AT72889B - Jalousie-Kaminaufsatz. - Google Patents

Jalousie-Kaminaufsatz.

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Albert Doberzinsky
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    Jalousie-Kaminaufsatz.   



   Die bekannten   Kaminaufsatze,   bei welchen der Aufbau durch schichtweises Aufsetzen von Zementformsteinen erfolgt, weisen den Überstand auf, dass die Verbindung des gesamten Gefüges nicht die genügende Festigkeit aufweist, weil nur die Formsteine innerhalb einer Kranzschicht ineinandergreifen. Durch die vorliegende Erfindung ist ein Kaminaufsatz geschaffen worden, bei welchem ein inniges und festes Gefüge des Kaminaufsatzes dadurch herbeigeführt wird, dass nicht nur die Formsteine innerhalb einer Kranzschicht, sondern auch die Kranzschicbten untereinander feste Verbindung haben. 



   Dies wird dadurch erreicht, dass an   bei den Stossflächen   jedes Formsteines eine   schwalbenschwanzförmige Längsnut vorgesehen   ist, die beim Zusammenstellen zweier Formsteine einen   doppeltschwalbenschwanzförn'igen   Hohlraum bilden, der durch alle Kranzschichten hindurchgeht. Wird dieser an allen   Säulensteinen vorhandene Hoblraum   mit Eisenbeton ausgefüllt, so entstehen innerhalb jedes Aufsatzes symmetrisch verteilte   Betonsäulen,   die nicht nur die Formsteine innerhalb einer Kranzschicht, sondern auch die Kranzschichten untereinander zu einem starren Gefuge verbinden. 



   In der Zeichnung ist in Fig. 1 bis 3 eine Ausführung für einen einzogigen und in Fig. 4 die Ausführung für einen   mehrztigigen   Kaminaufsatz dargestellt. 



   Nach der Ausfiihrungsform nach Fig. 1 bis 3 sind die einzelnen Schichten des Kaminaufsatzes in der Weise zerlegt, dass die Eckstein a diagonal durchschnitten sind. Diese halbierten Ecksteine sind miteinander durch die Jalousieplatten b und in diesen liegende   Drahteinlagen   c zu einem einzigen Formstein vereinigt. In der Mitte jedes halbierten Ecksteines ist eine   schwalbenschwanzförmige Längsnut   d vorgesehen, die, wie später beschrieben ist, nach dem Aufsetzen der einzelnen   Kamiuteile   mit Eisen beton e ausgefällt wird. 



   Der Aufbau dieses Aufsatzes erfolgt in der Weise, dass zunächst zur Verbindung des
Aufsatzes mit dem eigentlichen Kamin in die Mittelpunkte derjenigen Stellen, wo die Eck- säulen zu stehen   kommen.   Löcher gestemmt und in diese der Höhe des Aufsatzes ent- sprechende   Eisenstäbe p gesteHt   werden. Hierauf werden die Formsteine aufgemauert, wobei die Stäbe e in die schwalbenschwanzförmigen Einschnitte d zu stehen kommen. Letztere werden mit   Zement mörtel ausgefüllt, 110 dass   nach dem Abbinden des Mörtels zufolge der beim Zusammensetzen der Formsteine sich gegenüberstehenden doppelten Schwalbenschwanz- form eine   ausserorgewöhnliche Festigkeit   der Formsteine nicht nur innerhalb eines Kranzes, sondern auch der übereinandergebauten Schichten erfolgt.

   Die Jalousieplatten b stehen mit ihrer Oberkante über die sie flankierenden Eckstein hinaus, wodurch der nächst auf- zusetzende Formstein mit den Ecksteinen seitlich Ober die Jalousieplatte greift, so dass eine weitere Erhöhung der Festigkeit eintritt. 



   Ein ganz besunderer Vorteil besteht hiebei noch darin, dass der Aufbau des Aufsatzes sehr rasch vor sich geht. Nach oben hin wird der   Kaminaufsatz   durch eine entsprechende
Bekrönung abgedeckt bzw. abgeschlossen. 

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Claims (1)

  1. Bei der Ausfilhrcngsform nach Fig. 4 ist gezeigt, dass sich die vorbeschriebene Eisen- betonsäulenverbindung auch bei mehrzügigen Kaminaufsätzen anwenden lässt PATENT-ANSPRUCH : Jalousie-Kaminaufsatz, bei welchem der Aufbau durch schichtweises Aufeinanderlegen von Zementformsteinen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Formsteine au beiden Stoss- flächen je eine schwalbenschwanzförmige Längsnut besitzen, die beim Zusammenstellen der Formsteine durch alle Kranzschichten hindurchgehende, doppeltschwalbensebwanzförmige Hohlräume ergeben, die mit Eisenbeton ausgefüllt werden, so dass die Formsteme inner- halb eines Kranzes und zugleich die Kranzschichten untereinander zu einem starren Gefüge verbunden sind.
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AT72889D 1913-10-01 1913-10-01 Jalousie-Kaminaufsatz. AT72889B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1143958B (de) * 1952-08-11 1963-02-21 Willi Wolff Schornstein- oder Lueftungsaufsatz
CN109517604A (zh) * 2018-12-27 2019-03-26 中冶焦耐(大连)工程技术有限公司 焦炉上升管放散烟气导引装置

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DE1143958B (de) * 1952-08-11 1963-02-21 Willi Wolff Schornstein- oder Lueftungsaufsatz
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