AT206767B - Absperrschloß für Leitungshähne, insbesondere Benzinhähne - Google Patents
Absperrschloß für Leitungshähne, insbesondere BenzinhähneInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Absperrschloss für Leitungshähne, insbesondere Benzinhähne EMI1.1 des Hahnes der zylindrische Teil in die Ausneh- mung des Riegelbolzens eintreten und diesen arre- tieren kann. Um auch die das Schlossgehäuse verbindenden Schrauben sowie jene zur Befestigung von Zwi- schenteilen, wie z. B. des Deckels des Vergaserschwimmergehäuses, bei der Befestigung des Absperrschlosses zu sichern, werden erfindungsgemäss die Köpfe der Befestigungsschrauben der einzelnen Teile in der Reihenfolge ihrer Montage vom nächstfolgenden Montageteil überdeckt und dadurch für ein Lösen der Befestigungsschrauben unzugänglich gemacht. Die Köpfe der Befestigungsschrauben des Absperrschlosses sind dabei als letzter Montageteil vor dem Lösen durch den vom Absperrschloss arretierten Riegelbolzen gesichert. Für den Fall als es nicht möglich ist den Kopf einer Befestigungs- oder VeJ. 1bindungsschrau- be verdeckt unter einem Montageteil anzuordnen, dann ist der in einer zugänglichen Bohrung versenkt angeordnete Kopf der vorgenannten Schrauben von einem in die Senkbohrung eingeführten bolzenartigen Stöpsel abgedeckt ; zu dessen Sicherung ist quer zu seiner Bohrung ein Sackloch vorgesehen, in das ein in einer zu letzteren vorgesehenen koaxialen Bohrung des zu befestigenden Teiles gelagerter Stift einführbar ist, der seinerseits im Sackloch durch eine in einem andern Montageteil verdeckt angeordnete Schraube gesichert ist. Durch die erfindungsgemässe Ausbildung des Absperr. schlosses und seine Montage, vorzugsweise am Vergaser, ist jede Kraftstoffzufuhr zum Motor bei abgesperrtem Hahn und damit ein Fahren mit dem derart gesicherten Fahrzeug unmöglich, so dass eine einwandfreie Sicherung gegen Diebstahl von Fahrzeugen durch eigene Fortbewegung geschaffen ist. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt die Fig. 1 einen Vertikalschnitt des Absperrschlosses und den Anschluss an einen Vergaser, die Fig. 2 eine Draufsicht hiezu. Die Fig. 3-5 veranschaulichen nach den in Fig. 1 und 2 angezeichneten Linien 777-777, IV-IV und V-V Schnitte <Desc/Clms Page number 2> durch das Absperrschloss, wobei Fig. 5 das Kernstück um 900 gegenüber Fig. 1 verdreht zeigt. Mit 1 ist das Benzinhahngehäuse und mit 2 das Schlossgehäuse bezeichnet, die durch die Schrau- ben 4 verbunden sind. Eine Blattfeder 5 drückt den Drehschieber (Hahnkücken) 6 gegen den Sitz 7 im Hahngehäuse 1. Zwischen Sitz 7 und Drehschieber 6 ist eine Dichtungsscheibe 8 eingelegt. Der Drehschieber 6 weist einen Vierkant 10 auf, der in eine entsprechende Ausnehmung 11 des Kernstückes 12 eingreift und dadurch mit diesem unverdrehbar gekuppelt ist. Das Kernstück besteht aus einem im Schlossgehäuse 2 drehbaren zylindrischen Scheibenkörper 12a, der einen durch das Gehäuse 2 nach aussen ragenden, den Schlüssel 15 führenden rohrförmigen Fortsatz 12b aufweist, um den die Plättchenzuhaltungen 17 angeordnet und auf einem am Scheibenkörper 12a befestigten, aber nicht dargestellten Stift gelagert sind. Der Weg des Benzins vom Anschlussnippel 20 zur Schwimmerkammer 21 des angedeuteten Vergasers 22 führt über die Kanäle 23, 24 im Hahngehäuse 1, durch den U-förmig abgewinkelten Kanal 25 im Drehschieber 6 und die Kanäle 26, 27 in das Schwimmergehäuse 21. Der Kanal 27 ist