AT20850B - Isolierhülle für elektrische Leitungsdrähte und Machine zur Herstellung derselben. - Google Patents

Isolierhülle für elektrische Leitungsdrähte und Machine zur Herstellung derselben.

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AT20850B
AT20850B AT20850DA AT20850B AT 20850 B AT20850 B AT 20850B AT 20850D A AT20850D A AT 20850DA AT 20850 B AT20850 B AT 20850B
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Austria
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wire
machine
rubber band
rubber
yarn
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Edgar Leslie Thorp
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Edgar Leslie Thorp
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Description


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  Isolierhülle für elektrische Leitungsdrähte und Maschine zur Herstellung derselben. 
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 farbigen Mustern, wie Längsstreifen oder Querringen zu, was in vielen Fällen wünschenswert ist und anderseits sind bei   Umfleehtungen   auch Verschiebungen der Fäden möglich, durch welche die Unterschicht blossgelegt wird. 



   Der vorliegenden Erfindung gemäss wird daher die   Umaechtung   durch eine Umstricknng ersetzt, welcher diese Übelstände nicht anhaften und welche ausserdem schneller und mittelst leichterer und kleinerer Maschinen ausgeführt werden kann. Bei der zur Herstellung der   Umhüllung   dienenden Maschine sind in bekannter Weise die   Mechanismen   zum Bewickeln des Drahtes mit Garn, zum Anlegen eines Gummibandes und zum Anbringen einer zweiten   Garnbewicklung   untereinander angeordnet. Der Erfindung gemäss ist unter diesen Mechanismen eine Rundstrickmaschine angebracht. 



   In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 1 a ein Grundriss und Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine, wobei einzelne Teile der Übersichtlichkeit halber weggelassen sind. Fig. 3 zeigt im Grundriss die Gabel zum Falten des Gummibandes. Fig. 4 stellt den Draht mit der ersten Garnbewicklung und dem herumgelegten Gummi- 
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 Fig. 7 ist ein senkrechter Schnitt der zum schliessichen Umstricken des Drahtes dienenden Schlauch-Strickmaschine ; Fig. 8 stellt die Grundplatte der Maschine mit den darauf befestigten Antriebsvorrichtungen dar ; Fig. 9 ist eine in vergrössertem Massstabe dargestellte Oberansicht der Gummiband-Schliesshülse, Draht.

   Garnbewicklung und Band im Schnitte 
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 greift eine Schnecke n1 ein, deren Welle von der mit Riemenscheiben   El   versehenen :ntriebswelle E aus, wie Fig. 1 zeigt, mittels Konusräder angetrieben wird. Im Überteile A der Maschine wird der Draht c mit Garn e bewickelt, welches von den Spulen et 
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 durch   harnleiter ex   in der richtigen Lage nach dem Drahte c. Weiter nach unten fortlaufend, erhält der Draht eine gummibandumhüllung. Das   Gummiband   d kommt von der Spule b1 und läuft zunächst über eine am Träger dû gelagerte Leitrolle dl nach einer Abziehrolle d3, auf deren Welle die Antriebsschnurscheibe d7 sitzt.

   Diese Schnurscheibe wird mittelst der Schnur d8 von der auf der Grundplatte gelagerten Schnurscheibe h angetrieben, welche wieder, wie Fig. 8 zeigt, ihre Bewegung mittelst der   Konusriider hl   von der Welle h0 empfängt, welche das von der Schnecke n1 angetriebene Schraubenrad h2 trägt. Die Rolle d2 drückt das   Gummiband d   an die   Abziebrolle   da an. Der zwischen die Lagen des Gummibandes eingelegte Papierstreifen wird dabei durch zwei Rollen i weg- 
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 angetrieben wird. Das durch die rotierende   R. olle d3   abgezogene Band d gelangt über eine zweite   LeitroDo <    nach einer Rolle d5, zunächst welcher der mit Garn bewickelte Draht c nach unten läuft, so dass der Draht an das von der Rolle kommende Gummiband anliegt. 



  Die Geschwindigkeit, mit welcher der Draht c fortbewegt wird, ist grösser als die dem Bande d durch die Rolle   d3   erteilte, so dass bei dem nun eintretenden gemeinschaftlichen Fortziehen von Band und Draht das erstere um ein entsprechendes Mass ausgedehnt wird. 



