AT207406B - Brücke - Google Patents

Brücke

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AT207406B
AT207406B AT154558A AT154558A AT207406B AT 207406 B AT207406 B AT 207406B AT 154558 A AT154558 A AT 154558A AT 154558 A AT154558 A AT 154558A AT 207406 B AT207406 B AT 207406B
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Stefan Dipl Ing Maxian
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Stefan Dipl Ing Maxian
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Description


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  Brücke 
Die Erfindung betrifft eine Brücke von geringer Bauhöhe, insbesondere Notbrücke für Eisenbahnen mit versenkt angeordneten Schienen. 



   Für die Instandsetzung von unmittelbar unterhalb der Gleise liegenden Teilen von   Eiseubahnbrücken   aus Stahlbeton und von Viadukten existieren derzeit so unzulängliche Behelfsbrücken, dass die Instandset- zungsarbeiten äusserst schwierig und qualitativ kaum befriedigend oder überhaupt nur in langen, betriebs- störenden Gleissperren durchführbar sind. 



   Es sind auch Notbrückenkonstruktionen bekannt geworden, bei denen beiderseits der zu unterstützen- den Schiene eigene Tragschienen oder kastenprofilartige Träger angeordnet werden, die durch in Ab- ständen zwischen ihnen befestigte, die Schiene untergreifende Klammern oder Querträger miteinander verbunden sind. Diese Konstruktionen sind aber zu breit und zu wenig stabil, um zu befriedigen. Sie können ausserdem auch nur für ganz geringe Spannweiten ausgeführt werden, da die Steghöhe zu gering ist. 



   Demgegenüber schaltet die   erfindungsgemässe, in   den beiliegenden Zeichnungen dargestellte, raumsparende Konstruktion von Hilfsbrücken für Bauzwecke diese Nachteile weitgehendst aus. Diese Hilfsbrücken sind dadurch gekennzeichnet, dass der die Schiene aufnehmende Brückenlängsträger durchlaufend trog-oder rinnenförmig ausgebildet ist, und sie bestehen aus zwei derartigen, das Gleis tragenden Stahlträgern. Die wesentlichen Vorteile dieser Hilfsbrücken sind :
Die Hilfsbrücken sind sehr schmal und niedrig und lassen zwischen, neben und unter dem Gleis den für eine einwandfreie Arbeitsdurchführung notwendigen Raum frei. Die Träger haben eine grosse Seitensteifigkeit, so dass ein Diagonalverband entbehrlich ist und auch höhere Fahrgeschwindigkeiten zugelassen werden können.

   An den Enden sind rahmenartig wirkende Querverbindungen vorgesehen, während die zwischenliegenden nur zur Spurhaltung dienen. Die Trägertröge können so breit gehalten werden, dass diese Hilfsbrücken auch in Gleisbögen verwendbar sind. Die konstruktiv vorgesehene Möglichkeit der Auflagerung dieser   Hilfsbrücken   auf stelzenartigen Stahlstützen erspart das sonst notwendige häufige Umlagern und die damit verbundenen Erschwernisse. 



   Die Herstellung der Stahlträger ist für die derzeit vorhandenen schwersten, als auch für die normgemässen Lastenzüge ohneweiters in St 37 aus handelsüblichen Blechstärken in geschweisster Ausführung möglich. 



   Die grundsätzliche Ausbildung   der Hilfsbrücken   ist aus den Zeichnungen ersichtlich. Die   Hilfsbrücken   sind in dieser Art für jede Hilfsbrücken übliche Spannweite ausführbar. 



