DE433971C - Umschaltvorrichtung fuer Kesselspeisewasservorwaermer o. dgl. - Google Patents

Umschaltvorrichtung fuer Kesselspeisewasservorwaermer o. dgl.

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DE433971C
DE433971C DEK92178D DEK0092178D DE433971C DE 433971 C DE433971 C DE 433971C DE K92178 D DEK92178 D DE K92178D DE K0092178 D DEK0092178 D DE K0092178D DE 433971 C DE433971 C DE 433971C
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preheater
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valve
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KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
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KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/42Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters specially adapted for locomotives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Umschaltvorrichtung Kesselspeisewasservorwärmer o. dgl. Die Erfindung bezieht sich -auf eine Umschaltvorrichtung für Kesselspeisewasservorwärmer o. dgl., insbesondere für Lokomotiven.
  • Derartige Vorrichtungen dienen im Lokomotivbetrieb dazu, durch den Vorwärmer in entgegengesetzter Richtung einen Spülstrom zu leiten, um den Vorwärmer durch Ausspülen von den ausgefällten Kesselsteinbildnern zu befreien. Bei der Benutzung eines Hahnes mit mehreren Durchgangsöffnungen als Umschaltorgan ist der Nachteil vorhanden, daß er schwergängig ist, weil der Hahnkegel, der mehrere unter hohem, und zwar unter verschieden hohem Druck stehende Räume gegeneinander und gegen die Außenluft abzudichten hat, mit erheblicher Kraft in das Gehäuse gepreßt werden muß, so daß er jeder Drehbewegung einen von Hand kaum zu überwindenden Reibungswiderstand entgegensetzt. Um diesen Übelstand zu beheben, wird entweder das Küken zv lindrisch ausgebildet, was eine allseitige einwandfreie Dichtung unmöglich macht, oder es bedarf besonderer Vorrichtungen zum Anheben des Hahnkegels vor Einleitung der Drehbewegung, um ihn nach vollendeter Drehbewegung wieder fest in das Gehäuse einzupressen. Aber auch diese Anlüftevorrichtungen haben, da sie mit Gewinden von ziemlich großen Durchmessern arbeiten, nicht unbeträchtliche Reibungswiderstände zu überwinden, so daß sie zur Drehung mit großen Handrädern oder Hebeln versehen werden müssen. Vor allem aber sind der Leistungsfähigkeit eines Umschalthahnes aus technischen und wirtschaftlichen Gründen nach oben gewisse enge Grenzen gezogen. Denn mit der Größe der in der Zeiteinheit von dem Hahn zu bewältigenden Wassermengen wachsen die Durchgangsquerschnitte im Hahnkegel und damit die Gesamtabmessungen und Gewichte des Hahnes bald derart an, daß seine Bedienung und Unterbringung erschwert und seine Beschaffung unrentabel wird.
  • Diese Nachteile vermeidet die im folgenden näher beschriebene Erfindung, indem sie den Hahn durch eine Anordnung von Ventilen ersetzt, die ohne besonderen Kraftaufwand - da ohne Reibung - umgestellt werden können und innerhalb weiterer Grenzen eine Vergrößerung der Durchgangsquerschnitte gestatten, so daß ohne nennenswerte Erhöhung der Abmessungen und des Gewichts der Gesamtvorrichtung für jede Förderleistung eingerichtet werden kann.
  • Gemäß der Erfindung werden hierfür zwei doppelsitzige Wechselventile in Anwendung gebracht, die in die von der Pumpe zum Vor-«-ärmer einerseits und vof Vorwärmer zum Kessel andererseits führende Speiseleitung eingebaut und einander so zugeordnet sind, daß jeweils einer der beiden Abschlußstellungen des einen Ventils eine bestimmte Abschlußstellung des anderen Ventils entspricht, wobei es gleichgültig ist, ob bei der Umstellung der Ventile die einander zugeordneten Lagen gleichzeitig oder in zeitlicher Folge erreicht werden. Die Ventile können voneinander unabhängig oder miteinander gekuppelt sein; sie können von Hand bewegt oder mechanisch oder durch ein Druckmittel gesteuert werden.
  • In den Abb. i bis q. sind verschiedene Ausführungsformen der Umschaltvorrichtung schematisch veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt eine Ausführungsform mit zwei gleichachsigen, gleichläufigen Ventilen, die einzeln von Hand bewegt oder bei starrer Verbindung untereinander von einem (strichpunktiert angedeuteten) Druckmittelzylinder aus gesteuert werden können.
  • Abb.2 -neigt eine Abänderung der Ausführung nach Abb. i mit gleichachsialen, aber gegenläufigen Ventilen.
