DE853530C - Anbaupflugwerk fuer Dreiradschlepper - Google Patents

Anbaupflugwerk fuer Dreiradschlepper

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DE853530C
DE853530C DEH6358A DEH0006358A DE853530C DE 853530 C DE853530 C DE 853530C DE H6358 A DEH6358 A DE H6358A DE H0006358 A DEH0006358 A DE H0006358A DE 853530 C DE853530 C DE 853530C
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DE
Germany
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plow
frame
wheel
tractor
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Expired
Application number
DEH6358A
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English (en)
Inventor
Walter Hofmann
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/50Self-propelled ploughs
    • A01B3/52Self-propelled ploughs with three or more wheels, or endless tracks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Anbaupflug für Dreiradschlepper, bei denen das dritte Rad sich am Schlepperende befindet.. Erfindungsgemäß wird der Pflug unmittelbar hinter der Vorderachse und neben dem Rahmenteil, der das hintenliegende dritte Rad mit dem Schleppervorderteil verbindet, angeordnet.
Bei den bekannten Schlepperbauformen wurden die Pflüge entweder am Rückende des Schleppers angebaut oder unter dem Rahmen zwischen Vorder- und Hinterachse. Erstere Anordnung führt zu unerwünscht großer Baulänge der gesamten Maschine, insbesondere wenn Pflüge mit zwei und mehr Scharen zur Anwendung kommen. Wendigkeit und Handlichkeit der Maschine leiden dadurch in starkem Maße und verhindern sogar den Einsatz derartiger Schlepper in stark parzellierten Feldern. Darüber hinaus werden Schlepper mit großen Anhnupiiügen am Rückende stark hecklastig, wodurch unter Umständen die Lenkfähigkeit des Schleppers an der Vorderachse beeinträchtigt wird. Es ist deshalb die Anwendung von Pflügen hoher Scharzahl bei der genannten Anordnung am Heck des Schleppers nicht möglich.
Bei Schleppern mit Anordnung der Pflüge zwisehen den Achsen steht meist nicht der Raum zur Verfügung, um Pflüge höherer Scharzahl unterbringen zu können, vor allem entstehen Schwierigkeiten beim Ausheben der Pflüge aus dem Boden, weil ,luch in vertikaler Richtung der Raum begrenzt ist. Die räumlichen Schwierigkeiten nehmen zu, wenn ein Pflug in Wechselausführung untergebracht und ausgehoben werden soll. Darüber hinaus müssen Vierradschlepper mit der geschilderten Pflugan Ordnung an Vorder- und Hinterachse mit verschiedenen Spurweiten arbeiten.
Die erfindungsgemäße Anordnung eines Pflugwerkes an einem Dreiradschlepper mit dem dritten Rad am Heck vermeidet diese Mangel. Infolge der Lage des Pflugwerkes unmittelbar hinter der Vorderachse und neben dem Rahmenteil, der zum Heck rad führt, können Pflüge beliebiger Länge, also einer hohen Anzahl von Scharen untergebracht . werden. Auch in senkrechter Richtung werden die Unterbringung und auch der Aushub des Pflugwerkes nicht behindert, da der zum Heckrad führende Rahmenteil sehr schmal ausgebildet sein kann, z. B. durch ein zentrales Rohr. Die Pflüge können deshalb sehr nahe an die Mittellängsachse herangerückt werden, und die Pflugkraft ergibt deshalb nur ein kleines Drehmoment, welches den Schlepper um eine Hochachse aus seiner Fahrtrichtung schwenken will. 