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Schalter
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des SchalterkörpersEs sei vor allem darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Erfindung der "feststehende" und der "sich drehende"Schalterkörper gegeneinander vertauschbar sind, so dass der im gegebenen Ausführungsbeisp el angeführte feststehende Schalterkörper in einer andern Ausführung sich drehen kann und umgekehrt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 - 8 besitzt also der sich drehende Schaltetkörper l einen Satz von aus Draht hergestellten federnden Kontakten 2, die im Körper 1 fest eingesetzt sind. In dem feststehenden Schalterkörper 3 sind dann die federnden Kontakte 4 angebracht, von welchen der eine in Einzeldarstellung auch in Fig. 7 gezeigt ist. Beide Schalterkörper 1 und 2 werden auf der gemeinsamen Achse A angeordnet ; der zum Drehen des Körpers 1 nötige Mechanismus einschliesslich des Sperrades und weiterer Hilfseinrichtungen fällt nicht in den Rahmen der Erfindung und ist deshalb nicht dargestellt.
Die möglichst grosse federnde Länge der Kontakte ist für die Funktion des Schalters von grosser Wichtigkeit. Die federnden Kontakte 4 sind U-förmig ausgebildet und in den Schalterkörper 3 derart eingebettet, dass sie mit ihren Umbiegungen 41 der Drehachse" A" des Schalters, hingegen mit ihrer federnden Enden 42 dem Umfang des Schalterkörpers 3 zugewendet sind. Die Kontaktfedern sind in je drei Ausneh- rnungeii 31,32, 33 des Schalterkörpers 3 eingelegt, von welchen die erste Ausnehmung 33 für die Befesti- gung des festen Endes 43,44, die zweite Ausnehmung 31 für die Lagerung der Umbiegung 41 und die dritte Ausnehmung 32 für die Führung des federnden Schenkels 42 der Kontaktfeder 4 dient. An dem fest eingespannten Ende 43 der federnden Kontakte 4 ist dann die Stromzuführung vorgesehen.
Vorzugsweise ist die Feder 4 an der Stelle der Stromzuleitung zugebogen und hält das zurückgebogene Drahtende zufolge der Elastizität des Drahtes der Feder 4 in der Ausnehmung 33 des Schalterkörpers 3, Die Öse 44 liegt zu der durch die U-förmige Umbiegung 41derFeder4bestimmten Ebene senkrecht. Siehe die Ebenen M und N inFig. 7. Der Schalterkörper 3 hat eine zentrale Bohrung 30, durch welche jeder Kontakt 4 durchgezogen und dann 1n die entsprechenden Ausnehmungen 31, 32 und 33 eingesetzt wird. Die Montage wird dadurch erleichtert, dass die Lage des in die Ausnehmung 33 eingelegten Kontaktes 4 mittels eines passenden Kittes oder Klebemittels 34 gesichert wird.
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Der zweite Kontaktsatz ist am Schalterkörper 1 befestigt.
Nach dem durch die jeweilig zu lösende Schaltaufgabe gegebenen Schaltungsschema werden die zweckmässig gleichfalls aus Draht hergestellten Kontakte dieses Satzes so angeordnet, dass sie benachbarte Kontaktpaare 4 des ersten Kontaktsatzes überbrücken (Fig. 8). Jeder der Kontakte 2 des zweiten Satzes besitzt zwei gebogene Enden 21, 21 (Fig. 3), welche in die entsprechenden Bohrungen 11 ds Schalterkörpers l eingesetzt sind. Diese Bohrungen sind vorzugsweise kegelförmig ausgebildet, wobei die Enden 21,21 des Kontaktes 2 an den kegeligen Wänden anliegen und auf diese Weise die Kontakte 2 zufolge der Elastizität in ihrer lage festgehalten sind. Gegebenenfalls können die Enden mittels Kitt 12 festgeklebt sein.
Der mittlere Teil des Kontaktes 2 ruht nicht auf demSchalterkörpe : l auf, sondern ist um das Mass D durchgezogen : wodurch auch der Kontakt 2 in geringem Masse federn kann.
