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Tragvorrichtung für Waschbecken
Die Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung für Waschbecken, bestehend aus an einer aufrecht stehenden Gebäudewandzubefestigenden Winkelträgem, deren vertikale Schenkel einen das Verstellendes Schenkels nach oben oder unten zulassenden, zur Aufnahme einer Befestigungsschraube dienenden Schlitz aufweisen, während auf dem sich etwa horizontal erstreckenden, durch ein Loch in der Rlickwand des Waschbeckens hineinragenden Schenkel das Waschbecken aufliegt und eine Verschraubung das Waschbecken mit dem Winkelträger verbindet.
Die Erfindung besteht darin, dass der an der Gebäudewand anliegende Schenkel des Winkelträgers einen sich etwa horizontal erstreckenden Gewindezapfen als Teil der Verschraubung und ausser dem Schlitz noch ein oder mehrere vorzugsweise oberhalb und unterhalb des Schlitzes liegende Löcher für Befestigungsschrauben aufweist.
Diese Bauart hat den Vorteil, dass das Waschbecken besonders einfach höhenjustiert werden kann.
Beispielsweise kann sich der Gewindezapfen unlösbar an dem die Löcher enthaltenden Schenkel befin-
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becken und dem Gewindezapfen eine Weichstoffbüchse angeordnet ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine der beiden ein Waschbecken an der Gebäudewand haltenden Tragvorrichtungen im fertigmontierten Zustand, während Fig. 2 die Vorderansicht eines justierbereit an der Gebäudewand angeschraubten Winkelträgers einer Tragvorrichtung veranschaulicht.
Fig. 3 zeigt einen Winkelträger mit horizontal verlaufendem Gewindezapfen.
Der Winkelträger besteht aus der Platte la und der Nase 1b sowie dem Gewindezapfen 1c. Die Platte weist zwei Löcher 2 und 3 kreisrunden Querschnittes und den senkrecht verlaufenden Schlitz 4 auf. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 erstrecken sich die Nase und der Gewindezapfen in zueinander parallelen Ebenen, die zur Horizontalen um etwa = 15c) geneigt sind.
Soll ein Waschbecken 5 an der Gebäudewand 6 angeordnet werden, dann wird zuerst das Loch für den Dübel 7 gebohrt. Daraufhin wird dieser Dübel eingeschlagen und der Träger mittels der Senkkopfschraube 8 gemäss Fig. 2 an die Gebäudewand 6 fest angeschraubt. Da zum Befestigen eines Waschbeckens normalerweise zwei Tragvorrichtungen nötig sind, wird vorzugsweise auf dieselbe Weise noch ein zweiter Winkelträger an der Gebäudewand befestigt. Daraufhin wird das Waschbecken 5 auf den Nasen 1b aufgehängt.
Stellt der Monteur fest, dass das Waschbecken zu tief oder zu hoch hängt, wird das Waschbecken 5 abge- nommen. Die Winkelträger werden nachdem Lösen der Senkkopfschrauben 8 in die richtige Höhe geschoben und die Senkkopfschrauben wieder festgezogen. Schliesslich werden die Löcher für die Dübel 9,'10 gebohrt, die Dübel eingeschlagen und der Träger mittels der Senkkopfschrauben 11, 12 in seine Endlage ge- bracht. Daraufhin werden nach dem Wiederaufstecken des Waschbeckens auf die Nasen die Unterlegringe 13 aus elastischem Werkstoff, die Unteriegscheiben 14 und die Mutter 15 auf den Gewindezapfen Ic aufgesetzt.
In Richtung A wirkende Belastungen nimmt somit die Nase Ib auf, während Kippmomenten um die Achse B der Anker 1c, 15 entgegen wirkt. Die Schrägstellung der Nasen 1b und der Gewindezapfen sind nicht unbedingt nötig. Der Schlitz 4 endet oben in eine Ausnehmung 4a, die dazu dient, den W1nkeltr ger auf den Kopf der Senkkopfschraube 8 aufstecken zu können. An Stelle der Senkkopfschraube 8 und desdit- bels 7 kann auch eine in die Gebäudewand 6 mit Ortbeton einzementierte Ankerschraube samtMutter vorgesehen sein.