   Draht c und Band d durchlaufen auf ihrem weiteren Wege zunächst den gabelförmigen   Falter/ (Fig.   3), durch welchen die Ränder des bis dahin flach laufenden Bandes beiderseits eingebogen werden, so dass das Band Rinnenform erhält. Dann treten Draht und Band in die   Schliesshülse 9   (Fig. 5, 6,9 und 10). Aus Fig. 9 ist ersichtlich, dass die zylindrische Durchbohrung der   Schliesshülse     9   eine seitliche Erweiterung   g3   besitzt, welche in ihrer oberen Ausmündung so tief ist, dass sie den Rändern des rinnenförmig gefalteten Gummibandes   d   den Eintritt gestattet.

   Die im oberen Teile der Hülse   9   senkrechten seitlichen Begrenzungsflächen der Erweiterung   g3   gehen weiter unten, wie auf der entwickelton Innenfläche (Fig. 10) deutlich ersichtlich, in gegen unten konvergierende Schraubenflächen g2, g4 über. Die Bandränder gleiten längs der Schraubenflächen herab und werden einander genähert bozw. um den Draht herum angelegt ; die weniger steile 
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 an, während am Untorende der steileren Schraubenfläche g2 ein Schlitz g5 angebracht ist, durch welchen der andere Rand des Bandes austreten kann, um den bereits angelegten Rand etwas zu überlappen.

   Unmittelbar nach dem Austreten des Drahtes aus der   Schliess-   hülse g erfolgt eine zweite Bewicklung desselben mit Garn e, wozu im Maschinen-   abschnitte B   wieder ein rotierender Tisch e2 vorhanden ist, welcher Spulen et und Fadenleiter e9 trägt. 



   Der letzte Arbeitsvorgang besteht im Stricken eines Schlauches, welcher den bewickelten und in das Kautschukband gehüllten Draht einschliesst. Dazu dient eine im untersten Maschinenabschnitte C angebrachte Schlauch-Strickmaschine gewöhnlicher Ein- 
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 und an den Nadeln angebrachten Platinen 13. Der Schlossring 14 erhält seinen Antrieb von der mit Voll-und Leerscheibe EI versehenen Antriebswelle jE aus durch das Kegelradgetriebe 12 und trägt den Tisch   kl,   auf welchem die Spulen k und die Ständer   ?.   sitzen. An den Ständern k2 sitzen die Fadenspannrollen k5 und der Tisch e2 für die untere Be- 
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 dass dieser als Drehzapfen dient. Das zu verstrickende Garn k3 läuft von den Fadenspannern k5 durch unten am Tische e2 sitzende Fadenleiter k4. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Isolierhülle für elektrische Leitungsdrähte, dadurch gekennzeichnet, dass die bekannten   Garn-und Kautschukbandbewicklungen   von einem gestrickten Schlauche umschlossen sind, zum Zwecke, die äussere Umhüllung des Leitungsdrahtes mit einem Ziermuster versehen zu können und sie fester zu gestalten, als dies durch die übliche Umflechtung möglich ist.

Claims (1)

  1. 2. Maschine zur Herstellung von Isolierhülleu nach Anspruch 1, daduich gekennzeichnet, dass unterhalb der Vorrichtungen zum Auflegen der aufeinander- folgenden Umhüllungs- schichten aus Garn und Kautschuk eine Schlauch-Strickmaschine angebracht ist, zum EMI2.4 Garn und Kautschuk in demselben Arbeitsgange zu ermöglichen.
    3. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Leitungsdraht zuführende Rolle mit grösserer Umfangsgeschwindigkeit gedreht wird als die Zufuhrungsrolle für das zu seiner Umhüllung bestimmte Gummiband, so dass dieses sich in gespanntem Zustande um den Draht legen muss.
    4. Bei einer Maschine nach Anspruch 2 eine Gummibandschliessvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Durchbohrung der Schliesshtilse eine Erweiterung besitzt, deren Seitenflächen an der oberen Ausmündung senkrecht verlaufen, nach unten hin aber von gegeneinander konvergierenden Schraubeunächen gebildet sind, so dass die Ränder des in bekanntor Welse in Rinnenform zugeführten Gummibandes zunächst in die Erweiterung einlaufen können und sodann längs der Schraubennächen abwärts gleitend sich einander nähern bezw. um den Draht herum anlegen.
AT20850D 1903-06-03 1903-06-03 Isolierhülle für elektrische Leitungsdrähte und Machine zur Herstellung derselben. AT20850B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT20850T 1903-06-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT20850B true AT20850B (de) 1905-07-25

Family

ID=3527424

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AT20850D AT20850B (de) 1903-06-03 1903-06-03 Isolierhülle für elektrische Leitungsdrähte und Machine zur Herstellung derselben.

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AT (1) AT20850B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2570929A (en) * 1949-11-23 1951-10-09 Western Electric Co Apparatus for taping cores

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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