AT220298B - Verfahren zur Herstellung von neuen 6β-Methyl-3-oxo-Δ<4>-steroiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 6β-Methyl-3-oxo-Δ<4>-steroiden

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AT220298B
AT220298B AT368857A AT368857A AT220298B AT 220298 B AT220298 B AT 220298B AT 368857 A AT368857 A AT 368857A AT 368857 A AT368857 A AT 368857A AT 220298 B AT220298 B AT 220298B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen   6ss-Methyl-3-oxo-#4-steroiden   
 EMI1.1 
 reihe zu schaffen, welche auf Grund ihrer pharmakologischen Eigenschaften (z. B. anabole und androgene Aktivität oder progestative Eigenschaften) oder als Zwischenprodukte bei der Herstellung von Verbindungen mit nutzlichen biologischen Eigenschaften wertvoll sind. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung zur Herstellung der neuen   6B-Methyl-3-oxo-A*-steroide   der Androstan- und Pregnanreihe der allgemeinen Formel : 
 EMI1.2 
 besteht in seinem Wesen darin, dass man ein   36, 5a-Dihydroxy-66-methylsteroid   der Androstan- und Pregnanreihe der allgemeinen Formel : 
 EMI1.3 
 zu einem   5et-Hydroxy-6B-methyl-3-oxo-derivat   der allgemeinen Formel : 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Als Oxydationsmittel wird vorzugsweise Chromtrioxyd in Essigsäure oder Pyridin bzw. Kaliumchromat in Essigsäure verwendet ; es können jedoch auch andere Oxydationsmittel, beispielsweise N-Bromacetamid, angewendet werden. Als Dehydratisierungsmittel kann Thionylchlorid in   Pyridin-bei 00C   dienen, aber auch andere Dehydratisierungsmittel können verwendet werden.

   Beispielsweise kann das Oppenauer Reagens (d. i. Aluminiumisopropylat oder   Aluminium-tert.   butylat in Toluol und Cyclohexanon) benutzt werden, wenn die Oxydationsreaktion und die Dehydratisierungsreaktion in einer Verfahrensstufe durchgeführt werden sollen. Hydroxylgruppen (u. zw. Hydroxylgruppen, die von solchen in Stellung   C   und Cs verschieden sind) und Oxogruppen (u. zw. Oxogruppen, die von solchen in Stellung Cs verschieden sind), die in den zu Verbindungen der Formel I führenden Zwischenprodukten vorliegen und welche während der Oxydations- und Dehydratationsreaktionen eine Veränderung erfahren können, werden in geeigneter Weise durch bekannte Verfahren geschützt und anschliessend wieder regeneriert.

   Die Auswahl der für die Herstellung eines besonderen   6B-Methyl-3-oxo-A4 -steroids anzuwendenden   Massnahmen ist von der Art der Substituenten der Zwischenprodukte abhängig. 
 EMI2.2 
 und Kosheleva,   J. Gen. Chem.   UdSSR. 10   [1940],     S. 213)   wurden in 100 ml Essigsäure (über Chromtrioxyd destilliert) gelöst und auf eine unterhalb   10 C   liegende Temperatur abgekühlt. Zu dieser Lösung wurden 2,5 g Chromtrioxyd in 40 ml Essigsäure und 10 ml Wasser tropfenweise innerhalb   voS'20   Minuten zugegeben, wobei die Temperatur bei 10-15 C gehalten wurde. Die Mischung wurde bei Zimmertemperatur weitere 2,5 Stunden gerührt. Es wurde Methanol zugegeben und ein grosser Anteil der Essigsäure im Vakuum entfernt.

   Nach Umkristallisation aus Äthylacetat wurde das   5a-Hydroxy-68-methylandrostan-   
 EMI2.3 
 
MAceton/Hexan erhalten. 



   200 mg 5a-Hydroxy-6ss-methylandrostandion- (3, 17) wurden in 3 ml trockenem Pyridin   auf 0 OC   abgekühlt. Es wurden 0, 12 ml gereinigtes Thionylchlorid tropfenweise zugesetzt ; die Mischung wurde 5 Minuten lang bei einer Temperatur von   00C   gehalten. Nach Behandlung mit Wasser bildete sich eine Fällung, welche abfiltriert und getrocknet wurde. Nach Kristallisation aus Aceton/Hexan wurde das   6 -Me-   
 EMI2.4 
    (4)-dion- (3,Chloroform);g.. =   240 m  (4,2) in Isopropanol. b) 820 mg   66-Methylandrostantriol- (38, 5 < x,   17ss) wurden in 8 ml Toluol und 10 ml Cyclohexanon mit 1 g Aluminium-tert. butylat behandelt, worauf die Mischung unter Rückfluss 2 Stunden erhitzt wurde. 