in einem speziellen Deckel 28 zum Abschluss des Schwimmergehäuses 21 vorgesehen. Am Deckel 28 ist das Hahngehäuse befestigt, das einen Befestigungslappen 29 aufweist. Die Köpfe der Verbindungsschrauben 4 sind in Bohrungen 31 angeordnet, die ausserhalb des Umfanges des Deckels 28 liegen und deshalb frei zugänglich sind. Zur Sicherung der Schrauben 4 ist in jede Bohrung 31 ein den Schraubenkopf abdeckender Stöpsel 32 eingeführt, der ein Sackloch 33 quer zu seiner Achse aufweist. Koaxial zu jedem Sackloch 33 ist im Hahngehäuse 1 eine Querbohrung 34 (Fig. 4) vorgesehen, in die ein Stift 35 eingeführt ist, der in das Sackloch 33 eingreift und von einer versenkt angeordneten Schraube 36 gesichert ist, die im montierten Zustand vom Deckel 28 abgedeckt ist. Der Montagevorgang für die Sicherung der Schrauben 4 ist folgender : nach dem Anzeichen der Schrauben 4 wird in die Bohrung 34 der Stift 35 eingesteckt, der bis in die Bohrung 36a der versenkten Schraube 36 gleitet, wobei er in der Bohrung 31 nicht vorsteht. Hierauf wird der Stöpsel 32 eingeschoben und das Sackloch 33 mit der Querbohrung 34 in Deckung gebracht, so dass der Stift bei senkrechter Lage mit dem Sackloch unten in dasselbe gleitet, worauf die Siche- rungsschraube 36 eingesetzt wird. Um den Stöpsel 32 und auch den Stift 35 gegebenenfalls bei der Montage lenken zu können, ist der Stöpsel 32 in der Verlängerung des Sackloches 33 mit einer kleineren Durchgangsbohrung 33a zum Einführen einer Nadel als Montagehilfe versehen. Das Hahngehäuse 1 ist mittels der Schrauben 41, 42 am Deckel 28 befestigt. Die Schrauben 41 sind im Lappen la vorgesehen und frei zugänglich. Die Schrauben 42 hingegen sind in tiefen Bohrungen 43 des Hahngehäuses 1 versenkt angeordnet und von einem über ihren Köpfen angeordneten Riegelbolzen 44 gegen Lösen gesi- chert. Der Riegelbolzen 44 ist in einer Querbohrung 45 des Hahngehäuses 1 gelagert, die tangential zum Scheibenkörper 12, angeordnet ist und dessen Lagerausnehmung 46 zum Teil durchdringt. Im Bereiche der Durchdringung ist der Riegelbolzen 44 mit einer Ausnehmung 44a versehen, in die der Scheibenkörper 12a eingedreht wird. Bei geöffneter Hahnstellung (Fig. 2) ist der Scheibenkörper 12a im Ausmasse der Durchdrin- EMI2.1 gegenüberum denselben in seine Bohrung einführen zu können. Bei geschlossener Hahnstellung (Fig. 5) ist der Riegelbolzen 44 durch das Eindrehen des Scheibenkörpers 12a in die Ausnehmung 44a arretiert und durch den Riegelbolzen der Zugang zu den Köpfen der Schrauben 4 versperrt. Der Riegelbolzen 44 ist zusätzlich durch einen Splint 47 gehalten, damit er bei geöffneter Hahnstellung seine Lage beibehält. Der Deckel 28 ist mit der Schwimmerkammer 21 mittels der versenkt angeordneten Schrauben 51 verbunden, deren Köpfe durch den Lappen la abgedeckt sind. Die Montage des Absperrhahnes am Vergaser ist folgende : Vorerst werden die Verbindungsschrauben 4 durch die Stöpsel 32 in der beschriebenen Weise gesichert. Hierauf wird der Deckel 28 mit den Schrauben 51 am Schwimmergehäuse 21 befestigt und dann das Hahngehäuse mittels der Schrauben 41 und 42 auf den Deckel 28 aufgeschraubt, wobei die Köpfe der Schrauben 36 und 51 verdeckt und dadurch unzugänglich wer- EMI2.2 gebracht und der Riegelbolzen-, mit der Ausnehmung 44a zum Scheibenkörper 12a gerichtet EMI2.3 dieretiert. Die Erfindung ist auf das dargestellte AusfïÌ1- rungsbeispiel nicht beschränkt. So wäre es technisch ohneweiteres auch