AT2155U1 - Deckel für ein eimerartiges gefäss - Google Patents
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Abstract
Der Deckel dient für ein eimerartiges Gefäß. Der Rand des Deckels weist ein im Querschnitt im wesentlichen U-förmiges, gegen den oberen Rand des Gefäßes hin offenes Profil auf, das bei mit dem Gefäß verbundenen Deckel einen am oberen Rand des Gefäßes vorgesehenen äußeren und gegenüber diesem auskragenden Befestigungsflansch formschlüssig übergreift. Am Rand des Deckels (5) ist eine Aufreißlasche (8) angeformt. Die Aufreißlasche (8) ist gegenüber der Ebene des Deckels (5) nach oben gerichtet. Sie schließt mit der Ebene des Deckels (5) einen Winkel (Alpha) von ca. 130o bis 140o ein. Die Aufreißlasche (8) weist Durchbrechungen (13) auf, die als Grifflöcher dienen.
Description
AT 002 155 Ul
Die Erfindung bezieht sich auf einen Deckel für ein eimerartiges Gefäß, wobei entweder der Rand des Deckels zumindest abschnittsweise ein im Querschnitt im wesentlichen U-förmiges, gegen den oberen Rand des Gefäßes hin offenes Profil aufweist, das bei mit dem Gefäß verbundenen Deckel einen am oberen Rand des Gefäßes vorgesehenen äußeren und gegenüber diesem auskragenden Befestigungsflansch form- und/oder kraftschlüssig übergreift und/oder der Deckel napfartig als Einsteckdeckel ausgebildet ist, wobei am Rand des Deckels zumindest eine Aufreißlasche angeformt ist.
Deckel für solche eimerartige Gefäße aus Kunststoff sind beispielsweise aus der DE 88 07 801 Ul bekannt. Bei dieser vorbekannten Konstruktion ist der Deckelrand, der mit dem Rand des eimerartigen Gefäßes rastend verbindbar ist, zur Bildung eines Umschlagrandes verlängert. Ist das eimerartige Gefäß mit dem Deckel verschlossen, so ragt dieser Umschlagrand nach unten und steht gegenüber dem Deckelrand etwas vor. Zum Öffnen bzw. Abheben des Deckels wird der Umschlagrand nach oben gestülpt, worauf der Deckel abgehoben werden kann. Bei einem anderen Deckel dieser Art (DE 33 13 059 Al) sind Deckelrand und der obere Rand des eimerartigen Gefäßes mit der ersterwähnten bekannten Konstruktion vergleichbar ausgebildet, doch ist hier zum Abheben des mit dem Gefäßrand rastend verbundenen Deckels am Rand dieses Dek-kels eine seitlich auskragende Aufreißlasche angeformt, die mit der Ebene des Deckels im wesentlichen parallel liegt. Eine ähnliche Konstruktion zeigt und beschreibt auch die US-PS 4 296 871.
Außer diesen vorerwähnten Deckelkonstruktionen, die mit einem nach unten offenen Randprofil den oberen Rand des eimerartigen Gefäßes form- und/oder kraftschlüssig übergreifen, sind auch napfartige Deckel bekannt (DE 38 16 021 Al), die als Einsteckdeckel bezeichnet werden, also als Deckel, die in die Gefäßöffnung eingefügt werden. Auch bei solchen Einsteckdeckeln werden Aufreißlaschen angeformt, die ebenfalls in der Ebene des Deckels oder parallel dazu seitlich auskragen.
Auch ist hier noch der aus der CH 672 473 A5 vorbekannte Deckel zu erwähnen, der ein randseitiges, U-förmiges, nach unten offenes Profil aufweist, das einen am oberen Rand des Gefäßes außenseitig angeformten Befestigungsflansch formschlüssig übergreift, wobei an diesem Deckel eine Aufreißlasche angeformt ist, die ebenfalls nach unten weist.