Das Zusammenarbeiten der Kontakte 2 und 4 beim zusammengesetzten Schalter ist schematisch in Fig. 8 dargestellt. Die Kontakte 4 sind im Schalterkörper 3 grundsätzlich radial eingebettet. Sollten die andern Kontakte 2 entlang eines Kreises mit dem Mittelpunkt A angebracht werden, dann bliebe beim gegenseitigen Drehen der Schalterkörper 1 und 3 der Punkt F der gegenseitigen Berührung an derselben Stelle, und es könnte eine ziemlich grosse Abnützung des Kontaktes 4 an dieser Stelle eintreten. Deshalb wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die gegenseitige Befestigung der Kontakte 2 und 4 derart ausgeführt, dass beim gegenseitigen Drehen der beiden Kontaktsätze die Punkte F ihrer Berührungen sich an den Kontakten von beiden Kontaktsätzen verschieben. Dadurch wird eine begrenzte, lokale Abnützung der Kontakte ausgeschaltet.
Fig. 8 zeigt ein Beispiel für eine derartige Ausführung.
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eigentlich ein Punkt ist), wodurch ein sehr geringer Übergangswiderstand erzielt wird. Mit Rücksicht darauf, dass sich die Berührungsstelle an beiden Kontakten unter Wirkung eines hohen spezifischen Druckes verschiebt, entsteht an ihren Oberflächen eine entsprechende Scheuerwirkung und damit eine Selbstreini- gung der Kontaktflächen. Ausserdem kann man für die Drähte, bzw. für ihre Oberfläche solche Stoffe wählen, welche durch die erwähnte Reibung bis zum Glanz poliert werden können, wobei unter Umständen auch das Material des einen Drahtes an die Oberfläche des andern Drahtes übertragen werden kann.
Beim Drehen des Schalters laufen die Kontakte 2 und 4 aufeinander (s. Fig. 3) auf. Dieses Auflaufen wird grundsätzlich dadurch erleichtert, dass die Kontaktdrähte 4 des einen Kontaktsatzes einer. grösseren Durchmesser als die Kontaktdrähte 2 des andern Kontaktsatzes aufweisen, wodurch die anfängliche Be-
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rührungsstelle T von beiden Drähten 2 und 4 unter die Achse des Drahtes 4 (mit grösserem Durchmesser) gelangt.
Die Erfindung ist auch auf solche Schalter anwendbar, bei welchen der mit den Federn 4 zusammenarbeitende zweite Kontaktsatz aus Folien besteht oder als eine an der Oberfläche des Schalterkörpers 1 aufgebrachte leitende Schicht ausgeführt ist. Die Fig. 9 und 10 zeigen im Auf-und Grundriss eine solche Ausführungsform, bei welcher am Scnalterkörper l die Segmentfolie 25 und auch die Verbindungsfolie 26 befestigt sind. Diese Folien werden von den federnden Kontakten 4 bestrichen, welche an dem andern Schalterkörper 3 angebracht sind. Die Folien bzw. die Schichten 25 und 26 sind sehr dünn, wodurch das Auflaufen der Kontakte 4 an ihren Rändern ohne irgendwelche Schwierigkeiten erfolgt.
Im allgemeinen bilden die beidenSchalterkörper 1 und 3 einschliesslich der entsprechenden Kontakte eine sogenannte Schaltereinheit.
Für spezielle Schaltungen können ausser der schon erwähnten Paketschalterbauweise auch solche Anordnungen in Betracht kommen, bei welchen ein einziger sich drehender Schalterkörper 1 für zwei fest- stehende Schalterkörper 3 verwendet wird, wobei der Schalterkörper 1 zwischen den beiden andern Schalverkörpern 3,3 eingelegt ist. Sollte in diesem Falle eine stromleitende Verbindung von einer Oberfläche des Schalterkörpersl an seine gegenüberliegende Fläche nötig sein, dann würde die leitende Schicht 27 auch über den Rand des Körpers 1 gezogen, wie dies in Fig. 11 veranschaulicht ist.