   In den Zeichnungen sind zwei markante Typen ausgearbeitet : eine lange Type mit 14 m Länge und 12 t Gewicht und eine kurze Type mit 7 m Länge und 3,5 t Gewicht. Die kurze Type mit einer Trägerhöhe von 32,5 cm reicht nur 20 cm unter Schwellenoberkante und bietet im und unter dem Gleis ge-   nügend Raum zur Durchführung von Herstellungen unmittelbar unter dem Schotterbett   (Isolierung, Schutzbeton). Die lange Type mit einer Trägerhöhe von 55 cm reicht 40 cm unter die Schwellenoberkante und benötigt zum Einbau bloss die Entfernung des Schotterbettes und eignet sich besonders bei eingleisigen Strecken zur Durchführung von Arbeiten im Gleistrog (Trogbeton). Die Schienen liegen bei der kurzen Type unmittelbar auf den stählernen Stühlen auf, bei der langen Type sind kurze Holzschwellen   zwi-   schengelegt.

   Die dargestellten Typen sind für Gleisbögen bis 200 m Radius geeignet. 



   Die Ausbildung der kurzen Typen ist für Längen bis 10 m, darüber hinaus die Ausbildung der langen Type anwendbar. Die Träger der langen Typen können zur Verminderung des Gewichtes der Einzelteile auch in zwei Hälften unterteilt werden; die Verbindung erfolgt mit Hilfe kleiner Längsrippen durch Verschrauben. 

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   Das Einlegen der Hilfsbrücken erfordert nur kurze Gleissperren von einigen Stunden. Der Zwischentransport der Träger auf der Baustelle erfolgt vorteilhaft mittels eines leicht herstellbaren Fahrgestells ohne Verwendung von Kranen. Dazu werden die Träger am Fahrgestell aufgehängt und in geringfügig angehobener Lage verführt. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einigen Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. 



   Die Fig. 1 und 2 geben zwei   grundsätzliche   Typen derartiger Brückenlängsträger im Schnitt wieder. 



  Aus Fig. 3 und 4 erkennt man den Gesamtaufbau für jede diese Type. Fig. 5 zeigt den Endteil eines Brükkenlängsträgers gemäss Fig. 4 in vergrössertem Massstab. Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5. Fig. 7 veranschaulicht einen Kreuzriss in Richtung des Pfeiles vn in Fig. 5. Fig. 8 und 9 zeigen die Anordnung der erfindungsgemässen Brücke in einem Gleisbogen im Auf-und Grundriss. Fig. 10 veranschaulicht, ähnlich wie die Fig. 1 und 2. zwei verschiedene Brückenlängsträger im Schnitt. 



   Wie man sieht, ist der die Schiene 1 aufnehmende   Brückenlängsträger   2 jeweils trog-oder rinnenförmig ausgebildet. Dabei ist für jede Schiene    1-ein   eigener   Brückenlängsträger   2 vorgesehen. Die Brückenlängsträger 2 sind durch Verbindungsstreben 3 an den Enden oder auch in der Mitte verbunden. Jeder Brükkenlängsträger2 besitzt zwei Obergurten4 und einen Untergurt 5, die durch Distanzhalter, z. B. in Form von 
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 liegen in Abständen Querrippen. Die Querrippen 7 dienen zum Anschluss der Verbindungsstreben 3 und die Querrippen 8 zur Befestigung der   Schiene l.   Wie aus Fig. 1 und dem linken Teil der Fig. 10 zuersehen ist, liegen die Stegbleche 6 bei diesem   Brückenlängsträger   für kurze Spannweiten schräg. 



   Bei der Bauart nach Fig. 3 (kurze Spannweite) liegen die   Brückenlängsträger   2 auf Holzklötzen 11. 



  Aus Fig. 4 ersieht   man, dass   zur Abstützung der Brückenlängsträger 2 für grosse Spannweiten Hilfsauflager 9 vorgesehen sind. Von den Hilfsauflagern 9 führen Stützen 10 zu den Enden der Brückenlangsträger 2. 



   Um die Schiene 1 im Brückenlängsträger 1 verankern zu können, sind z. B. Holzklötze 11 angeordnet, wie Fig, 2 und 7 erkennen lassen. Ans der Zeichnung ersieht man deutlich, dass der durch den Brückenlängsträger 2 verbaute Querschnitt kleiner ist als die Hälfte des zugehörigen Schotterbettquerschnittes. 



