AT216109B - Anordnung an elektrischen Leistungsschaltern - Google Patents

Anordnung an elektrischen Leistungsschaltern

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AT216109B
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resistor
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/16Impedances connected with contacts

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  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung an elektrischen Leistungsschaltern 
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Widerstand, welcher für Leistungsschalter, insbesondere mit Mehrfachunterbrechung, verwendet werden kann. Solche Widerstände werden für verschiedene Zwecke   benutzt. Als niederohmige Widerstände   dienen sie dazu, die Löschung des Lichtbogens zu erleichtern, insbesondere dadurch, dass die wiederkehrende Spannung stark gedämpft wird. Ausserdem haben die Widerstände bei Leistungsschaltern mit Mehrfachunterbrechung die Aufgabe, das Potential der wiederkehrenden Spannung über   alle Schaltstellen   möglichst gleichmässig zu verteilen. Schliesslich soll der Strom, welcher nach dem Löschen des Lichtbogens durch die Widerstände fliesst, so klein gemacht werden, dass er mit Hilfe einfacher Trennstellen leicht abgeschaltet werden kann.

   Für diesen Zweck werden hochohmige Widerstände verwendet. Während also für die Erleichterung des Abschaltens durch die Dämpfung der wiederkehrenden Spannungen niederohmiger Widerstand nötig ist, ist für die Abschaltung des Reststromes ein hochohmiger Widerstand vorteilhafter. 



   Es stellt sich daher die Aufgabe, einen Widerstand herzustellen, welcher während des Abschaltens möglichst niederohmig ist, dann aber schneller einen hohen Wert annimmt, um den durchfliessenden Strom rasch zu verkleinern. 



   Die bisher bekannten spannungs-bzw. stromabhängigen Widerstände genügen zur Erfüllung dieser Aufgabe nicht. Ihre Widerstandsänderung ist zu gering. Für die Dämpfung der wiederkehrenden Spannung sind Widerstandswerte von unter 1 Ohm bis höchstens etwa 30 Ohm nötig, während die Verringerung des durch sie fliessenden Stromes bei hohen Spannungen einige tausend Ohm verlangt. Es müssten also solche Widerstände um mindestens drei Grössenordnungen veränderlich sein. 



   Es sind nun Fotowiderstände bekannt geworden, welche bei elektronischen Steuerungen verwendet worden sind. Diese ändern ihren Wert durch Einwirkung von Licht oder anderer elektromagnetischer Strahlung um einige Grössenordnungen. Diese grossen Widerstandsänderungen beanspruchen jedoch Zeiten bis zu mehreren ms, welche für die genannten Zwecke zu gross sind   (Trägheitseffekt).   Daher sind solche Fotowiderstände selten angewendet worden, zumal andere bessere Mittel, wie Fotozellen bekannt geworden sind. 



   Für die Anwendung bei Leistungsschaltern ist diese Verzögerung aber erwünscht, denn es soll ja die Abschaltung des durch den Widerstand fliessenden Stromes umso viel später erfolgen, als Zeit für die Dämpfung der Schwingung der wiederkehrenden Spannung notwendig ist. Es wird daher   erfindungsgemäss   vorgeschlagen, für aus Leistungsschalt- und Spannungstrennstellen bestehende Leistungsschalter einen Widerstand zu verwenden, welcher aus einem Widerstandsmaterial besteht, das seinen Widerstandswert durch die beim Schalten entstehende Strahlung des Lichtbogens in mehreren Grössenordnungen ändert. 



   Die Schaltung eines solchen Widerstandes erfolgt in bekannter Weise so, dass er einer oder mehreren Leistungsschaltstellen parallel liegt und eine Spannungstrennstelle mit dieser Parallelschaltung in Reihe geschaltet ist. Diese Spannungstrennstelle schaltet dann den durch den Widerstand fliessenden Strom ab, wenn die Leistungsschaltstelle geöffnet ist. Dieser Widerstand besitzt nun durch die Bestrahlung einen möglichst niedrigen Wert. Daher kann er beim Abschalten die im Augenblick des Löschen entstehende, wiederkehrende Spannung stark dämpfen ; ausserdem kann er bei sehr kleinen Werten auch einen Teil des im Lichtbogen fliessenden Stromes übernehmen. Wenn der Lichtbogen abreisst, so fliesst Strom nur noch durch den Widerstand allein. Dieser liegt dann in Reihe mit der Netzimpedanz.

   Die durch die Netz- 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> Grössenordnung.aufweist, wobei einer Leistungsschaltstelle ein elektrischer Widerstand parallelgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand aus einem Widerstandsmaterial besteht, welches seinen Widerstandswert durch die beim Schalten entstehende Strahlung des Lichtbogens in mehreren Grössenordnungen ändert.
    2. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand aus Halbleitermaterial besteht und durch Zusätze, welche aus Elementen bestehen, die im periodischen System eine um 1 ver- schiedene Wertigkeit besitzen wie die Komponenten des Halbleitermaterials, die Grösse und die Geschwindigkeit der Widerstandsänderung festgelegt werden.
    3. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand aus einzelnen in Reihe und parallel liegenden Widerstandsplättchen zusammengesetzt ist, welche durch ein feuerfestes, durchsichtiges Rohr zusammengehalten werden, in welches die einzelnen Plättchen eingekittet sind.
    4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand als Ganzes in durchsichtiges Material eingegossen ist.
    5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das durchsichtige Rohr aus Quarz besteht.
    6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand in durchsichtiges und hitzebeständiges Giessharz eingebettet ist.
    7. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand in keramisches Material mit strahlungsdurchlässigen Fenstern eingebettet ist.
    8. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand rotationssymmetrisch den Kontakt der Leistungsschaltstelle umgibt.
    9. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand an der Löschkammerwand der Leistungsschaltstelle selbst angebracht ist.
    10. Anordnung nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Löschkammerwand die äussere Hülle bildet, während die innere Hülle aus durchsichtigem Material besteht.
    11. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand in der Löschkammer der Leistungsschaltstelle angeordnet ist, so dass die Strahlung des Lichtbogens unmittelbar die Änderung des Widerstandswertes bewirkt.
    12. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand im Bereich einer Lichtquelle vorgesehen ist, welche in einem Stromkreis liegt, der durch eine von der Strahlung des Lichtbogens beeinflusste Fotozelle gesteuert wird.
AT443360A 1959-06-30 1960-06-10 Anordnung an elektrischen Leistungsschaltern AT216109B (de)

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