AT203777B - Landwirtschaftlicher Einachsschlepper oder Kleinarbeits-Maschine - Google Patents

Landwirtschaftlicher Einachsschlepper oder Kleinarbeits-Maschine

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AT203777B AT256758A AT256758A AT203777B AT 203777 B AT203777 B AT 203777B AT 256758 A AT256758 A AT 256758A AT 256758 A AT256758 A AT 256758A AT 203777 B AT203777 B AT 203777B
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Agria Werke Maschinenfabrik Mo
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  Landwirtschaftlicher Einachsschlepper oder
Kleinarbeits-Maschine 
Die Erfindung bezieht sich auf einspurig fahrbare landwirtschaftliche Einachsschlepper oder Kleinarbeitsmaschinen, die vornehmlich zur Arbeitsverrichtung in   Reihenkulturen,   bestimmt sind, an. nach hinten. ragenden Handgriffen geführt und gelenkt werden und deren Rahmen im wesentlichen durch ein den Antriebsmotor tragendes, vorzugsweise mit Zapfwellen versehenes Getriebegehäuse gebildet ist. 



   Zum Arbeiten in Reihenkulturen hat man bereits einspurig fahrbare Arbeitsmaschinen vorgeschlagen, die für ihren Fahrantrieb in der Regel nur ein einziges Rad aufweisen, das von einem davor oder darüber angebrachten Motor angetrieben wird. Der Antrieb erfolgt meist einseitig mittels Kettentrieben. Etwa vorhandene Zapfwellen für den Antrieb von Geräten liegen durch die unsymmetrische Bauart des Getriebes einseitig zur Radspur versetzt. Diese Anordnung ist unzweckmässig, da im Interesse einer leichten Führung und   gleichmässigen   Arbeit der Maschine und auch aus andern Gründen ein zentraler Antrieb der Arbeitsgeräte vorzuziehen ist. Überdies ist der Aufbau des Getriebes derartiger Arbeitsmaschinen, wenn Zapfwellen vorgesehen sind, sehr kompliziert und teuer. 



   Zur Erzielung einer besseren Bodenadhäsion und Lenkbarkeit von dreispurig fahrbaren landwirtschaftlichen Schleppern oder Arbeitsmaschinen, die nach Art von   Dreiradfahrzeugen.   ausgebildet sind und normalerweise ein zum Lenken dienendes mittleres Vorderrad und zwei seitlich angeordnete Hinterräder aufweisen, hat man vorgeschlagen, an Stelle des vorderen Lenkrades zwei an der senkrechten Lenkachse dicht   zusammenliegende,   V-förmig angeordnete vordere   Lenkräder   zu benutzen, die am Boden in einer gemeinsamen Fahrspur dicht   benachbart     sind.

   Diese Lenkräder weisen nur einen kleinen Durchmesser   auf und liegen mit ihren geneigten Achsen dicht zusammen, sind daher auch nicht geeignet und dazu vorgesehen, im Bereich ihrer Radachsen ein Getriebegehäuse zwischen sich aufzunehmen.   Femer   ist es bekannt, eine zum Herstellen von Gräben mit geneigten Wänden dienende Vorrichtung mit zwei an einem Getriebegehäuse V-förmig angeordneten Frässcheiben zu versehen, die an der   Bodelû1äche   des herzustellenden Grabens dicht zusammenliegen. Die   Frässcheiben sind   aber keine Laufräder, sondern Arbeitswerkzeuge, die sich beim Fahren in die Erde eingraben. 



   Schliesslich ist es bekamt, bei   Bodenfräsen   mit vorderen, in senkrechten Ebenen dicht benachbarten Laufrädern die hinter   denLaufrädern befindlichenArbeitswerkzeuge   oder Frästrommeln mit   schrägeaach-   sen derart V-förmig zueinander anzuordnen, dass sie am Boden dicht zusammenliegen. 
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 !'1e nachArtbare landwirtschaftliche Maschine zu schaffen, die eine im wesentlichen zentrische Gewichtsverteilung in bezug auf die Radspur aufweist, sich daher beim Arbeiten leicht führen und lenken lässt und bei einfacher Getriebeausbildung eine zentrische Zapfwellenanordnung mit niedrig liegenden, vorderen und hinteren Zapfwellenanschlüssen ermöglicht.

   Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass die zum Fahren des Schleppers oder der Maschine dienenden, an den beiden Seiten des    den.'Antriebsmotor tragenden   Getriebegehäuses befindlichen Laufräder in der für umlaufende Bodenbearbeitungswerkzeuge landwirtschaftlicher Maschinen bekannten Weise   V-förmig   zueinander angeordnet sind und mit ihren Radkränzen unterhalb des Getriebegehäuses unter Bildung nur einer einzelnen Radspur am Boden dicht zusammenliegen. 



  Das   Getriebegehäuse   kann zweckmässig im Querschnitt gleichfalls V-förmig ausgebildet sein und eine untere Längswelle enthalten, die als   Radantriebswelle   dient, dabei zweckmässig die vorderen und hinteren 

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 Stirnwände des Getriebegehäuses durchragt und mit vorderen und   hinterenZapfweUetianschlüsfen   versehen sein kann. 



   Die Übertragung des Antriebes von der unteren Radantriebswelle auf die   V-formig schräggestellten   Laufräder erfolgtvorzugsweise mit Hilfe eines Schneckentriebes, der eine auf der Radantriebswelle sitzende Antriebsschnecke und zwei damit in Eingriff befindliche Schneckenräder aufweist, die in zu den Laufrädern parallelen Ebenen angeordnet sind, also gleichfalls eine   V-förmige Schrägung zueinander   aufweisen und die entsprechend   zueinander geneigten Radachsen antreiben. Die Schneckenräder   sind vorzugsweise als   Halbschneckenräder   ausgebildet, und die mit ihnen in Eingriff befindliche Schnecke soll mindestens dreigängig sein, damit eine Selbsthemmung des Schneckentriebes für den   Laufradantrieb   vermieden ist. 



   Der Antriebsmotor ist vorzugsweise auf dem nach oben verbreiterten Teil des im Querschnitt V-förmigen Getriebegehäuses derart angeordnet, dass er das Getriebe von oben her mit senkrecht stehender Kurbelwelle antreibt. Der Antrieb der unteren Radantriebswelle erfolgt zweckmässig über eine zweite Längswelle, die oberhalb der Radantriebswelle etwa in Höhe der geneigten   Radachsen zwischen den V-för-   mig angeordneten Schneckenrädern für den Radantrieb   untergebracht   ist.

   Diese zweite, bei Getrieben für Einachsschlepper an sich bekannte, als Vorgelegewelle   dienende Längswelle   ist zweckmässig an ihren Enden ebenfalls mit vorderen und hinteren Zapfwellenanschlüssen versehen, so dass die Möglichkeit besteht, die 
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 von der Fahrgeschwindigkeit der Maschine von der unteren Längswelle aus anzutreiben, von der der Antrieb der Laufräder abgeleitet ist, oder von der oberen Längswelle, die eine von der Gangschaltung der Fahrgeschwindigkeit unabhängige Drehzahl aufweist und den Antrieb von Geräten auch bei Ausschaltung des Fahrantriebes vermitteln kann.

   Die beiden Längswellen sind zweckmässig in der   ffr   Einachsschleppergetriebe bekannten Weise durch ein zwei-oder   mehrstufigesStimzahnradgetriebe   mit Schieberädem ver bunden, wobei die   Schieberädervorzugsweise hinter der Radantriebsschnecke   auf der unteren Längswelle des Getriebes angeordnet sind. 



   Die vorderen und hinteren   Zarfwellenansch1üsse   ermöglichen es, die Arbeitsmaschine nach der Erfindung universell zu verwenden und mit zugeordneten Geräten auszurüsten, die sowohl vor als auch hinter der Maschine arbeiten. Vor der Arbeitsmaschine werden in bekannter Weise überwiegend angebaut : Frontmähwerk mit Mähbalken, Sichelmäher,   Rasenmäher ;   hinter der Maschine : rotierende Hackwerkzeuge, rotierendes Fräswerk, Pumpen verschiedenster Art usw. Mit der beschriebenen doppelten   Längswellenan-   Ordnung können die Geräte sowohl vom als auch hinten in Abhängigkeit oder unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit betrieben werden. 



