AT228996B - - Google Patents

Info

Publication number
AT228996B
AT228996B AT67462A AT67462A AT228996B AT 228996 B AT228996 B AT 228996B AT 67462 A AT67462 A AT 67462A AT 67462 A AT67462 A AT 67462A AT 228996 B AT228996 B AT 228996B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
prefabricated
parts
shaped
groove
container
Prior art date
Application number
AT67462A
Other languages
English (en)
Inventor
Maus Robert
Original Assignee
Maus Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maus Robert filed Critical Maus Robert
Application granted granted Critical
Publication of AT228996B publication Critical patent/AT228996B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H7/00Construction or assembling of bulk storage containers employing civil engineering techniques in situ or off the site
    • E04H7/02Containers for fluids or gases; Supports therefor
    • E04H7/18Containers for fluids or gases; Supports therefor mainly of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stone-like material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bausatz für Stahlbetonbehälter 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Bausatz für Stahlbetonbehälter, beispielsweise Abwasserkläranlagen, Wasserspeicher,   Siloanlagen, Schwimmanlagen u. dgl.,   bestehend aus an den vertikalen Stossflächen mit Nuten versehenen vorgeformten Stahlbetonfertigteilen, in deren Nuten bügelförmige Bewehrungseisen aus den Fertigteilen hineinragen und deren Nuten nach dem Zusammenbau des Behälters ausgegossen werden. 



   Von einem Durchmesser von etwa 2,50 m an lassen sich zur Herstellung von z. B. zylindrischen Behältern keine geschlossenen Ringe mehr verwenden, weil eine Vorfertigung von Ringen   mitso   grossem Durchmesser nicht nur grosse herstellungstechnische Schwierigkeiten mit sich bringen würde, sondern weil durch die sehr hohen Stückgewichte auch ihre Handhabung an der Baustelle und ihr Transport schwierig sein würden. 



   Bei grösseren Behältern werden deshalb die Ringe in mehrere Segmente aufgeteilt, die leicht herzustellen, zu transportieren und einzubauen sind. Es muss in diesem Fall aber dafür gesorgt werden, dass bei Verbindung der lotrechten und   waagrechten Stossfugen   ein absolut sicherer Verband entsteht, der den Flüssigkeitsdruck von innen und den Erddruck von aussen aufnehmen kann. Ausserdem müssen die Fugenwasserdicht sein und dies auch bei Belastungsänderungen in der Behälterwand bleiben. 



   Bei der bekannten Ausführungsform, die aus zusammengesetzten,   vorgefertigten Betonformstücken   besteht, sind die an den vertikalen Stossflächen der Formstücke vorgesehenen Nuten schwalbenschwanzartig hinterschnitten, damit beim Ausfüllen des Hohlraumes eine bessere Haftung zwischen Mörtel und Formstück erzielt werden kann. In den gemeinsamen Hohlraum kann vor dessen Ausfüllen ein Bewehrungseisen eingebracht werden, dessen Schenkel in je eine Hälfte des Hohlraumes gerichtet sind. Bei dieser Konstruktion muss der Vergussbeton die im Verband auftretenden Zugspannungen aufnehmen. Da die Zugfestigkeit von 
 EMI1.1 
 eine Armierungseisen in den Wandteilen übertragen. Ausserdem werden die Betonwandteile auf Grund der   gleichmässigen   Wandstärke sehr dickwandig, so dass ihr Verwendungsbereich ebenfalls begrenzt ist. 



   In einem weiteren bekannten Behälter sind an den Stosskanten der Betonfertigteile Nuten vorgesehen, die nach innen offen sind. In den durch diese Nuten gebildeten gemeinsamen Hohlraum zwischen zwei benachbarten Fertigteilen stehen Bewehrungseisen in Schleifenform vor. Der durch die beiden Nuten gebildete Hohlraum wird von innen mit einer armierten Betonleiste überdeckt, aus der ebenfalls Schleifen der Armierungseisen in den Hohlraum hineinragen. Die vorstehenden Bügel der Armierung der Abdeckleiste einerseits und die aus   denBetonfertigteilenvorstehendenBewehrungsschleifen anderseits überschneiden sich   im Grundriss beim Zusammensetzen, so dass die Formstücke über die Betonleiste miteinander durch lotrechtes Einschieben zusätzlicher Bewehrungsstäbe verbunden werden können. Es sind also an jeder Stossfuge zwei vertikale Bewehrungsstäbe einzuschieben.