  • Abb. 3 zeigt eine aus Abb. i entwickelte Ausführungsforen mit paralleler Lage der beiden Ventilachsen, bei der beide Ventile durch eine gemeinsame Spindel von Hand oder durch eine Kraftsteuerung, wie bei Abb. i, bedient werden können. Hierbei wird zweckmäßig die die Schraubspindel mit den beiden Ventilachsen verbindende Stange als Ausgleichhebel angeordnet, um einen gleichmäßigen, sicher dichtenden Abschluß leider Ventile zu erzielen.
  • Abb. d. zeigt eine aus Abb. 2 entwickelte Form, deren wesentliche Merkmale im übrigen mit denen der Abb. 3 übereinstimmen.
  • In den Abbildungen ist der Vorwärmer mit I', die Umschaltventile mit a und b bezeichnet. P ist der Anschluß für die Pumpe mit dem Vorwärmer, K der Anschluß für die den Vorwärmer mit dem Kessel verbindende Rohrleitung.
  • Bei der in Abb. i dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung und bei der dort gezeigten Ventilstellung strömt das von der Pumpe durch den Anschluß P geförderte Speisewasser durch den Kanal i und den Vorwärmeranschlußstutzen 2 in dien Vorwärmer V, durchströmt diesen von unten nach oben, erfährt dabei die gewünschte Temperaturerhöhung und verläßt ihn durch Anschluß 3, um über das für seine Bewegungsrichtung offene Ventil b in den Anschluß K der zum Kessel führenden Rohrleitung einzutreten.
  • Soll zwecks Ausspülens des Vorwärmers die Strömungsrichtung umgekehrt werden, so werden die Ventile a und b entweder einzeln von Hand oder mittels des Druckmittelzvlinders D gemeinsam nach links verschoben. Das durch den Anschluß P von der Pumpe her zufließende Speisewasser tritt dann durch den Anschluß 3 in den Vorwärmer, durchströmt ihn in entgegengesetzter Richtung wie vorher, d. h. von oben nach unten, und verläßt ihn durch den Anschluß 2, um durch den Kanal ,4 und das für diese Strömungsrichtcng nunmehr geöffnete Ventil b in den Kessel zu gelangen.
  • Bei der Anordnung nach Abb. 2 sind gegenläufige Ventile a und b vorhanden. Schließt - wie dargestellt - das Ventil a den Kanal i, während das Ventil b den Kanal d. geöffnet hält, dann strömt das Speisewasser durch den Anschluß 3 in den Vorwärmer und verläßt ihn durch den Anschluß 2, Kanal d. und Anschluß K. Wird das Ventil a. nach rechts gelegt und das Ventil b nach links, so schließt letzteres den Kanal 4., ersteres den Kanal 5 ab, und das Speisewasser strömt durch Kanal i, tritt durch Anschluß 2 in den Vorwärrner und verläßt ihn durch Anschluß 3, um durch einen für diese Stellung besonders vorgesehenen Zweigkanal 5" dem Kessel zuzuströmen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 sind die Ventile a und b von Hand zu bewegen. Die Ventilspindeln hängen an einem Ausgleichliebel c, der gelenkig an der Handspindel «' angeordnet ist, tun den sicheren Schluß beider Ventile herbeizuführen. Bei der dargestellten Ventilstellung strömt das Speisewasser durch Kanal i, Anschluß 2 in den Vorwärmer, durchfließt ihn von unten nach oben, v er läßt ihn durch Anschluß 3, um über den Kanal 5 und die anschließenden Räume zum Anschluß K und weiterhin zum Kessel zu gelangen. Sind beide Ventile in die Höhe geschraubt, so strömt das Wasser durch Kanal 5 und Anschluß 3 in den Vorwärmer, durchfließt ihn in der entgegengesetzten Richtung wie vorher, d. h. von oben nach unten, und gelangt über den Kanal d. in den zum Kessel führenden Anschluß K.
  • Die Anordnung nach Abb. d. ähnelt derjenigen nach Abb. 3, jedoch ist die Lage der Kanäle etwas abweichend, und es ist ein vom Kanal 5 abgehender Zweigkanal 5Q erforderlich, um hei niedergeschraubten Ventilen das durch den Anschluß 3 aus dein Vorwäriner austretende Speisewasser in den zum Kessel führenden Kanal K gelangen zu lassen.
  • Bei der Stellung der Ventile nach der Abb. :4 strömt das Wasser von P über Kanal 5, Anschluß 3 in den Vorwärmer, verläßt ihn durch Anschluß 2 und gelangt über Kanal .I und das angehobene Ventil b in den Anschluß K. Sind die Ventile niedergeschraubt, so wird das von P kommende Wasser über Kanal i und Anschluß 2 dein Vorwärmer zugeführt, durchströmt diesen in umgekehrter Richtung, v erläßt ihn durch Anschluß 3 und fließt über den Zweigkanal 5," nach K.
