<Desc/Clms Page number 1>
Klarsichttasche zum Einordnen in eine Vielringmechanik
Die Erfindung betrifft eine Klarsichttasche zum Einordnen in eine Vielringmechanik mit einem Heftrand, an dem Aufreihöffnungen durch Randaussparungen und einem mittels Schweissnaht gehaltenen Draht gebildet sind.
Um ausser der Festlegung der Drahteinlage zusätzlich den Schutz des Tascheninhaltes gegen Berüh- rung mit den Ringen der Mechanik zu erreichen, wird gemäss der Erfindung die Schweissnaht auf der dem Tascheninneren zugekehrten Seite durch die Aufrelhöffhungen unterbrochen und der von der Schweissnaht gegen seitliche Verschiebung gesicherte Draht in axialer Richtung durch Verformung der Enden des Drahtes festlegbar ausgebildet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird das umgebogene Ende des eingelegten Drahtes zwlschen dem einen Ende der Schweissnaht und derTaschenschweissnaht verankert. Es können aber auch beide Drahtenden in an sich bekannter Weise umgebogen sein und den oberen und unteren Taschenrand hakenförmig umgreifen.
In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise AusfUhrmgsformen des Erflndungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Klarsichttasche in Draufsicht, bei welcher derSchamnierdrahtdes Befestigungsrandes sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung durch Schweissstellen blockiert ist.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach Linie lIMIl der Fig. 1,
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach Linie III-III der Flg. 1,
Fig. 4 und 5 zeigen Ausfühnmgsformen, beiwelchen der Schamierdraht nur in der Querrichtung durch Schweissstellen und in der Längsrichtung aber durch eine von Fall zu Fall andere Formgebung des. Drahtes blockiert ist.
Die Klarsichttasche nach Fig. 1 besteht aus einem durch Umlegen verdoppelten Blatt aus schweissba- rem Werkstoff, wie Polyvinylchlorid, Polystyrol od. dgl., dessen beide aufeinanderliegenden Hälften 1, l* mit ihrem rechten und unteren Rand 1" bzw. 1"' zusammengeschweisst sind und dessen linker, durch
EMI1.1
Draht 4 aus Federstahl eingelegt, dessen Durchmesser höchstens 0, 4-0, 5 mm beträgt und der mit seinen Enden nicht ganz bis an den oberen und den unteren Taschenrand heranreicht. Die Unverrückbarkeit dieses Drahtes in der Querrichtung wird durch Zusammenschweissen der beiden Taschenwände 1 bzw. 1' ganz dicht hinter dem Draht sichergestellt.
Dabei sind die Schweissstellen 5 auf die durch die Randaussparungen 2 begrenzten Befestigungsohren 1"" der Tasche verteilt und sind entweder ein-oder zweireihig (siehe obere und untere Hälfte der Fig. 1). In der Längsrichtung hingegen wird der Draht einerseits durch die durchgehende Randnaht 1'"und anderseits durch eine rechtwinkelige Abzweigung der obersten Schweiss- stelle 5 am Verschieben nach der einen oder der andern Richtung gehindert.
Es ist vorteilhaft, wenn die durch die einzelnen Schweissstellen gebildete Naht auf der Taschenseite ungefähr in Höhe der Linie, welche die Tiefe der Aussparungen 2 begrenzt, aufhört. Dadurch wird erreicht,
EMI1.2
die besagten Aussparungen hindurchgehen, in Berührung kommen und infolgedessen durch dieselben nicht beschädigt werden können.
Bei den durch die Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungen erfolgt die Blockierung des Schamierdrah- tes auf der Taschenseite auf die gleiche Weise wie bei der Ausführung nach Fig. 1, d. h. durch Schweiss-
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1