AT211472B - Verfahren zur Herstellung eines elastischen Garnes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines elastischen Garnes

Info

Publication number
AT211472B
AT211472B AT769558A AT769558A AT211472B AT 211472 B AT211472 B AT 211472B AT 769558 A AT769558 A AT 769558A AT 769558 A AT769558 A AT 769558A AT 211472 B AT211472 B AT 211472B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
making
elastic yarn
solution
threads
Prior art date
Application number
AT769558A
Other languages
English (en)
Inventor
Enzo Di Giulio
Francesco Denti
Original Assignee
Montedison Spa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montedison Spa filed Critical Montedison Spa
Application granted granted Critical
Publication of AT211472B publication Critical patent/AT211472B/de

Links

Landscapes

  • Artificial Filaments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung eines elastischen Garnes 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Lösung eine bestimmte Höhe zu fallen. Bei Verwendung einer Kugel aus rostfreiem Stahl mit einem Gewicht von 0, 1295 g in einer Fallhöhe von 10 cm wurde gefunden, dass sich die Lösungen dann am besten zum Verspinnen eignen, wenn die Fallzeit zwischen 600 und 1200 sec liegt. 



   Das Verspinnen der Lösung kann auf übliche Weise durch geeignete   Spinndüsen   durchgeführt werden und das Lösungsmittel kann von den Fäden durch Verdampfen in der Spinnsäule oder durch Ausfällen in einem geeigneten Bad entfernt werden. 



   Das folgende Beispiel soll den Gegenstand der vorliegenden Erfindung erläutern, ohne dass diese jedoch hierauf beschränkt werden soll. 



   Beispiel : Zu einer Lösung, welche durch Sulfochlorierung in Tetrachlorkohlenstoff eines ÄthylenPropylen-Copolymers mit einem Gehalt von 40   Gew. -0/0 Äthylen   bis zu einem Schwefelgehalt von 1, 9% und einem Chlorgehalt von 7.   81o   erhalten wurde, und welche eine Konzentration an sulfochloriertem Copolymer von   71o   aufwies (Fallzeit der Kugel aus rostfreiem Stahl 700 sec (10 cm)) wurden folgende Substanzen zugesetzt (die   Gew. -0/0   beziehen sich auf das sulfochlorierte Copolymer) : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> PbO-40%
<tb> Staybelite <SEP> 2, <SEP> 5% <SEP> (hydriertes <SEP> Harz)
<tb> Vulkafor <SEP> HSS <SEP> 0, <SEP> 250/0 <SEP> (N <SEP> -Cyclohexyl-2 <SEP> -benzothiazol-sulfamid). <SEP> 
<tb> 
 



   Das Verspinnen wird in einer Apparatur durchgeführt, wie sie schematisch in der Zeichnung dargestellt ist. Hierin bedeutet 1 einen   Tank aus welchem die Lösung zugeführt wird, 2 eine Getriebepumpe,   3 einen Spinnkopf, 4 eine Spinndüse, 5 einen Tank für das Fällbad, 6   Leerlaufrollens   über welche die Fäden geführt werden und 7 eine Spule zur Aufnahme der Fäden. 



   Es wird eine becherförmige Spinndüse mit 18 Löchern von je 0, 2 mm Durchmesser verwendet, welche mit einem Netz mit 13000 Maschen pro   cm2   versehen ist, welches Netz von zwei weiteren Netzen mit 900 bzw. 1500 Maschen pro   cm2   unterstützt wird. Der Fälltank ist 3 m lang und enthält Methanol. 



  Das Ausfällen kann in. verschiedenen Bädern durchgeführt werden, wobei dessen Dauer von der Nummer der Fäden abhängt. Die Fäden werden nach Ausfällen und Trocknen in einem Autoklaven mit Hilfe von überhitztem Dampf 30 min lang bei 1450 C vulkanisiert. 



