AT216948B - Trockenanlage zur Behandlung von plastischen Massen, insbesondere von keramischen Formlingen - Google Patents

Trockenanlage zur Behandlung von plastischen Massen, insbesondere von keramischen Formlingen

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  Trockenanlage zur Behandlung von plastischen Massen, insbesondere von keramischen Formlingen 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 oder aus irgendeinem andern Ofen herrühren. Die Ausbildung des Trockners 12 in dieser Anlage wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 2 genauer beschrieben. 



   Der Trockner besteht hauptsächlich aus einem Gehäuse 15, das in üblicher Weise gegen Wärmeverluste geschützt ist. Dieses Gehäuse ist dicht ausgeführt. Es liegt ausserdem nicht auf dem Erdboden auf, um darunter einen freien Durchgang 16 für das Material und das Personal zu ermöglichen. Dieses Gehäuse wird von heissem Gas oder heisser Luft durchströmt, die durch den Ventilator 17 eingeblasen wird, dessen Ansaugstutzen mit 18 und dessen Abblasrohr mit 19 bezeichnet sind. Das abgekühlte und feuchtigkeitsgeschwängerte Gas bzw. die Luft wird am entgegengesetzten Ende durch den Schornstein 20 abgelassen. 



  Eine Kappe oder ein Schieber 21 am Fusse des Schornsteines 20 ist für die Zugregulierung vorgesehen. 



   Entgegen der Strömungsrichtung des heissen Mediums wandern im Gehäuse 15nicht näher dargestellte Gestelle, welche die zu trocknenden keramischen Gegenstände tragen. Sie bewegen sich in Führungen und bilden zusammen eine endlose Förderbahn. Die Gestelle werden bei 29 in das Gehäuse 15 eingeführt, durchlaufen es auf dem mit dem Pfeil 30 gekennzeichneten Weg, um es bei 31 zu verlassen, und unter demselben in dem Durchgang 16 entsprechend dem Pfeil 32 weiter zu laufen. In diesem Durchgang 16 werden sie entladen. 



   An den Enden 29 und 31 werden die Gestelle vertikal verschoben, wobei diese Verschiebung durch irgendeine passende Einrichtung ausgeführt wird. 



   Bei der Einrichtung nach Fig. 2 ist ein Teil 42 der Rücklaufbahn der trockenen Formlinge mit seitlichen Abdeckungen versehen, so dass ein Gehäuse entsteht, welches   über einen Kanal   43 mit dem Ansaugkanal 44 des Ventilators 17 in Verbindung steht. Auf diese Weise saugt der Ventilator nicht nur   heisse   Gase aus der Leitung 45, sondern auch noch Aussenluft, die durch die Berührung mit den trockenen Formlingen der Zone 42 erhitzt ist. Dadurch gewinnt man Wärme zurück und senkt gleichzeitig die Temperatur der trockenen Formlinge, um sie leichter handhaben zu können. 



   Gleichzeitig vermeidet diese Zone 42 das Ausströmen heisser Gase in den Arbeitsraum, indem sie angesaugt und in den Trockenraum 15 zurückgeführt werden. Heisses Gas   oder heisse   Luft kann ausserdem noch über die Leitung 46, die in den Einlass 18 des Ventilators mündet, zugeführt werden. 



   Die Gestelle sind den zu trocknenden Formlingen angepasst, um eine möglichst dichte Beladung im Verhältnis zu der Berührungsfläche mit dem Trockenmedium und der   Wärmemenge,   die dem Gehäuse 15 zugeführt wird, zu ermöglichen. 



   Die automatische Regulierung der Trocknung wird durch Thermostate erzielt, die die Temperaturen am Einlass und am Auslass des Trockenmediums messen. Der erste Thermostat wirkt auf die Wärmequelle ein, um die Eingangstemperatur konstant zu halten. Der zweite steuert die Menge des   heissen   Gases, um die Wärmemenge der im ganzen Gehäuse'zu verdunstenden Wassermenge anzupassen. 



   Durch die Erfindung ist eine hohe Wirtschaftlichkeit des Wärmehaushaltes gesichert und die umlaufende Gasmenge kann infolgedessen reduziert werden, wodurch die erforderliche Heizleistung und Antriebskraft vermindert wird. Diese Vorteile werden ohne Schaden der Qualität der Trocknung erzielt, da man mit der Trocknung an bereits heissen Gegenständen beginnt, für die die Trocknung schon günstiger ist. 



   Die Qualitäten eines derartigen Trockners ermöglichen es, ihn direkt mit   den Fomgeräten sowie   mit den Brennöfen zu verbinden, so dass ein gleichmässiger und kontinuierlicher Arbeitsablauf erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Trockenanlage zur Behandlung von plastischen Massen, insbesondere von keramischen Formlingen, die aus einer heissen Masse geformt. und heiss in die Trockenanlage geführt werden, bestehend aus einem erhöht aufgestellten Gehäuse, in dem eine aus in Führungen bewegten Gestellen gebildete endlose Förderanlage angeordnet ist, wobei die Gestelle unterhalb des Gehäuses zurückgeführt werden, und aus einem Ventilator, der einen Gasstrom mit einer Temperatur bis zu 2000 C entgegen der Bewegung der Fördereinrichtung durch das Gehäuse treibt, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Gehäuses (15) im Bereiche des Heissgaseintrittes (19) ein zusätzliches Gehäuse angeordnet ist, das in einen Ansaugkanal (44) des Ventilators (17) mündet und das einen Teil des Weges (32) der zurücklaufenden Gestelle bis zu deren Lade-und Entladezone (13) umschliesst.
AT446859A 1958-06-26 1959-06-17 Trockenanlage zur Behandlung von plastischen Massen, insbesondere von keramischen Formlingen AT216948B (de)

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