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Zickzack-Nähmaschine
EMI1.1
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Klinke 20 (vgl. auch Fig. l) aufnimmt, die bei 21 schwenkbar gelagert ist. In den Hebeln 12 und 17 ist je eine Ausnehmung 22 und 23 vorgesehen, die mit der Klinke 20, wie später erläutert werden wird, zusammenwirken können. Die Klinke 20 wird von einem Hebel 24 zur Kupplung der Steuerung für die Stichbreite gesteuert, dessen Arm 25 auf den Fortsatz 26 bzw. auf den schräg ausgebildeten vorderen Teil der Klinke 20 einwirken kann (vgl. Fig. 4). Der Hebel 24 dient zum Ein- und Ausrücken der Stichbreitensteuerung von Hand oder selbsttätig und ist mittels einer Ansatzschraube 27 an der Tragplatte 16 schwenkbar gelagert. Die Tragplatte 16 ist mittels Schrauben 16a mit dem Gehäuse 52 verbunden.
Mit der Welle 13 ist ein Arm 28 (Fig. 2) fest verschraubt, dessen Zapfen 29 in eine Gabel 30 ragt.
Die Gabel 30 ist als Schieber 31 ausgebildet, der in einer Führung 32 eines weiteren Schiebers 33 ver- ) schiebbar geführt ist. Der Schieber 33 ist auf der Tragplatte 16 verschiebbar gelagert, u. zw. wirken seine beiden Gabeln 34,35 mit je einem Führungsstein zusammen. Die Führungssteine werden von je einer Schraube getragen und unter Vermittlung von Muttern 36,37 gehalten. Die Gabel 38 eines Gabelhebels 39 arbeitet zusammen mit einem Stift 40, der in dem Schieber 31 befestigt ist. Der Gabelhebel 39 ist mit einem Lagerzapfen 41 (Fig. l) einer Kulisse 42 fest verbunden. Die Kulisse 42 ist in dem Schieber 33 gelagert. In der Kulisse 42 führt sich ein Stein 43, der auf einem Bolzen 44 (Fig. 6) gelagert ist, welcher mit der Seitenstichstellergabel 45 fest verbunden ist.
Die Gabel der Seitenstichstellergabel 45 umfasst den Exzenter 46 eines Kegelrades 47 (Fig. l und 3), das mit einem weiteren Kegelrad 48 kämmt. Das Kegelrad 48 ist auf der Armwelle 49 befestigt. Auf dem Zapfen 50 eines Lagerbockes 51 ist das Kegelrad 47 drehbar gelagert. Der Lagerbock 51 ist mit dem Gehäuse 52 fest verbunden.
Der Schieber 33 ist mit einem Zapfen 53 (Fig. l) versehen, mit dem eine Gabel 54 (Fig. 2) eines Winkelhebels 55 zusammenwirkt. Der Winkelhebel 55 trägt einen Arm 56, der die Handhabe zur Steuerung des Stichfeldes bildet. Der Winkelhebel 55 ist mit einer Buchse 57 (Fig. 5) fest verbunden, die auf einer weiteren Buchse 58 drehbar gelagert ist. Die Buchse 58 ist mit der Tragplatte 16 fest verbunden. Auf dem Arm 56 ist ein Schieber 59 verschiebbar gelagert, der eine Nase 60 trägt, die mit der Ausnehmung 61 einer Rastplatte 62 zusammenarbeiten kann. Die Rastplatte 62 ist auf einem Anschlagblech 63 aufgeschraubt. Das Anschlagblech 63 ist mit zwei Schrauben 64 in der Tragplatte 16 befestigt. Der Schieber 59 ist mit einemKupplungsstift 65 versehen, der mit einer Ausnehmung 66 eines Hebels 67 zusammenwirken kann.
Der Hebel 67 ist mit einer Welle 68 fest verbunden, die in der Buchse 58 drehbar gelagert ist.
Durch Verschieben des Schiebers 59 kann einmal die Nase 60 mit der Rastplatte 62 in Verbindung gebracht, das andere Mal der Stift 65 mit dem Hebel 67 gekuppelt werden.
