AT208565B - Hohlformstein sowie Formsteinbalken und Decke aus solchen Hohlformsteinen - Google Patents

Hohlformstein sowie Formsteinbalken und Decke aus solchen Hohlformsteinen

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Ferdinand Ing Klinger
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  Hohlformstein sowie Formsteinbalken und Decke aus solchen Hohlformsteinen 
Die Erfindung betrifft vorwiegend einen Hohlformstein, der durch Spalten od. dgl. längs mindestens einer vorbestimmten Ebene, die etwa mittig durch einen zentralen Hohlraum verläuft, in mindestens zwei Elemente teilbar ist. Solche Hohlformsteine sind schon in mannigfachen Ausführungsvarianten bekannt geworden, darunter auch solche, die durch das Spalten in Elemente verschiedener Grösse und verschiedener Gestalt zerlegt werden können. 



   Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Formstein zu schaffen, der durch Teilen längs einer oder mehrerer vorbestimmter Ebenen in mindestens zwei voneinander verschiedene und gemeinsam zur Bildung verschiedener Decken geeignete Formsteinelemente zerlegbar ist. Erfindungsgemäss besitzt der Formstein zu diesem Zweck einen zentralen, kreisrunden oder elliptischen Hohlraum, der sich zumindest in einer Ebene bis in den Randbereich des Formsteines erstreckt, so dass der Formstein in mindestens zwei voneinander verschiedene Formsteinhälften teilbar ist, deren Wölbflächen sich über eine ganze Seite des einzelnen Teilstückes erstrecken und von Auflagerflächen begrenzt werden, die von den ursprünglich den zentralen Hohlraum umgebenden Formsteinwänden gebildet sind. 



   Diese Massnahme bringt unter anderem wesentliche Vorteile bei der Lagerung und Vorratshaltung solcher Steine sowie bei deren Anlieferung an die Baustelle. Dadurch dass in einer einzigen Steintype alle zum Bau der Decke nötigen Einzelelemente in der richtigen Relation vereinigt sind, vereinfachen sich die zur Planung und Herstellung einer Decke nötigen Vorbereitungsarbeiten wesentlich ; ausserdem ist die Anlieferung derDeckenbauelemente erleichtert und schliesslich kann auch die Herstellung von Hohlformsteinen ein und desselben Typs wesentlich ökonomischer durchgeführt werden als etwa die Herstellung mehrerer verschiedener Deckenbauelemente. 



   Überdies hat der erfindungsgemässe Formstein in seiner obbezeichneten Gestaltung den beachtenswerten Vorteil einer guten Standfestigkeit und Widerstandsfähigkeit, was ihm teils schon bei der Herstellung in noch ungebranntem Zustand und teils später beim Transport zur Baustelle zugute kommt. Ferner sind auch bei dieser Gestaltung des Formsteines die beim Brennen auftretenden Eigenspannungen geringer und die Stapelung der Formlinge im Brennofen ist wesentlich erleichtert. 



   Nach einem weiteren sinnvollen Merkmal der Erfindung ist eine seiner beiden durch Teilung gewonnenen Hälften des Formsteines zusätzlich längs einer zweiten Teilungsebene noch in symmetrische Formsteinviertel teilbar, wobei diese zweite Teilungsebene zur erstgenannten Teilungsebene senkrecht verläuft. Bei dieser Gestaltung ergibt sich die Möglichkeit, in jener Formsteinhälfte, die längs der zweiten Teilungsebene in Formsteinviertel teilbar ist, einen Hohlraum anzuordnen, der dann durch diese zweite Teilungsebene in zwei an denSteinvierteln verlaufende nutenförmige Ausnehmungen unterteilt wird. Ferner ist es auch möglich, in jener Formsteinhälfte eine beidseits durch Absetzungen begrenzte Ausnehmung aussenseitig anzuordnen, so dass durch die zweite Teilungsebene je eine an den Kanten der Formsteinviertel verlaufende Absetzung gebildet wird. 



     Weitere Erfindungsmerkmale, insbesondere betreffend Hohlsteinbalken   und eine Decke aus erfindungsgemässen Formsteinen, werden nachfolgend an Hand der Zeichnungen erläutert, welche ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung veranschaulichen. Die Fig. 1 dieser Zeichnungen zeigt den ganzen, noch ungeteilten Hohlformstein, die Fig. 2 den Steinoberteil, die Fig.   3 den Steinunterteil und die Fig.   4 stellt eine aus den Formsteinteilstücken hergestellte Gebäudedecke dar. 



