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Innenwandung für Kühlschränke od. dgl.
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Aluminium-Wärmefühler an der rückwärtigen Seitenwand zu führen. Durch die gemeinsame Öffnung für Thermostat und Zuführungsleitung müssen bei Auswechslung des Thermostaten nur die beiden Halteschrauben in der Abdeckscheibe für den Thermostaten gelöst werden, sowie diejenigen Schrauben für den Wärmefühler und die gesamte Einrichtung zur Temperatur- regelung kann herausgenommen und überprüft oder durch eine neue ersetzt werden.
Bisher hatte man wohl den Thermostaten manchmal innen angebracht, jedoch wurde die Zuleitung zum Temperaturfühler an einem Seitenteil in dem Raum zwischen Plastik- (oder Metall-)
Innenwandung und der Aussenwand, der durch Wärmeisolationsmittel, wie Glaswolle od. dgl. ausgefüllt ist, bis nahe an die rückwärtige Innenwandung des Schrankgehäuses und dort durch eine Öffnung in derselben herausgeführt, worauf der Anschluss an den Temperaturfühler erfolgen konnte. Es sind somit die Montagearbeiten komplizierter und zeitraubender, wobei letzterer Nachteil in erhöhtem Masse für den Fall eines kompletten Ausbaues gilt.
Die nähere Erläuterung der Erfindung erfolgt im nachstehenden an Hand der beiliegenden Zeichnung.
Die Fig. 1 zeigt einen Haushaltkühlschrank der sogenannten Tischbauart in Vorderansicht bei weggelassener Tür, Fig. 2 denselben Kühlschrank in Seitenansicht zum grössten Teil im Schnitt und Fig. 3 den Inneneinsatz in perspektivischer Darstellung.
In den Fig. 1 und 2 bedeutet 1 das äussere Kühlschrankgehäuse, 2 den Inneneinsatz und 3 die Kühlschranktür. Im Raum 4 zwischen äusserem Gehäuse 1 und Inneneinsatz 2 befindet sich in bekannter Weise Isoliermaterial. Das Motorkompressoraggregat 5 befindet sich im dargestellten Fall im Unterteil des Kühlschrankes an seiner Rückseite und der Kondensator 6 an der Kühlschrankrückwand. Der vom Inneneinsatz umschlossene Kühlraum ist in bekannter Weise durch Abstellroste 7 unterteilt und nimmt in seinem obersten Teil das vom Verdampfer 8 umschlossene Tiefkühlfach auf. Mit 9 ist der Thermostat angedeutet, der über eine Leitung 10
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mit dem an der Unterseite des Verdampfers angebrachten Wärmefühler 11 verbunden ist, und mit 12 ist eine Tropfschale bezeichnet.
In Fig. 3 ist der Inneneinsatz eines solchen Kühlschrankes dargestellt. Wie Fig. 3 erkennen lässt, besitzt das Innengehäuse in an sich bekannter Weise Ausbuchtungen 13 an den beiden Seitenwänden und an der Rückwand, die etwa U-förmigen Querschnitt besitzen, wobei der eine Schenkel 14 des U etwas breiter gehalten ist und als Auflage für die einzuschiebenden Abstellroste dient. Um ein ungewolltes Herausziehen der Abstellroste zu verhindern, ist die Auflagefläche für die Abstellroste durch die Stufen 15, 16 abgesetzt. Um das Einführen der Roste zu erleichtern und den Höhenverlust durch die Abstufung zu kompensieren, zeigen diese Ausbuchtungen gegen die Vorderseite zu wachsende Querschnittshöhe. Da schwer zugängliche Fugen vermieden sind, ist die Reinhaltung des Kühlschrankinnenraumes leicht zu bewerkstelligen.
Mit 17 ist die etwa rechteckige Gehäusedurchbrechung zur Aufnahme des Temperaturreglers bezeichnet. Abweichend von der bisherigen Praxis besitzt diese Durchbrechung den Fortsatz 18, durch den die Leitung 10 (siehe Fig. 1 und 2), die bisher vom Thermostaten zum Wärmefühler im Isolierraum geführt wurde und daher im Falle einer Reparatur am Thermostaten oder an seinem Wärmefühler aus-und wieder eingefädelt werden musste, nunmehr unmittelbar mit dem Thermostaten ein-und ausgebaut werden kann, was die Auswechslung dieser Teile wesentlich erleichtert, womit auch die Notwendigkeit, das Innengehäuse an anderer Stelle noch einmal durchbrechen zu müssen, vermieden ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Innenwandung für Kühlschränke od. dgl., insbesondere aus Kunststoff, wie Polystyrol, bestehend, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Innenwandung (2) des Kühlschrankgehäuses (1) in an sich bekannter Weise vorgesehenen U-förmigen Einbuchtungen (13) für
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