Mit dem Kegelrad 47 ist ein weiterer Exzenter 69 (Fig. 6) verschraubt, der mit einem Arm 70 eines Gabelarmes 71 zusammenwirken kann. Der Gabelarm 71 steht unter dem Einfluss einer Drehungsfeder 72 (vgl. auch die Fig. 7 und 8). Der Gabelarm 71 trägt eine Buchse 73, die auf einem Zapfen 74 drehbar gelagert ist. Der Zapfen 74 ist in einen Arm 75 eingenietet, der einen Zapfen 76 trägt. Der Zapfen 76 ist in der Tragplatte 16 gelagert. In dem Zapfen 76 ist eine Handhabe 77 durch Muttern 78 gesichert.
Die federnd ausgebildete Handhabe 77 ist mit einer Nase 79 versehen, die in einen Führungsschlitz 80 einer Schleifbrilcke 81 (Fig. 2 und 8) ragt. Die Schleifbrücke 81 ist unter Vermittlung von Schrauben 82 auf der Tragplatte 16 befestigt. Die Handhabe 77 dient zur Steuerung der Stichzahl und in der linken äussersten Stellung gemäss Fig. 2 zum Abheben des Armes 70 des Gabelarmes 71 von dem Exzenter 69 (vgl. auch Fig. 6). Das Abheben des Armes 70 wird dadurch bewirkt, dass eine Abbiegung 83 (Fig. 7) eines Winkelstückes 84 mit dem Gabelarm 71 in Verbindung gebracht ist. Das Winkelstück 84 ist unter Vermittlung einer Schraube 85 mit dem Zapfen 76 verbunden und weist einen Langschlitz 86 auf. Mit dem Langschlitz 86 arbeitet eine Schraube 87 zusammen, die mit dem Arm 75 in Verbindung gebracht ist. Die Schraubschlitzverbindung 86/87 dient zum Ausgleich von Fertigungstoleranzen.
Hiedurch ist die Möglichkeit gegeben, dass die Abbiegung 83 genau mit dem Gabelarm 71 in Anlage gebracht werden 1 kann. Die Gabel des Gabelarmes 71 (Fig. 6 - 9) greift über eine Rolle 88, die auf einem Rollenstift 89 gelagert ist, der in einer Platte 90 eingenietet ist. Die Platte 90 ist verschraubt mit einem Kupplungsstern 91, der auf dem Zapfen 92 des Kupplungsteiles 93 drehbar gelagert ist. Der Kupplungsstern 91 wird durch eine Schraube 94 gehalten, die in dem Kupplungsteil 93 eingeschraubt ist. Die Verbindung zwischen dem Kupplungsteil 93 und dem Kupplungsstern 91 wird über Rollen 95 hergestellt, so dass eine an sich bekannte Rollenkupplung entsteht. Der Kupplungsteil 93 ist mittels seines andern Zapfens 96 drehbar in einer Buchse 97 gelagert, deren Bund 98 mit der Tragplatte 16 verschraubt ist.
Der Bund 98 ist ähnlich' wie der Kupplungsstern 91 als Kupplungsstern ausgebildet, und seine Rollen 99 wirken wie die eben beschriebene Kupplung ebenfalls mit dem Kupplungsteil 93 zusammen. Die Teile 93,98 und 99 wirken als Klemmgesperre, um einen Rücklauf des Kupplungsteiles 93 zu verhindern. Auf dem weiteren Zapfen 100 des Kupplungsteiles 93 ist ein Stellring 101 aufgebracht, der gleichzeitig einen Mitnehmerkeil 102 zur Mitnahme der Kurvenscheiben 103, 104,105 (Fig. l, 2 und 9) trägt.
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Mit der Kurvenscheibe 103 wirkt die Nase 106 eines Fühlhebels 107 (vgl. auch Fig. 3) für die Stich- breitensteuerung zusammen, der mit einer Buchse 108 in Verbindung gebracht ist. An diesem Fühl- hebel 107 ist eine Zugstange 109 bei 110 angelenkt, deren anderes Ende bei 111 (vgl. auch Fig. 4) mit dem Hebel 17 in Verbindung gebracht ist. Auf den Lenker 109 wirkt eine Feder 112 ein, die mit einem i Ansatzstift 113 verbunden ist, der in der Platte 16 eingenietet ist.
