AT217534B - Dämpfungseinrichtung für Hochspannungsarmaturen - Google Patents

Dämpfungseinrichtung für Hochspannungsarmaturen

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AT217534B
AT217534B AT566260A AT566260A AT217534B AT 217534 B AT217534 B AT 217534B AT 566260 A AT566260 A AT 566260A AT 566260 A AT566260 A AT 566260A AT 217534 B AT217534 B AT 217534B
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AT
Austria
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shock absorber
piston
cylinder
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hydraulic shock
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Kronprinz Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dämpfungseinrichtung für Hochspannungsarmaturen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufhängung für elektrische Hochspannungs-Freileitungen, insbesondere für Bündelleiter, mit mehrerenHängeisolatorenketten und gelenkig mit diesen sowie miteinanderverbundenenLastausgleichshebeln, die beim Bruch einer Isolatorenkette eine gleichmässige Verteilung der Last auf die Restketten gewährleisten, wobei für zwei zusammenwirkende Lastausgleichshebel eine die Ausgleichsbewegung der Hebel dämpfende Vorrichtung vorgesehen ist. 



   Bei bekannten Aufhängungen dieser Art dienen zum Dämpfen der Ausgleichsbewegungen der Lasten-   ausgleichshebelanschlag-oderstützglieder, diebeim Bruch einer Isolatorenkette verformt   und gegebenenfalls zerstört werden. Derartige Dämpfungsmittel haben den Nachteil, dass die Charakteristik der Arbeitsaufnahme unveränderlich, also nicht den von Fall zu Fall stark untereinander abweichenden Bedingungen anpassbar ist. Die beim Bruch einer Isolatorenkette aufzunehmende Arbeit ist von verschiedenen nicht übersehbaren Voraussetzungen abhängig. Beispielsweise ist diese Arbeit bei einem durch Vereisung oder Schneelast verursachten Bruch einer Isolatorenkette wesentlich grösser als bei einem z. B. nur durch Materialfehler verursachten Bruch. 



   Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass als Vorrichtung zum Dämpfen der Ausgleichsbewegung der Lastausgleichshebel ein hydraulischer Stossdämpfer vorgesehen ist. Die Arbeitscharakteristik eines hydraulischen Stossdämpfers passt sich selbsttätig der jeweils auftretenden Stossgeschwindigkeit an. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Arbeitsweg des hydraulischen Stossdämpfers unter allen vorkommenden Bedingungen gleich ist. Dadurch ist gewährleistet, dass nach dem Bruch einer Isolatorenkette die Last mit Sicherheit gleichmässig auf die Restketten verteilt wird. Ausserdem kann der hydraulische Stossdämpfer ohne Schwierigkeit für eine erneute Verwendung hergerichtet werden. 



   Für die Ausbildung des hydraulischen Stossdämpfers ergeben sich verschiedene Möglichkeiten. Eine einfache Ausführungsform besteht aus einem mit Öl, Fett od. dgl., vorzugsweise mit Silikonöl, gefüllten Zylinder und einem darin mittels einer Kolbenstange verschiebbaren, mit Austauschöffnungen versehenen Kolben. Die durch die Bewegung der Lastausgleichshebel verursachte Verschiebung des Kolbens in dem Zylinder bewirkt eine   Verdrängung   der Zylinderfüllung durch die Austauschöffnungen des Kolbens, wobei die Bremswirkung des Kolbens von der Austauschgeschwindigkeit in bekannter Weise abhängig ist. In jedem Falle gelangt der Kolben in die durch die Arbeitslänge des Zylinders bestimmte Endstellung. Zweckmässig ist die Kolbenstange hohl, wobei mindestens eine der Austauschöffnungen des Kolbens in den Hohlraum der Kolbenstange mündet.

   Auf diese Weise wird der Hohlraum der Kolbenstange als Austauschraum für einen Teil des bei Kolbenhub verdrängten Dämpfungsmittels ausgenutzt. Der Stossdämpfer kann ganz oder teilweise mit einem Kunststoffüberzug versehen sein, damit er gegen atmosphärische Einflüsse geschützt ist. 



   Verschiedene Anordnungen des hydraulischen Stossdämpfers sind möglich. Beispielsweise kann der Stossdämpfer, zweckmässig unter Zwischenschaltung von Zuggliedern, gelenkig einerseits am Verbindungsgelenk der beiden Lastausgleichshebel und anderseits am Anschlussgelenk des Abspannklemmenträgers angreifen. Statt dessen kann der hydraulische Stossdämpfer auch gelenkig mit den beiden Lastausgleichshebeln verbunden sein. 



   In den Figuren 1 und 2 der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Aufhängung dargestellt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform des hydraulischen   Stossdämpfers   im axialen Schnitt und Fig. 4 eine Abart davon. 



   Bei den Beispielen nach Fig. 1 und   2sind dreiisolatorenketten   3,4, 5 vorgesehen, die an einem nicht   gezeichneten Ausleger eines Hochspannungsmastes   aufgehängt sind. Die Enden dieser Isolatorenketten sind durch zwei   Lastausgleichshebel l   und 2 gelenkig miteinander verbunden. Das Anschlussgelenk 12 der Isolatorenkette 4 verbindet die   beidenLastausgleichshebe] miteinander. An den beiden Lastausgleichshebelnl   und 2 istmittels Zuglaschen 6 und 7 der Träger 8 für die nicht   dargestelltenAbspannklemmen   aufgehängt. 



