AT211192B - Verfahren und Form zur Herstellung eines Keilabsatzes für Schuhe - Google Patents

Verfahren und Form zur Herstellung eines Keilabsatzes für Schuhe

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AT211192B AT553358A AT553358A AT211192B AT 211192 B AT211192 B AT 211192B AT 553358 A AT553358 A AT 553358A AT 553358 A AT553358 A AT 553358A AT 211192 B AT211192 B AT 211192B
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  Verfahren und Form zur Herstellung eines Keilabsatzes   für   Schuhe 
Der Keilabsatz für Schuhe wird üblicherweise aus verschiedenem Material, meistens aus Holz her- gestellt. Die Erfindung betrifft ein Verfahren samt Vorrichtung zur Herstellung eines Absatzes, der in seinem verjüngten Ende mindestens die Biegefestigkeit und Elastizität des Holzes aufweist, leichter und fester ist und in beliebiger Farbe und Form leicht hergestellt werden kann. 



  Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass ein ein Treibmittel enthaltendes, körniges Poly- styrol, das gegebenenfalls Faserstoffe,   z. B.   Glaswolle enthält, in mehreren Schichten in die zur Herstel- lung des Absatzes dienende Form eingebracht wird, wobei von Schichte zu Schichte der Grad der Quellung verschieden ist und dass im Bereich des Keilendes besonders stark gequollenes Polystyrol angeordnet wird, worauf unter Einwirkung von Druck und Hitze fertiggequollen und hierauf nach Abkühlung des Formlings dieser im Bereich des Keilendes zur endgültigen Keilform kalt zusammengepresst wird. Die Form zur
Durchführung des Verfahrens, welche aus einem Oberteil und einem Unterteil besteht ist dadurch gekenn- zeichnet, dass der Unterteil an der dem verjüngten Keilende zugeordneten Stelle eine Klappe aufweist. 



   Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführung der Vorrichtung zur Herstellung des Keilabsatzes in zwei Arbeitsstellungen im Mittelschnitt dar,   u.   zw.   in Fig. 1 mit offener Klappe beim Fertigquellen   des Formlings und in Fig. 2 bei geschlossener Klappe, durch welche ein Teil des Formlings nach Abküh- len komprimiert wird. 



   Der Keilabsatz 2 wird in einer seiner Gestalt entsprechend ausgebildeten Form, die aus einem Ober- teil 3 und aus einem Unterteil 4 besteht, aus Schichten von verschieden stark gequollenem Polystyrol er- zeugt. Ein ein Treibmittel enthaltendes, körniges Polystyrol, das gegebenenfalls Faserstoffe, z. B. Glas- wolle, enthält, wird in mehreren Schichten in die Form 1 eingebracht, wobei von Schicht zu Schicht der
Grad der Quellung verschieden ist. Vorteilhaft ist es am Rand des Formlings 2 und etwa in der Mitte, nicht gequollenes 7 und dazwischen 8, wenig gequollenes Polystyrol anzuordnen. An dem Teil, welcher das
Keilende 2'des Keilabsatzes 2 bilden soll, wird stark gequollenes Polystyrol 6 angeordnet.

   Unter Einwir- kung von Druck und Hitze wird der Formling bei geschlossener Form fertig gequollen und hierauf im Be- reich des Keilendes   2'zur   endgültigen Keilform nach Abkühlen des Formlings kalt zusammengepresst.
Hiezu dient eine Klappe 5, die im Unterteil 4 im Bereich des Absatzkeiles vorgesehen ist. Die Klappe wird, nachdem das Polystyrol fertig gequollen und abgekühlt ist, aus der zum Oberteil 3 parallelen Stel- lung (Fig. l) in die in Fig. 2 dargestellte Lage geschwenkt, so dass der Kunststoff in diesem Bereich zusam- mengepresst wird, wodurch er eine Elastizität und Biegefestigkeit erhält, die jene des Holzes übertrifft.
Durch die schichtweise, verschiedenartige Vorquellung wird die gesamte Druckfestigkeit erhöht.

   Trotz dieser Vorteile hat der Keilabsatz ein geringes Gewicht und kann leicht in beliebiger Form, Farbe und
Grösse hergestellt werden und beispielsweise mit beliebigem Material gefärbt, überzogen, bemalt, be- klebt   od. dgl. verschönt   in den Handel kommen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE- 1. Verfahren zur Herstellung eines Keilabsatzes für Schuhe, dadurch gekennzeichnet, dass ein ein Treibmittel enthaltendes, körniges Polystyrol, das gegebenenfalls Faserstoffe, z. B. Glaswolle enthält, in mehreren Schichten in die zur Herstellung des Absatzes dienende Form (1) eingebracht wird, wobei von Schichte zu Schichte der Grad der Quellung verschieden ist, und dass im Bereich des Keilendes (2') be- <Desc/Clms Page number 2> sonders stark gequollenes Polystyrol angeordnet wird, worauf unter Einwirkung von Druck und Hitze fertiggequollen und hierauf nach Abkühlung des Formlings dieser im Bereich des Keilendes (2'). zur endgültigen Keilform kalt zusammengepresst wird.
    2. Form zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, welche aus einem Oberteil und einem Unterteil besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteil (4) an der dem verjüngten Keilende zugeordneten Stelle eine Klappe (5) aufweist.
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