AT207131B - Registriereinrichtung für Gattierungswaagen - Google Patents

Registriereinrichtung für Gattierungswaagen

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AT207131B
AT207131B AT5058A AT5058A AT207131B AT 207131 B AT207131 B AT 207131B AT 5058 A AT5058 A AT 5058A AT 5058 A AT5058 A AT 5058A AT 207131 B AT207131 B AT 207131B
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AT
Austria
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sep
program
differential mechanism
value
lever
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AT5058A
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English (en)
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Bizerba Werke Kraut Kg Wilh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Registriereinrichtung für Gattierungswaagen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Re- gistriereinrichtung für eine als Gattierungs- waage verwendete automatische Neigungs- waage, bei der ein Werttaster das jeweilige
Gesamtgewicht des Wiegegutes an einem
Merkmalsträger abtastet. Bei bekannten
Gattierungswaagen dieser Art erfolgt die Komponentenregistrierung entweder durch über- nahme des jeweiligen Anzeigewertes nach jeder Zufüllung, oder es wird vor jeder Zufüllung die Waage auf Null tariert. Im ersten Fall ist das Gesamtgewicht der einzelnen zugefüllten Komponenten nicht aufrechenbar, weil nicht das Komponenten-Einzelgewicht, sondern das jeweilige Gesamtgewicht der im Wiegebehälter befindlichen Komponenten registriert wird.

   Die zweite Art der erwähnten Gattierungswaagen ist deshalb nicht beliebt, weil das Tarieren vor jeder Zufüllung einer Komponente umständlich ist und einen Fehler nicht ausschliesst. 



   Das Gewicht der zugefüllten Komponente wird bei nicht automatischen Waagen, beispielsweise bei   Laufgewichtswaagen,   mit einem die jeweilige Gesamtwägung registrierenden Druckwerk in der Weise vorgenommen, dass ein zusätzliches Druckwerk vorgesehen wird, welches nach jeder Gesamtwägung wieder auf den Nullwert zurückgestellt wird und daher bei einer darauffolgenden Gesamtwägung, die nach Zufüllung einer Komponente erfolgt, nur den Teilwert des Ergebnisses dieser Gesamtwägung registriert, welches dem Gewicht der zugefüllten Komponente entspricht. 



   Diese Art der Differenzermittlung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Wägungen ist für automatische Gattierungswaagen ungünstig, weil hiezu eine automatische Entkupplung des Merkmalträgers, eine Rückstellung desselben auf den Nullwert und seine Wiedereinkupplung erfolgen muss. Eine diese Vorgänge steuernde automatische Zusatzeinrichtung ist sehr kompliziert, verteuert daher die Herstellung der Waage beträchtlich und arbeitet nicht sicher genug. 
Bei der erfindungsgemässen Registrierein- richtung für eine automatische Gattierungs- waage werden die Nachteile bei den bekannten Waagen vermieden. 



   Die Erfindung schaltet die Vorgänge des Entkuppeln, der Nullwerteinstellung und des Wiedereinkuppelns des Merkmalträgers dadurch aus, dass sie zur Differenzbildung ein als Differenzwerk verwendbares Summierwerk vorsieht, das so mit den Werttastern mindestens mittelbar gekuppelt ist, dass am Ende der Wägung einer zugefüllten Komponente das Gesamtgewicht als negativer Wert und nach Zufüllen einer weiteren Komponente das neue Gesamtgewicht zunächst positiv in das Differenzwerk einbringbar ist. 



   Ein Vorteil der Erfindung liegt darin, dass, obwohl stets nur das Gesamtgewicht des Wiegegutes gewogen wird, in der Registriereinrichtung jederzeit das Gewicht der zugefüllten Komponente verfügbar ist, ohne dass ein Eingriff in den Wiegemechanismus erfolgt. Die in der Registriereinrichtung verfügbaren Gewichtswerte der einzelnen Zufüllungen können zur Registrierung des Gewichtes der einzelnen Komponenten verwendet werden und durch Aufsummieren dieser Zwischenwerte oder durch Übernahme der Anzeige nach der letzten Zufüllung kann das Gesamtgewicht der Gattierung registriert werden. Ein   erfindungsgemässes   Registrierverfahren, dass mit dieser Registriereinrichtung durchführbar ist, wird an folgendem Beispiel erläutert : 2 kg Komponente A, 3 kg Komponente B und 5 kg der Komponente C werden bei einer Gattierung zugefüllt.