Mit der Kurvenscheibe 104 arbeitet die Nase 114 eines Fühlhebels 115 für die Stichfeldsteuerung zu- sammen, der mit einer Welle 122 in Verbindung gebracht ist. Mit dem Fühlhebel 115 ist ein Lenker 116 bei 117 verbunden, dessen anderes Ende bei 118 (vgl. auch Fig. 5) am Hebel 67 angelenkt ist. Auf den
Lenker 116 wirkt eine Feder 119 ein, die bei 120 mit einem Ansatzstift 121 verbunden und der in der , Platte 16 eingenietet ist.
Mit der Kurvenscheibe 105 arbeitet die Nase 123 eines Fühlhebels 124 für die Stichlängensteuerung zusammen, der mit einer Buchse 125 in Verbindung gebracht ist. Der Fühlhebel 124 ist mit einer Ab- biegung 126 versehen, auf die eine Stellschraube 129 einer Umbiegung 127 des Hebels 128 einwirkt. Der
Hebel 128 ist mit einer Buchse 130 verbunden. Wie sich aus Fig. 3 ergibt, ist die Welle 122 in den
Buchsen 108 und 130 aufgenommen, während die Buchsen 108 und 130 in einer mit der Platte 16 ortsfest angeordneten Buchse 131 gelagert sind. Auf dem Ansatz 132 der Buchse 131 ist die Buchse 125 gelagert, die, wie bereits beschrieben, mit dem Hebel 124 in Verbindung gebracht ist. Eine mit der Welle 122 verbundene Sicherungsscheibe 133 sorgt für den Zusammenhalt der eben beschriebenen Lagerteile.
Der Hebel 128 trägt eine Abbiegung 134 (Fig. 1 und 3), die mit einem Stift 135 versehen ist. Der
Stift 135 steht mit einem als Drahtbügel ausgebildeten Lenker 136 in Verbindung, dessen anderes Ende an einem Stift 137 angelenkt ist, der in einen Winkelhebel 138 eingenietet ist. Der Winkelhebel 138 ist auf einem Stift 139 drehbeweglich gelagert, der in einem Winkel 140 eingenietet ist. Der Winkel 140 ist mittels Schrauben an den bereits beschriebenen Lagerbock 51 angeschraubt. Der Fortsatz 141 des Winkel- hebels 138 ist bei 142 mit einem Lenker 143 verbunden, dessen anderes Ende bei 144 an einem Arm 145 angelenkt ist. Der Arm 145 wird unter Vermittlung einer Feder 145a, die mit dem Winkel 140 in Ver- bindung gebracht wird, beeinflusst. Der Arm 145 (Fig. 10) weist eine Buchse 146 auf, die auf einer im
Gehäuse 52 ortsfest angeordneten Buchse 147 gelagert ist.
Der Arm 145 trägt einen Stift 148, der einen
Schlitz 149 zur Lagerung einer Klinke 150 aufweist. Die Klinke 150 ist bei 151 drehbar angeordnet und trägt einen Fortsatz 152, auf den eine Druckfeder 153 einwirkt. Die Druckfeder 153 stützt sich auf den
Arm 145 ab. Ein weiterer Fortsatz 154 der Klinke 150 kann mit einer Nut 155 eines Handgriffes 156 zu- sammenarbeiten. In den aus plastischem Material bestehenden Handgriff 156 zur Steuerung des Vor- schubes ist eine Welle 157 eingespritzt, die in der Buchse 147 gelagert ist. Unter Vermittlung einer
Klemmkurbel 158 (Fig. 1) wird eine Verbindung über einen Lenker 159 zur Vorschubkulisse 160 hergestellt.
Die Vorschubkulisse 160 arbeitet mit einem Stein 161 zusammen, der drehbeweglich auf der Vorschub- gabel 162 angeordnet ist. Die Vorschubgabel 162 steht in Verbindung mit einer Kurbel 163, die auf einer
Welle 164 verklemmt ist. Über der Welle 164 ist die bekannte Vorschubkurbel 165 angeordnet, die über einen Stoffschieberträger 166 auf den Stoffschieber 167 einwirkt. Die Vorschubgabel 162 wird von einem auf der Armwelle 49 angeordneten Exzenter 168 angetrieben.