   Bei dem Beispiel nach Fig.   l   ist der hydraulische Stossdämpfer 9 unter Zwischenschaltung von Zuglaschen 10 und 11 gelenkig einerseits mit dem Verbindungsgelenk 12 der beiden   Lastausgleichshebel l   und 2 und anderseits mit dem Anschlussgelenk 13 des Abspannklemmenträgers 8 verbunden. 



     Bei dem Beispiel nach Fig. 2 ist der hydraulische   Stossdämpfer 9 gelenkig an die beiden Lastausgleichshebel 1 und 2 angeschlossen. 



   Der in Fig. 3 im axialen Schnitt dargestellte hydraulische Stossdämpfer besteht aus einem geschlossenen Zylinder 16 und einem in diesem mittels einer Kolbenstange 24 verschiebbaren Kolben 22. Die Kolbenstange 24 ragt durch eine Gleitführung 21 im Deckel 19 nach aussen und hat am äusseren Ende eine Anschlussöse 25. An der Bodenwand 17 des Zylinders ist eine Anschlussöse 18 vorgesehen. Der Zylinder ist mit einem geeigneten Dämpfungsmittel, z. B. Silikonöl, gefüllt. Der Kolben 22 hat mehrere Austausch- öffnungen 23, durch die das Dämpfungsmittel bei der Verschiebung des Kolbens in dem Zylinder verdrängt wird. Zweckmässig ist die Kolbenstange hohl. Eine der Austauschöffnungen 23 steht mit dem Hohlraum des Kolbens in Verbindung. Zum Schutz gegen atmosphärische Einflüsse kann der Stossdämpfer mit einem bei 26 angedeuteten Überzug aus Kunststoff versehen werden. 



   Da die z. B. in Fig. 1 an der Kolbenstange angreifenden Zugkräfte während der Schwenkbewegung bis auf den Wert Null absinken, kann ferner der Dämpfungszylinder an einem Ende etwas aufgeweitet oder im ganzen konisch ausgebildet sein   (Fig. 4),   sodass der sich dann ergebende Ringspalt zwischen Zylinder und Kolben eine leichtere Beweglichkeit im Bereich der kleinen Zugkräfte   zulässt.   



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   Aufhängung für elektrische Hochspannungs-Freileitungen, insbesondere für Bandelleiter, mit meh-   reren Hängeisolatorenketten und gelenkig mit diesen sowie untereinander verbundenen Lastausgleichshebeln, die beim Bruch einer Isolatorenkette eine gleichmässige Verteilung der Last auf die Restketten gewährleisten, wobei für zwei zusammenwirkende Lastausgleichshebel aine die Ausgleichsbewegung der Hebel dämpfende Vorrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese Vorrichtung ein hydraulischer Stossdämpfer (9) ist.

Claims (1)

  1. 2. Aufhängung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der hydraulische Stossdämpfer (9) aus einem mit Öl, Fett od. dgl., vorzugsweise mit SilikonöLgefüllten Zylinder (16) und einem darin mittels einer Kolbenstange (24) verschiebbaren, mit Austauschöffnungen (23) versehenen Kolben (22) besteht.
    3. Aufhängung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (24) hohl ist und mindestens eine der Austauschöffnungen (23) des Kolbens (22) in den Hohlraum der Kolbenstange mündet.
    4. Aufhängung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stossdämpfer (9) ganz oder teilweise mit einem Kunststoffüberzug (26) versehen ist.
    5. Aufhängung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der hydraulische Stossdämpfer (9), zweckmässig unter Zwischenschaltung von Zuggliedern (10, 11), gelenkig einerseits am Verbindungsgelenk (12) der beiden Lastausgleichshebel (l, 2) und anderseits am Anschlussgelenk (13) des Abspannklemmenträgers (8) angreift (Fig. l).
    6. Aufhängung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der hydraulische Stossdämpfer (9) gelenkig mit den beiden Lastausgleichshebeln (l, 2) verbunden ist (Fig. 2).
    7. Aufhängung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (16) des Stossdämpfers (9) auf der ganzen Länge konisch ausgebildet oder wenigstens an einem Ende aufgeweitet ist, sodass durch den sich ergebenden Ringspalt zwischen Kolben (22) und Zylinder die Dämpfung dem veränderlichen Kraftangriff angepasst wird (Fig. 4).
AT566260A 1959-08-03 1960-07-22 Dämpfungseinrichtung für Hochspannungsarmaturen AT217534B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4346255A (en) * 1980-01-24 1982-08-24 Slater Steel Industries Limited Overhead electrical conductor system including subspan oscillation and aeolian vibration absorber for single and bundle conductors

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US4346255A (en) * 1980-01-24 1982-08-24 Slater Steel Industries Limited Overhead electrical conductor system including subspan oscillation and aeolian vibration absorber for single and bundle conductors

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