AT216473B - Verfahren zur Herstellung von Kryolith - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kryolith

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Alfred Dr Schmidt
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Chemie Linz Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Kryolith 
Bei der bisher üblichen technischen Herstellungsmethode von Kryolith wird von dem Fluorrohstoff Flussspat ausgegangen. Aus diesem wird zunächst Flusssäure hergestellt, aus der in bekannter Weise Kryolith erhalten werden kann. An den verwendeten Flussspat werden besondere Anforderungen bezüglich seiner Reinheit gestellt, so dass dessen Preis relativ hoch ist. Weiters ist die Umsetzung von Kieselfluornatrium mit Tonerde oder deren Hydrat bei Gegenwart von viel heissem Wasser zu Kryolith und kolloidal gelöster Kieselsäure bekannt. 



   . Es wurde nun gefunden, dass eine beträchtliche Einsparung von Rohstoffkosten möglich ist, wenn man bei der Herstellung von Kryolith, zumindest teilweise, von Natriumsilikofluorid ausgeht. Zu diesem Zwecke wird letzteres mit Ammonfluorid und'Aluminiumfluorid in wässeriger Suspension bei Temperaturen von 20 bis 1000C umgesetzt : 
 EMI1.1 
 
Während der Kryolith als Niederschlag ausfällt, verbleibt das Ammoniumsilikofluorid in Lösung, aus der leicht durch Zugabe von Ammoniak wieder Ammonfluorid hergestellt werden kann, das in das Verfahren gemäss Gleichung 1 zurückgeht : 
 EMI1.2 
 
Die nach Gleichung 2 entstehende Ammonfluoridlösung kann aber auch z.

   B. in bekannter Weise auf Kryolith aufgearbeitet werden, wenn als weitere Reaktanten Aluminiumsulfat und Dinatriumsulfat zur Verfügung stehen : 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 teureren AluminiumfluoridHiebei wird natürlich an Stelle der   Ammoniumsilikofluoridlösung   nach Gleichung 1 eine Kieselflusssäurelösung erhalten, die sehr einfach in Aluminiumfluorid übergeführt werden kann : 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Bei dieser Umsetzung verbleibt das Aluminiumfluorid zunächst in einer metastabile Lösung und kristallisiert nach einigen Stunden bis Tagen aus, so dass die Kieselsäure durch Filtration leicht abgetrennt werden kann. 



   Auch das Natriumhydrogenfluorid der Gleichung 4 lässt sich leicht aus noch anfallenden Ammonfluoridlösungen darstellen, wie sie etwa nach Gleichung 2 anfallen : 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 


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