   Diese Bewehrungsstäbe und damit die Einleitungstelle der Zugkraft in die Betonteile liegen gegenüber der neutralen Zone der Betonteile nach innen versetzt. Infolgedessen tragen hier nur die auf der Innenseite der   Fertigteile liegenden Armierungsstähle, und   die Fertigteile werden infolge der exzentrischen Krafteinleitung nicht gleichmässig und symmetrisch be- 

 <Desc/Clms Page number 2> 



Claims (1)

  1. anspruch. Das Anbringen der Betonabdeckleiste erfordert ferner einen besonderen zusätzlichen Arbeits- gang.
    Schliesslich sind auch Betonfertigteile bekannt, die in ihren den vertikalen Stosskanten benachbarten Bereichenmit vergrösserter Wandstärke ausgeführt sind und bei denen die Nut in der einen der beiden ge- genüberliegenden Verstärkungen jeweils nach aussen, die Nut in der andern Verstärkung dagegen nach innen offen ist, so dass zwei benachbarte Fertigteile nach dem Zusammenbau sich mit ihren Verstärkungen klauenartig umfassen und dabei in der Mitte einen Hohlraum ausbilden, wodurch die Bewehrungseisen in denBetonteilen symmetrisch zur neutralen Zone der Betonteile angeordnet werden können.
    Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass bei derartigen Ausführungsformen, wie sie zuletzt angeführt sind, in manchen Fällen als Mangel empfunden wird, dass die Zementbindeschicht zwischen zwei übereinanderliegenden Segmentteilen nicht in plastischer Form eingebracht werden kann und dass es erforderlich ist, die Unterseite der Segmentsteine in einer besonderen Weise auszubilden.
    Die Erfindung geht von einer derartigen, zuletzt erläuterten Ausführungsform aus und schlägt einen Bausatz ausBetonfertigteilen vor, deren Querschnitt symmetrisch zu seiner Mittelachse ausgebildet ist und auf einem rechteckigen Schaft einen verbreiterten Kopfteil aufweist, der an seiner Stirnfläche mit einer wannenförmigenNut versehen ist. Diese wannenförmige Nut besitzt auf ihrer Unterseite eine weitere rinnenförmige Vertiefung, die zur Aufnahme eines oder mehrerer horizontal um den ganzen Behälter verlaufender Armierungseisen dient und höhere Beanspruchungen, z. B. den nach unten ansteigenden Was- serdruck, aufnimmt. Die rinnenförmige Vertiefung erhält zweckmässig besondere Mörtelhaftrillen, die eine weitere Erhöhung der Festigkeit der Verbindung zwischen den Formbauteilen ergeben.
    Durch die wannenförmige Ausbildung der in den Fertigteilen vorgesehenen Nut wird das Einbringen der Mörtelverbindung in plastischer Form ermöglicht. Damit lässt sich eine grössere Sicherheit der wasserdichten Ausbildung der horizontalen Verbindung zwischen oberen und unteren Fertigteilen erzielen. Die untere Stirnfläche der Fertigbauteile, die denselben Querschnitt wie der Schaft besitzt, ist glatt und braucht keine Nuten oder eine andere besondere Formgebung aufzuweisen.
    Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung erläutert.
    Fig. 1 zeigt einen horizontalen Schnitt durch eine vertikale Verbindungsstelle eines aus Stahlbetonfertigteilen gemäss der Erfindung hergestellten zylindrischen Behälters. Fig. 2 stellt einen Schnitt durch EMI2.1 durch den fertigen kreisrunden Behälter.
    In die in Fig. 1 dargestellten ringsegmentformigen Fertigteile 1 sind Bewehrungseisen 2 in Form von längs des Segmentes 1 verlaufenden, in sich geschlossenen Schleifen vorgesehen. In zusammengebautem Zustand der Fertigteile 1 bilden die einseitigen Verlängerungen 3 bei aneinanderstossenden Fertigteilen 1 auf entgegengesetzten Seiten in bezug auf die Mittellinie 4 einen Hohlraum 5 aus, in dem die Bügel der Bewehrungseisen 2 an den lotrechten Stossfugen sich überschneiden und durch Einschieben eines senkrechten Bewehrungseisens 6 verriegelt werden. Die Stirnflächen der Trennfugen 7 und 8 sind seitlich gegeneinander versetzt. Der Hohlraum 5 und die Trennfugen 7,8 werden nach dem Einsetzen des Bewehrungseisens 6 mit Zementmörtel od. dgl. vergossen.
    In der Fig. 2 ist ein Schnitt durch zwei übereinanderliegende Segmente nach der Erfindung in der Wand eines fertigen Behälters dargestellt. Die Fertigteile 1 sind im Querschnitt rechteckig ausgebildet und besitzen am oberen Teil eine trägerförmige Erweiterung 9. In der Stirnfläche dieses Kopfes 9 ist eine wannenförmige Nut 10 vorgesehen, die in der Mitte eine Vertiefung 11 aufweist, in der ein oder mehrere in sich geschlossene und um den Behälter herumführende Armierungsstähle 12 eingesetzt werden. In die Nut 10 wird Mörtel 13 eingegeben und der obere Fertigteil 1 aufgesetzt. Um eine bessere Verbindung zwischen Mörtel 13 und Fertigteil 1 zu erzielen, sind um die Vertiefung 11 der Nut 10 herum Mörtelhaftrillen 14 vorgesehen.
    PATENTANSPRÜCHE : 1. Bausatz für Stahlbetonbehälter, z. B. Abwasserkläranlagen, Wasserspeicher, Siloanlagen, Schwimmanlagen u. dgl., bestehend aus an den vertikalen Stossflächen mit Nuten versehenen, vorgeformten Stahl- betonfertigteilen, in deren Nuten btigelförmige Bewehrungseisen aus den Fertigteilen hineinragen und deren Nuten gegebenenfalls nach Einschieben von zur Behälterwand parallelen Bewehrungsstäben in die Bügel nach dem Zusammenbau des Behälters ausgegossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Fertigteil (1) einen Schaft mit rechteckigem Querschnitt sowie ein verbreitertes Kopfende (9) aufweist, das auf der oberen offenen Seite eine wannenförmige Nut (10) besitzt, die ringförmig um den Behälter führt und in <Desc/Clms Page number 3> die beim Zusammenbau eine Bindeschicht (13)
    eingegeben und ein weiterer Fertigteil (1) eingesetzt ist, und dass der Kopfteil (9) des Fertigteiles so ausgebildet ist, dass sich im Bereich der vertikalen Stosskanten zwei in der Horizontalen benachbarte Fertigteile klauenartig umfassen.
    2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wannenförmige Nut (10) in ihrer Bodenmitte eine rinnenförmige Vertiefung (11) aufweist, in die Armierungsstähle (12) eingesetzt sind.
    3. Bausatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (11) der Nut (10) Mörtelhaftrillen (14) aufweist.
AT67462A 1961-07-29 1962-01-26 AT228996B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE228996T 1961-07-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT228996B true AT228996B (de) 1963-08-12

