AT142839B - Elektrischer Widerstand mit negativen Temperaturkoeffizienten. - Google Patents
Elektrischer Widerstand mit negativen Temperaturkoeffizienten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrischer Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten. In dem Stammpatent Nr. 140134 sind elektrische Widerstandskörper beschrieben, die die Eigenschaft haben, Einschaltstromstösse zu dämpfen, die sich aber auch für verschiedene andere Zwecke, z. B. zur Spannungsregelung, mit Vorteil verwenden lassen. Diese Körper bestehen aus praktisch reinem Urandioxyd, das einen sehr hohen negativen Temperaturkoeffizienten des Widerstandes aufweist, gleich- zeitig aber dabei auch selbst über eine Lebensdauer, die über Tausende von Stunden geht, praktisch vollständig konstante Widerstandswerte behält. Diese letzte Eigenschaft hat sicherlich darin ihren Grund, dass der Sauerstoffgehalt des gesinterten Urandioxydkörpers auch bei höheren Temperaturen vollständig konstant bleibt. Man kann diese Widerstände so herstellen, dass sie im warmen Zustand selbst bei Her- stellung grosser Stückzahlen unter sich einen innerhalb geringer Grenzen gleichen Widerstandswert aufweisen. Bemerkenswert dabei ist jedoch, dass die dazugehörigen Kaltwiderstände wesentlich grösseren Schwankungen unterliegen. Dass dabei trotzdem der Warmwiderstand dieser Widerstände gleich ist, liegt daran, dass zu einem grossen Widerstand auch ein grosser Temperaturkoeffizient gehört, zu einem kleineren Widerstand ein entsprechend kleinerer Temperaturkoeffizient. Während die technischen Anforderungen bisher nur dahingingen, dass für einen gleichen Warmwiderstand garantiert werden musste und der Kaltwiderstand eine bestimmte untere Grenze nicht überschreiten durfte, ist es jedoch für verschiedene Zwecke notwendig, auch bei der Massenherstellung die Gewähr für gleiche Kaltwiderstände zu übernehmen. Es hat sich gezeigt, dass dies dadurch zu erreichen ist, dass man die fertig gesinterten Widerstandskörper in indifferenter oder reduzierender Atmosphäre bei die Betriebstemperatur übersteigenden Temperaturen, mindestens aber 2000 0, behandelt, wobei dem reduzierenden oder indifferenten Gas willkürlich eine ganz bestimmte, jedoch nur sehr kleine Sauerstoffmenge beigemischt ist. Notwendig ist es hiebei, während der Temperaturbehandlung den Sauerstoffpartialdruck möglichst konstant zu halten, etwa 1 mm Quecksilber oder weniger. Dies ist bei indifferenten Gasen, wie Stickstoff u. ähnl., leicht durch Zumischung einer geeigneten Sauerstoffmenge durchzuführen. Bei reduzierenden Gasen geht man zweckmässig so vor, dass man durch Beimischung von Wasserdampf einen bestimmten kleinen Sauerstoffpartialdruck willkürlich erzeugt. Widerstandskörper, die im kalten Zustande sehr unterschiedliche Widerstände aufweisen, zeigen nach dieser Behandlung praktisch konstante Kaltwiderstandswerte. Die Begründung hiefür liegt offenbar darin, dass von den einzelnen Widerstandskörpern eine äusserst geringe, aber von Widerstandskörper zu Widerstandskörper gleiche Menge Sauerstoff aufgenommen wird. Es wird hiebei aber keineswegs die Oxydationsstufe des Urandioxyds geändert. Die aufgenommenen Sauerstoffmengen sind mit den üblichen analytischen Mitteln nicht nachweisbar. Der Körper besteht nach wie vor aus Urandioxyd. Der Sauerstoff scheint nur in diesem Körper gelöst zu sein. Die Widerstandsänderung durch Sauerstoffaufnahme während des Erhitzungsvorganges findet bereits statt bei Temperaturen von 200 C, da die Widerstandskörper jedoch vielfach zwischen Raumtemperatur und 400-6000 C benutzt werden, so ist es zweckmässig, die Sauerstoffaufnahme bei Temperaturen von etwa 10000 C zu erzwingen, damit innerhalb des Bereiches der Gebrauchstemperaturen eine Änderung des Sauerstoffgehaltes nicht mehr eintreten kann. Nimmt der fertige Widerstandskörper beim Gebrauch Temperaturen von mehr als 200 C an, so ist es notwendig, ihn in einem mit indifferenten oder reduzierenden Gasen gefüllten Gefäss unterzubringen, damit der seine Eigenschaft verbessernde zusätzliche Sauerstoffgehalt nicht schädlich ver- ändert bzw. vergrössert wird. Man kann aber auch solche Widerstandskörper, die im Gebrauch sieh nur mässig erwärmen, vorsichtshalber in einem mit indifferenten oder reduzierenden Gasen angefüllten Gefäss unterbringen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von elektrischen Widerstandskörpern aus Urandioxyd nach Patent Nr. 140134, bei welchem die Widerstandskörper in reduzierender oder indifferenter Atmosphäre erhitzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die umgebende Atmosphäre bei der Temperaturbehandlung einen derart kleinen, aber konstanten Sauerstoffpartialdruek aufweist, dass die Oxydationsstufe des Urandioxyds erhalten bleibt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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