AT209684B - Verfahren zur Herstellung einer Mischtrommel, insbesondere für Betonmischmaschinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Mischtrommel, insbesondere für Betonmischmaschinen

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  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

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  Verfahren zur Herstellung einer Mischtrommel, insbesondere für
B etonmis chmas chinen 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Mischtrommel, insbesondere für
Betonmischmaschinen. 



   Derartige Mischtrommeln wurden bisher aus einer Anzahl von besonders zugeschnittenen Blechstrei- fen und Platten zu einer Trommel zusammengeschweisst. Da diese Teile stumpf aneinander geschweisst wurden, ergaben sich auf der Oberfläche der Trommel zwangsläufig eine Mehrzahl von axial und längs des Umfanges verlaufenden raupenartigen Schweissnähten. Abgesehen davon, dass dadurch die Trommel eine unsaubere Aussenfläche erhält, erfordert vor allen Dingen ein derartiges Herstellungsverfahren eine
Vielzahl von langwierigen und teuren Arbeitsgängen, welche in der Regel nur von geschulten Arbeitern ausgeführt werden können. Abgesehen davon, dass sich an diesen Nähten leicht der Beton verfängt, bilden diese auch eine Gefahrenstelle für eine Rostbildung.

   Da bekanntlich ferner die Trommel den Antriebs- zahnkranz trägt, welcher bisher mittels die Trommelwandung durchdringender Schrauben befestigt wurde, verfängt sich der Beton auch leicht an den Schraubenköpfen, wobei diese ebenfalls leicht Rost ansetzen. 



   Der wesentlichste Nachteil eines derartigen Herstellungsverfahrens besteht jedoch darin, dass sich beim Schweissvorgang die Trommel verzieht und zur Verhinderung dieses Übelstandes besondere Halteund Spannvorrichtungen erforderlich sind. 



   Um Schweissnähte einzusparen, hat man bereits bei Betonmischmaschinen vorgeschlagen, diese aus einem zylindrischen Mantel herzustellen und auf die beiden Randkanten des Mantels einen tellerförmigen, mit einer   Einfüllöffnung   versehenen Boden zu schweissen. Abgesehen davon, dass eine derartige dreiteili- ge Bauart der Trommel mindestens innere störende Schweissnähte erforderlich macht, musste hiebei auch der auf dem Zylindermantel freiliegende Antriebs-Zahnkranz mittels den Mantel durchdringender Schrau- ben befestigt werden. 



   Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die angeführten Mängel zu beseitigen und ein Verfahren zur
Herstellung einer Mischtrommel zu schaffen, welches bei Aufwendung weniger Arbeitsgänge und unter
Fortfall jeglicher Halte- und Spannvorrichtungen nur eine einfache Schweissnaht erforderlich macht, so- wie der Trommel nicht nur ein glattes Äussere, sondern derselben gleichzeitig eine hohe Stabilität und eine vollkommen gleichmässige Gestaltung verleiht, wobei der Antriebszahnkranz an der Trommel ohne
Durchbrechung der Trommelwand an dieser eine gegen Schmutz geschützte Befestigung erhält. 



   Diese Aufgabe ist gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass zwei gleichgestaltete,   einstückig   aus
Blech gezogene Töpfe mit ihren rechtwinklig nach aussen abgebogenen Randkanten gegeneinanderliegend miteinander verschweisst werden und hierauf an diesem Doppelflansch ein Zahnkranz mit einer   Stirnfläche   befestigt wird. 



   Eine nach diesem Verfahren ausgebildete Mischtrommel ist äusserst einfach und mit wenigen Arbeits- gängen herzustellen, da das Verfahren einerseits nur ein einfaches Ziehwerkzeug und anderseits nur eine einzige Schweissnaht erforderlich macht. Diese Schweissnaht ist zudem kaum sichtbar, da sich an diese der zum Antrieb der Trommel dienende Zahnkranz anlegt. 



