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Pneumatische Eisenbahnsicherungseinrichtung.
Vorliegende Erfindung betrifft eine pneumatische Eisenbahnsicherungseinrichtung, bei welcher beim Auffahren einer Weiche jene Hebel im Signalhaus, welche eine andere als
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und dort gleichzeitig die Verstellung der Weichen spitzen durch den Zug oder Wagen angezeigt wird. Weiters werden Signalarme, welche andere als die beim Überfahren der Weichen erzielten Stellungen derselben anzeigen, wenn sie auf Frei"stehen, selbsttätig in die Gefahre-Stellung gebracht und wird auch diese Verstellung im Signalhaus angezeigt.
Mit Hilfe der vorliegenden Erfindung erreicht man, dass der die Weiche auffahrende Zug keinen der mit der Weiche verbundenen Teile beschädigt und der Signalwärter das Signalhaus nicht zu verlassen braucht, um die Weiche wieder in die richtige Lage zurückzuführen, da alle diese Operationen vom Signalhaus aus eingeleitet werden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine schematische Darstellung der Einrichtung nach vorliegender Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht des Anzeigeventiles oder Schiebers an der Weiche, wobei ein Teil des Gehäuses fortgelassen ist, um die innere Einrichtung sichtbar zu machen. Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-. ? der Fig. 2. Fig. 4 ist eine Draufsicht des Spiegels des Anzeigeschiebers. Fig. 5 ist eine Druntersicht des Schieberkörpers des Anzeigeschiebers. Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt des Absperrventiles Q (Fig. 1) und Fig. 7 ein Schnitt des Drciwegventiles 16 (Fig. 1).
In Fig. 1 ist L1 cin Weichenhebol im Signalhaus, der durch Stange v10 mit dem Motorschieber r 10 verbunden ist. Das Hauptleitungsrohr X1 für die Druckluft und die zur Betätigung der Weiche dienenden Druckluftleitungsrohre o1, p1 sind mit Öffnungen im
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des die Weiche betätigenden Zylinders C, während das Ventil R20 mit dem anderen Ende des Zylinders C durch ein Rohr nlt verbunden ist. j, k sind als Rückleitung dienende Anzeigerohre, welche den Anzeigeschieber D mit den Relaisventilen R200, R300 verbinden.
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das Ventil R300 mit dem Anzeigezylinder I2 in Verbindung setzt.
Stifte oder Rollen il, i2 dienen zur Verbindung der Kolbenstangen oder Zylinder I1, I2 mit einem Schlitz 12 des betätigenden Hebels L1 im signalhaus. l1 ist der Schlitz im Hebel Li, mit welchem der an sich bekannte Vorriegelungsdaumen H durch Zapfen oder Rolle ho in Verbindung steht. L sind die zur Betätigung der Signale dienenden Hebel, die durch die Stange t, mit den Motorschiebern F verbunden sind. Das Hauptleitungsrohr X1 und die Zweigrohre o, 1)
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mastes und weiters ist das Hauptleitungsrohr X 1 durch das Zweigrohr X 10 mit einer Lufteinlassöffnung in jedem der Ventile R2, R3 in Verbindung gesetzt.
Ein Rohr f fuhrt vom Relaisventil R3 unter den Kolben 6 des Zylinders A2 zur Betätigung des Signales,
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Rolle t dient zur Verbindung der Kolbenstange des Zylinders 110 mit einem Schlitz 131 im betätigenden Hebel L im Signalhaus, 110 ist der Schlitz im Hebel L, mit welchem der Verriegelungsdaumen H durch einen Stift oder eine Rolle h in Verbindung gesetzt ist.
