AT211481B - Verfahren zur Herstellung von Pudergrundlagen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pudergrundlagen

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AT211481B
AT211481B AT832857A AT832857A AT211481B AT 211481 B AT211481 B AT 211481B AT 832857 A AT832857 A AT 832857A AT 832857 A AT832857 A AT 832857A AT 211481 B AT211481 B AT 211481B
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AT
Austria
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gels
production
adsorption
gel
powder bases
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AT832857A
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Curt Walther Dr Leupold
Hans Ing Walter
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Schickedanz Ver Papierwerk
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Pudergrundlagen 
Das Stammpatent Nr.   198892   betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Pudergrundlagen aus   Kiesel-   säuregel und seine Erfindung besteht darin, dass mindestens zwei Kieselsäuregele bis zur Homogenität miteinander gemischt werden, wobei Gele mit steiler Adsorptionsisotherme mit Gelen verarbeitet werden, deren Adsorptionsisothermen flacher verlaufen und es wesentlich ist, dass zwischen den Steigungen der Adsorptionskurven erhebliche Unterschiede bestehen. Hiebei können dem Gemisch der Kieselsäuregele noch zusätzlich ein   Aluminiumgelin Hydrat-oder Polyhydratform   oder deren mehrere bis zur Homogenität zugemischt werden. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist die weitere Ausbildung solcher Herstellungsverfahren für Pudergrundlagen mit dem Ziele, andere Wege zur Beeinflussung der Adsorptionsisothermen der bis zur Homogenität der miteinander zu vermischenden Gele zu gehen. 



   Während es nach dem Stammpatent darauf ankam, die Adsorptionsisothermen von zwei oder mehr Gelen, lediglich herstellungsbedingt anders auszuwählen, werden erfindungsgemäss die Adsorptionsisothermen erst nach der Herstellung der Gele beeinflusst, u. zw. wird zu diesem Zweck ein Teil eines Gels oder Gelgemisches mit steil verlaufender Adsorptionsisotherme durch Druck oder sonstige mechanische Mittel, wie z. B. Kollern, Verreiben und/oder mittels Wärme, insbesondere durch Erhitzen über   800oC,   und/oder durch Behandlung mit wasserabstossenden hydrophoben Mitteln, wie z. B. Wachsen, Ölen oder Fetten, in seinem Adsorptionsverlauf verflacht, worauf beide Komponenten   bis zur Homogenität miteinan-   der gemischt werden.

   Es wurde erkannt, dass durch diese Behandlung nach der Herstellung der Gele ein beachtlicher Fortschritt eintritt, weil sich die Fertigung vereinfacht. 



   Man kann im einfachsten Fall beispielsweise so vorgehen, dass man ein Gel bestimmter Beschaffenheit, also mit bestimmten Adsorptionseigenschaften und entsprechender Adsorptionsisotherme herstellt, dann einen Teil des Gels, beispielsweise die Hälfte oder nur ein Drittel der erzeugten Menge abzweigt, diesen Teil in der erfindungsgemässen Art behandelt und nun beide Gele   biszurhomogenitätmiteinander   
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 bis auf den Winkelwert 0herabgesetzt wird. 



   Zur näheren Erläuterung dient die beiliegende Zeichnung. Die Gerade 1 stellt die verhältnismässig steil verlaufende Adsorptionsisotherme eines bestimmten Gels dar ; ihr Steigungswinkel gegen die Abszissenachse ist   CX   Die Gerade 2 stellt die flacher verlaufende   Adsorptionsisotherme eines andern Gels dar,   ihr Steigungswinkel gegen die Abszissenachse ist   ci2.   Ist das Adsorptionsvermögen eines Gels gleich Null, dann fällt die Adsorptionsisotherme mit der Abszissenachse zusammen, ihr Steigungswinkel ist dann 00. 



   Das Vorteilhafte der Erfindung liegt darin, dass die Gele trotz der Behandlung noch ihre andern wertvollen Eigenschaften beibehalten und sich dadurch besonders für Pudergrundlagen eignen. 



