AT216222B - Gegossene Molybdänlegierung - Google Patents

Gegossene Molybdänlegierung

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AT216222B AT636559A AT636559A AT216222B AT 216222 B AT216222 B AT 216222B AT 636559 A AT636559 A AT 636559A AT 636559 A AT636559 A AT 636559A AT 216222 B AT216222 B AT 216222B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gegossene Molybdänlegierung 
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf gegossene Molybdänlegierungen, die man bei erhöhten Temperaturen bearbeiten kann und die eine ungewöhnlich grosse Zugfestigkeit bei Temperaturen im Bereich von 8700C und darüber hinaus aufweisen. 



   Die Legierungen der vorliegenden Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, dass sie von 0,02 bis   1210   Hafnium und von 0,   01 bis 0, 75% Kohlenstoff enthalten. Der Rest besteht im wesentlichen aus Molybdän   mit der Ausnahme von geringen Mengen Titan und/oder Zirkonium als fakultative Bestandteile. Titan kann daher in Mengen bis zu   5%   und Zirkonium in Mengen bis zu   l%   vorhanden sein. Ausserdem kann ein Teil des Molybdäns durch Wolfram ersetzt werden bis zu einer Gesamtmenge, die die vorhandene Menge Molybdän nicht übersteigt. Der Sauerstoffgehalt der Legierungen muss geringer als 0,   005%   sein und liegt vorzugsweise unter 0,002%. 



   Die Legierungen der vorliegenden Erfindung können durch   Lichtbogenschmelzverfahren   im Vakuum hergestellt werden. Zur Umsetzung mit dem vorhandenen Sauerstoff in den Rohstoffen wird Kohlenstoff zugesetzt in Mengen, die den gewünschten Überschuss im Endguss zurücklassen. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn sich der restliche Kohlenstoffgehalt innerhalb des festgelegten Bereiches proportional zu   der Erhöhung der Hafniummenge   und der   ändern Legierungszusätze innerhalb   des festgelegten Bereiches erhöht. Während des Schmelzvorganges wird der absolute Druck vorzugsweise unter 50   Il   Hg gehalten. 



   Es folgen besondere Beispiele von Legierungen, die in den Bereich der vorliegenden Erfindung fallen (Rest jeweils Molybdän bzw. unvermeidliche Verunreinigungen) : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> Beispiel <SEP> Hafnium <SEP> % <SEP> Kohlenstoff <SEP> %
<tb> 1 <SEP> 0, <SEP> 053 <SEP> 0, <SEP> 013 <SEP> 
<tb> 2 <SEP> 0, <SEP> 094 <SEP> 0, <SEP> 010 <SEP> 
<tb> 3 <SEP> 0, <SEP> 216 <SEP> 0, <SEP> 010 <SEP> 
<tb> 4 <SEP> 0, <SEP> 41 <SEP> 0, <SEP> 027 <SEP> 
<tb> 5 <SEP> 0, <SEP> 41 <SEP> 0, <SEP> 45 <SEP> 
<tb> 6 <SEP> 0, <SEP> 40 <SEP> 0, <SEP> 50 <SEP> 
<tb> 7 <SEP> 0, <SEP> 98 <SEP> 0, <SEP> 010 <SEP> 
<tb> 8 <SEP> < <SEP> 0.

   <SEP> 97 <SEP> 0, <SEP> 14 <SEP> 
<tb> 9 <SEP> 5, <SEP> 00 <SEP> 0, <SEP> 75 <SEP> 
<tb> 10 <SEP> 6, <SEP> 60 <SEP> 0, <SEP> 028 <SEP> 
<tb> 11 <SEP> 10, <SEP> 48 <SEP> 0, <SEP> 035 <SEP> 
<tb> 
 
Ein zwölftes Beispiel einer Legierung, die die beiden fakultativen Bestandteile Titan und Zirkonium enthält, ist eine Legierung, die 0,   14 lu   Hafnium,   0,48 % Titan, 0,077 % Zirkonium, 0,02 %Kohlen-   stoff enthält, und bei der der Rest neben unvermeidlichen Verunreinigungen aus Molybdän besteht. 



   Falls ein höherer Schmelzpunkt oder eine etwas grössere Festigkeit im rekristallisierten Zustand   bei Temperaturen über 10900C   verlangt wird, kann in jedem der oben   angeführten Beispiele   das Molybdän bis zur Hälfte durch Wolfram   ersetzt. werden.   



    Die Überlegenheit der Legierungen der vorliegenden Erfindung geht aus der Tatsache hervor, dass die Legierung gemäss Beispiel 1 e. e Zugfestigkeit von 4640 kg/cm bei 8710C aufweist. Die Legierung   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gemäss Beispiel 3 hat eine Zugfestigkeit von 5240   kg/cm2   bei   8710CÏ   die Legierung gemäss Beispiel 8 hat   eine Zugfestigkeit von 5957 kg/cm2 bei 9820C und die Legierung gemäss Beispiel 12 hat eine Zugfestigkeit von 5964 kg/cm bei 982 C. Die obigen Zugfestigkeitswerte gelten für geschmiedete Legierungen   unter spannungsentlasteten Bedingungen.

   Demgegenüber besitzen Legierungen mit einer mit den Bei-   spielen vergleichbaren Zusammensetzung, welche jedoch kein Hafnium enthalten, bei 871 C in spannungsentlastetem Zustand eine Zugfestigkeit von ungefähr 3500 kg/cm2. Die Legierungen der vorliegenden   Erfindung können bei Temperaturen um 12600C oder darüber bis beispielsweise etwa   1430 C   geschmiedet oder verarbeitet werden. Eine gewisse Festigkeit ist auch bei noch höheren Temperaturen vorhanden. Alle angegebenen Verhältnisse sind Gewichtsverhältnisse.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Gegossene Molybdänlegierung, die bei erhöhten Temperaturen bearbeitet werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass sie 0, 02-12% Hafnium, 0, 01-0, 75% Kohlenstoff und gegebenenfalls bis 5% Titan und bzw. oder bis l% Zirkon sowie nicht mehr als. 0, 005% Sauerstoff enthält und dass der Rest neben un- vermeidlichen Verunreinigungen aus Molybdän oder aus Molybdän und Wolfram besteht, wobei die Menge des vorhandenen Molybdäns wenigstens so gross ist wie die des Wolframs.
AT636559A 1958-09-10 1959-09-02 Gegossene Molybdänlegierung AT216222B (de)

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