Die vorstehend mit Bezug auf Fig. 1 beschriebenen Teile mit Ausnahme des Anzeigeschiebers B und des das Signal betätigenden Zylinders. A2, welche, wie nachstehend er- örtert, auch noch weitere Aufgaben zu erfüllen haben, sind ebenso eingerichtet und wirken in derselben Weise, wie die gleichbezeichneten Teile in der Patentschrift Nr. 7171 und bedürfen somit keiner eingehenderen Erläuterung. Der Hebel L ist ferner mit einem Schlitz 1 ausgestattet, von dem der Teil 2 in der Bewegungsrichtung des Hebels L gelegen ist, während der Teil 3 schräg nach abwärts läuft. In diesen Schlitz greift ein Stift oder eine Rolle 4, welche die Kolbenstange des Rückführungs- und Verriegelungszylinders 5 mit diesem Schlitz kuppelt. Dieser Schlitz 1 und der Zylinder 5 bilden keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
Der Kolben 6 des das Signal betätigenden Zylinders A2 ist derart eingerichtet, dass das Rohr e mit dem Rohr n in Verbindung steht, wenn das Signal in die Ruhestellung
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die Aussenluft offen. Man sieht sonach, dass der Zylinder nicht nur, wie in der genannten Patentschrift Nr. 7171 den Signalarm betätigt, sondern auch das Zeichen zurückgibt, dass der Signalarm in die Ruhelage zurückgeführt wurde. Die Signale Al und AO und ihre betätigenden Hebel und Stangen sind in Fig. 1 angedeutet. Das Signal Al dient für die Hauptstrecke und das Signal AO für die an der Weiche S abzweigende Nebenstrecke. Die Einrichtung und Wirkungsweise des Signales AO und seiner Hebel nebst Verbindungen ist identisch mit jener des Signales A1 samt Hebel und Verbindungen. Es ist daher eine besondere Beschreibung nicht erforderlich.
X bezeichnet den Druckluftbeh lter und x0 die üblichen Druckverminderungsventile. 8 und 9 sind Sperrhaken bekannter Konstruktion, welche das Auffahren (Aufschneiden) der Weiche durch ein Fahrzeug gestatten, ohne einen Bruch zu veranlassen. Die Sperrhaken sind an den Weichenspitzen bei 10 und auch an einer Verbindungsstange s bei 11 und 12 angelenkt. Die Stange s ist mit einem Winkelhebel 13 verbunden, der durch Stange 14 mit der Antriebsplatte M gekuppelt ist ; letztere besitzt einen Schlitz ml, dessen Mittelteil in der Bewegungsrichtung der Antriebsplatte liegt und dessen Endteile schräg hiezu verlaufen. Die Stange d des Anzeigeschiebers D für die Weichenstellung ist mit dem Schlitz ml durch einen Stift oder Rolle do verbunden.
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platte llf.
Der Schlitz tnl in letzterer dient im wesentlichen zum selben Zwecke, wie der gloichbezeichnete Schlitz in der vorerwähnten Patentschrift Nr. ï 171..
Das vom Relaisventil R30 zu einem Ende des Zylinders C führende Rohr n10 besitzt ein zu einem Ende eines Dreiwegventiles 16 führendes Zweigrohr 15 und das vom Relaisventil R20 zum anderen Ende des Zylinders C führende Rohr besitzt ein Zweigrohr 17, das zum anderen Ende des Dreiwegventiles 16 führt. Von einer Seite des Ventiles 16 führt ein Rohr 18 unter ein Absperrventil Q. Das Hauptleitungsrohr X 1 ist ferner durch ein Zweigrohr 19 mit einer Lufteinlassöffnung auf einer Seite des Absperrventiles Q verbunden, von dessen anderer Seite ein Rohr 20 zu einer weiteren Öffnung im Spiegel des Anzeigeschiebers D führt ; von einer zugehörigen Öffnung an der anderen Seite des Schiebers D führt ein Rohr 21 unter das Diaphragma eines Relaisventiles 22.