   Nach Einfüllen der Komponente A wird das Gesamtgewicht an dem Merkmalsträger abgetastet, als   Pluswert   auf das Differenzwerk gegeben, aus diesem Werk auf eine Druckvorrichtung und ein Summierwerk übertragen, wobei der Wert in dem Differenzwerk wieder gelöscht wird. Am Ende dieser Wägung wird dieser Wert 2 negativ in das Differenzwerk eingebracht. Nach Zufüllung von 3 kg der Komponente B zeigt die Waage die Gesamtmenge 5 kg an und 

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 dieses Gesamtgewicht wird an dem Merkmalsträger abgetastet und als positiver Wert in das Differenzwerk eingebracht, das, weil es zuvor auf minus 2 stand, jetzt plus 3, also das Gewicht der zugefüllten Komponente, zeigt.

   Dieser Wert wird aus dem Diffenrenzwerk entnommen, auf eine Druckvorrichtung und auf eine Summiervorrichtung übertragen, wobei das Differenzwerk wieder auf Null zurückgestellt wird. Am Ende der Registrierung des Wertes dieser Zufüllung wird das Gesamtgewicht, nämlich der Wert 5, durch nochmaliges Abtasten des Merkmalsträgers in das Differenzwerk als Minuswert eingebracht. 



  Nach der Zufüllung von 5 kg der Komponente C beträgt das Gesamtgewicht der Gattierung, das an dem Merkmalsträger abgetastet wird, 10 kg. Dieser Wert wird positiv in das den Wert minus 5 zeigende Differenzwerk eingebracht, so dass aus diesem nun der Wert plus 5, nämlich das Gewicht der zugefüllten Komponente C entnehmbar und auf das Summierwerk und die Druckvorrichtung übertragbar ist. 



   Die Verwendung eines Plus- und Minuswerte richtig verarbeitenden Summierwerkes, das hier Differenzwerk genannt wird, erlaubt so die Bereitstellung des Gewichtes einer einzelnen Zufüllung bei Waagen, bei denen das Messwerk nur das Gesamtgewicht des im Wiegebehälter befindlichen Gutes anzeigt. 



   Wie bereits angedeutet, kann der negative Wert des Gesamtgewichtes vor der Zufüllung einer weiteren Komponente entweder von dem Summierwerk oder von dem Merkmalsträger in das Differenzwerk eingebracht werden. Bei einer bevorzugten Ausführungs- 
 EMI2.1 
 mals abgetastet und dieser Wert negativ in das Differenzwerk eingespeichert. 



   Obgleich bei einer bevorzugten Ausführungsform ein mechanisches Differenzwerk verwendet wird, kann mit gleich gutem Erfolg auch ein elektronisches Differenzwerk vorgesehen sein. Bei einer Ausführungsform der Erfindung mit mechanischem Differenzwerk erfolgt die übertragung des Gewichtswertes auf das Summierwerk und die Druckvorrichtung dadurch, dass zunächst das Differenzwerk mit einer Zahnstange gekuppelt ist, die zuerst in einer Richtung angetrieben ist, in der das Differenzwerk auf Null zurückgestellt wird. Die Nullstellung des Differenzwerkes bildet dabei einen die Bewegung der Zahnstange begrenzenden Anschlag,   so dass   die Grösse der Zahnstangenverschiebung ein Mass für den aus dem Differenzwerk entnommenen Wert bildet.

   Beim Rücklauf sind dann die Vorrichtungen mit der Zahnstange gekuppelt, in die dieser Wert eingebracht werden soll. 
Bei einer Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Registrierung jeder Zufüllung in drei, durch Vor-und Rücklauf der Zahnstange gekennzeichneten Arbeitstakten, wobei der letzte Arbeitstakt zum Einbringen des angezeigten Gesamtgewichtes als Minuswert in das Differenzwerk dient. 



   Eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Registriervorrichtung weist eine Pro- 
 EMI2.2 
 rung der letzten Zufüllung selbsttätig die Registrierung der Gesamtmenge und die Löschung des Differenzwerkes bewirkt. 



   Die Umstellung des Programmorgans auf den hiefür erforderlichen Arbeitszyklus am Ende der Gattierung erfolgt bei einer Ausführungsform der Erfindung durch einen beim Entlasten der Waage ausgelösten Impuls. Dieser Impuls kann, bei einer Weiterbildung dieser Ausführungsform, durch einen verstärkten Lichtschrankenimpuls erzeugt werden, der beim Rücklauf des Waagenzeigers in den Nullbereich ausgelöst wird. 



     -   Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Die einzelnen Merkmale können je für sich oder zu mehreren bei einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein. 



   In der Zeichnung sind die zum Verständnis wichtigen Teile bei einer   Ausführungsform   der Erfindung dargestellt. 



   In einer gehäusefesten Führung 1 ist ein Werttaster 2 schiebbar gelagert, welcher mit einem Gewichtsmerkmalsträger 3 zusammen- wirkt. In der Führung 1 und in einer Führung 4 ist eine Zahnstange 5 parallel mit dem Werttaster verschiebbar gelagert. Die Verzahnung 5a dient der Verstellung eines Drucktyponrades 6, welches mit einem Druckhammer 7 zusammenwirkt, dessen Antriebselemente nicht dargestellt sind. Eine weitere 
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 5c mit einem Summierwerk 9 zusammen. Das Differenzwerk 8 ist schwenkbar auf einem Zapfen   10   an einem Arm 11 gelagert, welcher wiederum um einen gehäusefesten Zapfen 12 schwingen kann. Das Summierwerk 9 ist auf einem gehäusefesten Zapfen 13 schwenkbar gelagert.

   Sowohl für die Zahnstange   5,   als die Werke 8 und 9 sind die erforderlichen Zehnerübertragungselemente nicht dargestellt, welche in bekannter Weise beim Löschen der Werke als Anschlag dienen. 



  Das Differenzwerk 8 besitzt paarweise Zählräder, für Plus und Minus. Auf einer Welle 14, welche nach Auslösen der Registriereinrichtung in Pfeilrichtung verdreht wird, ist ein Daumen 15 befestigt, welcher mit einem um einen gehäusefesten Zapfen 16 schwenk- 

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 bar gelagerten zweiarmigen Hebel 17 zusammenwirkt. Der obere Arm des Hebels 17 ist mit der Zahnstange 5 gekuppelt und steht unter Wirkung einer Feder   18,   wodurch bei jedem Umlauf der Welle 14 die Zahnstange 5 zuerst vorwärts (nach links) und dann rückwärts (nach rechts) in ihre Ausgangslage verschoben wird. Mit Hilfe von Zahnrädern
19 und 20 wird eine Welle 21 in   Pfeiinch-   tung gedreht.

   Eine auf der Welle 21 befestigte Kurve 22 wirkt mit Triebhebeln 23 und 24 zusammen, welche vor der Zeichnungs- ebene auf gehäusefesten Zapfen 25 und 26 schwenkbar gelagert sind. Auf der Welle 21 ist ein zweiarmiger Hebel 27 drehbar gelagert, welcher mit den Triebhebeln 23 und 24 zusammenwirkt. Der Hebel 27 ist mittels einer Verbindungsstange 28 mit dem Summierwerk 9 verbunden. Auf gehäusefesten Zapfen 29 und 30 sind Winkelhebel 31 und 32 schwenkbar gelagert, welche unter Wirkung einer gemeinsamen Feder 33 stehen und an die Kupplungsarme 34 und 35 angelenkt sind, deren Kupplungsstifte 36 und 37 in eingerastetem Zustand der Winkelhebel die von der Kurve 22 den Triebhebeln 23 und 24 erteilte Bewegung auf den zweiarmigen Hebel 27 weiterleiten, wodurch die Zählräder des Summierwerks 9 in Eingriff mit der Zahnstange 5 gebracht werden.

