AT216529B - Umlauffilter - Google Patents

Umlauffilter

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AT216529B
AT216529B AT425859A AT425859A AT216529B AT 216529 B AT216529 B AT 216529B AT 425859 A AT425859 A AT 425859A AT 425859 A AT425859 A AT 425859A AT 216529 B AT216529 B AT 216529B
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AT
Austria
Prior art keywords
filter
liquid
filter body
blading
circulation filter
Prior art date
Application number
AT425859A
Other languages
English (en)
Inventor
Lucien Bourdale
Marc Chatellard
Original Assignee
Bourdale Lucien R J
Marc Chatellard
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Publication date
Application filed by Bourdale Lucien R J, Marc Chatellard filed Critical Bourdale Lucien R J
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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Umlaufsslter   
Die Erfindung bezieht sich auf ein Umlauffilter von der Art eines Zentrifugalentschlammungsfilters mit einem in einem Gehäuse, in das die zu filtrierende Flüssigkeit einströmt, angeordneten dauernd oder intermittierend rotierenden Filterkörper, dessen Durchtritt durch die Gehäusewand als ÜberdruckRingkammerdichtung ausgeführt ist. 



   Der Filter nach der Erfindung unterscheidet sich von bekannten Filtern dadurch, dass der Filterkörper aus einer porösen, plissierten und waffelmusterartig gefalteten Wand besteht, und konzentrisch zu ihm   eineaus hartemMaterial bestehende Schutzvorrichtung, wie Gitterwerk,   Beschaufelung u. dgl., angeordnet ist. 



   Im Falle der kontinuierlichen Drehung der Filtereinheit wird permanent entschlammt. Um die Abriebwirkungen auf die Filtrieroberfläche zu verringern, ist stromauf von dieser Filteroberfläche eine Schutzvorrichtung aus hartem Material vorgesehen, das aus Gittern, Beschaufelungen od. dgl. besteht, um die Unreinheiten, die hindurchlaufen, zu zwingen, eine relative, sehr geringe Geschwindigkeit gegen- über der der Filteroberfläche zu haben, an die die Teilchen stossen. 



   Auch im Falle intermittierender Drehung der gesamten Filtereinheit, die entweder von Hand oder mechanisch durch Zeitrelais oder durch ein Unterdruck-Messrelais nach dem Prinzip der Automation oder durch jedes andere Mittel erzielt wird, werden die Abriebwirkungen auf die filtrierende Oberfläche verringert und es wird Antriebskraft für die Drehung gespart. Das ermöglicht die Verwendung von leichtem Filtermaterial, da ja dessen Beanspruchung gering ist. Dadurch sind die durch das Filtermaterial hervorgerufenen Zentrifugalkräfte klein und es ist leicht möglich, zur Vergrösserung der Filteroberfläche den Filterkörper aus einer plissierten und waffelmusterartig gefalteten Wand herzustellen, ohne dass der Körper durch die Zentrifugalkräfte zerstört wird. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der in den schematischen Zeichnungen dargestellten Ausführungsform, ohne dass die Erfindung sich darauf beschränkt. 



   Dabei zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht eines Filters im Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2 und Fig. 2 eine nach der Linie V-V der Fig. 1 geschnittene Draufsicht. 



   Nach Fig. 1 und 2 besteht der ortsfeste Teil der Einheit für diskontinuierlichen Betrieb aus einer Eingangsleitung 1, die das zu reinigende Medium in den ortsfesten Gehäuseteil 2 führt, dessen unterer Teil einen Trichter 3 bildet, der durch einen Entleerungsschieber 4 geschlossen ist und der zur Aufnahme der   aus filtrierten Rückstände   dient. 



   Der obere Teil des Filters umfasst eine stromab gelegene Kammer 13. Der umlaufende Teil besteht aus dem Filterkörper   5,   der aus einer Aufeinanderstapelung von Scheiben aus beliebigem porösem Material besteht (Gewebe, Glaswollfilz, gesintertes Metall od. dgl. ), die zwischen einer Scheibe 6 oder einer zylindrischen Hülse 7 angeordnet sind und von der Welle 8 gehalten werden, die aus dem ortsfesten Gehäuseteil durch das Lager 9 hindurch austritt, welches mit einer Abdichtungsvorrichtung (nicht gezeichnet) versehen ist. 



   Vorteilhafterweise ist der Filterkörper 5 mit Falten, Wellen oder Waffelmuster ausgestattet, wodurch in einem vorgegebenen Volumen eine grössere Filteroberfläche und demgemäss ein geringerer Druckverlust für eine gegebene Leistung erzielt werden kann. Die Falten, Wellen oder Waffelmuster sind so angeordnet und ausgebildet, dass sich die von dem Filtermittel durch Zentrifugierung abgeschleuderten Teilchen nicht zurückhalten. 