Wie bereits angedeutet, kann der Fortsatz 154 (Fig.10) der Klinke 150 zu gegebener Zeit mit einer
Nut 155 des Handgriffes 156 zusammenarbeiten, wenn der Stoffschieber 167 selbsttätig gesteuert werden soll. Die Steuerung der Klinke 150 und damit ihres Ansatzes 154 erfolgt durch eine Ausnehmung 169 (Fig. 10, 13,14), die in einer Scheibe 170 eines Einstellmittel 171 angeordnet ist, das zur Bestimmung der Ausschlagweite für das Einstellmittel 156 zur Steuerung des Vorschubes und zur Kupplung der selbst- tätigen Steuerung des Vorschubes dient. Beim Einstellen des Einstellmittel 171 im Uhrzeigersinne, von der Stellung" Automatic". lauf "Manual", wird der Fortsatz 154 der Klinke 150 unter Vermittlung der
Schräge 172 im Gegenuhrzeigersinne bewegt und damit aus der Nut 155 des Handstellmittels 156 ent- fernt.
Sobald die Schräge 172 auf die Klinke aufgelaufen ist, wird die selbsttätige Steuerung des Stoff- schiebers unter Vermittlung der Kurvenscheibe 105 und des Fühlhebels 124 aufgehoben.
Die Scheibe 170 ist mit einer auf der Buchse 147 (Fig. 10) gelagerten Buchse 173 versehen, die drei
Nuten 174 aufweist. Die Nuten 174 wirken auf eine Feder 175 in der Weise ein, dass in der Stellung"Manual" der Scheibe 170 bzw. des Einstellmittels 171 (vgl. insbesondere Fig. 14) die Feder 175 die in Fig. 12 dar- gestellte Lage einnimmt, d. h. dass die Feder 175 in der Weise wirksam ist, dass sie gegen den Hand- griff 156 drückt und somit eine Bremswirkung auf den Handgriff 156 ausübt. Diese Bremswirkung ist er- forderlich, um die Handeinstellung selbsthemmend zu gestalten, wogegen in der Lage der Feder nach
Fig. 11 die Selbsthemmung aufgehoben ist zu dem Zweck, dass bei selbsttätiger Steuerung des Stoffschiebers das die Arbeitsbewegung mitmachende Handstellmittel 156 möglichst leichtgängig wirkt.
Die
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Stellscheibe 170 weist ferner einen Kurvengang auf, der sich aus einem konzentrischen Teil 176a und einem ansteigenden Teil 176 zusammensetzt. Der Kurvengang 176a wirkt auf einen Stift 177 ein, der in einem Stein 178 befestigt ist. Der Stein 178 ist in einem Schlitz 179 der Buchse 147 geführt. Das vordere Ende des Stiftes 177 ragt in die Ausnehmung 180, die im Handgriff 156 angeordnet ist. Der
Stift 177 dient also zur Begrenzung der Verstellweite des Handgriffes 156. Befindet sich der Stift 177 in seiner äussersten radialen Stellung, so deckt sich der Einstellzeiger 181 mit der Ziffer 0 der Skala 182.
In dieser Lage ist der Handgriff 156 festgestellt. Befindet sich jedoch der Stift 177 in seiner innersten radialen Stellung, so lässt sich das Handstellmittel 156 im Gesamtbereich der Skala verschwenken.
Um den Nähvorgang hinsichtlich der Steuerung der Stichbreite, des Stichfeldes und des Vorschubes verschieden beeinflussen zu können, ist es erforderlich, die Kurvenscheiben 103 - 105 auszuwechseln und gegen anders geformte Kurvenscheiben zu ersetzen. Zu diesem Zweck ist es notwendig, die Fühl- hebel 107,115 und 124 in eine unwirksáme Lage zu überführen, damit sich ihre Nasen 106,114 und 123 nicht mehr in dem Bereich der Kurvenscheiben befinden.