Das Haupt-
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bunden und von der anderen Seite desselben führt ein Rohr 23 unter das Diaphragma eines Relaisventiles 32. Das Hauptleitungsrohr X 1 ist mit einer Lufteinlassöffnung auf einer Seite des Relaisventils 32 verbunden und von der anderen Seite desselben führt ein Rohr 33 zu einer Pfeife oder einer anderen Ruf- oder Anzeigevorrichtung 24 im Signalhaus. Das Zweigrohr 25 führt vom Rohr 23 zu den unteren Enden der Anzeigezylinder 5.
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j, d11 führen und alle Öffnungen und Kanäle im Schieber D200 sind im wesentlichen identisch mit den gleichbezeichneten Öffnungen und Kanälen des Anzeigeschiebers D der Patentschrift Nr. 7171. Die übrigen Öffnungen 26 und 27 im Schieberspiege ! D'M stehen mit den Rohren 20 und 21 in Verbindung.
Diese Öffnungen 26,27 liegen im Schieberspiegel D' in der Mitte zwischen den Öffnungen d104. d102 bezw. d103 und d101.
Das Absperrventil Q ist in Fig. 6 im Schnitt dargestellt. Da es aber an sich bekannt ist (siehe englische Patentschrift Nr. 5511 v. J. 1902), so bedarf es keiner
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näheren Beschreibung ; die Wirkungsweise dieses Ventiles Q bei vorliegender Erfindung wird weiter unten beschrieben werden. Das Zweigrohr 19 des Hauptleitungsrohres Xi zist mit dem Kanal q10 verbunden, das Rohr 20 führt vom Absperrventil Q zum Anzeigezylinder D und steht mit dem Kanal q20 in Verbindung und das vom Dreiwegvontil 16 kommende Rohr 18 ist mit dem Absperrventil Q unter dem Diaphragma q7 verbunden.
Das Dreiwegventil 16 ist in Fig. 7 im Schnitt dargestellt. Das Gehäuse 16 erhält die Deckel 28 und 29 unter Zwischenlage von Dichtungen 30 aufgeschraubt oder in anderer Weise befestigt, welche Dichtungen zugleich die Sitze für das Ventil 31 bilden, das sich im Gehäuse 16 bewegt. Das vom Rohr nll abzweigende Rohr 17 ist an den Deckel 28, das Zweigrohr 15 des Rohres M'O an den Deckel 29 des Ventiles 16 angeschlossen. Das Rohr 18, welches unter dem Diaphragma q7 des Absperrventiles Q einmündet, mündet in der Mitte zwischen den Deckeln des Gehäuses 16.
Die normale Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung bei Weichen ist folgende : Der Hebel LI wird in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1) verschoben, bis seine Bewegung durch die Stufe 102 des Schlitzes l2 im Hebel L1 aufgehalten wird, gegen welche die Rolle oder der Stift i2 stösst, der den Kolben des Anzeigezylinders l2 mit dem Schlitz 12 kuppelt.
Der Motorschieber Fo bewegt sich durch Vermittlung der Stange p zugleich mit dem Hebel LI, wodurch der durch das Druckverminderungsventil x ) aus dem Hauptbehälter X zuströmenden Druckluft gestattet wird, in das Rohr o1 einzutreten, wodurch wieder unter Vermittlung des Diaphragmas des Relaisventiles R30 Luft aus dem Hauptleitungsrohr X1 in das zu einem Ende des Zylinders C führende Rohr 1110 gelangt und ausserdem Druckluft in das zum Dreiwegventil 16 führende Zweigrohr 15 eintritt. Hiedurch wird das Ventil 31 gegen den Sitz 30 (Fig. 7) am Deckel 28 des
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ventiles Q (Fig. 6) durch das Rohr 18 eintreten gelassen.