   Die V-förmige Anordnung der Laufräder der Maschine hat u. a. auch den Vorteil, dass sich die Laufräder an ihren beim Fahren nach unten zusammenlaufenden, inneren Radkanten selbsttätig von anhaftenden Erdklumpen reinigen. Des Weiteren ermöglicht die im Querschnitt V-förmige Ausbildung des Getriebegehäuses mit geneigter Radachsen eine neuartige Verwendung der Maschine als Rotoregge. Neuerungsgemäss ist nämlich auch vorgesehen, die Laufräder abnehmbar anzubringen und an ihrer Stelle an sich bekannte kegelstumpfförmige Werkzeugtrommeln an den Radachsen anzubringen. Die Arbeitsmaschine nacn der Erfindung wird dadurch zu einer triebradlosen Fräse, die die Arbeitsfläche in Dekannter Weise in ganzer Maschinenbreite ohne Verbleib eines unbearbeiteten Mittelstreifens bearbeiten kann. 



   Die Zeichnung zeigt in schematischen Darstellungen ein Beispiel für die Ausführung der Arbeitsmaschine nach der Erfindung, und zwar zeigen Fig. l eine Seitenansicht, Fig. 2 den Grundriss und Fig. 3 eine Rückansicht der Maschine, Fig. 4 das Getriebegehäuse allein im Längsschnitt mit zugeordnetem Anbaugetriebe, Fig. 5 einen Querschnitt durch das Getriebegehäuse und die Laufräder im Bereich der Radachsen, und   Fig. 6 eine abgeänderte Ausführung   des in Fig. 4 auf der linken Seite dargestellten Anbaugetriebes. 



   Die Maschine weist zwei V-förmig angeordnete Laufräder 1 auf, die mit ihren Innenkanten an der tiefsten Stelle dicht zusammenliegen und daher beim Fahren der Maschine nur eine einzige Radspur ergeben, deren Gesamtbreite der doppelten Radkranzbreite entspricht. Die Laufräder sind mit entsprechend   schrägliegenden   Radachsen   P   an den   Seitenwänden   eines Getriebegehäuses 3 gelagert, das in seiner Stimansicht gemäss Fig. 3 und in seinem Querschnitt gemäss Fig. 5 gleichfalls V-förmig gestaltet und tiefliegend zwischen den beiden Laufrädern untergebracht ist. Das Getriebegehäuse weist oberhalb der Laufräder einen zentrisch aufgesetzten Antriebsmotor 4 mit senkrecht stehender Kurbelwelle auf und ist mit nach hinten ragenden, gegabelten Handgriffen 5 zum Lenken und Führen der Maschine versehen. 



   Wie sich aus Fig. 4 und 5 entnehmen lässt, enthält das Getriebegehäuse eine untere Längswelle 6, die unterhalb der Radachsen 2 nahezu im unteren Eck des Gehäuses angeordnet ist, die vorderen und hinteren   Stirnwände   des Gehäuses 3 durchragt und an ihren beiden Enden Zapfwellenanschlüsse 7 und 8 aufweist. Die Welle 6 ist im Bereich der Radachsen 2, bezogen auf die Länge des Gehäuses, mit einer fest angebrach- 

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 ten mindestens dreigängigen Antriebsschnecke 9 versehen, die mit zwei auf den Radachsen sitzenden, gleichfalls   V-förmig   angeordneten   Halbschneckenr ! idern   10 in Eingriff steht. 



   Oberhalb der   untern   Längswelle 6 ist zwischen den   Halbsconeckenrädem   10 etwa in gleicher Höhe mit den Radachsen 2 eine zweite Längswelle 11 angeordnet, die gleichfalls die Stirnwände des Getriebegehäuses 3 durchragt und an ihren Enden mit Zapfwellenanschlüssen 12 und 13 versehen ist. Die Welle 11 dient   alsVorgelegewee fur   die R:   d@@triebswelle 6, wird vom Motor 4 aus über   ein Stirnzahnrädergetriebe 14 und ein Kegelrädergetriebe 15 angetrieben und ist mit fest angebrachten   Übersetzungsrädem   16,17 versehen, die mit einem auf der Längswelle 6 angeordneten, doppelten Schieberad 18 für die   Gangschal-   tung der Fahrgeschwindigkeit wahlweise in Eingriff gebracht werden können.

   Das Schieberad 18 weist eine 
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 Die Verschiebung des Schieberades 18 erfolgt mit Hilfe eines Schaltstiftes 20, der in   einer Längsbohrung   der Welle 6 verschiebbar ist. Der Schaltstift 20 ist mit dem Schieberad 18 durch einen Querstift 21 gekuppelt, der zugeordnete Längsschlitze der Welle 6 durchragt. 



