AT204076B - Schaltungsanordnung für selbsttätigen Streckenblock bei Wechselstrombahnen - Google Patents

Schaltungsanordnung für selbsttätigen Streckenblock bei Wechselstrombahnen

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  Schaltungsanordnung    für selbsttätigen   Streckenblock bei Wechselstrombahnen 
Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung für selbsttätigen Streckenblock bei Wechselstrombahnen   mitrückblockungsabhängigkeit   der Signale usw., bei der die Haltlage derselben auch bei Erregung der Gleisrelais durch Fahrwechselströme beibehalten wird. Es wird beabsichtigt, die Betriebssicherheit durch eine besondere Gleisbesetztmeldeeinrichtung zu erhöhen. 



   Die Ausrüstung von Wechselstrombahnen mit selbsttätigen Blockanlagen ist dadurch erschwert, dass ein Teil des Fahrstromes in die Gleisrelais gelangt und diese bei besetzte Isolierabschnitt zum Anzug bringen kann, wodurch das Signal in die Fahrtlage kommt. Aus diesem Grunde lassen sich bisher nur Blockanlagen für solche Strecken einrichten, deren Fahrstrom eine annähernd gleichbleibende Frequenz besitzt und nur bestimmte, von der Frequenz des Blockstromes stark abweichende Oberwellen aufweist. 



   Man hat allerdings bereits versucht, dem störenden Einfluss des Fahrstromes auf das Gleisrelais insofern Rechnung zu tragen, als man dem Relais eine solche Frequenz zuordnet, die von den Harmonischen der Fahrstromfrequenz abweicht. Hiebei ist jedoch ein relativ grosser technischer Aufwand erforderlich. 



  Weiterhin ist es bekannt, Sperrkreise anzuwenden, die auf die Fahrstromfrequenz abgestimmt sind. Jedoch gerade bei Gleisrelais ist eine derartige Massnahme, die zwangsläufig besonders bei niedriger Frequenz mit erheblichem Energieverlust verbunden ist, unvorteilhaft. Darüber hinaus kann man aber auch den Relaisstrom in den Schienen im Verhältnis zu den   möglicherweise   auftretenden Störströmen so hoch wählen, dass letztere nicht mehr ins Gewicht fallen. Das hat wiederum zur Folge, dass der hohe Relaisstrom in den Schienen auch einen hohen Spannungsabfall bewirkt. 



   Es wurde ferner vorgeschlagen, an das Gleis 2 Relais, die verschiedenen Frequenzen zugeordnet sind, anzuschliessen und das Gleis mit einem modulierten Strom beider Frequenzen zu speisen, so dass bei Änderung des Fahrwechselstromes höchstens eines der beiden Relais erregt werden kann und die Haltelage des Signals durch das andere Relais aufrecht erhalten wird. Der Nachteil liegt in der grossen Aufwendigkeit. 



   Der Gegenstand der Erfindung ermöglicht nun die Erstellung von Blockanlagen bei Benützung von unregelmässig, d. h. richt rein sinustörmig verlaufenden Wechselströmen mit nur ungeraden niedrigen Harmonischen als   Fahrströme,   die auch Oberwellen in der Nähe der Frequenz des Blockstromes oder vor- übergehend auch die gleiche Frequenz wie dieser haben. 



   Gemäss der Erfindung wird   dieses Ziel bei Anordnungen der eingangs erwähnten Art dadurch erreicht,   dass ein das Signal steuerndes Blockabhängigkeitsrelais in Serie mit einem Hilfsrelais in einem Stromkreis liegt, in dem neben Kontakten der Gleisrelais noch ein Kontakt des Hilfsrelais angeordnet ist, so dass ein Anziehen des abgefallenen Hilfsrelais erst bei Besetzung eines weiteren Gleisabschnittes ermöglicht wird, indem durch Abfallen des betreffenden Gleisrelais über seinen Kontakt der Stromkreis für ein. Überwachungsrelais geschlossen wird, das durch Umlegen eines Wechselkontaktes das Hilfsrelais über einen Widerstand neuerlich an Spannung legt. 



   Das Abfallen des Hilfsrelais wird zweckmässig durch ein besonderes   Überwachungsrelais   und das Abfallen des Blockabhängigkeitsrelais im Kreis des Löschungsrelais überwacht. 



   Der Vorteil der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung ist vor allem darin zu erblicken, dass die möglicherweise auftretende Beeinflussung der an den Blockabschnitten liegenden Gleisrelais durch Fahr - 

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AT689156A 1956-01-17 1956-11-17 Schaltungsanordnung für selbsttätigen Streckenblock bei Wechselstrombahnen AT204076B (de)

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