Die Fühlhebel 107, 115 und 124 weisen Fort- sätze 183,184 und 185 (Fig. 2) auf, die von einem mit einem Handgriff 186 (Fig. l, 2 und 3) versehenen
Auslösehebel187 in der Weise beeinflusst werden, dass die Kurve 188 des Auslösehebels 187 auf den Fort- satz 185 des Fühlhebels 124 fü. den Vorschub einwirkt, wogegen der mit dem Auslösehebel187 verbundene Kurventeil 189 auf den Fortsatz 183 des Fühlhebels 107 für die Stichbreite und das ebenfalls mit dem Auslösehebel 187 verbundene Kurvenstück 190 auf den Fortsatz 184 des Fühlhebels 115 zur Steuerung des
Stichfeldes einwirkt. Die mit dem Auslösehebel187 verbundenen Kurvenstücke 189,190 sind zum Ausgleich gewisser Fertigungstoleranzen einstellbar angeordnet.
Der Auslösehebel187 ist mit einer Achse 191 verbunden, die in der mehrfach beschriebenen Tragplatte 16 gelagert ist.
Es ist bereits angedeutet worden, dass für bestimmte'Nähmuster auch die jeweiligen Kurvenscheiben durch andere ersetzt werden müssen. Um beispielsweise ein Wäscheknopfloch herstellen zu können, Ist ein besonderer Satz von Kurvenscheiben vorgesehen, der aus drei einzelnen Kurvenscheiben 192,193, 194 (Fig. 15 und 16) besteht. Die Kurvenscheibe 192 dient der Steuerung der Stichbreite, die Kurvenscheibe 193 der Steuerung des Stichfeldes und die Kurvenscheibe 194 der Steuerung des Vorschubes.
Die genannten Kurvenscheiben sind starr mit einem Knopf 195 (Fig. 15. 16 und 17) verbunden, der vorzugsweise aus plastischem Material hergestellt ist. Der Knopf 195 weist ebenso wie die Kurvenscheiben i92, 193, 194 eine Bohrung 196 auf, die von einer Nut 197 unterbrochen wird. Die Nut 197 wirkt mit dem bereits beschriebenen Mitnehmerkeil 102 (Fig. 2 und 9) zusammen. Der Knopf 195 trägt eine Reihe von Symbolen, die die einzelnen Nähvorgänge zur Herstellung des Knopfloches darstellen.
Das Symbol 1 kennzeichnet die erste Raupe, das Symbol 2 den ersten Riegel, das Symbol 3 die zweite Raupe, das Symbol 4 den zweiten Riegel und das Symbol 5 das Vernähen des Knopfloches. Dadurch, dass sich die bereits beschriebene Rollenkupplung nur in einer Richtung drehen lässt, ist die Gewähr gegeben, dass die einzelnen Symbole 1 - 5 sich zwangsläufig nacheinander dem Nähablauf mitteilen. Damit die Näherin stets mit dem Symbol 1 beginnen kann, ist eine Marke 198 (Fig. 17) vorgesehen, die auf der bekannten Tragplatte 16 aufgebracht ist. Um den Einstellknopf 195 in der jeweiligen Einstellage genau fixieren zu können, ist die Scheibe 194 zur Steuerung des Vorschubes in der Weise ausgebildet, dass der ihr zugeordnete Fühlhebel 124 neben seiner eigentlichen Tätigkeit als Steuerungsmittel für den Vorschub auch als Rasthebel wirkt.
Die beschriebenen Einrichtungen zur Durchführung der einzelnen Nähvorgänge sind derart angeordnet, dass sie leicht und bequem zugängig sind. Zu diesem Zweck ist das Gehäuse 52, insbesondere der Gehäusearm, mit einer Kappe 199 (Fig. 1, 18 und 19) versehen, die um Scharniere 200,201 schwenkbar ist. Das Scharnier 201 ist derart gestaltet, dass die Kappe sowohl in der geschlossenen als auch in der geöffneten Lage unter dem Einfluss einer Feder 202 steht, die die einzelnen Stellungen der Kappe eindeutig festlegt. Insbesondere wirkt die Feder 202 in der geschlossenen Lage der Kappe auf die Kurvenscheibe 104 in der Weise ein, dass ein aus Weichmaterial bestehendes Druckstück 203 (Fig. l und 19) gegen die Kurvenscheibe 104 gedrückt wird und damit ein selbsttätiges Abheben der Kurvenscheiben 103 - 105 verhindert.