Mittels der erwähnten Aufreißlaschen werden die Deckel vom verschlossenen Gefäß abgehoben. 2 AT 002 155 Ul
Bei der Manipulation solcher Gefäße mit den erwähnten Deckeln, sei es händisch oder maschinell, beispielsweise in Abfüllstationen oder beim Transport, werden diese Gefäße gestapelt oder auf Paletten übereinandergestellt. Wird ein Gefäß mit einem solchen Deckel abgesetzt, so ist nicht auszuschließen, daß es mit seiner nach unten gerichteten oder seitlich auskragenden Aufreißlasche an den Rand eines bereits abgesetzten Gefäßes stößt, wobei in der Folge der Deckel gelöst bzw. sogar zur Gänze abgehoben werden kann.
Hier setzt nun die Erfindung ein, die diesem Nachteil begegnet, wobei dies dadurch erfindungsgemäß erreicht wird, daß die Auffeißlasche gegenüber der Ebene des Deckels nach oben gerichtet ist. Wird ein Gefäß mit einem solchen Deckel in der vorstehend beschriebenen Weise ge-handhabt und stößt die Aufreißlasche an den Deckelrand eines abgesetzten Gefäßes an, so wird die nach oben gerichtete Aufreißlasche nur zur Seite gebogen, so daß sich der Winkel zwischen Auffeißlasche und Deckelebene verringert, ohne daß jedoch dadurch auf die Aufreißlasche eine Kraft ausgeübt wird, die den Deckel löst oder gar abhebt.
Zweckmäßigerweise schließt die Auffeißlasche mit der Ebene des Deckels einen Winkel von ca. 130° bis 140° ein. Die Auffeißlasche kann auch in an sich bekannter Weise Durchbrechungen besitzen, die als Grifflöcher dienen. Da der Deckel relativ steif ausgebildet ist und auch die Aufreißlasche eine hinreichende Eigensteifigkeit aufweisen muß, ist zwqckrriäßigerweise zwischen dem Rand des Deckels und der Auffeißlasche ein Verbindungssteg angeordnet. Dieser Verbindungssteg besitzt zumindest über einen Teil seiner Länge eine gegenüber der Aufreißlasche verringerte Wandstärke, so daß dieser Verbindungssteg die Funktion eines Filmschamiers übernehmen kann, wodurch die Auffeißlasche gegenüber dem Deckel leicht beweglich ist.
Ohne die Erfindung einzuschränken, wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel näher erörtert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Deckel im Bereich der Auffeißlasche;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Deckel.
Das eimerartige Gefäß 1 besitzt einen oberen Rand 2 mit einem äußeren, auskragenden Befestigungsflansch 3 mit einer umlaufenden Nut 4. Der Deckel 5, der hier einen flachen, napfartig eingezogenen Bereich aufweist, hat randseitig ein nach unten offenes, im wesentlichen U-förmiges Profil 6, dessen unterer freier Rand einen nach innen gerichteten Wulst 7 trägt, der bei ordnungsgemäß aufgesetztem Deckel 5 in die umlaufende Nut 4 am Befestigungsflansch 3 formschlüssig einrastet. Deckelrand und der äußere Rand des eimerartigen Gefäßes können im Detail verschiedene Ausführungsformen besitzen, im wesentlichen sind aber alle vergleichbar aufgebaut. Anstelle des gezeigten Deckels mit dem napfartig eingezogenen Bereich könnte der Deckel auch eine plane Oberfläche besitzen, so daß die obere Deckelebene im wesentlichen bündig liegt mit dem oberen Rand des eimerartigen Gefäßes. 3 AT 002 155 Ul
Am Rand des Deckels 5 ist nun eine Aufreißlasche 8 über einen Verbindungssteg 9 angeformt. Der Verbindungssteg 9 besitzt zumindest über einen Teil seiner Länge eine gegenüber der Aufreißlasche 8 verringerte Wandstärke. Die Aufreißlasche 8 besteht hier aus zwei ineinanderlaufenden Ringen (Fig. 2), die Durchbrechungen 13 begrenzen, die als Grifflöcher dienen. Diese Aufreißlasche 8 könnte jedoch auch flächig ausgebildet sein.
Wesentlich für diese Aufreißlasche 8 ist ihre Lage gegenüber der Ebene des Deckels 5 (Fig. 1). Sie ist nach oben gerichtet und schließt mit der Ebene des Deckels einen Winkel von ca. 135° ein.