   Dadurch, dass der Zahnkranz an dem Doppelflansch mit einer Stirnfläche anliegt, versteift dieser zu- nächst nicht nur die Trommel, sondern dieselbe deckt auch den Zahnkranz ab und schützt diesen vor Ver- schmutzung. Ausserdem kann die Stirnfläche des Zahnkranzes an dem Doppelflansch befestigt werden, so dass der Trommelmantel nicht von Befestigungsschrauben durchbrochen wird. 



   Durch den Fortfall aller sonstigen Schweissnähte werden nicht nur teure langwierige Arbeitsgänge er- 

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 spart, sondern die Aussenfläche der Trommel erhält auch ein allseitig glattes   Äusseres. Ferner   erhält die im Ziehverfahren hergestellte Trommel bei   verhältnismässig dünner Wandstärke   und somit geringerem Ge- samtgewicht nicht nur eine hohe Stabilität, sondern gleichzeitig unter Einsparung jeglicher Halte- und
Spannvorrichtungen eine allseitig gleichmässige und glatte Gestaltung. 



   In der Zeichnung ist eine nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Mischtrommel darge- stellt,   u. zw. zeigen : Fig. l   einen Längsschnitt durch eine Trommelhälfte in Form eines einstückig gezo- genen Topfes, Fig. 2 eine Seitenansicht zu   Fig. l, Fig. 3   einen Schnitt durch die aus zwei Töpfen gebildete und mit ihren Randkanten zusammengeschweisste Mischtrommel und Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. 3. 



   Für die erfindungsgemässe Herstellung der Mischtrommel werden zwei der in den   Fig. 1   und 2 darge- stellten, einstückig aus Blech gezogenen Töpfe 1 verwendet, deren Randkanten 2 rechtwinklig nach aussen abgebogen sind. Beide Töpfe werden, wie die Fig. 3 und 4 zeigen, mit ihren Randkanten gegeneinander gelegt und die Randkanten miteinander verschweisst. Hiedurch erhält die Trommel nicht nur eine erhöhte Stabilität, sondern die umgewinkelte Randkante dient gleichzeitig als Anlage für den zum Antrieb der
Trommel erforderlichen Zahnkranz 3, so dass diese Randkante nach Anbringung des Zahnkranzes in keiner Weise stört. 



   Zur Erzielung einer   Einfüllöffnung   wird in der einen Trommelhälfte (Oberteil) deren Boden 4 derart ausgestanzt, dass ein schmaler Rand 5 verbleibt, der zu einem Verstärkungswulst 6 nach aussen gerollt wird. 



   Um den ausgestanzten Boden 4 zu verwerten. kann dieser unter dem Boden   der andern Tromme1hälf-   te (Unterteil) angebracht werden, wodurch dieser Boden zur Lagerung der RUhrwelle auf einfachste Weise eine Verstärkung erhält. 



   Im Ausführungsbeispiel ist der zylindrische Mantel eines jeden Topfes kegelförmig abgestumpft. Es ist selbstverständlich, dass je nach Art der Mischmaschine beide Teile auch anders gestaltet sein können, welche mit ihren abgewinkelten Randkanten gegeneinander gesetzt zu einer Trommel miteinander verschweisst werden. Auch die Höhe der Trommel ist auf einfachste Weise dadurch zu verändern, indem im vorhandenen Ziehwerkzeug ein die zusätzliche Höhe der Trommel berücksichtigender Ziehring eingesetzt wird, so dass eine derartige Abänderung ohne wesentliche Kosten vorgenommen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer Mischtrommel, insbesondere für Betonmischmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gleichgestaltete, einstückig aus Blech gezogene Töpfe (1) mit ihren rechtwinklig nach aussen abgebogenen Randkanten (2) gegeneinanderliegend miteinander verschweisst werden undhierauf an diesem Doppelflansch ein Zahnkranz (3) mit einer Stirnfläche befestigt wird.
AT812658A 1958-11-22 1958-11-22 Verfahren zur Herstellung einer Mischtrommel, insbesondere für Betonmischmaschinen AT209684B (de)

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