   Die Winkelhebel 31 und 32 sind mit Nasen 31a und 32a versehen, welche mit Steuerkerben einer noch zu beschreibenden Programmschiene 38 derart zusammenwirken, dass beim Einrasten der Nasen 31a bzw. 32a die Triebhebel 23 bzw. 24 mit dem Summierwerk gekuppelt werden. Der Triebhebel 23 wirkt mit der Kurve 22 beim Vorlauf der Zahnstange 5 (Löschen), der Triebhebel 24 mit der Kurve 22 beim Rücklauf der Zahnstange 5 (Werteinbringen) zusammen. Somit dient der Winkelhebel 31 der Steuerung der Summierwerk-Löschung und der Winkelhebel 32 der Steuerung des Summierwerk-Werteinbringens. Mit Hilfe eines auf einem gehäusefesten Zapfen 39 drehbar gelagerten Zahnrades 40 und eines Zahnrades 41 wird die Bewegung der Welle 14 auf eine Welle 42 weitergeleitet, wobei sich die Wellen 14, 21 und 42 mit gleicher Geschwindigkeit und die Wellen 21 und 42 auch in gleicher Richtung drehen.

   Steuer-, Kupplungs-und Verbindungselemente 43 bis 58 entsprechen den Elementen 22 bis 37. Die Triebhebel 44 und 45 dienen der Kupplung des Differenzwerks 8 mit der Zahnstange 5, der Winkelhebel 52 dient der Steuerung der Differenzwerklöschung und der Winkelhebel 53 der Steuerung des   Differenzwerk-Wertein-   bringens. Nasen 52a und 53a der Winkelhebel 52 und 53 wirken ebenfalls mit Steuerungskerben der Programmschiene 38 zusammen. 



   Eine Welle 59 besitzt ein Zahnrad 60, wel- ches mit dem Zahnrad 41 kämmt. Die Untere setzung der Zahnräder 41 und 60 beträgt 1 : 3, so dass sich bei einmaliger Drehung der Wellen 14, 21 und 42 die Welle 59 nur um ein Drittel in Pfeilrichtung dreht. Nach einmaligem Umlauf der Welle 59 wird der Antrieb in nicht dargestellter Weise stillgesetzt. 



  Mit der Welle 59 ist eine Kurve 61 fest verbunden, welche bei jeder Drittel-Drehung die bereits erwähnte Programmschiene 38 mittels eines auf einem gehäusefesten Zapfen 62 schwenkbar gelagerten Hebels 63 um einen Schritt nach links bewegt, wobei am Ende des Arbeitsgangs die Programmschiene 38 durch eine Feder 64 in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt wird. Die Programmschiene 38 ist auf dem Zapfen 65 und dem Zapfen 39 verschiebbar gelagert. 



   Auf einem gehäusefesten Zapfen 66 ist ein mit Rastkerben versehener zweiarmiger Hebel 67 schwenkbar gelagert, welcher mittels einer Rastklinke 68 in seiner jeweiligen Stellung gehalten wird. Am Hebel 67 ist ein Kupplungsarm 69 um einen Zapfen 70 schwenkbar gelagert. Der Kupplungsarm 69 trägt eine Rolle   71,   deren Durchmesser 3 Teilschritten der Programmschiene 38 entspricht. Anschrägungen 38a und 63a an der Programms. chiene 38 und dem Hebel 63 gestatten das Einführen der Rolle 71 zwischen die Schiene 38 und den Hebel 63. Mit dem zweiten Arm des Hebels 67 ist eine Verbindungsstange 72 verbunden, welche am andern Ende an einem Rückstellarm 73 angelenkt ist.

   Dieser ist auf dem gehäusefesten Zapfen 74 gelagert und wirkt mittels einer   Nase 7 ja mit einem am Bahn-   rad 60 befestigten Stift 75 zusammen, derart, dass kurz vor Ende eines Arbeitsgangs der zweiarmige Hebel 67 und damit die Rolle 71 in die gezeichnete Ausgangslage gebracht werden. Der Anker eines Elektromagneten 76 ist mittels einer Verbindungsstange 77 mit dem Rückstellarm 73 verbunden. Die Erregung des Magnetes 76 erfolgt durch einen Impuls beim Rücklaufen des Waagenzeigers in den Nullbereich, z. B. durch einen verstärkten Lichtschrankenimpuls. 