   Die charakteristischen Eigenschaften zweier Fadenmuster mit etwas verschiedener Nummer nach deren Vulkanisation werden in Tabelle 1 angegeben. 



   Tabelle 2 zeigt die Resultate einer Prüfung der Stabilität eines Fadens unter ultraviolettem Licht, bei welchem Versuch die Muster während der angegebenen   Zeit dem Licht einer 100 Watt Quarzlampe   ausgesetzt wurden, welche im Brennpunkt eines Parabolspiegels angeordnet war, wobei die Muster in einer horizontalen Ebene angeordnet wurden, welche normal zur Lichtrichtung und zur Längsachse des Spiegels war und einen Abstand von 30 cm vom Brennpunkt des Spiegels aufwies. Wie ersichtlich ist, bleiben die charakteristischen Eigenschaften der Fäden auch nach langer Belichtung sehr gut. 



   In Tabelle 3 werden die Ergebnisse eines Alterungsversuches angegeben, welcher an zwei Mustern eines vulkanisierten Fadens in Gegenwart von Sauerstoff   (Bierer-Davies-Apparat)   durchgeführt wurde. Der Apparat besteht aus einer Serie von kleinen Autoklaven, welche in einem Thermostat angeordnet sind. 



  Die Muster hängen an Tragvorrichtungen, welche an den Deckeln angebracht sind. Die Versuche bestehen darin, dass die Muster in Anwesenheit von Sauerstoff mit einem Druck von 21 Atmosphären eine bestimmte Zeit bei 700 C gehalten werden. Hienach wird an den Musterstücken neuerlich Zugfestigkeit, Dehnung und Nummer bestimmt.

   
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Nummer <SEP> (aller <SEP> 18 <SEP> Fäden) <SEP> denier <SEP> 190 <SEP> 194
<tb> Zugfestigkeit <SEP> g/den <SEP> 0, <SEP> 16 <SEP> 0, <SEP> 14 <SEP> 
<tb> Bruchdehnung <SEP> % <SEP> 478 <SEP> 420
<tb> Dauernde <SEP> Verformung <SEP> (nach <SEP> Strecken <SEP> auf <SEP> 200go) <SEP> % <SEP> 2 <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> Elastizitätsmodul <SEP> g/den <SEP> 0, <SEP> 018 <SEP> 0,02
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Tabelle 2 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Zeit <SEP> Stunden <SEP> 0 <SEP> 24 <SEP> 72 <SEP> 96 <SEP> 120
<tb> Gesamtnummer <SEP> in <SEP> denier <SEP> 240 <SEP> 254 <SEP> 227 <SEP> 227 <SEP> 208
<tb> Zugfestigkeit <SEP> g/den <SEP> 0, <SEP> 13 <SEP> 0, <SEP> 10 <SEP> 0, <SEP> 07 <SEP> 0, <SEP> 07 <SEP> 0,

   <SEP> 06 <SEP> 
<tb> Bruchdehnung <SEP> % <SEP> 478 <SEP> 538 <SEP> 468 <SEP> 450 <SEP> 400
<tb> 
 Tabelle 3 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> Zeit <SEP> Stunden <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 72 <SEP> 72
<tb> Nummer <SEP> 230 <SEP> 190 <SEP> 235 <SEP> 200
<tb> Zugfestigkeit <SEP> g/den <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> 0, <SEP> 13 <SEP> 0, <SEP> 16 <SEP> 0, <SEP> 14
<tb> Dehnung <SEP> % <SEP> 520 <SEP> 430 <SEP> 510 <SEP> 440
<tb> 
 