  Nach Waschen mit wässeriger Kalium-Natriumtartratlösung wurden die Lösungsmittel durch Wasserdampfdestillation entfernt ; das ölige Produkt wurde in 8 ml Pyridin bei   5 C.   zu 800 mg Chromtrioxyd in 8 ml Pyridin zugesetzt. Die Reaktionsmischung wurde über Nacht bei Zimmertemperatur stehengelassen und das Reaktionsprodukt wurde mit Benzol isoliert. Nach Chromatographieren über Aluminiumoxyd (25 g) wurden   6ss-Methylandrosten- (4) -dion- (3,   17) erhalten, welches mit einer gemäss dem Verfahren a) hergestellten Probe identisch war. 



    Beispiel 2 : Sss-Methyläthisteron.    
 EMI2.5 
 40 ml Cyclohexanon wurden destilliert, bis 50 ml an Destillat Ubergegangen waren. Nach Zusatz von 2,5 g Aluminiumisopropylat in 10 ml Toluol wurde die Mischung 1 Stunde lang am   Rückfluss   erhitzt, abgekühlt und mit verdünnter Mineralsäure gewaschen ; dann wurden die Lösungsmittel durch Wasser- 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
   Nadeln von 17a-Äthinyl-17B-hydroxy-6-methylandrosten- (4)-on- (3). (66-Methyläthisteron)Bei s pie I 3 : 68 - Methylprogesteron.    a) 5 g   6ss-Methylallopregnantriol-[3ss,5&alpha;,20(&alpha;+ss)]   wurden in 50 ml Essigsäure mit 3 g Chromtrioxyd (in 150 ml 85%iger Essigsäure) behandelt ; die Mischung wurde über Nacht bei Zimmertemperatur 
 EMI2.8 
 
 EMI2.9 
 
 EMI2.10 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   1,2 ml Thionylchlorid wurden tropfenweise zu einer Lösung   von 2 g 5a-Hydroxy-68-methylallo-     pregnandion- (3,   20) in 35 ml trockenem Pyridin, die bei einer Temperatur von   00C   gehalten wurde, zugesetzt. Nachdem die Mischung weitere 10 Minuten bei dieser Temperatur gehalten worden war, wurde 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 Äthanol. b) Eine Lösung von 1, 5 g   6ss-Methylallopregnantriolen-[3ss,5&alpha;,20(&alpha;+ss)]   in 100 ml Toluol und
40 ml Cyclohexanon wurde so lange destilliert, bis 30 ml Destillat übergegangen waren. Daraufhin wurden 2,5 g Aluminiumisopropylat in 10 ml Toluol zugesetzt und die Mischung 1 Stunde lang unter Ruck- fluss erhitzt.

   Die gekühlte Mischung wurde mit verdünnter Mineralsäure gewaschen, die Lösungsmittel wurden durch Wasserdampfdestillation entfernt und das Produkt mit Äther isoliert. Es wurde über 25 g
Aluminiumoxyd chromatographiert, wobei Benzol als Eluiermittel verwendet wurde, wobei feste Bestand- teile aus den ersten Fraktionen erhalten wurden. Diese wurden unter Verwendung von wässerigem Metha- nol gereinigt und ergaben flache Nadeln von   6ss-Methylprogesteron   mit dem Fp   171 C ;   diese waren mit einer Probe, die gemäss der unter a) angegebenen Verfahrensweise hergestellt worden war, identisch. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen 66-Methyl-3-oxo--steroiden der Androstan-und Pregnan- reihe von der allgemeinen Formel EMI3.3 EMI3.4 EMI3.5 EMI3.6 EMI3.7 <Desc/Clms Page number 4> in an sich bekannter Weise, insbesondere mittels Chromtrioxyd, in Essigsäure oder Pyridin oxydiert und das 5&alpha;-Hydroxy-6 ss-methyl-3-oxo-derivat durch Einwirkung eines Dehydratisierungsmittels, vorzugsweise Thionylchlorid in Pyridin bei OOC, in das entsprechende asteroid übergeführt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxydation mittels Kaliumchromat in Essigsäure erfolgt.
    3. Ausbildungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxydation und Dehydratisierung in einer einzigen Verfahrensstufe mittels Aluminiumisopropylat oder Aluminium- - tert. butyl at in Toluol und Cyclohexanon durchgeführt wird.
AT368857A 1955-06-20 1956-06-18 Verfahren zur Herstellung von neuen 6β-Methyl-3-oxo-Δ<4>-steroiden AT220298B (de)

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