Die Kappe 199 umfasst den gesamten Arm bis zum Nähkopf.
Im Nähkopf ist eine schwenkbare Beleuchtungseinrichtung 204 (Fig. l, 2,20 und 21) angeordnet, die an der Frontplatte 205 bei 206 gelagert ist.
Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, sind die Garnrollen 207 (Fig. 2 und 3) am hinteren Teil des Gehäuses 52 angeordnet. Der Faden 208 führt sich am hinteren Teil des Gehäuses entlang zu einer Öse 209, die mit dem Scharnier 200 verbunden ist. Über Umlenkstifte 210 (vgl. auch Fig. l), die gleichzeitig ein Abdeckblech 211 mit der Frontplatte 205 verbinden, wird der Faden zu einem Vorspannungsteil 212 geführt. Der Vorspannungsteil 212 ist ebenso wie das Auge 213 ein Teil der Abdeckplatte 211,
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die somit zusätzlich noch mit dem Gehäuse 52 verbunden wird. Der Faden 208 führt sich weiter über die Fadenspannung 214 zur Führungsrolle 215 mit Rückholfeder 216, über den Fadenfilhrungsbügel 217 zum Fadenhebel 218, weiter zur Fadenöse 219 und von dort zum Nadelhalter.
Die Teile 217 und 219 sind ebenfalls mit der Frontplatte 205 verbunden. i Wie eben beschrieben und insbesondere in den Fig. 1 und 2 dargestellt, dient einmal die Frontplatte 205 zur Aufnahme der Beleuchtungseinrichtung 204, zum andem zur Aufnahme des Abdeckbleches 211, das nicht nur der Fadenführung vorbehalten ist, sondern auch zur seitlichen Begrenzung der Kappe 199 in ihrer geöffneten Stellung dient, da das Scharnier 200 dafür sorgt, dass die geöffnete Kappe 199 nicht nach links mit Bezug auf Fig. 1 abgezogen werden kann.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende : Wie bereits angedeutet, dient das Einstellglied 1 der Regelung der Stichbreite, das Einstellglied 56 hingegen der Regelung des Stichfeldes, soweit es sich um die Einstellung der Stichbreite bzw. des Stichfeldes von Hand handelt.
Die selbsttätige Regelung des Stichfeldes bzw. der Stichbreite geschieht hingegen unter Vermittlung i der Kurvenscheiben 103,104, die über die Fühlhebel 107 bzw. 115 und die Lenker 109 bzw. 116 auf die bereits beschriebenen Einrichtungen einwirken. Der Kupplungshebel 24, der in der einen Stellung die Regelung der Stichbreite von Hand, in der andern Stellung die selbsttätige Regelung der Stichbreite gestattet, wirkt mit seinem Arm 25 (Fig. l, 2,4) auf die Klinke 20 ein, um die Umschaltung dieser Klinke durchzuführen. Wie bereits beschrieben, dient diese Klinke zur Kupplung des Hebels 12 mit dem Hebel 17.
Über den Lenker 109 wird das durch die Kurvenscheibe 103 ausgedrückte Stickmuster auf die nicht dargestellte schwingende Nadelstange und damit auf das Nähgut übertragen.
Die selbsttätige Regelung des Stichfeldes wird dadurch herbeigeführt, dass die Handhabe 59 auf dem Arm 56 in die in Fig. 5 gezeigte Stellung gebracht wird und damit über den Stift 65 eine Kupplung zwischen dem Hebel 67 und dem Arm 56 herbeiführt. Da der Lenker 116 an dem Hebel 67 angelenkt ist und, wie bereits beschrieben, von der Kurvenscheibe 104 beeinflusst wird, erfolgt nunmehr eine selbsttätige Verschiebung des Schiebers 33 und damit eine Beeinflussung der Kulisse zum Zwecke der Verstellung der Nadelstange entsprechend dem eingestellten Stichfeld.
Wie bereits beschrieben, dient das Einstellmittel 156 zur Steuerung des Vorschubes, soweit es sich um den Antrieb des Stoffschiebers 167 von Hand handelt.
