AT210701B - Elektro-Metallspritzpistole - Google Patents

Elektro-Metallspritzpistole

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AT210701B
AT210701B AT638758A AT638758A AT210701B AT 210701 B AT210701 B AT 210701B AT 638758 A AT638758 A AT 638758A AT 638758 A AT638758 A AT 638758A AT 210701 B AT210701 B AT 210701B
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Austria
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spray gun
metal spray
metal
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wires
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AT638758A
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Arnold Otto Meyer Fa
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Description


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  Elektro-Metallspritzpistole 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektro-Metallspritzpistole, die nach dem Lichtbogenprinzip arbeitet, bei der also die zu verspritzenden Metalldrähte während des Betriebes ständig zu einem Kurzschlusspunkt vorgeschoben werden, an dem die Drahtenden schmelzen und von dem aus das Metall durch Druckluft zerstäubt und in einem Strahl auf das zu bespritzende Werkstück geschleudert wird. 



   Bei derartigen Metallspritzpistolen stellt es ein besonderes Problem dar, die Spritzdrähte in dem Masse, in dem sie abschmelzen, störungsfrei zum Kurzschlusspunkt vorzuschieben, um einen kontinuierlichen Betrieb sicherzustellen. Man hat zu diesem Zweck gemäss der österreichischen Patentschrift Nr. 100335, der Schweizer Patentschrift Nr. 82917 und der deutschen Patentschrift Nr. 408793 die parallel zueinander zugeführten Spritzdrähte z. B. mit Hilfe einer in das Pistolengehäuse eingebauten Pressluftturbine über Transportrollen vorgeschoben und in gebogenen metallischen Drahtführungsdüsen derart abgelenkt, dass die Drahtenden miteinander in Berührung kommen. Ein einwandfreier dauerbetrieb war aber mit einer derartigen Konstruktion nicht zu erreichen.

   Man hat daher die parallel zugeführten Spritzdrähte nach der deutschen Patentschrift Nr. 851708 in je einer besonderen Rollenbahn gebogen und dann mittels gerader   Fühlungsdüsen   zum Kurzschlusspunkt hingelenkt. 



   Schliesslich ist es auch durch die deutsche Patentschrift Nr. 851708 bekannt, die Spritzdrähte in einem spitzen Winkel zueinander,   d. h.   ohne Biegungen, der Spritzpistole zuzuführen. Für diesen Fall ist im deutschen Gebrauchsmuster Nr. 1728873 vorgeschlagen worden, für die Stromzuführung zu den Spritzdrähten eine verhältnismässig komplizierte Anordnung zu verwenden, die nach Art einer Gliederkette von Raupenschleppern ausgebildet ist und eine Kontaktgabe ermöglicht, ohne dass eine Relativbewegung zwischen den Spritzdrähten und der Kontaktanordnung stattfindet. 



   Die Erfindung zeigt einen Weg zu einer besonders einfachen und sicher arbeitenden Konstruktion, ohne dass die Verwendung von besonderen Rollenbahnen zum Biegen der Spritzdrähte oder eine komplizierte Kontaktanordnung erforderlich wären. 



   Bei einer Elektro-Metallspritzpistole, bei welcher die zu verspritzenden Metalldrähte in einem spitzen Winkel von etwa 180 bis 300 zugeführt und während des Betriebes ständig zu einem Kurzschlusspunkt vorgeschoben werden, an dem die Drahtenden schmelzen und von dem aus das geschmolzene Metall durch Druckluft zerstäubt und in einem Strahl auf das zu bespritzende Werkstück geschleudert wird, sind gemäss der Erfindung die Drahtführungsdüsen auf einem Teil ihrer Länge schwach gekrümmt, wobei die unmittelbar vor dem Kurzschlusspunkt liegenden Endstücke der Drahtführungsdüsen gerade ausgebildet sind. 



   Durch eine Anwendung der Erfindung ist es nicht nur möglich, für die Spritzdrahtzuführung zur Pistole einen gegenüber den bekannten Anordnungen kleineren spitzen Winkel zu wählen, was sich konstruktiv günstig auswirkt, sondern es ist auch eine sichere Stromzuführung selbst bei einem Dauerbetrieb gewährleistet. Durch die schwache Krümmung eines Teiles der Drahtführungsdüsen erfolgt nämlich die Kontaktgabe an mehreren Stellen, die Spritzdrähte werden bei ihrem Vorschub an die nach aussen liegenden [nnenwandungen der Führungsdüsen   gedrückt, wodurch   auch grössere Berührungs-und damit Kontaktflächen entstehen. Die Düsen stehen auf ihrer ganzen Länge unter Strom, die letzte Kontaktgabe erfolgt an dem Punkt, an dem die Drähte die   Fühmngsdl1sen   verlassen. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung noch näher erläutert. 