Hiedurch wird das Ventil gegen seinen Sitz gedrückt und die Verbindung zwischen dem Zweigrohr 19 des Haupt- leitungsrohres X und dem Rohr 20, das zum Anzeigezylinder D führt, unterbrochen. Die in den Weichenbetätigungszylinder C durch das Rohr 131U einströmende Druckluft schiebt den Kolben dieses Zylinders und damit auch die Antriebsplatte M nach aussen. Durch
Vermittlung der Stange 14 und des Winkelhebels 13 bewirkt diese Bewegung der Platte M, dass die Stange s die Weichenspitzen S umlegt.
Ferner wird durch diese Bewegung der
Platte M unter Vermittlung des in den Schlitz ml eingreifenden Stiftes do und der
Stange d der Anzeigeschieber D derart verstellt, dass die aus dem Zweigrohr dl"des Rohres nt kommende Druckluft in das zurückführende Anzpigerohr k eintritt und unter das Diaphragma des Relaisventiles R300 gelangend, Druckluft aus dem Ilauptleitungsrohr Xl in das Rohr r300 einströmen hisst. das unter dem Kolben des Anzeigezylinders I2 ein- mündet, wodurch die Rolle t gehoben wird und im schrägen Teil 121 des Schlitzes l2 hinlaufend, den Hebel LI in die Endlage schiebt.
Es wird auf diese Weise die Beendigung der Bewegung der Weichenspitzen angezeigt und zugleich der Motorschieber PO in eine
Stellung gebracht, bei welcher die Rohre ol, pl gegen den Auspuff zu offen sind. Bei der Zurückführung der Weichen spitzen in die Normallage muss der Hebel Li entgegen der
Pfeilrichtung (Fig. 1) bewegt werden, wodurch die verschiedenen Operationen in umgekehrter
Reihenfolge eingeleitet werden.
Überfährt nun ein Zug oder eine Maschine die Weichen spitzen von der Nebenstrecke auf die Hauptstrecke übergehend, wenn sich die Weichenspitzen in der in Fig. 1 gezeigten
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zungen und stellen sie um. Der Sperrhaken 8 wird mit der Weichenspitze, an welcher er eingelenkt ist, verschoben und dadurch wird die Stange s, die ihrerseits den Sperrhaken 9
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dass die Antriebsplatto M in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1) bewegt wird. Die in den Schlitz"1 der Platte M eingreifende Rolle d0 wird längs eines der schrägen Teile des Schlitzes itil empor bewegt und bewirkt unter Vermittlung der Stange d, dass der Schiober D200 im Anzeigeschieber D sich in die Mittellage (Fig. 2 und 3) begibt, wodurch
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gestellt wird.
Da die Rohre o1, pt gegen den Auspuff geöffnet werden, wenn die Weichenspitzen, in der einen oder anderen Richtung sich bewegend, an das Ende ihres Ausschlages
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Mittellage (Fig. 2) befindet, in welche er durch die, wie oben erwähnt, im Schlitze ml sich verschiebende Rolle gebracht wird, so kann Druckluft aus dem Rohr 20 durch
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Öffnungen 26, d208 und 27 in das Rohr 21 gelangen, das unter dem Diaphragma des Relaisventiles 22 mündet.
Die Folge davon ist, dass Druckluft aus dem Hauptleitungsrohr X1 durch das Relaisventil 22 in das Rohr 23 strömt und auf das Diaphragma des Relaisventiles 32 wirkend, Druckluft aus dem Hauptleitungsrohr X1 in das Rohr 33 strömen lässt, wodurch die Pfeife 24 oder eine sonstige Anzeige-oder Rufvorrichtung im Signalhaus betätigt wird, um dem Signalwärter das Auffahren der Weiche anzuzeigen. Gleichzeitig strömt Druckluft aus dem Rohr 23 durch die Zweigrohre 25 unter die Kolben beider Zylinder 5.