   Eine mit dem Zahnrad 60 verbundene Kurve 78 wirkt mit einem zweiarmigen Umschalthebel 79 zusammen, welcher auf einem gehäusefesten Zapfen 80 schwenkbar gelagert ist. Mittels einer Gabel am oberen Arm des Hebels 79 ist dieser mit dem Differenzwerk 8 gekuppelt. In der gezeichneten Ruhelage ist das Differenzwerk 8 so verschwenkt, dass die Plusräder, wie gezeichnet, der Zahnstange 5 gegenüberstehen. Dieser Zustand wird durch die Kurve 78 im 1. und 2. Drittel der Drehung der Welle 59 (Takt 1 und 2) erhalten. Erst im 3. Takt wird der Umschalthebel 79 mittels einei Feder 81 umgeschaltet, da der Hebel 79 von der Kurve 78 abgleitet. Während des 3. 

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  Taktes stehen daher die   Minusräder   des Differenzwerkes der Zahnstange 5 gegenüber. 



   Auf einem gehäusefesten Zapfen 82 ist ein 
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 Verbindungsstange 84 mit einem zweiarmigen Steuerhebel 85 verbunden, welcher auf einem gehäusefesten Zapfen 86 schwenkbar gelagert ist. Auf der Bahn 85a des Hebels 85 gleitet ein   Kupplungsarm 87,   welcher auf einem   an(   der Zahnstange 5 befestigten Zapfen 88 schwenken kann. Eine Kupplungsnase 87a des Kupplungsarms 87 greift in einen Kupplungsschlitz 2a des Werttasters 2. Eine Feder 89 hat das Bestreben, den   Kupplungsarm   87 nach unten zu ziehen und die Kupplung zwischen Zahnstange 5 und Werttaster 2 aufzuheben. In der gezeichneten Grundstellung sind Zahnstange und Taster gekuppelt, da der Steuerarm nicht in eine Steuerkerbe der Programmschiene 38 eingerastet ist, wodurch ein Auskuppeln mittels des Steuerhebels 85 verhindert wird. 



   Der Merkmalsträger 3 wird während eines Umlaufs der Welle   59,   d. h. während aller 3 Takte in nicht dargestellter Weise in der einmal fixierten Stellung gehalten. 



   Die Registrierung einer Komponente erfolgt in drei durch Vor-und Rücklauf der Zahnstange 5 gekennzeichneten Arbeitstakten. 



  Die Vorgänge während dieser 3 Arbeitstakte der Komponentenregistrierung sind in der folgenden Tabelle I schematisch erläutert, aus der auch hervorgeht, bei welchen Zahnstangenbewegungen Differenzwerk, Summierwerk und Werttaster mit der Zahnstange gekuppelt sind. 



   Tabelle I Komponentenregistrierung 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Arbeitstakt <SEP> I <SEP> II <SEP> III
<tb> Zahnstangenbewegung <SEP> vor <SEP> zurück <SEP> vor <SEP> zurück <SEP> vor <SEP> zurück
<tb> Kupplung <SEP> zwischen
<tb> Zahnstange <SEP> und
<tb> Werttaster <SEP> ein <SEP> ein <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> ein <SEP> ein
<tb> Differenzwerk <SEP> 0 <SEP> ein <SEP> + <SEP> ininehm. <SEP> 0 <SEP> 0-ein <SEP> 
<tb> Summierwerk <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> ein <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> Wert <SEP> des <SEP> Gesamtgew.
<tb> ist <SEP> in <SEP> Zahnst. <SEP> Diff. <SEP> w. <SEP> Zahnst. <SEP> Diff. <SEP> w.
<tb> 



  Wert <SEP> des
<tb> Komponentengew. <SEP> Diff. <SEP> w. <SEP> Zahnst. <SEP> Summ. <SEP> w.
<tb> 



  Vorgang <SEP> Gesamt- <SEP> Einbringen <SEP> Löschen <SEP> im <SEP> Diff. <SEP> w. <SEP> Gesamt- <SEP> Einbringen <SEP> 
<tb> gew. <SEP> in <SEP> Diff. <SEP> w. <SEP> Drucken <SEP> übertragen <SEP> gew. <SEP> in <SEP> Diff. <SEP> w.
<tb> abtasten <SEP> als <SEP> in <SEP> Summ. <SEP> w. <SEP> abtasten <SEP> als
<tb> +Wert-Wert
<tb> 
 
 EMI4.3 
 In der folgenden Tabelle II sind die Arbeitsgänge am Ende der Gattierung nach der Rem gistrierung der letzten zugefüllten Komponente 
 EMI4.4 
 und entsprechender Umstellung des Programm-   organs erläutert.

