AT205872B - Nachstromruder - Google Patents

Nachstromruder

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AT205872B
AT205872B AT405058A AT405058A AT205872B AT 205872 B AT205872 B AT 205872B AT 405058 A AT405058 A AT 405058A AT 405058 A AT405058 A AT 405058A AT 205872 B AT205872 B AT 205872B
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AT
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propeller
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curved
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Johann Witz
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Johann Witz
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  Nachstromruder 
Einen Nachteil aller hinter der Schiffsschraube angeordneten Schiffsruder bildet die ungünstige Beaufschlagung derselben zufolge der   ungleichnässigen   Nachstromverteilung am Achterschiff. Durch diese ungleich verteilte Ruderbeaufschlagung wird der Wirkungsgrad des Ruders erheblich verringert. Man sucht diesen Nachteil gegebenenfalls durch Verwindung des Ruders abzuschwächen. 



   Der Druckausgleich an den äusseren Rändern sowie an den Blattwurzeln des Propellers verursacht die Bildung von verwundenen Wirbelzöpfen, die eine Verminderung des Propulsionswirkungsgrades mit sich bringen. 



   Die Anordnung der bekannten Propulsionsbirnen in Richtung der Schraubenachse bringt in dieser Beziehung durch Behinderung der Wirbelbildung eine gewisse Verbesserung des   Propulsionswirkungsgrades   mit sich. 



   Das erfindungsgemässe Schiffsruder ist nun derart konstruiert, dass es sowohl im Hinblick auf einen günstigen Ruderwirkungsgrad der Nachstromverteilung angepasst ist, und dass es gleichzeitig zur Verbesse- 
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 stand des gesamten Ruders sich in mässigen Grenzen bewegt. 



   Dieser erfindungsgemässe Effekt wird bei dem neuartigen Ruder, das aus unsymmetrischen, in Drehrichtung der Schiffsschraube gewölbten Vorderprofilen und Hinterprofilen besteht, dadurch erzielt, dass die Nullauftriebsachsen der Profile parallel zur   Symmprricebene des Ruders,   jedoch seitlich versetzt angeordnet liegen, wodurch sich ein Spalt ergibt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 ist eine Ansicht von vorne, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 zeigt das Ruder von    oben.   



   Das neuartige Schiffsruder besteht aus unsymmetrischen in Drehrichtung der Schiffsschraube gewölbten Vorderprofilen   1,   l'und Hinterprofilen 2,   2', deren Nullauftriebsachsen parallel zur Symmetrie -   Ebene E - E'des Ruders, jedoch jene der Vorderprofile   A-A'um a-18 olo   der Profiltiefe t in Drehrichtung der Schraube, selbe der Hinterprofile   B - B'um b 7, 5 %   der Profiltiefe entgegen der Drehrichtung versetzt angeordnet liegen. Der durch diese Anordnung der Ruderprofile gebildete. Spalt c begünstigt die Ableitung des Propellernachstromes und verbessert somit den, Wirkungsgrad der Propulsion. 



   Es ist vorteilhaft, bei Schrauben mit grosser Steigung schwächer gewölbte Profile als bei solchen mit kleiner Steigung, im allgemeinen jedoch im Bereiche der grösseren Re-Werte (überkritisches Gebiet) nur mässig gewölbte Profile zu verwenden, wobei   d'ie Profildicke   e mit 13, 8 - 16 % der Profiltiefe t zu wählen ist. Ferner soll die Projektion der Profiltiefe t auf die Symmetrie-Ebene   E-E'des   Ruders kleiner oder gleich der halben Rudertiefe sein. 



   Die einzelnen Ruderprofile sind untereinander durch Verbindungsteile f,   f'starr   verbunden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Nachstromruder, welches aus unsymmetrischen in Drehrichtung der Schiffsschraube gewölbten Vorderprofilen und Hinterprofilen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Nullauftriebsachsen (A-A'bzw.
    B-B') del Profile parallel zur Symmetrie-Ebene (E-E') des Ruders, jedoch seitlich versetzt angeordnet liegen, wodurch sich ein Spalt (c) ergibt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT405058A 1958-06-10 1958-06-10 Nachstromruder AT205872B (de)

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