möglich, den Deckel 28 zu vergrössern, so dass beim Befestigen des Hahn- gehäuses 1 auf demselben die Köpfe der Verban- dungsschrauben unmittelbar vom Deckel abgedeckt werden, wodurch der Stöpsel 32, der Stift 34 und die Schraube 35 wegfallen können. Weiters wäre es auch möglich den Riegelbolzen 44 in grösserer Distanz vom Scheibenkörper oder vom rohrförmigen Fortsatz anzuordnen, wobei der Riegelbolzen mit einem radial zum Kernstück in einer Bohrung gelagerten und vom Kernstück 12 gesteuerten Stift arretiert wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Absperrschloss für Leitungshähne, insbesondere Benzinhähne in Fahrzeugen, dessen von ei- <Desc/Clms Page number 3> nem Schlüssel nach dem Entriegeln von Plättchenzuhaltungen drehbarer Schlossteil mit dem Hahnkücken durch ein Gelenk, eine Kupplung od. dgl. verbunden ist, wobei der drehbare Schlossteil aus einem im Schlossgehäuse gelagerten, nach aussen ragenden und den Schlüssel aufnehmenden Kernstück besteht, nach Stammpatent Nr.188615, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernstück (12) bei versperrter Hahnstellung einen in einer Bohrung ( durch das Gehäuse (1) geführten Riegelbolzen (44) fixiert, der den in Bohrungen (43) versenkt angeordneten Köpfen der Schlossbefestigungsschrauben (42) zwecks Ver- hinderung des Lösens derselben vorgelagert ist und dass die Köpfe der übrigen die Schlossgehäuseteile (1, 2) zusammenhaltenden und das Absperrschloss (1) über ein Zwischenstück (28) mit der Armatur der Benzinleitung, vorzugsweise dem Schwimmergehäuse (21) eines Vergasers (22), verbindenden Schrauben (4, 36, 51)verdeckt angeordnet sind.2. Absperrschloss nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (45) fir den Rie- EMI3.1 vor den Köpfen der Befestigungsschrauben (42) tangential zu einem zylindrischen Teil, vorzugsweise des Scheibenkörpers (12a) des Kernstückes (12) angeordnet ist und die Lagerausnehmung (46) des zylindrischen Teiles (12a) teilweise durchdringt, welch letzterer in der öffnungsstellung des Hahnes im Ausmasse der Durchdringung im Bereiche des Riegelbolzens ausgenommen ist, in welchem Ausmasse auch der in der Bohrung (45) eingeführte Riegelbolzen (44) eine Ausnehmung (44a) aufweist, so dass in der Absperrstellung des EMI3.2 3. Absperrschloss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Köpfe der Befestigungs-bzw.Verbindungsschrauben (4, 36, 51j der einzelnen Teile (1, 2, 21, 28) in der Rei- henfolge ihrer Montage vom nächstfolgenden Montageteil überdeckt und dadurch für ein Lösen unzugänglich angeordnet sind und die Köpfe der Befestigungsschrauben (42) des letzten Montageteiles (1) vor dem Lösen durch den vom Schloss arretierten Riegelbolzen (44) gesichert sind.4. Absperrschloss nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der in einer zugänglichen Bohrung (31) versenkt angeordnete Kopf einer Befestigungsschraube (- von einem in der Bohrung eingeführten bolzenartigen Stöpsel (32) abgedeckt ist, der quer zu seiner Achse ein Sackloch (33) aufweist, in das in einer zu letzterem vorgesehenen koaxialen Bohrung (34) des zu befestigenden Teiles (1) gelagerter Stift (35) zu seiner Sicherung einführbar ist, den im Sackloch (33) eine durch einen andern Montageteil (28) verdeckt angeordnete Schraube (36) sichert.
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1958
- 1958-09-11 AT AT635358A patent/AT206767B/de active
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