      Tabelle11 
 EMI4.5 
 
<tb> 
<tb> Arbeitstakt <SEP> I <SEP> IN <SEP> XI <SEP> 
<tb> Zahnstangenbewegung <SEP> vor <SEP> zurück <SEP> vor <SEP> zurück <SEP> vor <SEP> zurück
<tb> Kupplung <SEP> zwischen
<tb> Zahnstange <SEP> und
<tb> Werttaster <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> Differenzwerk <SEP> entnehm. <SEP> [+] <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> Summierwerk <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> entnehm. <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Vorgang <SEP> Löschen <SEP> des <SEP> Löschen <SEP> Summ. <SEP> werk <SEP> Rückstellung <SEP> des
<tb> Diff. <SEP> werk <SEP> Druck <SEP> d. <SEP> Gattie- <SEP> Programmorgans <SEP> 
<tb> rumgssumme
<tb> 
 

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Im folgenden wird der Arbeitsablauf   wäh-   rend einer Gattierung noch im einzelnen   er-   läutert :
Im 1.

   Takt ist der Steuerarm 83 ausgerastet und dadurch der Werttaster 2 mit der Zahn- stange 5 gekuppelt. Während der ersten Halb- drehung der Welle 14 wird der Taster 2 gegen den Merkmalsträger 3 geführt. Hie- bei sind Differenzwerk und Summierwerk noch ausgekuppelt, da die Winkelhebel 52 und 31 nicht eingerastet sind. Während der 2. 



  Halbdrehung der Welle 14 wird die Zahn- stange 5 und damit der Taster 2 zurückge- führt, wobei das Differenzwerk 8 einge- schwenkt wird, da der Winkelhebel 53 in die
Steuerkerbe I der Programmsc'hiene einge- rastet ist. Hiebei kommt das Pluszählrad in Eingriff, da der erhabene Teil der Kurve 78 an dem Umschalthebel 79 anliegt. Der aus dem Merkmalsträger 3 entnommene Wert wird daher als Pluswert ins Differenzwerk 8 eingebracht, während das Summierwerk 9 ausser Eingriff bleibt, da der Winkelhebel 32 noch nicht eingerastet ist. Am Ende des 1. 



  Taktes wird durch die Kurve 61 die Programmschiene 38 um einen Schritt nach links verschoben, wodurch den Steuernasen der   : Winkelhebel 31,   32, 52, 53 und des Steuerarms 83 die mit Il bezeichneten Stellen der Programmschiene für den 2. Takt gegen- überstehen. 



   Während der 3. Halbdrehung der Welle 14 (Beginn des 2. Taktes) ist der Werttaster 2 entkuppelt, da der Steuerarm 83 in die Steuerkerbe Il eingerastet ist. Das Summierwerk ist ausgeschaltet, da der Winkelhebel 31 nicht eingerastet ist, während durch das Einrasten von Winkelhebel 52 in die Steuerkerbe Il das Differenzwerk mit der Zahnstange 5 in Eingriff kommt, u. zw. positiv, da die Kurve 78 noch an dem Umschalthebel 79 anliegt. Die Zahnstange 5 wird durch die Feder 18 so weit nach links verschoben, bis die nicht dargestellten   Zehner-Obertragungs-Elemente   von Zahnsstange und Zählrad zum Anschlag kommen, wobei das Differenzwerk auf Null gestellt wird. Am Ende der 3. Wellenhalbdrehung wird das durch den Zahnstangenvor- lauf verstellte Typenrad 6 in nicht dargestellter Weise abgedruckt. Während der 4. 