Die betätigenden Hebel L müssen ihre Bewegung beendigt haben, d. h. die Stifte oder Rollen 4 müssen an den Enden der schrägen Teile 3 der Schlitze 1 angelangt sein, bevor die Signale Al, AO auf "Frei" gestellt werden können. Da die Rollen 4 nicht herabgehen können, weil unter den Kolben der Zylinder 5 Druckluft enthalten ist, so können die Hebel L nur soweit verschoben werden, bis die Rollen 4 sich am Anfang der schrägen Teile der Schlitze 1 befinden. Es sind deshalb die Signale Al, Ao in der Gefahr-Stellung festgestellt, d. h. sie können nicht soweit verstellt werden, um die Signale auf "Frei" zu stellen.
Steht irgendeines der Signale Al, Ao auf"Frei", wenn der Zug die Weiche beim Übergang von der Neben-auf die Hauptstrecke auffährt, wie vorstehend angegeben wurde, so werden sie selbsttätig auf "Gefahr" gestellt, und zwar in folgender Weise : Wie vorstehend bemerkt, hat der Hebel L, wenn das Signal auf" Frei" gestellt ist, das Ende seines Ausschlages erreicht und die Rolle 4 befindet sich am Ende des schrägen Teiles 3 des Schlitzes 1. Der Kolben des Rückführ- und Verriegelungs- zylinders 5 ist demnach auf dem Bolzen, des Zylinders herabgedrückt.
Die aus dem Rohr 25 eintretende Druckluft wirkt auf den Kolben des Zylinders 5 (der Einlass dieser Druckluft wird wie beschrieben durch das Auffahren der Weiche veranlasst) und hebt den Kolben, wodurch die Rolle 4 längs des schrägen Teiles 3 des Schlitzes 1 im betätigenden Hebel L bewegt wird.
Diese Bewegung der Rolle 4 hat zur Folge, dass der Hebel L entgegen der
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des Schlitzes 1 weggelaufen und am Anfang des geraden und wagerechten Teiles 2 des Schlitzes angelangt ist. Bei dieser Lage des Hebels L ist der Motorschieber VI durch die
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ventil x0 aus durch das Rohr p unter das Diaphragma des Relaisventiles R2 strömen kann. Dieses wird betätigt dahin, dass Druckluft aus dem Hauptleitungsrohr Xl durch das zweigrohr XIO in das Rohr e strömt, das zum oberen Ende des das Signal betätigenden Zylinder A2 führt. Die in den Zylinder A2 eindringende Luft drückt den Kolben 6
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wird und gleichzeitig gelangt Druckluft in das Rückleitungsrohr n, das unter dem Diaphragma des Relaisventiles RI mündet.
Dies gestattet dann der Druckluft aus dem
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der Kolben des letzteren wird emporgedrückt und die Rolle !' verschiebt sich längs des schrägen Teiles des Schlitzes 131, wodurch der Ausschlag des Hebels L entgegengesetzt der Pfeilrichtung vollendet wird, worauf sich die Rohre 0, p gegen den Auspuff öffnen.
Die Druckluft wird aber noch weiter auf die Unterseite des Kolbens des Rückführungs-
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festgestellt wird. Die Pfeife 24 tönt fort und der das Signal betätigende Hebel L bleibt verriegelt, bis die Weichenswpitzen in die Normallage zurückgeführt sind.
Um die Weichenspitzen nach dem Durchlaufen des Zuges in die Normallage zurückzuführen und die Signal hebel freizugeben, wird der die Weichen betätigende Hebel LI in genau derselben Weise bewegt, wie beim Umlegen der Weichenspitzen aus der normalen oder Ruhestellung und wenn die Bewegung der Weichenspitzen in die umgestellte Lage beendigt ist und die Anzeige hierüber in der üblichen Weise eingelangt ist, wird der betätigende Lebel L1 wieder in die Normallage zurückbewegt, wodurch die Weichenspitzen in die in Fig. 1 gezeigte Normallage zurückkehren. Der Schieber D200 des Anzeige-
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dem Hauptleitungsrohr J\ und dem Rohr 33, das zur Pfeife oder Ruhorrichtung 24 führt, abgesperrt wird.