (22) der Sitzstütze (21) nach oben abdeckt.
AT765158A 1958-09-07 1958-11-04 Bedienungsvorrichtung für an Traktoren angeschlossene landwirtschaftliche Arbeitsgeräte mit Feinsteuerung AT220861B (de)

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