AT214117B - Armierter Segmentformstein zur Herstellung von Rundbehältern - Google Patents

Armierter Segmentformstein zur Herstellung von Rundbehältern

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AT214117B AT190959A AT190959A AT214117B AT 214117 B AT214117 B AT 214117B AT 190959 A AT190959 A AT 190959A AT 190959 A AT190959 A AT 190959A AT 214117 B AT214117 B AT 214117B
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Abwassertechnisches Buero Ing
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  Armierter Segmentformstein zur Herstellung von Rundbehältern 
Es ist bekannt, Verbundbaukörper in Stahlbetonkonstruktion herzustellen, wobei Stahlbetonfertigteile, welche an ihren Stirnflächen mit geschlossenen Bewehrungsschlaufen versehen sind, aneinandergefügt und die Stossstellen durch Ortsbeton ausgefüllt werden. Derartige Konstruktionen wurden für Rahmen, Fachwer-   ke,   Balken, Decken u. dgl. vorgeschlagen. 



   Es ist ferner bekannt, zweischalige Wände aus Leichtb auplatten herzustellen, wobei die Platten Im Ab- stand voneinander aufgestellt und an den Enden mit herausragenden Bewehrungseisen gegeneinander veran- kert werden, worauf ein rechteckiger, durch die Plattenkanten und ein zwischen die Platten eingesetztes
Distanzstück gebildeter Hohlraum durch Ortsbeton ausgefüllt wird. 



   Die vorliegende Erfindung betritt einen armierten Segmentformstein mit an den Stirnflächen heraus- ! ragenden Bewehrungsschlaufen zur Herstellung von   Rundbehältern.   Derartige Rundbehälter sind insbeson- dere für Kläranlagen bestimmt, die zu mehr als der Hälfte unter der Erde zu liegen kommen. Nach dem
Zuschütten und der Inbetriebnahme der Anlagen ändern sich oftmals die   Druckverhältnisse ; der Erddruck   ist im vorhinein nicht genau zu erfassen. Daher kommt es, dass die aus den Segmentformsteinen zusam- mengefügten Ringe fast immer mehr oder weniger deformiert werden und eine dichte Verbindung der ein- zelnen Segmentstücke nicht gewährleistet werden kann.

   Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser
Nachteile durch Schaffung einer elastischen Verbindung der   Stirnflächen   der Segmentfomteine, so dass sich der Rundbehälter den   Erddruckverhältnissen   ohne Zerstörung der Fugen anpassen kann. 



   Dieses Ziel wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Stirnflächen des Formsteines an sich be- kannte radiale   Stossflächen   und nach innen anschliessend keilförmige Ausnehmungen aufweisen, welch letztere beim Zusammenfügen zweier gleichartiger Segmentformsteine einen prismatischen Hohlraum mit
Deltoidquerschnitt bilden. 



   Die nach dem Zusammenfügen der Steine mit Ortsbeton ausgefüllten Hohlräume mit Deltoidquer- schnitt, die nach Fertigstellen des Behälters um den Umfang verteilt, parallel zur Achse des Behälters lie- gen, wirken als bewegliche Lager. Wie sich gezeigt hat, ist diese Verbindung auch bei starken Defor-   mierungen   noch haltbar und widerstandsfähig, ohne dass die Dichtung beeinträchtigt wird. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung näher erläutert. Fig. l zeigt eine Draufsicht auf einen aus Seg- 
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 fläche der Segmentformsteine. 



   Die   Segmentformsteine   1 besitzen an den Stirnflächen radiale Stossflächen 2 und   nach innen anschlie-   ssend keilförmige Ausnehmungen 3 an den Stirnflächen. Sie sind mit durchgehenden Bewehrungseisen 4 versehen, die in die keilförmigen Ausnehmungen als geschlossene Schlaufen 5 hineinragen. Die Bewehrungsschlaufen 5 sind versetzt zueinander angeordnet (Fig. 2), so dass nach dem Zusammenfügen der Enden je zweier   Segmentformsteine   1 die Schlaufen einander übergreifen und in den gebildeten Hohlraum   6, der   Deltoidquerschnitt aufweist, hineinragen. Durch die Schlaufen können Dorne 7 aus Rundeisenstäben zur Verriegelung der Segmentformsteine gesteckt werden. Anschliessend werden die Hohlräume durch onsbeton ausgefüllt.

   Wie aus Fig. l der Zeichnung ersichtlich ist, springen die Innenkanten der Stirnflächen etwas zurück, wodurch eine Fuge 8 zwischen dem in baulicher Aneinanderfolge der Segmentformsteine sich ergebenden Hohlraum und dem Behälterinneren frei bleibt. Dadurch wird die Elastizität der Konstruktion günstig beeinflusst. 



   Die einzelnen, in beschriebener Weise hergestellten Stahlbetonringe werden übereinandergelegt und durch Falzverbindungen od. dgl. befestigt, bis die erforderliche Höhe des Rundbehälters erreicht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Armierter Segmentformstein zur Herstellung von Rundbehältern mit an den Stirnflächen herausragenden Bewehrungsschlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnflächen an sich bekannte radiale Stossflächen (2) und nach innen anschliessend keilförmige Ausnehmungen (3) aufweisen, welch letztere beim Zusammenfügen zweier gleichartiger Segmentformsteine (1) einen prismatischen Hohlraum (6) mit Deltoidquerschnitt bilden.
    2. Segmentformsteine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenkanten der Stirnflä- chen etwas zurückspringen, wodurch eine Fuge (8) zwischen dem in baulicher Aneinanderfolge der Segmentsteine sich ergebenden Hohlraum und dem Behälterinneren frei bleibt.
AT190959A 1959-03-11 1959-03-11 Armierter Segmentformstein zur Herstellung von Rundbehältern AT214117B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT404048B (de) * 1994-04-14 1998-07-27 Wagner Alfred Ing Bewehrung für beton-, tunnel- und stollenausbauten

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