DE686440C - - Google Patents

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DE686440C
DE686440C DE1938R0103118 DER0103118D DE686440C DE 686440 C DE686440 C DE 686440C DE 1938R0103118 DE1938R0103118 DE 1938R0103118 DE R0103118 D DER0103118 D DE R0103118D DE 686440 C DE686440 C DE 686440C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
pin
lock
locking
alarm
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938R0103118
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Rauprich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RICHARD RAUPRICH
Original Assignee
RICHARD RAUPRICH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RICHARD RAUPRICH filed Critical RICHARD RAUPRICH
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Application granted granted Critical
Publication of DE686440C publication Critical patent/DE686440C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/06Electric alarm locks

Landscapes

  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

  • Schloß mit elektrischer Alarmvorrichtung Es ist bei Schlössern bekannt, den Riegel durch einen Federstift zu sichern, der beim Einführen des Schlüssels von der Türaußenseite ausgehoben wird. Der den Sperrstift tragende Hebel wirkt mit einer Kontaktfeder in der Weise zusammen, daß bei jedem Auslösen des Schlosses zwangsläufig auch der Alarmkontakt geschlossen und damit der Alarm ausgelöst wird. Das hat den Nachteil, daß die Aufmerksamkeit der Umwohner herabgemindert wird, da jeder in der Annahme sein muß, die Auslösung des Schloßalarms sei zu recht erfolgt. Es besteht also nicht die genügende Gewähr dafür, daß ein unrechtmäßiges öffnen des Schlosses beachtet wird. Diesem Mangel soll die Erfindung abhelfen. Das geschieht dadurch, daß der Sperrstift in einem besonderen Gehäuse aus Isolierstoff federn geführt und an einem den Schlüsseldorn vortäuschenden Druckstift befestigt ist, wobei der Druckstift einen Kontakt für die Alarmvorrichtung trägt, der bei Benutzung eines nicht isolierten Schlüssels den Alarm auslöst. Auch bietet diese Anordn-ung@ gIeiclx=a zeitig den Vorteil, daß sie eine in sich geschlossene Einheit bildet, die beliebig von vornherein bei neuen Schlössern vorgesehen, aber auch bei bereits vorhandenen Schlössern nachträglich angebracht werden kann.
  • Die Erfindung ist als Ausführungsbeispiel in der zugehörigen Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. I das Isoliergehäuse im Grundriß, von oben und unten gesehen, Abb. II einen Querschnitt durch die Sicherheitsanordnung, Abb. III eine Isolierungsmöglichkeit für den Schlüssel.
  • Das aus Isolierstoff bestehende Gehäuse i weist in der Mitte eine Vertiefung 2 auf, von der zwei radiale Einschnitte 3 und 4. ausgeben. In der Mitte der Vertiefung 2 ist eine das Schloßgehäuse durchsetzende Bohrung 5 vorgesehen. Der den Riegel sperrende Sperrstift 6 und ein schlüsseldornartiger Druckstift 7 sind in einer Büchse 8 gegeneinander isoliert miteinander verbunden. Gleichzeitig :i@st-@-Zn@ metallischer Verbindung mit dem Druckstift 7 die Kontaktfeder 9 für den Alarmkontakt gelagert. Die Kontaktfeder 9 ist im Gehäuse i im Einschnitt 3 des Gehäuses i eingebettet. Der Sperrstift 6 ist im Einschnitt 4; gelagert. Die durch die Isolierbüchse 8u.# sammengefaßten Teile stehen unter der Wir= kung einer Schraubenfeder io, die in der Ver= tiefung 2 des Isoliergehäuses, in der sich auch die Büchse B führt, gelagert ist. Das rückwärtige Ende des Druckstiftes 7 ist durch die Bohrung 5 des Gehäuses nach außen geführt und gegebenenfalls mit einer Mutter i i ver-=sehen, durch welche die Sperranordnung von der Innenseite .aus zurückgezogen werden kann. Die Kontaktfeder 9 stößt an eine Gewindebüchse 12, in die eine Klemmschraube 13 zum. Befestigen des Drahtes eingeschraubt ist. Der Schlüssel 14 ist, wie die Abb. III veranschaulicht, in seiner Bohrung mit einem Isolierstück-15 versehen,- das eine metallische Verbindung zwischen Schlüssel 14 und Druckstift 7 verhindert. Dieser Isoliereinsatz" kann von beliebiger Art und Gestaltung sein, wenn er nur die Aufgabe erfüllt, eine Leitung zwischen Druckstift 7 und Schlüssel 14 zu verhindern.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender: Wird der richtige Schlüssel in das Schloß eingeführt, so drückt das Isolierstück 15 den Druckstift-? und mit diesem gleichzeitig den Sperrstift 6 zurück, so daß der Riegel freigegeben und durch Drehung des Schlüssels - zurückgeschlossen werden kann. Beim Zugchließen des Schlosses springt der Sperr-'stift 6 in das Sperrloch des Riegels ein, wenn der Schlüssel abgezogen wird. Wenn ein falscher Hohlschlüssel doch die Alarmvorrichtung umgehen könnte, so würde das öffnen des Schlosses aber an der nicht abzutastenden Sperre durch den Sperrstift 6 scheitern, während ein nicht isolierter Schlüssel sofort Alarm verursachen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schloß mit elektrischer Alarmvorrichtung und einem den Riegel sichernden Sperrstift, der beim Einführen des Schlüssels aus der Sperrlage ausgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrstift (6) in einem besonderen Gehäuse (i) aus Isolierstoff federnd geführt und an ,einem. .den Schlüsseldorn vortäuschenden Druckstift (7) befestigt ist, wobei der Druckstift (7) einen Kontaltt (9) für -die Alarmvorrichtung trägt, der bei Benutzung eines nicht isolierten Schlüssels den Alarm auslöst.
DE1938R0103118 1938-08-16 1938-08-16 Expired DE686440C (de)

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