'Die Erfindung bietet ferner die Möglichkeit, daß der Pflug während des Senkens gleichzeitig eine Schwenkung zur Schleppermittelachse des Schleppers ausführt, so daß er sich also in Arbeitsstellung unmittelbar unter dem Rahmen und annähernd in der Längsachse des Schleppers befindet, wodurch die erwähnten Momente fast zu Null werden und das dritte Rad in der frisch »5 gepflügten Furche laufen kann. Die Erfindung bietet ferner noch den Vorteil, daß sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite des Längsrahmens ein Pflugwerk ohne Schwierigkeiten untergebracht werden kann, und zwar als Wechselpflugwerk. Ein Schlepper mit der erfindungsgemäßen Pfluganordnung eignet sich deshalb infolge seiner kurzen Gesamtlänge und der Möglichkeit der Anwendung raumsparender Wechselpflugwerke ganz besonders zum Bearbeiten kleiner und ungünstig geformter Felder. Die Lage der Pflugwerke in Schleppermitte ermöglicht darüber hinaus ein bequemes Bedienen der verschiedensten Pflugeinstellhebel für Tiefgang usw. vom Fahrersitz aus, was für ein wirtschaftliches Arbeiten besonders wichtig ist. Die Erfindung ist in den Abb. 1 bis 4 schematisch und beispielsweise dargestellt. Die Ausführungsform der Abb. 1 und 2 bezieht sich auf ein Fahrzeug mit vorderem Triebachsblock und gelenktem dritten Rad. Dabei ist Abb. 1 eine Draufsicht und AbI). 2 eine Seitenansicht des Schleppers. Abb. 3 und 4 behandeln ein Fahrzeug mit achsschenkelgelenkter Vorderachse und getriebenem dritten Hinterrad. Abb. 3 ist eine Draufsicht und Abb. 4 die dazugehörige Seitenansicht des Fahrzeuges. So Bei der Ausführungsform der Abb. 1 und 2 bezeichnet ι einen Triebachsblock, an welchem der Rahmenteil 2 befestigt ist. Dieser Rahmen trägt an seinem Rückende das Stützrad 3, welches zum Zwecke des Lenkens des Fahrzeuges in der Büchse 4 um eine Vertikalachse schwenkbar ist. Aus der Draufsicht, Abb. 1, ist ersichtlich, daß ein so aufgebautes Fahrzeug an seinem rückwärtigen Ende sehr schmal ausgebildet werden kann. In erfindungsgemäßer Art ist nun der Pflugrahmen 5 unmittelbar hinter der Vorderachse 6 und seitlich neben dem Rahmen 2 angeordnet. Es handelt sich hier um ein dreischariges Pflugwerk. Der Anlenkpunkt des Pflugrahmens ist mit 7 bezeichnet, der dem Pflugrahmen 5 sowohl Schwenkmöglichkeit in senkrechter Richtung als auch in waagerechter Richtung ermöglicht. Zweckmäßigerweise wird dieser Anlenkpunkt 7 in die resultierende Kräftelinie des Pflugkörpers gelegt, so daß er in an sich bekannter Art als Führungspunkt der Pflugkörper dienen kann. Der Aushub des Pflugwerkes geschieht durch ein Hubwerk, welches durch den Hubhebel
10 und die zum Pflugrahmen 5 führende Zugkette
11 angedeutet ist. Es ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäße Lage des Pflugrahmens ohne Behinderung durch irgendwelche Fahrzeugteile ein sehr weites Hochheben des Pflugrahmens ermöglicht, wobei auf Abb. 2 verwiesen sei. Die erfindungsgemäße Lage des Pflugwerkes erhöht, was ebenfalls aus den Abbildungen ersichtlich ist, weder die Fährzeuglänge noch die Breite desselben, und es ist ohne weiteres möglich, zu beiden Seiten des Rahmens ein Pflugwerk anzuordnen (siehe Abb. 1). Auch bei Wechselpflugwerken mit sehr hoher Scharanzahl tritt keine Vergrößerung von Fahrzeuglänge und -breite ein. Es sind lediglich zwei Führungspunkte, nämlich 7 und 12, für die Pflugwerke erforderlich.
Bei der gezeigten Ausführungsform liegen die Hubhebel 10 mit ihren Zugketten 11 unmittelbar über dem Pflugrähmen 5 bzw. 13, und es werden demgemäß die Pflugrahmen von ihrer Arbeitsstellung aus bei Betätigung des Hubwerkes senkrecht nach oben schwenken. Durch Verlagerung dieser Hubhebel 10 nach außen hat man die Möglichkeit, daß der Pflugrahmen beim Hochheben gleichzeitig seitlich ausschwenkt. Man kann die Führungspunkte 7 bzw. 12 so anordnen, daß nach Herab lassen der Pflugkörper diese beim Eingreifen in den Boden unter den Fahrzeugrahmen 2 einschwenken, so daß das Heckrad 3 in der letzten Pflugfurche laufen kann. Dadurch erreicht man den weiteren Vorteil, daß die Führungspunkte 7 bzw. 12 sehr nahe an der Längsachse des Fahrzeuges liegen, wodurch nur geringe Drehmomente auf das Fahrzeug wirken. Wie schon erwähnt, werden dann beim Hochheben die Pflugkörper infolge des seitlichen Kettenzuges nach außen geschwenkt, so daß sie ohne Behinderung neben dem Fahrzeugrahmen 2 hochschwenken können.