Family

ID=29594022

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT67462A AT228996B (de) 1961-07-29 1962-01-26

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT228996B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008017897A1 (de) * 2008-04-09 2009-10-15 Wilfried Waukmann Pufferspeicher für den Wärmeträger zumindest eines Wärmeverbrauchers, insbesondere Warmwasserspeicher eines Mehrfamilienhauses

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008017897A1 (de) * 2008-04-09 2009-10-15 Wilfried Waukmann Pufferspeicher für den Wärmeträger zumindest eines Wärmeverbrauchers, insbesondere Warmwasserspeicher eines Mehrfamilienhauses

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT228996B (de)
DE69512411T2 (de) Flüssigkeitsrohr
CH409353A (de) Behälter aus einem Satz von Stahlbetonfertigteilen
DE804917C (de) Schachtauskleidung
DE3335141A1 (de) Behaelter aus vorgefertigten betonelementen und seine herstellung
DE2457796B2 (de) Aus beton o.dgl. und einer verstaerkungsbewehrung bestehendes ausbausegment
AT245769B (de) Bausatz für Stahlbetonbehälter
DE8608882U1 (de) Bauelementensatz zum Herstellen der Wandung eines stehenden Behälters, insbesondere eines Güllebehälters
DE3302075A1 (de) Spannbeton- oder stahlbetonbiegetraeger
AT214117B (de) Armierter Segmentformstein zur Herstellung von Rundbehältern
DE1772690U (de) Vorgeformte stahlbeton-fertigteile zur erstellung von behaeltern.
AT309351B (de) Behälter, Schacht od.dgl., insbesondere für Abwasseranlagen
DE833407C (de) Mauerwerk mit innerem Stuetzskelett
CH435673A (de) Behälter aus einem Satz von Stahlbetonfertigteilen
AT246388B (de) Schalungsstein
DE2742000C3 (de) Freistehender Schornstein
DE931066C (de) Kugelfoermiger Hohlkoerper, insbesondere Trinkwasserbehaelter
DE2529506A1 (de) Stahlbetonfertigteilsystem zur herstellung von ein- und mehrreihigen zellensilos
DE324942C (de) Betonsaeule
AT320000B (de) Gewölbeartiges Tragwerk, insbesondere für in Schüttungen, Hinterfüllungen u.dgl. anzuordnende Durchlässe, Unterführungen od.dgl.
AT309350B (de) Behälter, Schacht od.dgl., insbesondere für Abwasseranlagen
DE3027790A1 (de) Zylinderfoermiger silo mit aus stahlbeton bestehenden wandungen
AT329464B (de) Fertigteil fur den kanalbau oder tunnelbau
AT302603B (de) Wandelement für die Herstellung tragender Bauwerksteile und Verfahren zur Herstellung eines Bauwerkes mit solchen Wandelementen
DE2556711A1 (de) Stahlbetontank, insbesondere kugeltank