AT213069B - Verfahren zur Herstellung magnetisierbarer Kerne - Google Patents

Verfahren zur Herstellung magnetisierbarer Kerne

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AT213069B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung magnetisierbarer Kerne 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung magnetisierbarer Kerne und beruht auf einer Weiterbildung des Verfahrens nach Patent Nr. 204795 zwecks Herstellung von Kernen mit rechteckförmiger Magnetisierungsschleife. Kerne mit rechteckförmiger Magnetisierungsschleife werden als Speicherelemente,   Zä.. 1üvorrichtungen   und Verstärker verwendet. Hiezu benötigt man praktisch elektrisch nicht leitende Stoffe, die eine, zumindest in einem Teil, rechteckförmige Hystereseschleife besitzen. 



   Gemäss der Erfindung erhält man solche Kerne mit guten Eigenschaften der rechteckförmigen Magnetisierungsschleife, indem die langsame, insbesondere mit einer Geschwindigkeit von etwa 300 C/Std. in dem Temperaturbereich von etwa 6000 C bis unterhalb 1000 C durchgeführte Abkühlung des Sinterprodukts in einem magnetischen Gleichfeld, das in Richtung des späteren Arbeitsfeldes der Kerne wirkt, vor-   genommen wird. wird.   



   Eine besonders gute Rechteckform der Magnetisierungsschleife ergibt sich, wenn die Kerne mit einer Abkühlungsgeschwindigkeit von etwa 10 bis   500   C/Std. abgekühlt werden. Um Kerne   mit rechteckförmi-   ger Magnetisierungsschleife zu erhalten, kann man einmal direkt nach der Sinterung nach dem Verfahren des Stammpatentes   die Abkühlung   in dem in der Richtung des späteren Arbeitsfeldes der Kerne wirkenden magnetischen Gleichfeld durchführen. Zum andern können auch die fertigen Kerne nach dem Stammpatent nochmals, zweckmässig oberhalb der Curie-Temperatur geglüht und   anschliessend   abgekühlt werden. 



  Die Abkühlung und eventuell die Glühung erfolgen in dem oben'angegebenen magnetischen Gleichfeld von z. B. etwa 10 Oerstedt. 



   Zur Verbesserung der Eigenschaften dieser Kerne kann dieAbkühlungs-und bzw. oder Temperungtemperatur während der Gleichfeldbehandlung eine Zeitlang konstant gehalten werden. 



   Des weiteren schlägt die Erfindung vor, die Breite der Magnetisierungsschleife durch den Zinkgehalt der magnetisierbaren Oxyde des Kernes einzustellen. Die Breite der Schleife und damit die    Grösse.   der Koerzitivkraft nehmen mit abnehmendem Zinkgehalt zu. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung magnetisierbarer Kerne nach Patent Nr. 204795, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer rechteckförmigen   Magnetisierungsschleife die langsame. insbesondere mit   einer Geschwindigkeit von etwa 300 C/Std. in dem Temperaturbereich von etwa 6000 C bis unterhalb 1000 C durchgeführte Abkühlung des Sinterprodukts in einem magnetischen Gleichfeld, das in Richtung des späteren Arbeitsfeldes der Kerne wirkt, vorgenommen wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kerne mit einer Abkühlungsgeschwindigkeit von etwa 10 bis 500 C/Std. abgekühlt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kerne vor der Abkühlung oberhalb der Curie-Temperatur getempert werden.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kerne während der Temperung <Desc/Clms Page number 2> einem magnetischen Gleichfeld, das in Richtung des späteren Arbeitsfeldes der Kerne wirkt, ausgesetzt werden.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Anwendung eines magnetischen Gleichfeldes, das im Inneren des Kernes ein Feld von z. B. 10 Oerstedt erzeugt.
    6, Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zinkgehalt der magnetisierbaren Oxyde des Kernes nach der gewünschten Breite der Magnetisierungsschleife gewählt wird.
AT333456A 1955-06-30 1956-06-05 Verfahren zur Herstellung magnetisierbarer Kerne AT213069B (de)

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