  Halbdrehung der Welle 14 ist das Differenzwerk ausgeschaltet, da der Winkelhebel 53 ausgerastet ist. Das Summierwerk 9 wird mit der Zahnstange 5 gekuppelt, da der Winkelhebel 32 in die Steuerkerbe Il eingerastet ist. 



  Der aus dem Differenzwerk entnommene Wert wird hiebei in das Summierwerk eingebracht. 



  Am Ende des 2. Taktes wird die Programmschiene 38 durch die Kurve 61 um einen weiteren Schritt verschoben, den Steuernasen der Winkelhebel 31, 32, 52, 53 und des Steuerarms 83 stehen nun für den 3. Takt die mit III bezeichneten Stellen der Programmschiene
38 gegenüber. 



   Während der 5. Halbdrehung der Welle 14 ist die Zahnstange 5 mit dem Werttaster 2 gekuppelt, da der Steuerarm 83 ausgerastet ist. Der Anzeigewert wird an dem Merkmalsträger 3 erneut abgetastet. Differenzwerk und Summierwerk sind ausgeschaltet, da die Winkelhebel 52 und 31 nicht eingerastet sind. Während der 6. Halbdrehung der Welle 14 erfolgt die Rückführung der Zahnstange 5 und damit des Werttasters 2, wobei das Differenzwerk 8 mit der Zahnstange gekuppelt wird, da der Winkelhebel 53 in die Steuerkerbe III eingerastet ist. Es kommt hiebei das Minus-Zählrad in Eingriff, da die Feder 81 den Umschalthebel 79 durch das Abgleiten von der Kurve 78 umgeschaltet hat. Der aus dem Merkmalsträger 3 entnommene Wert wird daher als Minuswert in das Differenzwerk 8 eingebracht, während das Summierwerk 9 ausgeschaltet bleibt, weil der Winkelhebel 32 ausgerastet ist. Am Ende des 3.

   Taktes springt die Programmschiene 38 durch die Feder 64 wieder in ihre Ausgangslage zurück und der mit der Kurve 78 wieder in Eingriff kommende Umschalthebel 79 stellt das Differenzwerk 8 für den folgenden 1. Takt wieder auf Plus. 



   Der bei der Registrierung der letzten zugefügten Komponente im 3. Takt ins Diffe- renzwerk eingebrachte Minus-Wert muss vor Beginn einer neuen Gattierung   gelöscht,   die in Summierwerk 9 addierte Gattierungssumme abgedruckt und gelöscht werden. Zu diesem Zweck ist ein dem Ende der Gattierung zugeordnetes, wieder aus 3 Arbeitstakten bestehendes zusätzliches Arbeitsprogramm vorgesehen, das durch einen vorzugsweise selbsttätig beim Entleeren des Wiegebehälters ausgelösten Impuls eingeschaltet wird. Bei der beschriebenen Ausführungsform wird dieses Arbeitsprogramm beim Rücklaufen des Waagenzeigers in den Nullbereich ausgelöst. Dieser Impuls erregt den Magneten 76, so dass der zweiarmige Hebel 67 aus seiner Ausgangslage verschwenkt und die Rolle 71 zwischen den Hebel   73   und die Pro-   grammschiene 38 eingeführt wird.

   Dadurch wird die Ausgangslage der Programmschiene   um drei Schritte verändert, so dass in den nun folgenden drei Arbeitstakten den Steuernasen der Winkelhebel 31, 32,52, 53 und des Steuerarmes 83 die mit IV, V und   VI   bezeichneten Stellen der Programmschiene 38 nacheinander gegenüberstehen. Zugleich mit dem Erregen des Magneten 76 wird auch die Welle 14 wieder mit dem Antrieb in nicht dargestellter Weise verbunden. 



   Aus der Anordnung der Steuerkerben der Programmschiene ist ersichtlich, dass der Werttaster 2 während des ganzen Zusatz- 

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 programmes entkuppelt ist. Das Differenz- werk 8 ist während des Vorlaufes des er- sten Arbeitstaktes mit der Zahnstange 5 ge- kuppelt und, da die Plus-Räder in Eingriff stehen, wird während des Vorlaufes der Zahn- stange das Differenzwerk auf Null zurück- gestellt. Während des Vorlaufes der Zahn- stange 5 im 2. Arbeitstakt ist das Summier- werk 9 mit der Zahnstange gekuppelt, die vorlaufende Zahnstange löscht das Summierwerk, in dem die Komponenten-Gewichte gespeichert waren. 