Um die Pflugkörper in der hochgeschwenkten Stellung zu fixieren, besitzt jeder Pflugrahmen eine federbelastete Sperrklinke 15, welche in ein auf dem Fahrzeugrahmen 2 befindliches Querrohr 16 einrastet. Dadurch wird der Pflugrahmen nicht nur in seiner senkrechten, sondern auch in der gewoll ten seitlichen Lage gehalten. Es kommt hierbei wiederum ein Vorteil der Erfindung zum Vorschein, nämlich die gute Zugänglichkeit der Sperrklinke 15 vom Sitz des Fahrers aus. Ohne Bedienungsgestänge oder Zugseile können zum Zwecke des Herablassens des Pflugrahmens diese Klinken unmittelbar vom Fahrersitz aus betätigt werden. Dies ergibt insgesamt geringe Herstellungskosten und hohe Betriebssicherheit.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in den Abb. 3 und 4 dargestellt. Das dritte Rad,
welches sich ebenfalls am rückwärtigen Teil des Schleppers befindet, ist hier als Triebrad 20 durchgebildet. Es ist mit dem Vorderteil des Schleppers durch das Zentralrahmenrohr 21 verbunden. Die Lenkung des Fahrzeuges geschieht durch die achsschenkelgelenkte Vorderachse 22. Das Fahrzeug Ijesitzt ein Wechselpflugwerk, bestehend aus dem rechtswerfenden Pflugkörper 23 und dem linkswerfenden Pflugkörper 24. Die Abbildungen zeigen deutlich, wie vorteilhaft sich die erfindungsgemäße Anbringung der Pflugwerke an einem derartigen Fahrzeug auswirkt. Die beiden Führungspunkte 25 und 26 können nahe zusammengerückt werden, so daß die Pflugkörper jeweils in Schleppermitte laufen und das Triebrad 20 in der Furche. Durch ein entsprechend ausgebildetes Hubwerk ist es, wrie schon unter Abb. 1 und 2 erläutert, möglich, daß bei Hochhel>en der jeweilige Pflugkörper eine seitliche Auslenkung, ähnlich wie der gezeichnete Pflugkörper 23, erfährt, so daß er ungehindert neben dem Zentralrohr 21 hochschwenken kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Anbaupflugwerk für Dreiradschlepper, bei as dem das dritte Rad hinten liegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Pflugwerk (5, 1(3) unmittelbar hinter der Vorderachse (6) und seitlich neben dem Rahmenteil (2,21), der das hintere dritte Rad mit dem Schleppervorderteil verbindet, angeordnet ist.
  2. 2. Anbaupflugwerk nach Anspruch 1 in Wechselpflugwerkausführung, dadurch gekennzeichnet, daß das Wechselpflugwerk (5, 13) in einen links- und einen rechtsarbeitenden Teil unterteilt ist, welche zu beiden Seiten des zentralen Rahmens (2, 21) angeordnet sind.
  3. 3. Anbaupflugwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Pflugrahmen (5) beim Herablassen unter den Rahmenteil des Fahrzeuges einschwenkt, so daß das hintere dritte Rad (3) in der Pflugfurche laufen kann, was z. B. durch entsprechende Lage des Führungspunktes (7, 25, 26) für den Pflug erreicht werden kann.
  4. 4. Anbaupflugwerk nach einem der An-Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Pflugrahmen beim Hochheben eine Schwenkung nach außen erfährt, z. B. mittels seitlichen Zuges der Verbindungskette zwischen Pflugrahmen und Hubwerk.
  5. 5. Anbaupflugwerk nach einem der Ansprüche ι bis 4, gekennzeichnet durch Sperrklinken (15) od. dgl. am Pflugrahmen, mittels deren das Pflugwerk in seiner ausgehobenen Stellung und in seiner seitlichen Lage neben dem Schlepperrahmen (2, 21) gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    5423 10.
DEH6358A 1950-10-15 1950-10-15 Anbaupflugwerk fuer Dreiradschlepper Expired DE853530C (de)

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