   Der Vorschub der Spritzdrähte erfolgt bis zur Spritzpistole über Vorschubschläuche   1,   die an sich in 

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 anderem Zusammenhang bereits bekannt sind. Bei ihnen werden die Spritzdrähte in Kunststoffschläuchen vorbewegt, die beispielsweise aus dem im Handel unter der Bezeichnung Nylon erhältlichen Material bestehen. Draht und Kunststoffschlauch sind jeweils von einer Metallhülle umgeben, über die ein zur Stromzuführung dienendes Kupfergeflecht und schliesslich ein isolierender Schlauch, vorzugsweise aus Gummi, geschoben sind. 



   Die Vorschubschläuche 1 sind in eine zur Halterung dienende und zweckmässig mit einem Handgriff versehene Kunststoffplatte 2 od. dgl. eingesetzt, die auch von dem Luftführungsrohr 3 durchdrungenist. 



  Der Winkel, unter dem die   Spritzdrähte   infolge der Anordnung der Vorschubschläuche 1 innerhalb der Halterung 2 zugeführt werden, beträgt   15-40 ,   zweckmässig   18 - 300.   



   Mit den Enden der Vorschubschläuche 1 sind bei 4 und 5 leicht auswechselbar, z. B. verschraubbar, die schwach gekrümmten Teile 6 und 7 der Drahtführungsdüsen verbunden. Auf deren Enden wiederum können bei 8 und 9 die geraden Düsenenden 10 und 11 befestigt werden, was zweckmässig gleichfalls durch Verschrauben erfolgt. Die Achsen der geraden Düsenendes bilden einen Winkel von etwa   35bis450.   



   Um einen Anhalt zu geben, sind in die Figur auch einige Masse eingetragen, die sich auf die Längen der einzelnen Teile der vorzugsweise aus gehämmertem Kupfer bestehenden Drahtführungsdüsen beziehen. Danach können die geraden Düsenende 10 und 11 etwa 20 mm und die schwach gekrümmten Düsenteile   et. 40 - 41   mm lang sein. 



   Es empfiehlt sich, auch die Druckluftdüse 12 aus Kunststoff herzustellen, und sie mit dem Stutzen 13 des Rohres 3 so zu verbinden, dass sie in axialer Richtung verschiebbar ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektro-Metallspritzpistole, bei der die zu verspritzenden Metalldrähte in einem spitzen Winkel   von etwa 180 bis 300 zugeführt   und während des Betriebes ständig zu einem   Kurzschlusspunkt   vorgeschoben werden, an dem die Drahtenden schmelzen und von dem aus das geschmolzene Metall durch Druckluft zerstäubt und in einem Strahl auf das zu bespritzende Werkstück geschleudert wird, dadurch   gekten-   zeichnet, dass   dieDrahtführungsdüsen   auf einem Teil ihrer Länge schwach gekrümmt sind, wobei die unmittelbar vor dem Kurzschlusspunkt liegenden Endstücke der Drahtführungsdüsen gerade ausgebildet sind.

Claims (1)

  1. 2. Metallspritzpistole nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der geraden Düsenenden einen Winkel von etwa 35 bis 45 bilden.
    3. Metallspritzpistole nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Halterung der EMI2.1 Handgriff versehene Kunststoffplatte dient.
    4. Metallspritzpistole nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem den Draht bis zum Eintritt in die Pistole führenden, an sich bekannten, vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Schlauch in Verbindung steht, der sich in einem Panzerschlauch aus Metall befindet und von einem der Stromzuführung dienenden Kupfergeflecht sowie von einem vorzugsweise aus. Gummi bestehenden Isolierschlauch umgeben ist.
AT638758A 1957-10-18 1958-09-12 Elektro-Metallspritzpistole AT210701B (de)

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DE210701X 1957-10-18

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AT210701B true AT210701B (de) 1960-08-25

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ID=5798756

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