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Gasheizgerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gasheizgerät, u. zw. insbesondere auf ein solches Gasheizgerät, welches keinen Abgasabzug ins Freie aufweist, wie dies vor allem bei mit Flüssiggas betriebenen transportablen bzw. fahrbar angeordneten Gasheizgeräten der Fall ist. Bei solchen transportablen Heizgeräten, wie beispielsweise Strahlungsheizgeräten, ist meist die mit Propan oder Butan gefüllte Gasflasche mit dem Heizgerät zu einer transportablen Einheit vereinigt. Solche transportable Geräte hatten bisher den Nachteil, dass bei Dauerbetrieb eine Verschlechterung der Raumluft durch die Abgase eingetreten ist, die das hygienisch zulässige Mass überstieg und daher solche Heizgeräte gefahrbringend waren. Es ist bekannt, solche Gasheizgeräte mit einer Gasmangelsicherung auszustatten, jedoch beseitigt dies noch nicht die
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Gefahr.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, diese Gefahr zu vermeiden und besteht im wesentlichen darin, dass für die Wachflamme ein Bunsenbrenner vorgesehen ist, bei welchem die Austrittsgeschwindigkeit für das Gas-Luft-Gemisch kleiner eingestellt ist als die Zündgeschwindigkeit bei normaler unverbrauchter Luftzusammensetzung im Raum, jedoch grösser als die Zündgeschwindigkeit bei einem Sauerstoffmangel, der einem vorbestimmten CO-Gehalt der Raumluft von beispielsweise 1,0 Vol.- CO entspricht.
Bei einer solchen Ausbildung der Wachflamme wird die Wachflamme sozusagen weggeblasen und verlischt automatisch, wenn die Zündgeschwindigkeit kleiner als die Austrittsgeschwindigkeit des Gas-Luft-Gemisches aus dem Bunsenbrenner wird und diese Herabsetzung der Zündgeschwindigkeit tritt automatisch dann
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getroffen werden, dass bereits bei Anreicherung der Raumluft mit Verbrennungsgasen bei einem CO -Wert von etwa 0, 9 % und einer relativen Luftfeuchte von 58 ? o die Zündflamme abhebt und zum Verlöschen kommt. Die Erfindung bietet auch den Vorteil, dass die durch die Wachflamme gegebene Sicherheitsmassnahme gar nicht ohne weiteres ausgeschaltet werden kann.
Es ist nicht möglich, bei einer Anreicherung der Raumluft über den vorbestimmten CO-Gehalt, das Gerät wieder in Gang zu bringen, da die Wachflamme, auch wenn sie wieder angezündet wird, sofort verlöschen würde. Das Gerät kann nur nach erfolgter Lüftung des Raumes wieder in Betrieb gesetzt werden, so dass die Erfindung eine volle Sicherungsmassnahme gegen die schädigenden Wirkungen der Abgase darstellt. Das erfindungsgemässe Gasheizgerät bietet auch ausreichende Sicherheit gegen ein Ansteigen des CO-Gehaltes der Raumluft über den Wert von 0,01 Vol. -0/0, welcher als maximal zulässiger Grenzwert angesehen wird. Gemäss den hygienischen Bestimmungen muss nämlich ein Gasheizgerät so gebaut sein, dass bei Verbrennung des zugeführten Heizgases im Abgas der CO-Gehalt 0,01 Vol. -0/0 nicht übersteigt.
Im allgemeinen arbeiten solche Gasheiz-
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Gehalt von 0, 0005 Vol.-% erzeugt worden sein kann. Die Sicherheit beim Betrieb des erfindungsgemässen Gasheizgerätes gegen übermässige Anreicherung der Raumluft mit CO ist somit mehr als ausreichend. Gemäss der Erfindung ist zweckmässig die Wachflamme derart angeordnet, dass sie in an sich bekannter Weise
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ein ein thermomagnetisches Absperrventil steuerndes Thermoelement beheizt, was den Vorteil bietet, dass eben dieses Magnetventil also nur bei brennender Wachflamme geöffnet werden kann. Zweckmässig dient diese Wachflamme gleichzeitig als Zündflamme für den Brenner, so dass durch die Erfindung auch in an sich bekannter Weise eine Sicherung gegen das Ausströmen von Heizgasen gegeben ist.