   Der in Fig. 1 im Querschnitt dargestellte Hohlformstein besitzt einen zentralen, elliptischen Hohlraum 1 sowie zusätzliche weitere kleinere Hohlräume 2, welch letztere der Gewichtsverminderung undEr- 

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Claims (1)

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    2. Hohlformstein nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise eine seiner beiden durch Teilung gewonnenen Hälften zusätzlich längs einer zweiten Teilungsebene (tri) noch in symmetrische Formsteinviertel (Fig. 2) teilbar ist, wobei diese zweite Teilungsebene (II) zur erstgenannten Teilungsebene (I) senkrecht verläuft (Fig. l).
    3. Hohlformstein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jene Formsteinhälfte, die längs der zweiten Teilungsebene (II) in Formsteinviertel tFig. 2) teilbar ist, einen Hohlraum (4) aufweist, der durch diese zweite Teilungsebene (II) in zwei an den Steinvierteln verlaufende nutenförmige Ausnehmungen (5) getrennt wird.
    4. Hohlformstein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jene Formsteinhälfte, die längs der zweiten Teilungsebene (II) in Formsteinviertel (Fig. 2) teilbar ist, eine beidseits durch Absetzungen (6) begrenzte aussenseitige Ausnehmung (7) aufweist, so dass durch die zweite Teilung je eine an den Kanten der Formsteinviertel verlaufende Absetzung (6) gebildet wird (Fig. 1).
    5. Hohlformstein nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die erste waagrecht verlaufende Teilungsebene (I) bestimmten Formsteinhälften aus einem seitwärts ausladenden (8) Basisteil (Fig. 3) und einem sich aufwärts verjüngenden, oben mit flachen Abschrägungen (9) versehenen Oberteil bestehen, wobei die zweite, senkrecht verlaufende Teilungsebene (II) den Oberteilin zwei zueinander symmetrische Steinviertel (Fig. 2) trennt.
    6. Formsteinbalken aus Hohlformsteinen nach Anspruch 2 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Formsteinhälften bzw. -viertel mit ihren Wölbflächen (3) aufwärtsweisend zu einem Trog aneinandergereiht und mittels einer armierten (11) Betonfüllung (10) mitsammen verbunden sind.
    7. Formsteinbalken nach Anspruch 6 aus Hohlformsteinen nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die zweite Teilungsebene (H) bestimmten Steinviertel (Fig. 2) mit ihrenWölbflä- chen (3) und mit ihren nutenförmigen Ausnehmungen (5) aufwärtsweisend aneinandergereiht und mittels einer armierten (11) Betonfüllung (10) undeinerindenlängsverlaufendenNuten (5) in Beton (13) gebetteten Trans- portarmierung, (12) verbunden sind (Fig. 4).
    8. Decke aus Hohlformsteinen nach Anspruch 2 oder einem der folgenden Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Formsteinhälften (Fig. 3) bzw. -viertel (Fig. 2) wechselnd mit aufwärts-bzw. abwärtsweisender Wölbung (3), mit ihren Seitenkanten aufeinander abgestützt reihenweise nebeneinander verlegt und die in den aufwärtsweisenden Wölbungen unterseitig begrenzten Hohlräume der Decke zwecks Bildung tragfähiger Deckenrippen (14) mit armiertem Beton gefüllt sind (Fig. 4).
    9. Decke nach Anspruch 8 mit Formsteinbalken nach Anspurch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die unterseitig von den Formsteinbalken begrenzten Räume der Decke zwecks Bildung tragfähiger Deckenrippen (14) bis mindestens zur Oberseite (15) der Decke mit Ortbeton gefüllt sind- (Fig. 4).
    10. Decke nach Anspruch 9 mit Hohlformsteinen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die reihenweise mit den Wölbflächen (3) aufwärtsweisend verlegten Formsteinviertel der Balken mit ihren seitlich verlaufenden Absetzungen {6) Auflager für die Seitenkanten der dazwischen mit den Wölbflächen (3) abwärtsweisend reihenweise verlegten Steinhälften (Fig. 3) bilden (Fig. 4).
    11. Decke nach einem der Ansprüche 8 bis 10 mit Hohlformsteinen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mit ihren Wölbflächen (3) abwärtsweisend verlegten Formsteinhälften (Fig. 3) mit ihren ausladenden Seitenteilen (8) den vom Ortbeton gebildeten Rippenquerschnitt (14) verengen und dass anderseits die Schrägflächen (9) der mit ihren Wölbflächen 3) aufwärtsweisend verlegtenFormsteinhälften bzw. -viertel (Fig. 2) an die abwärtsweisenden Wölbflächen (3) kontinuierlich anschliessen und den Hohlräumen der Deckenuntersicht einen sich abwärts verbreiternden Querschnitt verleihen.
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