Die selbsttätige Regelung des Vorschubes geschieht hingegen dadurch, dass die Kurvenscheibe 105 unter Vermittlung des Fühlhebels 124 über die Stellschraube 129, den Hebel 128, den Lenker 136, den Winkelhebel 138 und über den Lenker 143 den Arm 145 beeinflusst. Steht das Handeinstellmittel 171 in der Stellung "Automatic" (vgl. Insbesondere Fig. 10 und 13), so ist damit die Klinke 150 mit dem Handgriff 156 in Verbindung gebracht. Beim Antrieb des Armes 145 wird demgemäss das Handeinstellmittel 156 angetrieben, so dass über seine Welle 157 die Klemmkurbel 158 und damit über den Lenker 159 die Vorschubkulisse 160, über den Stein 161 und die Teile 162 - 166 der Stoffschieber 167 selbsttätig gesteuert werden.
Wie bereits erwähnt, ist die Nähmaschine auch in der Lage, ein Wäscheknopfloch herzustellen. Zu diesem Zweck wird der aus den drei Kurvenscheiben 103, 104, 105 bestehende Satz Kurvenscheiben gegen drei andere Kurvenscheiben 192, 193, 194 ausgewechselt und die Handhabe 77 zur Steuerung der Stichzahl in ihre äusserste linke Lage gemäss Fig. 2 überführt, die die Ausschaltstellung für den Kurvenscheibenantrieb darstellt ; vgl. die strichpunktierte Lage der Handhabe 77.
Nach dem Aufsetzen der eben genannten Kurvenscheiben und nach dem Drehen des Knopfes 195 in Gegenzeigerrichtung wird, angefangen beim Symbol 1, zunächst die erste Raupe, hierauf nach Drehung in die Symbolstellung 2 der erste Riegel, hiernach in der Symbolstellung 3 die zweite Raupe, dann in der Symbolstellung 4 der zweite Riegel und zuletzt, in der Symbolstellung 5, das Vernähen des Knopfloches durchgeführt.
Wie bereits beschrieben, wirkt die Handhabe 77 auf die Regelung der Stichzahl für das Motiv eines Stickmusters ein. Eine nicht dargestellte Skala an der Kappe 199 gestattet das Einstellen der Handhabe 77 auf die gewünschte Stichzahl. Beim Verschwenken der Handhabe 77 wird der Drehpunkt des Gabelarmes 71 verändert. Durch diese Verstellung ändert sich das wirksame Hebelverhältnis des Gabelarmes 71, was zu einer unterschiedlichen Stichzahl führt. Beim Antrieb der Kurvenscheibe 69 wird der Gabelarm 71 im Uhrzeigersinne ausgeschwungen und bewirkt über den Kupplungsstern 91 und den Kupplungsteil 93 eine Teildrehung der Kurvenscheiben 103 - 105.
Durch die Anordnung der Einrichtung zur Regelung der Stichzahl wird erreicht, dass gemäss den Fig. 22 und 23 das Motiv des Stickmusters in der Weise variiert werden kann, dass kleinere und grössere Motive mit unveränderter Stichdichte, jedoch unterschiedlicher Stichzahl hergestellt werden können.
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Die Stichdichte wird gesteuert, wie an sich bekannt, durch das Einstellmittel 156 zur Steuerung des Vor- schubes, während die Handhabe 77 zur Regelung der Stichzahl Einfluss auf die Umlaufgeschwindigkeit der Kurvenscheiben 103-105 nimmt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Zickzack-Nähmaschine mit Einrichtungen zur Steuerung der Stichlänge von Hand oder selbsttätig und zu ihrer Begrenzung, dadurch gekennzeichnet, dass dem an sich bekannten Handsteller (171) zum Einstellen der Begrenzung der Stichlänge mehrere Steuerbereiche zugeordnet sind, von denen der eine den Begrenzüngsteil (177) zum Zwecke der Begrenzung der Stichlänge durch das eine Steuermittel (176) beeinflusst, der andere hingegen den Begrenzungsteil (177) durch den andern Steuerteil (176a) unbeeinflusst lässt, jedoch die Kupplungsverbindung (150) zwischen dem den Stoffschieber (167) von Hand steuernden Steller (156) und der den Stoffschieber (167) selbsttätig steuernden Vorrichtung (105) durch einen weiteren Steuerteil (169) herstellt.