  • Die eingangs erwähnten Umschalthähne, deren Nachteile durch die hier beschriebene Erfindung beseitigt werden sollen, haben in der Regel neben den beiden Umschaltstellungen, in denen das Wasser in wechselnder Richtung durch den Vorwärmer geführt wird, noch eine Ausschaltstellung, in der das Wasser von der Pumpe direkt zum Kessel geleitet, der Vorwärmer von der Druckleitung aber gänzlich abgeschaltet wird. Die Umschaltvorrichtung nach der Erfindung, soweit sie hier beschrieben ist, gibt diese Ausschaltmöglichkeit nicht. Sie kann aber zu einer Um- und Ausschaltvorrichtung gemacht werden, wenn man von der Bedingung der Zuordnung bestimmter Stellungen der beiden doppelsitzigen Ventile abgeht. Wenn z. B. in der Abb. i das Ventil b in der rechten, in Abb. 2 das Ventil a in der linken Abschlußstellung verbleiben, während das Ventil a in der Abb. i und das Ventil b in der Abb.2 in die linke Abschlußstellung verlegt werden, so ist beide Male der Vorwärmeranschluß 2 gegen P sowohl wie gegen K abgeschlossen, und das Wasser fließt von der Pumpe (Anschluß P) unmittelbar über Kanal 5 bzw. 5" zum Kessel (Anschluß K). Der Vorwärmeranschluß 3 dagegen ist offen, der Vorwärmer ist also mir aus der Wasserströmung ausgeschaltet. Soll der Vorwä rrner gänzlich von der Druckleitung abgeschaltet werden; so genügt es, in den Anschluß 3 ein Absperrorgan Z einzuschalten und dieses zii schließen. In den Betriebsstellungen der Umschaltvorrichtung bleibt dieses Absperrorgan Z offen. Abb. 3 zeigt die Anordnung der Ausschaltvorrichtung bei parallel gelagerten Ventilen. Es ist hierbei nur erforderlich, das eine Ventil (oder alle beide) in seiner Höhenlage, z. B. durch Mutter und Spindel, verschiebbar gegen den Aufhängepunkt des Ausgleichhebels zu machen und außerdem den Ausgleichhebel vor der Verschiebung der Ventilspindel in seiner Lage festzustellen. Denn das an der achsialeil Verschiebung nicht teilnehmende Ventil muß auf seinen Sitz gepreßt bleiben, da anderenfalls, d. lt. für den Fall nicht aufgehobener Drehbeweglichkeit des Ausgleichhebels, bei der achsialen Verschiebung des anderen Ventils das Ganze zu einem kinematisch unbestimmten Gebilde werden würde. Wird auf diese Weise in Abb. 3 das Ventil a gehoben, während Ventil b auf seinem unteren Sitz verbleibt, so wird wieder Vorwärmeranschluß 2 von P und K abgesperrt, und das Wasser strömt von P über 5 direkt nach K. Durch Einschaltung eines Absperrorgans Z in den Vorwärmeranschluß 3 kann der Vorwärmer dann genau wie bei Abb. i und 2 von der Druckleitung gänzlich abgeschaltet werden.-

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Umschaltvorrichtung für Kesselspeisewasservorwärmer o. dgl., insbesondere für Lokomotiven, gekennzeichnet durch die Verwendung doppelsitziger Wechselventile bekannter Art, die einerseits in die von der Pumpe zum Vorwärmer führende Speiseleitung, andererseits in die vom V orwärmer zum Kessel führende Druckleitung eingeschaltet sind und je nach ihrer Stellung das Speisewasser in der einen oder umgekehrten Richtung durch den Vorwärmer hindurchströmen lassen.
  2. 2. Umschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Bewegung nur eines der beiden Doppelsitzventile der Vorwärmer aus der Strömung ausgeschaltet und in der Abschlußstellung eines zu diesem Zwecke eingeschalteten besonderen Absperrorgans gänzlich von der Druckleitung abgeschaltet wird.
  3. 3. Umschaltvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die `' entilspindeln an einem Ausgleichhebel angelenkt sind, der mittels einer gemeinsamen Spindel auf und nieder bewegt werden kann. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleichhebel mit einer Feststellvorrichtung und die eine oder beide am Ausgleichhebel hängenden @-eutilspindein mit einem Mechanismus versehen sind, der die Höhenlage der Ventile zum Ausgleichhebel zu verändern gestattet.
DEK92178D 1924-12-23 1924-12-23 Umschaltvorrichtung fuer Kesselspeisewasservorwaermer o. dgl. Expired DE433971C (de)

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