   Wendet man Druck oder sonstige mechanisch wirkende Mittel, z. B. Kollern oder Verreiben an, so erklärt sich deren Wirkung aus den Besonderheiten des strukturellen Gel-Aufbaues, der seinerseits wieder Einfluss auf Grösse der Adsorption und auf den Verlauf der Adsorptionsisotherme nimmt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Wendet man eine Wärmebehandlung der Gele an, indem man sie in geeignet bemessener Zeit glüht,   z. B.   bei Temperaturen über 8000 C, so zeigt es sich, dass die Adsorptionseigenschaften überraschend absinken, was so weit getrieben werden kann, dass sogar das Gel seine aktive Wirkung völlig verliert. 



   Setzt man einem oder mehreren der Gele   wasserabstossende,   hydrophobe Mittel in geeigneten Mengen zu, so genügt ein kleiner Mengenanteil, um schon grössenordnungsmässig überraschend hohe Wirkungen in bezug auf die Adsorption hervorzurufen. 



   Die Wirtschaftlichkeit der Herstellung von Pudergnmdlagen wird durch das erfindungsgemässe Verfahren insofern im günstigen Sinne beeinflusst, als man sich hiedurch auf die Herstellung einiger weniger Gele beschränken kann. Die einzelnen der bis zur Homogenität miteinander zu vermischenden Gele können verschieden behandelt werden. Es kann z. B. so verfahren werden, dass das eine Gel mechanisch 
 EMI2.1 
 hitzen, thermisch beeinflusst wird und anschliessend diese getrennt behandelten Gele mit andern nach der Herstellung unbearbeiteten Gelen bis zur Homogenität miteinander gemischt werden. 



   Diese aufgezeigte Abwandlung schafft   Möglichkeiten   zur Herstellung von Pudergrundlagen, die den verschiedensten Verwendungszwecken angepasst werden können. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   Verfahren zur Herstellung von Pudergrundlagenaus Kieselsäuregel   und gegebenenfalls Aluminiumoxydgel oder deren Gemischen, bei dem mindestens zwei Kieselsäuregele bis zur Homogenität miteinander gemischt werden, wobei Gele mit steiler Adsorptionsisotherme mit Gelen verarbeitet werden, deren Adsorptionsisothermen flacher verlaufen und es wesentlich ist, dass zwischen den Steigungen der Adsorptionsisothermen erhebliche Unterschiede bestehen, nach Patent Nr. 198892, dadurch   gekennzeich-   net,   einTeileinesGels oderGelgemisches mitsteilverlaufenderAdsorptionsisothermedurchDruck   oder sonstige mechanische Mittel, wie z. B.

   Kollern, Verreiben   und/oder mittels   Wärme, insbesondere durch Erhitzen über 8000 C, und/oder durch Behandlung mit wasserabstossenden hydrophoben Mitteln, wie   z. B.   



  Wachsen, Ölen oder Fetten, in seinem Adsorptionsverlauf verflacht wird, worauf beide Komponenten bis zur Homogenität miteinander gemischt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Steigungswinkel der Adsorptionsisotherme durch eine oder mehrere der in Anspruch 1 gekennzeichneten Massnahmen bis auf den Winkelwert 00 herabgesetzt wird.
AT832857A 1955-01-25 1957-12-27 Verfahren zur Herstellung von Pudergrundlagen AT211481B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT386740B (de) * 1982-05-15 1988-10-10 Fairwind Gmbh Co Vertriebs Kg Handeinreibemittel zur verbesserung des haltens von gegenstaenden, insbesondere sportgeraeten, mit der hand, sowie verfahren zur herstellung des mittels

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT386740B (de) * 1982-05-15 1988-10-10 Fairwind Gmbh Co Vertriebs Kg Handeinreibemittel zur verbesserung des haltens von gegenstaenden, insbesondere sportgeraeten, mit der hand, sowie verfahren zur herstellung des mittels

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AT198892B (de) 1958-07-25

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