  Dabei hat der genannte verbaute Querschnittnoch gedrungene Gestalt, d. h. die Fläche des verbauten 
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 Querschnittes ist im wesentlichen trapezförmig oder rechteckig, wobei beide Gestalten einem Quadrat ähnlich sind). Auf diebe Weise ist zwischen den Brückenlägern und auch zwischen jedem solchen Träger und dem Untergrund jeweils genügend Platz vorhanden, um im Untergrund Arbeiten ausführen zu können. 



   Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. Die Brückenlängsträger können bei entsprechender Ausbildung ihrer Einzelteile auch so vorgesehen sein, dass die offene Seite des Troges oder der Rinne nach der Seite oder nach abwärts weisen. Diese Seite kann auch geschlossen sein, so dass dann der   Bnickenlängsträger   in Form eines   Kastenträgers   ausgebildet ist. Selbstverständlich können die Lager für die kurze   Type. gegebenenfalls auch für die   lange Type Verwendung finden und umgekehrt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Brücke von geringer Bauhöhe, insbesondere Notbrücke für Eisenbahnen mit versenkt angeordneten 
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 fend trog-oder rinnenförmig ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Brücke nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Schiene (1) ein eigener Brückenlängsträger (2) vorgesehen ist, die gegebenenfalls durch Verbindungsstreben (3) an den Enden oder auch in der Mitte miteinander verbunden sind.
    3. Brücke nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Brückenlängsträger (2) zwei Obergurte (4) und einen Untergurt (5) besitzt, die durch Distanzhalter, z. B. in Form von zwei Stegblechen (6). miteinander verbunden sind.
    4. Brücke nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Gurten (4,5) und Stegblechen (6) in Abständen Querrippen7, 8) zur Befestigung der Schiene (1) bzw. der Verbindungsstreben (3) vorgesehen sind.
    5. Brücke nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegbleche (6) schräg liegen (Fig. 1).
    6. Brücke nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abstützung der Brückenlängsträger (2) Hilfsauflager (9) vorgesehen sind. <Desc/Clms Page number 3>
    7. Brücke nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dab zwischen dem Brückenlängsträger (2) und dem Hilfsauflager (9) Stützen (10) angeordnet sind.
    8. Brücke nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der Schiene (1) im Brückenlängsträger (2) Holzklötze (11) verankert sind.
    9. Brücke nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der durch den Brückenlängsträger (2) verbaute Querschnitt kleiner ist als die Hälfte des zugehörigen Schotterbettquerschnittes, wobei der verbaute Querschnitt gedrungene Gestalt hat (Fläche im Vergleich zum Umfang verhältnismässig gross, Fig. 10).
    10. Brücke nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest bei der kurzen Type der Untergurt (5) etwa in der halben Höhe zwischen der Schwellenoberkante und dem Untergrund liegt.
AT154558A 1958-03-04 1958-03-04 Brücke AT207406B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205575B (de) * 1963-09-16 1965-11-25 Deutsche Bundesbahn Eisenbahn-Hilfsbruecke grosser Stuetzweite
EP2218825A2 (de) 2009-02-13 2010-08-18 SSF Ingenieure GmbH Brücke für Eisenbahnen sowie Längsträger und Verfahren für ihre Herstellung

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DE102009008826A1 (de) 2009-02-13 2010-08-19 Ssf-Ingenieure Gmbh Brücke für Eisenbahnen sowie Längsträger und Verfahren für ihre Herstellung
EP2218825A3 (de) * 2009-02-13 2012-04-18 SSF Ingenieure AG Brücke für Eisenbahnen sowie Längsträger und Verfahren für ihre Herstellung
DE102009008826B4 (de) * 2009-02-13 2014-12-11 Ssf Ingenieure Ag Brücke für Eisenbahnen sowie Längsträger und Verfahren für ihre Herstellung

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