DE450301C - Verfahren zum Herstellen von Eisenbeton-Kuppelschalen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Eisenbeton-Kuppelschalen

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DE450301C
DE450301C DEG64957D DEG0064957D DE450301C DE 450301 C DE450301 C DE 450301C DE G64957 D DEG64957 D DE G64957D DE G0064957 D DEG0064957 D DE G0064957D DE 450301 C DE450301 C DE 450301C
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boxes
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concrete
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DEG64957D
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Gruen & Bilfinger Akt Ges
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/08Vaulted roofs
    • E04B7/10Shell structures, e.g. of hyperbolic-parabolic shape; Grid-like formations acting as shell structures; Folded structures
    • E04B7/102Shell structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Eisenbeton-Kuppelschalen. Es ist beim Herstellen von Kuppeln bekannt, zuerst ein Eisennetzwerk mittels eines Lehrgerüstes zu errichten, an diesem eine leichte Verschalung aufzuhängen und nun die Betonmasse aufzubringen. Bei einer anderen bekannten Kuppel werden zuerst Bogen mit Hilfe eines Lehrgerüstes hergestellt, durch einen SchluBstein zu einem tragenden Ganzen verbunden, und dieses Ganze wird zum Tragen weiterer Bogen bei deren Herstellung verwendet.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die einzelnen Teile einer Kuppel aus kleinen Einzelstücken aneinanderzusetzen.
  • Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zum Herstellen von Eisenbetonkuppelschalen aus nacheinander hergestellten wagerechten Ringen. Das Neue besteht darin, daB an der Innenseite der jeweils fertig abgebundenen Ringstücke nach dem Halbmesser der Kuppel gekrümmte Stütz- oder Hilfsglieder aufgehängt werden, welche mit dem nach innen vorkragenden Teil unter Vermeidung irgenwelcher Unterrüstung als Träger für neue Ringstücke bei deren Herstellung dienen.
  • Diese Ringstücke können dabei in der bekannten Weise hergestellt werden, daß Beton auf eine Verschalung aufgebracht wird, die in diesem Fall von den Stütz- oder Hilfsgliedern getragen wird.
  • Oder es werden an sich bekannte Betonkästen verwendet, welche vor dem Neubau in die Kuppel bereits auf einem beliebigen Werkplatz geformt sind. Diese Kästen werden erfindungsgemäß mit Längs- und Querschlitzen für die Bewehrung und mit Ansätzen für die Herstellung der Stoßfugen zwischen den Kästen versehen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und es stellt dar.
  • Abb. i eine Kuppelschale im Bau, Abb.2 einen Schnitt durch Teile einer Kuppel in größerem Maßstabe (Schnitt ungefähr nach der Linie II-II der Abb. i), Abb.3 einen teilweisen Langschnitt durch die Kuppel nach der Linie III-III der Abb. 2, Abb.4 einen Langschnitt durch einen Einzelteil in vergrößertem Maßstabe, Abb. 5 einen Querschnitt zu Abb. 4., Abb.6 einen Schnitt durch einen Kuppelteil nach einer abgeänderten Ausführung.
  • Gemäß dem Verfahren nach der Erfindung wird zunächst ein Wandteil i der Kuppel in beliebiger Weise hergestellt. Dieser Teil dient sodann als Träger für Hilfsglieder zum Aufbau der weiteren Teile der Kuppe lschale. Zum Herstellen der Ringstücke für die Kuppel werden Betonkästen 2 verwendet, welche in der Langrichtung Schlitze 3 und in der Querrichtung Schlitze 4 aufweisen. Sowohl in der Lang- wie in der Querrichtung besitzen diese Betonkästen kurze Ansätze 5, 6, mittels welcher die Kästen derart aneinanderstoßen, daß zwischen den Seitenwänden der Kästen eine Fuge verbleibt. Diese Kästen werden ringweise nebeneinandergesetzt und in die Längsschlitze 3 Eisenstäbe 7 als Ringbewehrung eingebracht. In gleicher Weise werden in die Querschlitze 4 Eisenstäbe 8 als Kreisbewehrung eingelegt und miteinander verbunden. Die Fugen zwischen den Wandungen der einzelnen Kästen werden mit Mörtelg gefüllt, wodurch ein allmähliches und gleichmäßiges Belasten des Unterbaues gesichert wird. Erst nach dem Ausfüllen sämtlicher Fugen wird das Innere der Kästen mit Zementbeton ausgefüllt.
