AT130143B - Verfahren zur Herstellung von Kupferoxydgleichrichtern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kupferoxydgleichrichtern.

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  Verfahren zur Herstellung von   Kupferoxydgleichrichtern.   



   Die Erfindung betrifft Kupferoxydgleichrichter, u. zw. insbesondere ein verbessertes Verfahren zur Herstellung eines Gleichrichters dieser Type von hohem Widerstand. 



   Im nachstehenden ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles beschrieben. Gemäss diesem wird ein Stück Kupfer zuerst gereinigt und dann in einen Oxydationsofen eingeführt, der auf ziemlich hoher Temperatur, z. B. zirka 1127  C, erhalten wird. Dann wird das   Stück   aus diesem Ofen entfernt und in einen zweiten Ofen eingebracht, dessen Temperatur niedriger, z. B. nur 560  C ist. Nun wird das oxydierte Stück aus dem zweiten Ofen herausgenommen und entweder in ruhiger Luft von Zimmertemperatur zur Abkühlung gebracht oder aber man setzt das oxydierte Stück besonderen Einrichtungen aus, die das Tempo seiner Abkühlung in der Luft, den besonderen Erfordernissen entsprechend, bestimmen. Das Rohmaterial kann durch zirka 15 Minuten im ersten und ungefähr 4 Minuten lang im zweiten Ofen bleiben. 



   Bisher schrieb das Normalverfahren zur Herstellung von Kupferoxydgleichrichtern vor, das Kupfer in einem ersten Ofen zu erhitzen, der auf hoher Temperatur erhalten werden musste, worauf das oxydierte Material in einen zweiten Ofen von niedrigerer Temperatur einzubringen und schliesslich in Wasser abzuschrecken war. Beim so hergestellten Kupferoxyd stieg der Widerstand in der Richtung des hohen Widerstandes von einem Anfangswert bei Null Volt bis zu einem Höchstwert bei 2 Volt an, bei weiterer Spannungserhöhung nahm er jedoch wieder ab. 



   Es hat sich nun ergeben, dass dann, wenn das Kupfer nur im ersten Ofen behandelt und hierauf langsam in der Luft abkühlen gelassen wird, eine andere Spannungswiderstandseharakteristik auftritt. In diesem Falle steigt nämlich der hohe Widerstand bis bei zirka 15 Volt mit der Spannung zugleich an und fällt dann langsam beim weiteren Anwachsen der Spannung. Bei der Herstellung von Gleichrichtern gemäss der Erfindung steigt der Widerstand in der Richtung des hohen Widerstandes bis zu 15 Volt mit der Spannung an und fällt dann bei Steigerung der Spannung langsam in solcher Art. dass dieser Widerstand bei 30 Volt ungefähr dem bei 2 Volt herrschenden gleicht und z. B. bei einer Gleichrichterscheibe von 38 mm Durchmesser mit einer mittleren Ausnehmung von 13 mm Durchmesser zirka 10.000 Ohm beträgt.

   Der Widerstand in der Richtung niedrigen Widerstandes ist niedriger als der eines nicht abgeschreckten, in einem Ofengang hergestellten Gleichrichters. 



   Ein weiterer Vorteil des im Zweiofenverfahren hergestellten, nicht abgeschreckten Gleichrichters gegenüber dem im Einofenverfahren hergestellten besteht darin, dass der erstere unter Belastung nicht so rasch altert wie der zweite. 



   Die gemäss der Erfindung hergestellten Gleichrichter sind dort besonders gut verwendbar, wo hoher Widerstand erwünscht ist, z. B. für den Betrieb von Radioempfangsapparaten. 



   Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sie umfasst vielmehr alle möglichen, wesensgleichen Abarten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines Kupferoxydgleichrichters, gemäss welchem ein   Stück   Kupfer bei relativ hoher Temperatur so erhitzt wird, dass sich auf ihm eine Oxydschicht bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das oxydierte Material langsam in Luft von dieser Temperatur bis zur normalen Lufttemperatur abkühlen gelassen wird, um die Charakteristika des Gleichrichters zu verbessern und ihn selbst unter Belastung haltbarer zu machen. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das oxydierte Kupferstück in ruhiger Luft von Zimmertemperatur abkühlen gelassen wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Regelung des Tempos der Abkühlung des Materials in ruhiger Luft.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das oxydierte Kupferstuck gemäss einem bekannten Verfahren nach der Oxydation bei einer hohen Temperatur auf eine niedrigere Temperatur abgekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Stück von dieser niedrigeren Temperatur ab langsam in Luft abgekühlt wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem das Kupfer bei zirka 1127 C in einem Oxydationsofen belassen und dann in einen andern Ofen von zirka 560 C gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Material aus dem zweiten Ofen herausgenommen und langsam in der Luft bis zur normalen Lufttemperatur abkühlen gelassen wird.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupfer durch zirka 15 Minuten im ersten und durch zirka 4 Minuten im zweiten Ofen belassen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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