Aus diesen Ergebnissen ist ersichtlich, dass die Zugfestigkeit durch die Behandlung nicht geändert wird, während bei natürlichem Gummi unter analogen Bedingungen bekanntlich eine merkliche Verschlechterung der mechanischen Eigenschaften stattfindet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung eines elastischen Games durch Vulkanisation eines sulfochlorierten 
 EMI3.3 
 sung des sulfochlorierten Copolymers in einem organischen Lösungsmittel, welche ein oder mehrere Vulkanisationsmittel enthält, durch eine Spinndüse ausgepresst wird und die so erhaltenen Fäden nach Entfernung des Lösungsmittels bei einer Temperatur von 125 bis 1700 C vulkanisiert werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Copolymer verwendet wird, welches 30-80%Äthylen enthält und ein Molgewicht von 50000 bis 300000, einen Schwefelgehalt von 1 bis 3% und einen Chlorgehalt von 4 bis 150/0 aufweist.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel Benzol, Chlorbenzol oder Tetrachlorkohlenstoff verwendet wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Lösungen in Konzentrationen von 3 bis 200/0 verwendet werden.
    5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lösung verwendet wird, welche eine derartige Viskosität aufweist, dass eine Kugel aus rostfreiem Stahl mit einem Gewicht von 0, 1295 g für ihren vertikalen Fall von 10 cm Höhe durch die Lösung eine Zeit von 600 bis 1200 sec benötigt.
AT769558A 1957-11-06 1958-11-05 Verfahren zur Herstellung eines elastischen Garnes AT211472B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT211472X 1957-11-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT211472B true AT211472B (de) 1960-10-10

Family

ID=11177430

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT769558A AT211472B (de) 1957-11-06 1958-11-05 Verfahren zur Herstellung eines elastischen Garnes

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT211472B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3280442T2 (de) Verfahren zur Herstellung von polymeren Fasern mit hoher Zugfestigkeit und hohem Modul.
DE1494726A1 (de) Kunstfaeden oder -fasern und Verfahren zur Herstellung derselben
AT211472B (de) Verfahren zur Herstellung eines elastischen Garnes
DE910950C (de) Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Gebilden durch Verformung von Loesungen von Casein oder aehnlichen Proteinsubstanzen
DE1209242B (de) Verfahren zur Herstellung von elastischen Faeden
DE1286684B (de) Verfahren zur Herstellung von Faeden, Fasern oder Folien durch Nass- oder Trockenverspinnen einer Acrylnitrilpolymerisatmischung
DE575476C (de) Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Gebilden, wie Kunstseide, Baendchen, aus Viscose durch Trockenspinnen
DE944079C (de) Verfahren zur Herstellung von gleichmaessig profilierten Draehten aus Polyamiden
DE1803432A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von hochfesten Polyamid- oder Polyestergarnen
DE534010C (de) Vorrichtung zum Strecken fertiger Kunstseidenfaeden
DE175296C (de)
DE1794397C2 (de) Verfahren zur Verringerung des Titers von segmentierten Polyurethanelastomeren-Fäden unter Erhöhung ihrer Festigkeit
DE1276289B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Faeden oder Fasern aus Cellulosetriacetat
DE1669431A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Faeden aus sulfochlorierten Polyolefinen
DE267476C (de)
DE1072355B (de) Verfahren zur Herstellung eines in ihren Lösungsmitteln bei 30-ll&#39;50° löslichen Vinylpolymeren
DE1009761B (de) Verfahren zur Herstellung von Faeden aus regenerierter Cellulose mit hohen Reiss-, Biege- und Scheuerfestigkeiten
DE974334C (de) Verfahren zur Herstellung von Faeden, Fasern, Borsten und Filmen aus linearen aromatischen Polyestern nach dem Schmelzspinnverfahren
CH329736A (de) Verfahren zum Entfernen niedermolekularer Anteile aus polymerisiertem e-Amino-caprolactam
DE2451185C3 (de)
DE942292C (de) Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Gebilden, wie Faeden, Filme oder Fasern, aus Polyaethylenterephthalat
DE1410373A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Faeden aus Cellulosetriacetat
DE2752684C2 (de) Blockcopolyamid
AT43640B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von künstlichen Seidenfäden aus Zellulose oder anderen Textilstofflösungen.
DE189140C (de)