Falls nun beim Auf- oder Absetzen eines mit einem derartigen Deckel verschlossenen Gefäßes die Aufreißlasche 8 an ein Hindernis stößt, wird auf diese Aufreißlasche 8 in Richtung des Pfeiles 10 eine Kraft ausgeübt, durch welche die Aufreißlasche 8 etwas verschwenkt wird (Pfeil 11), ohne daß dadurch eine den Deckel abhebende Kraft auftreten kann. Der im wesentlichen als Filmschamier ausgebildete Verbindungssteg 9 setzt dieser Verschwenkung (Pfeil 11) nur geringen Widerstand entgegen. Dieser Verbindungssteg 9 hat nicht nur die Aufgabe, als Scharnier für die Verschwenkung der Aufreißlasche 8 zu dienen, dieser Verbindungssteg muß auch die Kräfte übertragen, die erforderlich sind, um mittels der Aufreißlasche 8 den Deckel vom eimerartigen Gefäß abzuheben. Der hier aus Fig. 1 ersichtliche Winkel α von ca. 135° kann auch etwas kleiner gewählt werden. Dieser Winkel soll in einem Bereich liegen, der das Verschwenken der Aufreißlasche 8 erlaubt, wenn auf diese vertikal oder horizontal gerichtete Kräfte einwirken. Der nach unten gerichtete Kragen 12 des Befestigungsflansches 3, der aus Fig. 1 ersichtlich ist, bildet zusätzlich eine Abhebsicherung für den Deckel 5. Befestigungsflansche mit solchen Kragen sind bekannt. 4 AT 002 155 Ul
Legende zu den Hinweisziffem: 1 Eimerartiges Gefäß 2 Rand 3 Befestigungsflansch 4 Nut 5 Deckel 6 U-fÖrmiges Profil 7 Wulst 8 Aufreißlasche 9 Verbindungssteg 10 Pfeil 11 Pfeil 12 Kragen 13 Durchbrechung 5
Claims (2)
- AT 002 155 Ul Ansprüche: 1. Deckel für ein eimerartiges Gefäß, wobei entweder der Rand des Deckels zumindest abschnittsweise ein im Querschnitt im wesentlichen U-förmiges, gegen den oberen Rand des Gefäßes hin offenes Profil aufweist, das bei mit dem Gefäß verbundenen Deckel einen am oberen Rand des Gefäßes vorgesehenen äußeren und gegenüber diesem auskragenden Befestigungsflansch form- und/oder kraftschlüssig übergreift und/oder der Deckel napfartig als Einsteckdeckel ausgebildet ist, wobei am Rand des Deckels (5) zumindest eine Aufreißlasche (8) angeformt ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale, - daß die Aufreißlasche (8) gegenüber der Ebene des Deckels (5) nach oben gerichtet ist; - daß die Aufreißlasche (8) mit der Ebene des Deckels (5) einen Winkel (a) von ca. 130° bis 140° einschließt; - daß zwischen dem Rand des Deckels (5) und der Aufreißlasche (8) ein Verbindungssteg (9) liegt. - daß der Verbindungssteg (9) zumindest über einen Teil seiner Länge eine gegenüber der Aufreißlasche (8) verringerte Wandstärke aufweist.
- 2. Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreißlasche (8) in an sich bekannter Weise Durchbrechungen (13) aufweist, die als Grifflöcher dienen. 6
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT14397U AT2155U1 (de) | 1997-03-07 | 1997-03-07 | Deckel für ein eimerartiges gefäss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT14397U AT2155U1 (de) | 1997-03-07 | 1997-03-07 | Deckel für ein eimerartiges gefäss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT2155U1 true AT2155U1 (de) | 1998-05-25 |
Family
ID=3482671
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT14397U AT2155U1 (de) | 1997-03-07 | 1997-03-07 | Deckel für ein eimerartiges gefäss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT2155U1 (de) |
-
1997
- 1997-03-07 AT AT14397U patent/AT2155U1/de not_active IP Right Cessation
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