   Die umlaufende Filtereinheit wird von einem beliebigen Motor (elektrisch, thermisch, Turbine od. dgl. ), über die Welle 8 angetrieben. 



   Die Hülse 7 des umlaufenden Teiles ist von einem ringförmigen Raum 11 umgeben, der eine unter Überdruck stehende Flüssigkeit enthält, die durch einen Ventilator, eine Pumpe, einen Kompressor od. dgl. eingeführt wird. Die Flüssigkeit tritt aus dem Ringraum 11 durch radial nach innen gerichtete Löcher heraus und fliesst durch den zwischen der Hülse 7 und dem Ringraum 11 gebildeten Spalt 12 entweder in den stromauf gelegenen Raum 2 oder in die stromab gelegene Kammer 13 hinein. Ein vom Druckunterschied zwischen den Kammern 2 und 13 beeinflusster Druckmesser betätigt ein (nicht dargestelltes) Relais, das den Betrieb und das Anhalten der Filtereinrichtung steuert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Durch den Stutzen 14 tritt die gereinigte Flüssigkeit, die in die stromab gelegene Kammer 13 eingeströmt ist, aus dem Gerät aus. 



   Die Arbeitsweise des Filters ist wie folgt : Die mit in Suspension befindlichen Teilen erfüllte Flüssigkeit kommt durch die Leitung 1 in den Raum 2. Die Teilchen lagern sich im Trichter 3 durch die Schwerkraft ab. Dabei fallen die schwersten Teilchen unmittelbar aus. Die Beschaufelung 15 hält einen Teil der Feststoffe, die   durch die Strömung zur Filterobernäche gesogen werden, vor allem die schwereren,   die eine Beschädigung des Filterkörpers zur Folge haben könnten, fest. Die durch die Beschaufelung durchlaufenden Feststoffe haben durch die Beschaufelung beim Auftreten auf die Filteroberfläche eine verhältnismässig sehr geringe Geschwindigkeit gegenüber dem Filterkörper. Die sich an der Filteroberfläche zusammenballenden Feststoffe werden durch die Zentrifugalkraft, da der Filterkörper rotiert, vom Filtermittel 5 getrennt.

   Die Beschaufelung ist so angeordnet, dass diese Teilchen, die sich durch die Zentrifugalkraft ablösen, in den Trichter 3 fallen können. 



   Nach ihrem Durchlauf durch den Filterkörper 5 kommt die gereinigte Flüssigkeit durch die Hülse 7 in die stromab gelegene Kammer   13,   aus der sie durch den Stutzen 14 herausfliesst. 



   Die Bewegung der Flüssigkeit kann durch eine beliebige Vorrichtung, wie z. B. Ventilator, Pumpe, Kompressor od. dgl. (nicht dargestellt), sichergestellt werden. 



   Infolge des Überdruckes im Ringraum 11 und Spalt 12 gegenüber dem Raum 2 kann die zu reinigende Flüssigkeit nicht über den Spalt 12 in die Kammer 13 gelangen und muss das   Filtermittel 5 durchfliessen.   



  Unreinigkeiten, die vom Filter zurückgehalten werden, verbleiben demgemäss in dem stromauf gelegenen Raum 2. Der Überdruck muss mindestens so lange herrschen, wie die   Filterwirkung   auf die Flüssigkeit ausgeübt werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Umlauffilter von der Art eines Zentrifugalentschlammungsfilters mit einem in einem Gehäuse, in das die zu filtrierende Flüssigkeit einströmt, angeordneten dauernd oder intermittierend rotierenden Filterkörper, dessen Durchtritt durch die Gehäusewand als Überdruck-Ringkammerdichtung ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterkörper aus einer porösen, plissierten und waffelmusterartig gefalteten Wand besteht, und konzentrisch zu ihm eine aus hartem Material bestehende Schutzvorrichtung, wie Gitterwerk, Beschaufelung u. dgl., angeordnet ist.
AT425859A 1959-06-09 1959-06-09 Umlauffilter AT216529B (de)

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AT425859A AT216529B (de) 1959-06-09 1959-06-09 Umlauffilter

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AT425859A AT216529B (de) 1959-06-09 1959-06-09 Umlauffilter

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AT216529B true AT216529B (de) 1961-08-10

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AT (1) AT216529B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3443696A (en) * 1967-05-01 1969-05-13 Little Inc A Solid-fluid separating device
US5037562A (en) * 1984-08-22 1991-08-06 Tarves Robert J Jun Oil/liquid dynamic separation rotating disk filter system with barrier layer formation

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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