   Dem Getriebegehäuse 3 ist ein Gehäusedeckel 22 zugeordnet, der wahlweise die vorderen oder hinteren Zapfwellenanschlüsse 8, 13 bei Nichtgebrauch abdeckt und gegen Verschmutzung schütz. Dem Getriebegehäuse kann weiterhin ein Anbaugetriebe 23   zugeordnet s--in, dessen Zahnräder   sowohl auf die hinteren als auch auf die vorderen   Zapfwellenanschlüsse   7,12 bzw. 8, 13 des Getriebes passen. Das Gehäuse 24 des Anbaugetriebes weist eine Bohrung 25 auf, die den Schaltstift 20 der unteren Längswelle 6 aufnimmt, soweit er in der entkuppelten Stellung des Schieberades 18 aus   dem Zapfwellenanschluss 7   der unteren Längswelle hervorsteht. 



   Ist der Motor eingeschaltet, so kann die untere Längswelle 6 von der oberen Längswelle 11 entweder mit dem Zahnritzel 16 oder mit dem Zahnrad 17 über das Schieberad 18 angetrieben werden und leitet diesen Antrieb über   die Antriebsschnecke   9 und die Halbschneckenräder 10 auf die Laufräder 1 weiter, die somit in zwei Geschwindigkeitsgängen angetrieben werden können. Wird in   Sonderfällen,   ein dritter Gang verlangt, so kann er mit dem Anbaugetriebe 23 hergestellt werden, das zweckmässig sowohl auf die hinteren   Zapfwellenanschlüsse   7,12 als auch auf die vorderen Zapfwellenanschlüsse 8,13 passt, damit man im dritten Gang zusätzlich nach Wahl vordere oder hintere Anbaugeräte antreiben   kann.   



   Die Laufräder 1 sind von ihren Radachsen 2 abnehmbar und können gegen an sich bekannte kegelstumpfförmige   Werkzeugtrommeln26   auswechselbar sein, die in Fig. 5 mit gestrichelten Linien angedeutet sind und es ermöglichen, eine   zusammenhängende Arbeitsfläche in   der bekannten Art in voller Breite F zu bearbeiten, gegebenenfalls auch zu walzen, ohne dabei einen unbearbeiteten Mittelstreifen zwischen den Trommeln zu hinterlassen. 



   Der an der unteren Längswelle 6 des Getriebes angeordnete Schaltstift 20, der beim Ansetzen des Anbaugetriebes 23,24 die Zahnräder 18 längs der Welle 6 in die in Fig. 4 dargestellte Lage schiebt, in der sie mit den Zahnrädern 16,17 ausser Eingriff sind, kann auch verwendet werden, um beim Ankuppeln von   Arbeitsgeräten   selbsttätig die Gangschaltung für den Fahrantrieb der Maschine zu   betätigen,   und die den verschiedenen   Geräten   zukommende Fahrgeschwindigkeit selbsttätig einzustellen. In diesem Falle ist das mit der Maschine zu kuppelnde Arbeitsgerät mit einem Anschlag versehen, der beim Ankuppeln des Anbaugerätes mit dem Schaltstift 20 zusammenwirkt und je nach seiner Entfernung vom Getriebe den Schaltstift 20 mehr oder weniger tief in die Welle 7 eindrückt.

   Der Schaltstift 20 braucht nicht innerhalb der Welle 6 angeordnet zu sein, sondern kann sich auch an anderer Stelle des Gehäuses befinden und mit den 
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18 so verbundensein, dassin eine bestimmte Schaltstellung verschiebt. 



   Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausbildung des Anbaugetriebes 23,24, bei der die Zahnräder   23   unmittelbar mit den Zapfwellen   7, 12 bzw, 8, 13   gekuppelt werden, wenn man das Anbaugetriebe verwenden will, müssen die Zahnräder 18 natürlich entkuppelt sein, damit das Anbaugetriebe arbeiten kann. Solange das Anbaugetriebe 23,24 mit dem Getriebe 3 vereinigt ist, kann die Maschine nur mit der vom Anbaugetriebe vermittelten Geschwindigkeit gefahren werden. 