   Der während des Vorlaufes der Zahnstange aus dem Summierwerk entnommene Wert wird in nicht dargestellter Weise als
Gattierungssumme abgedruckt. Am Ende des
3. Taktes läuft der auf dem Rad 60 be- festigte Stift 75 auf'der Nase 73a des Hebels
73 auf und führt gegen die Wirkung der Rastklinke 68 den Hebel 67 wieder in seine
Ausgangsstellung zurück, so dass die Rolle
71 zwischen dem Hebel 63 und dem Anschlag der Programmschiene 38 wieder herausgezogen wird und die Programmschiene unter Wirkung der Feder 64 in ihre Ausgangslage bei Beginn einer Komponentenregistrierung zurückkehrt, so dass die Registriereinrichtung zur Auf- nahme einer neuen Gattierung bereit ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 1. Registriereinrichtung für automatische
Gattierungswaagen, bei denen das jeweilige
Gesamtgewicht an einem   Merkmalsträger ab-   getastet wird und das Gewicht der   Zufüllung   als Differenz des Ergebnisses der Wägung nach Zufüllung einer Komponente   und - des-   jenigen der Wägung vor Zufüllung dieser
Komponente bzw. nach Zufüllung einer vor- hergehenden Komponente ermittelt wird, da- durch gekennzeichnet, dass zur Differenz- bildung ein als Differenzwerk verwendbares
Summierwerk vorgesehen ist, das so mit den
Werttastern mindestens mittelbar gekuppelt ist, dass am Ende der Wägung einer zuge- füllten Komponente das Gesamtgewicht als negativer Wert und nach Zufüllen einer wei- teren Komponente das neue Gesamtgewicht zunächst positiv in das Differenzwerk ein- bringbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Registriereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Programm- organ (38) vorgesehen ist, das von einer An- triebseinrichtung (59) mittels Steuerelement (61, 63) derart verstellt wird, dass bei einer Umdrehung der Antriebseinrichtung unter Zu- hilfenahme einer Gruppe von Steuerelementen (78, 79) einerseits und einer weiteren Gruppe von Steuerelementen (43, 44, 45, 48, 52 und.
    53) anderseits das Differenzwerk (8) mit der Werttasterstange (5) in drei Abschnitten zum Eingriff kommt, so dass die Werte in der Reihenfolge Plus-Differenz-Minus in das Werk eingebracht werden.
    3. Registriereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Programmorgan (38) durch Steuerglieder (73, 67, 71) nach erfolgter Betätigung zum Zwecke der Löschung des alten Minus-Wertes im Differenzwerk in eine weitere Stellung gebracht wird.
    4. Registriereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Steuerglieder (73, 67, 71) durch einen Impulsgeber beim Entlasten der Waage erfolgt.
    5. Registriereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Löschung des Differenzwerkes mit der Registrierung der Gattierungssumme gekuppelt ist.
    6. Registriereinrichtung nach den. Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Programmorgan (38) selbsttätig in die Ausgansstellung zurückgestellt wird.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel, durch welche bei Programmwechsel das dem Ende der Gattierung zugeordnete Arbeitsprogramm einschaltbar ist, durch einen verstärkten Lichtschrankenimpuls auslösbar sind, der beim Rücklauf des Waagenzeigers in den Null-Bereich ausgelöst wird.
    8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Programmorgan einen Nocken und/oder'Rasten aufweisenden Schieber enthält, der mit einem ihn schrittweise verschiebenden Hebel zusammenarbeitet, und dass für den Programmwechsel ein Glied vorgesehen ist, das zwischen Hebel und Schieber einschiebbar ist.
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das den Programmwechsel herbeiführende Glied eine Raste aufweist. durch die es während des dem Ende der Gattierung zugeordneten Programmes festgehalten ist.
AT5058A 1957-02-21 1958-01-03 Registriereinrichtung für Gattierungswaagen AT207131B (de)

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