  • Wenn auf diese Weise ein Teil der Kuppelschale, z. B. bis zur Linie A (Abb. 2), hergestellt ist, wird der fertiggestellte Teil nach dem Abbinden als Träger für Hilfsglieder zum Aufbau weiterer Kuppelteile verwendet. Zu diesem Zweck werden in einzelnen Bctonkästen zwei Öffnungen i o ausgespart oder nachträglich hergestellt. In diese Öffnungen werden Haltebügel i i eingesetzt, welche auf der Außenfläche der- Schale auf Querleisten 12 aufruhen und mittels Keile 13 fest angezogen werden können. An der Innenwandung sind in diesen Haltebügeln Stützglieder, z. B. Bohlen 14, gelagert, deren Außenkante 14a genau der Innenwölbung B der Kuppelschale entspricht. Auf diese Bohlen werden die einzelnen Kästen 2 eines oder mehrerer Ringe aufgelegt, die Eisenbewehrung eingebracht und mit der Bewehrung des bereits fertigen Teiles verbunden, die Fugen zwischen den Kästen und danach die Kästen selbst ausgefüllt. Dadurch, daß bei diesem Verfahren keinerlei Gerüst oder Schalung verwendet wird, liegt die Innenwölbung der Kuppelschale vollkommen frei, und es ist möglich, in den Zwischenräumen 15 zwischen den Bohlen 14 während des Aufbaues neuer Ringe jederzeit mittels Lehren die Wölbung der Kuppel nachzuprüfen.
  • Nach Abb. 6 werden ebenfalls Bohlen 14 als Stützglieder verwendet und diese ebenso durch Haltebügel i i an der bereits fertigen Wandung 16 der Kuppelschale aufgehängt, nur wird hier die Wandung der Kuppelschale nicht aus einzelnen Betonkästen 2 gebildet, sondern sie besteht aus Beton, welcher durch Aufspritzen o. dgl. hergestellt wird. Zu diesem Zweck sind auf den Bohlen 14 Schalbretter 17 angeordnet, welche die Unterlage für die neu aufzubringende Betonschicht 18 bilden.
  • Durch Einlegen von entsprechenden Holzstücken o. dgl. können in dem neu aufzubringenden Beton 18 gleichzeitig Öffnungen i 9 zum späteren Einsetzen. der Haltebügel i i vorgesehen werden.
  • Das Verfahren ist selbstverständlich nicht auf eine Verwendung von Bohlen als Stützglieder beschränkt,.. sundernletzter$ können aus beliebigem Stoff, Eisen, Blech o. dgl., gefertigt sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Eisenbeton-Kuppelschalen aus nacheinander hergestellten .einzelnen wagerechten Ringen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der jeweils fertig abgebundenen Ringe nach dem Halbmesser der Kuppel gekrümmte Hilfs- oder Stützglieder aufgehängt werden, welche mit ihren nach innen vorkragenden Teilen unter Vermeidung von Unterrüstungen als Träger für neue Ringe während deren Herstellung dienen.
  2. 2. Wagerechte Ringe zum Herstellen der Eisenhetonkuppel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Bztonkästen (2) mit Lang- und Querschlitzen (3, 4) für die Bewehrung (7, 8) und Ansätze (5, 6)@ für die Herstellung der Stoßfugen zwischen den Kästen.
DEG64957D 1925-08-01 1925-08-01 Verfahren zum Herstellen von Eisenbeton-Kuppelschalen Expired DE450301C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0138197A3 (en) * 1983-10-14 1987-03-04 Rund-Stahl-Bau Gesellschaft M.B.H. Method of fabricating a concrete in the form of a dome, a cone or a pyramid for building construction and civil engineering
DE3911979A1 (de) * 1989-04-12 1990-10-18 Johann Dr Ing Kollegger Raeumlich gekruemmte holzbalkendecke mit stahlbetonringbalken und verfahren zur errichtung derselben

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0138197A3 (en) * 1983-10-14 1987-03-04 Rund-Stahl-Bau Gesellschaft M.B.H. Method of fabricating a concrete in the form of a dome, a cone or a pyramid for building construction and civil engineering
DE3911979A1 (de) * 1989-04-12 1990-10-18 Johann Dr Ing Kollegger Raeumlich gekruemmte holzbalkendecke mit stahlbetonringbalken und verfahren zur errichtung derselben

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