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Schutzvorrichtung an Strassenbahnwagen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schutzvorrichtung an Strassenbahnwagen, bei welcher ein vom Verunglückten zu betätigendes Pendel durch Vermittlung eines einzigen Organes das Herabgleiten der eigentlichen Schutzwand bewirkt.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen in Seitenansicht die Vorrichtung gemäss vorliegender Erfindung vor und nach der Betätigung, während die Fig. 3 eine Vorderansicht
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Betätigung veranschaulicht.
An einem unter der vorderen Plattform des Strassenbahnwagens angebrachten Gestell ist das Pendel oder die Wand 1 drehbar befestigt. Die eigentliche Schutzwand 2 wird von den Achsen 3 der Rollen 4 getragen, die sich in Schlitzen 5 des Gestelles befinden. Der Schlitz 5 besitzt am oberen Ende eine Ausnehmung 7, welche zur Aufnahme der Rolle 4 bei bereitgestellter Vorrichtung dient. Der Schlitz 5 ist zweckmässig derart angeordnet, dass, wenn sich die Rolle 4 im tiefsten Teile des Schlitzes befindet, die Schutzwand 2 an einem gestellteil anliegt und sich daher nicht um die Achse der Rolle 4 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn drehen kann.
Wenn sich die Schutzwand 2 in ihrer Ilbehstlage befindet, wird sie durch einen Stab 6'gehindert, nach vorwärts zu schwingen. nie Stange 8 ist sowohl am Pendel 1 als auch an der Achse der Rollen 4 drehbar befestigt, so dass bei Aufwärtsdrehung des Pendels um ungefähr 90 () die Rolle 4 ihre tiefste Lage im Schlitz 5 einnimmt.
Stösst nun der Verunglückte oder ein anderes Fahrhindernis gegen das die in Fig. 1 gezeigte Lage einnehmende Pendel 1, so hebt dieses ei nur geringer Aufwärtsdrehung die Rolle 4 vermittelst der Stange 8 aus der Ausnehmung 7 des Schlitzes, worauf die Rolle 4 unter dem Einfluss ihres Eigengewichtes und des Gewichtes der Schutzwand 2 längs des schrägen oder gekrümmten Schlitzes, das Pendel 1 vermittelst der Stange 8 aufwärts drehend, nach abwärts rollt, um im Schlitze die tiefste Lage einzunehmen. Die hierauf vollkommen auf dem Boden aufruhendc Schutzwand 2 verhindert, dass der Verunglückte unter die Räder des Wagens gelange oder eingeklemmt werde, und schiebt ihn vor sich bin, bis der Wagen zum Stillstand gehracht worden ist.
Das nach aufwärts geklappte Pendel 1 macht den Raum unter der Plattform leicht zugänglich und gestattet eine rasche und müho) osf Wegbeförderung des Verunglückten oder des Hindernisses. Um die Vorrichtung wieder bereitzustellen, braucht die Schutzwand 2 nur so hoch gehoben zu werden,
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Schutzwand entsprechende Handhaben angebracht sein können. Auch können sowohl das Pendel 1 als auch die Schutzwand gepolstert oder mit abnehmbaren Polstern verschon werden, um den Anprall an den Verunglückten zu mildern.
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