AT206695B - Spalier für rankende Pflanzen - Google Patents

Spalier für rankende Pflanzen

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AT206695B
AT206695B AT521258A AT521258A AT206695B AT 206695 B AT206695 B AT 206695B AT 521258 A AT521258 A AT 521258A AT 521258 A AT521258 A AT 521258A AT 206695 B AT206695 B AT 206695B
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AT
Austria
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trellis
climbing plants
wire
rings
welded
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AT521258A
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Inventor
Lieselotte Leidolf
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Lieselotte Leidolf
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  Spalier für rankende Pflanzen 
In   Gärten,     Obst-und Gemüseanbaubetrieben,   Gärtnereien, jedenfalls überall dort, wo rankende Pflanzen, Blumen angebaut werden, werden Mittel benötigt, um den rankenden Gewächsen einen Halt zu geben und sie damit auch in einer gewünschten Form aufwachsen zu lassen. Bei Erbsen, Wicken u. a. geschieht das allgemein mit Reisig, das jeweils in den Erdboden gesteckt wird. Das stellt, besonders im Grossanbau dieser Pflanzenarten, eine zeitraubende Arbeit dar und erfordert einen häufigen Ersatz des Materials.

   Hier eine Abhilfe zu schaffen, ist die Aufgabe der Erfindung, gemäss welcher das Spalier aus einem in bekannter Weise in Längsrichtung auseinanderziehbaren und   zusammendrückbaren Drahtgerüst     oder-skelett mit dender jeweiligen Pflanzenart   angepassten   Breiten- und Höhenmassen   besteht. Eine in üblicher Weise gewickelte Drahtspirale ist für diesen Zweck nicht brauchbar, weil sich die einzelnen Windungen zu leicht miteinander verwickeln. Es muss demnach dafür gesorgt werden, dass das Drahtskelett in sich eine gewisse Steifheit besitzt und. ohne Gefahr von Verwicklungen beliebig oft auseinandergezogen und zusammengedrückt werden kann. Ausserdem ist zu beachten, dass die Pflanzen an jeder Stelle leicht erreichbar sind.

   Das wird   erfindungsgemäss   dadurch erreicht, dass das Drahtgerüst aus einzelnen, etwa ellipsenförmigen Drahtringen hergestellt wird, indem die Ringe kreuzweise übereinandergelegt und immer in zwei diagonal gegenüberliegenden Kreuzungspunkten   abwechselnd mit dem nächst"   folgenden Ring verbunden werden. Je nachdem, ub sich die Ringe in einem rechten oder einem spitzen Winkel kreuzen, wird die Umrissform des Gebildes quadratisch oder   rechteckig. Schneidenxichdie   Hauptachsen nicht in dem Mittelpunkt der Ellipsen, so entsteht ein trapezförmiger Umriss, der den gärtnerischen Anforderungen für ein Spalier besonders gerecht wird. Als Material wird ein geeigneter Draht, gegebenenfalls mit wetter- und korrosionsfester Eigenschaft verwendet.

   Die Verbindung der einzelnen Elemente miteinander kann   durchschweissen   oder mittels Drahtklammern oder sonstwie hergestellt werden. Die Dimensionen der Ellipsenringe können der jeweiligen Pflanzenart angepasst werden. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt :
Fig. 1 zeigt eine Ausbildung in rechteckiger Umrissform. Die Ellipsenringe 1 und 2 überkreuzen sich im spitzen Winkel im gemeinsamen Mittelpunkt. Die beiden Ringe sind in den diagonal gegenüberliegenden Kreuzungspunkten 3 und 4 miteinander verschweisst, wobei der Ring 2 unter dem Ring 1 liegt. Der Ring 2 ist dann weiter mit dem nächsten darunter zu denkenden, mit Ring 1 sich deckenden Ring in den Punkten 5 und 6 verschweisst. So sind wechselweise eine Anzahl von Ringen zu einem Drahtgerüst in ge-   wünschter   Länge zusammengesetzt. 



   Die in Fig. 2 dargestellte trapezförmige Ausführung unterscheidet sich von der ersten lediglich in der Umrissform, die durch eine entsprechende Änderung der Lage der sich kreuzenden Ellipsenringe erreicht wird. 



   In Fig. 3 ist mehr oder weniger schematisch eine Seitenansicht einiger im Sinne der Erfindung aneinandergeschweisster Ellipsenringe in auseinandergezogenem Zustand wiedergegeben. 



   Das Spalier kann zu gegebener Zeit ausgelegt-notfalls kann es dabei auch noch mit geeigneten Mitteln am Boden festgemacht werden-und nach der Ernte wieder zusammengelegt und so aufbewahrt werden. Es nimmt dabei nicht viel Raum in Anspruch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Spalier für rankende Gewächse, wie Erbsen, Wicken u. a., bestehend aus einem in Längsrichtung auseinanderziehbaren und zusammendrückbaren, in sich selbst versteiften Drahtskelett, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Drahtskelett aus etwa ellipsenförmigen Drahtringen (1, 2), die abwechselnd kreuzweise übereinandergelegt und wechselweise in zwei diagonal gegenüberliegenden Kreuzungspunkten (3,4 bzw.
    5, 6) mit dem benachbarten Ring verbunden. z. B. verschweisst sind, besteht.
AT521258A 1957-08-14 1958-07-23 Spalier für rankende Pflanzen AT206695B (de)

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