Gemäss der Erfindung kann die Anordnung so getroffen werden, dass für die Einstellung der Austrittsgeschwindigkeit des Gas-Luft-Gemisches ein Regelorgan hinter der Mischstelle von Gas und Primärluft vorgesehen ist, während die Zufuhr von Gas und Primärluft ungeregelt ist, und es ist zweckmässig das Regelorgan in seiner Einstellung fixierbar, so dass es nach einmal erfolgter Einstellung nicht ohne weiteres von ungeschulten Personen verstellt werden kann. Es ist somit nur erforderlich, die Einstellung eatspre- chend der Seehöhe, in welcher das Gerät Verwendung findet, zu treffen, und diese Einstellung soll dann nicht mehr verändert werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert. Fig. l zeigt eine perspektivische Ansicht eines fahrbaren Gerätes mit Strahlungsbrenner, Fig. 2 zeigt schematisch die Anordnung von Strahlungsbrenner, Ventilen und Gasflasche, Fig. 3 zeigt die Ventilanordnung teilweise im Schnitt, Fig. 4 und 5 die Düse der Wachflamme, wobei Fig. 5 teilweise einen Schnitt nach Linie V-V der Fig. 4 darstellt.
In der Zeichnung stellt 1 den Brenner dar, welcher aus keramischen Platten aufgebaut ist, durch welche in feinen Poren das Gas hindurchtritt, wobei die keramischen Platten auf hohe Temperaturen erhitzt werden. 2 stellt die Flüssiggasflasche für Propan oder Butan mit dem üblichen Reduzierventil 3 dar.
Von der Flasche 2 bzw. dem Reduzierventil 3 wird das Gas über ein Magnetventil 4 dem Regel- und Absperrhahn 5 des Gerätes zugeführt, welcher durch einen Handgriff 6 willkürlich betätigbar ist, und von welchem das Gas über eine Leitung 7 dem Brenner 1 zugeführt wird.
Das Magnetventil 4 wird von einem Thermoelement 8 in an sich bekannter Weise über eine Leitung 9 gesteuert. Dieses Magnetventil 4 ist, wie Fig. 3 in grösserem Massstab zeigt, ein Absperrventil, welches sowohl die Zufuhr zum Regel- und Absperrhahn 5 als auch zu einer Wachflammendüse 10 steuert, die über ein Rohr 11 an die Verbindungsleitung 12 vom Magnetventil 4 zum Regel- und Absperrhahn 5 angeschlossen ist. Die Wachflammendüse 10 ist horizontal unterhalb des gleichfalls horizontal angeordneten Thermoelementes 8 angeordnet und befindet sich gleichzeitig in einer solchen Lage, dass die Wachflamme auch in den Bereich des Strahlungsbrenners 1 langt und somit als Zündflamme wirkt.
Die Wachflammendüse 10 ist nun in Fig. 4 und 5 in grösserem Massstab dargestellt. In dem Körper 13 ist die Gasdüse angeordnet, durch welche von der Leitung 11 aus das Gas hindurchströmt. 14 ist eine durchgehende Bohrung, durch welche die Primärluft zugeführt wird. In den Zündkanal 15 gelangt nun ein Gas-Luft-Gemisch. Durch ein von einer Drosselschraube 16 gebildetes Regelorgan wird nun der Austritt aus dem Zündkanal geregelt, wobei die Gas-Luft-Strömung mehr oder weniger gedrosselt wird. Der Gasdurchsatz durch die Gasdüse im Körper 13 bleibt stets der gleiche und es wird durch die Drosselung unter Vermittlung der Schraube 16 lediglich der Anteil der Primärluft geregelt.
Dieser Anteil wird nun unter Vermittlung der Drosselschraube 16 so eingestellt, dass die Zündgeschwindigkeit gerade noch grösser ist als die Austrittsgeschwindigkeit, so dass die Wachflamme in ihrer Lage verbleibt. Wird nun aber der
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Die Ausströmgeschwindigkeit ist nun unter Vermittlung der Drosselschraube 16 so eingestellt, dass bei Anreicherung der Raumluft mit CO über die kritische Grenze die Zündgeschwindigkeit kleiner wird als die Austrittsgeschwindigkeit des Gases aus dem Zündkanal 15,so dass die Wachflamme erlischt, das Thermoelement auskühlt und die weitere Gaszufuhr über das Magnetventil 4 unterbrochen wird. Ein Anzünden der Wachflamme ist erst wieder möglich, wenn der Raum gelüftet und der CO-Gehalt der Raumluft abgesunken ist.
In diesem Falle muss das Magnetventil über den Druckknopf 17 geöffnet und so lange offengehalten werden, bis durch die Wachflamme das Thermoelement 8 erwärmt ist,
18 stellt eine Gegenmutter dar, durch welche die Drosselschraube 16 in ihrer Lage festgestellt wird, so dass eine Verstellung nach Möglichkeit vermieden ist, nachdem die Einstellung entsprechend der jeweiligen Seehöhe fachmännisch erfolgt ist. 19 stellt einen Querstab dar, welcher nach Art eines Siebes ein Rückschlagen der Flamme verhindert.
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