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Falttor
Es sind dreiflügelige FaIttore bekannt, bei denen die einzelnen Torflügel nicht nur ihre Enden beim Falten des Tores bewegt, sondern parallel zueinander aneinander gesetzt werden, weshalb die Teile durch in der Mitte derselben schwingbar befestigte Gelenkstangen miteinander verbunden sind.
Es ist weiter ein Tor bekannt, das aus zwei parallel zueinander angeordneten Torflügeln besteht, die zu beiden Seiten der zu verschliessenden Toröffnung um vertikale Achsen schwenkbar angeordnet sind, wobei die Achsen nach oben verlängert sind und die bei Bewegen des einen Flügels den andern im gleichen Sinne mittels eines geschlossenen Kettentriebes nach ein-oder auswärts bewegen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Falttor mit nebeneinander angeordneten Torflügeln. die an ihren aneinanderstossenden vertikalen Kanten mittels Scharnieren gelenkig verbunden sind. Erfindungsgemäss sind bei einem solchen Falttor die Schamierbolzen mit dem ihnen jeweils zugeordneten äusseren Torflügel fest verbunden und tragen über die horizontale Kante der Torflügel überstehend je ein festsitzendes Kettenrad, über die eine endlose Kette geführt ist.
Dadurch wird mit baulich einfachen Mitteln erreicht, dass sich die Bewegung des einen Flügels auf die beiden andern Flügel überträgt und durch Verschwenken eines Flügels die beiden andern Flügel mit verschwenkt werden und das ganze Tor geöffnet bzw. geschlossen werden kann.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Fig. 1-3 der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform als Garagentor dargestellt. Fig. 1 zeigt im Grundriss das Falttor in der gestreckten Lage ; Fig. 2 beim Öffnen ; Fig. 3 in der zusammengefalteten Stellung.
Das Falttor besteht aus drei miteinander durch Scharniere gelenkig miteinander verbundenen Flügeln 1, 2 und 3, die in der gestreckten Lage (Fig. 1) die Garage verschliessen und in der raumsparend gefalteten Lage (Fig. 3) die Öffnung der Garage freigeben.
In der Zeichnung bezeichnet 1 den äusseren, 3 den inneren und 2 den mittleren Torflügel.
Mit den innenliegenden Kanten 4 und 5 der beidseits des Mittelfeldes angeordneten Flügel 1 und 3 sind vertikale Scharnierbolzen fest verbunden, auf denen je ein horizontales Kettenrad 6 bzw. 7 in gleicher Höhe angeordnet ist.
Über beide Kettenräder läuft eine endlose Kette 8, welche die Bewegung des aussenliegenden Flügels 1 auf die beiden andern Flügel 2 und 3 überträgt, so dass durch Verschwenken des einen Flügels das ganze Tor geöffnet oder geschlossen werden kann. In beiden Lagen wird das ganze Tor vom Innenflügel 3 gehalten, der an seiner vertikalen Innenkante im Rahmen des Tores schwenkbar gelagert ist.
Zum Verschliessen grosser Öffnungen können mehrere dreiflügelige Falttore nebeneinander angeordnet sein.
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