   Indessen gibt es auch Fälle, m denen es erwünscht ist, ständig einen von dem Anbaugetriebe vermittelten, zusätzlichen Geschwindigkeitsgang zur   Verfügung   zu haben, ohne auf die Einschaltung der andern Geschwindigkeitsgänge verzichten zu müssen. Für solche Fälle ist das in Fig. 6 dargestellte Anbaugetriebe vorgesehen. Das Anbaugetriebe ist hier in einem Gehäuse 27 untergebracht, das mit   ei. em Flaasch 28 am   Gehäuse 3 des Hauptgetriebes befestigt werden kann. Das Gehäuse   2 7 enthält   zwei parallele Wellen 29, 30, die mit 
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 dient als antreibende Welle des Anbaugetriebes und istbei Verwendung dieses Anbaugetriebes mit der aatrei-   bendea.

   Welle   11 des Hauptgetriebes ständig gekuppelt. während die Welle 30 als abtreibende Welle   desAnbau-   

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 getriebes dient und mit der abtreibenden Welle 6 des Hauptgetriebes verbunden wird, die den Antrieb auf die Laufräder 1 überträgt. 



   Die Welle 29 trägt ein fest aufgekeiltes Zahnritzel 33, das zur Erzielung einer grossen Untersetzung mit einem auf der Welle 30 sitzenden grossen Zahnrad 34 ständig in Eingriff steht. Das Zahnrad 34 besteht aus einem Zahnkranz, der unter Zwischenschaltung von Rollen 35 einer Freilaufkupplung an einer festen Nabe 36 der Welle 30 gelagert und durch seitliche Stirnscheiben 37, 38 gegen Axialverschiebung gesichert ist. 



   Die mit den Rollen 35 versehene Freilaufkupplung arbeitet als   Überholung'upplung und   kommt nur in Eingriff, wenn die Getriebeverbindung zwischen den Wellen 6 und 11 des Hauptgetriebes ausgeschaltet ist. In diesem Falle werden die   Schiebezahnräder18   nicht von dem Schaltstift 20, sondern von einer andem Schaltvorrichtung betätigt. In der entkuppelten Stellung der Zahnräder 18 überträgt die Welle 11 über die Zahnräder 33, 34 einen langsamen Getriebegang auf die Welle 6 und die von ihr angetriebenen Laufräder 1.

   Werden dagegen die Zahnräder   18   des Hauptgetriebes mit den Zahnrädern 16 oder 17 in Eingriff gebracht, die eine kleinere Übersetzung aufweisen als die Zahnräder 33,34 des Anbaugetriebes, so läuft die untere Welle 6 des Hauptgetriebes und somit auch die Welle 30 des Anbaugetriebes schneller um als mit der vom Anbaugetriebe übertragenen Drehzahl. Dabei wird die im   Aniiatigetriebc angeordnete über-     holungskupnlumg   wirksam, so dass das Zahnrad 34 auf der Nabe 36 nur mit einer gegen die Wellen 6, 30' verminderten Geschwindigkeit umläuft, ohne einen Antrieb zu übertragen. 



   In dieser Ausführung nach Fig. 6 kann also das Anbaugetriebe zur Erzielung eines zusätzlichen Geschwindigkeitsganges ständig mit den Zapfwellen am vorderen oder hinteren Ende des Hauptgetriebes gekuppelt bleiben und wird ohne besondere Schaltmittel selbsttätig eingeschaltet, wenn man die Zahnräder 18 des Hauptgetriebes in die in Fig. 4 dargestellte Ausrückstellung bringt. 



   Die Erfindung ist nicht auf Einzelheiten der hier beschriebenen Anordnungen beschränkt. Die selbsttätige Getriebegangschaltung mit Hilfe des Schaltstiftes 20 beim Kuppeln des Hauptgetriebes mit einem Anbaugetriebe oder   m'teinem anzutreibenden Arbeitsgerät   kann ebenso wie das mit einer Überholungskupplung ausgerüstete Anbaugetriebe nach Fig. 6 auch bei andern Einachsschleppem oder landwirtschaftlichen Arbeitsmaschinen verwendet werden bei   dense   die Laufräder 1 und das Getriebe nicht die hier beschriebene V-förmige Anordnung aufweisen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1.   Landwirtschaftlicher Einachsschlepper oder Kleinarbeitsmaschine mit zwei angetriebenenLaufrädem   und nach hinten ragenden Handgriffen zur Führung und Lenkung, wobei deren Rahmen im wesentlichen durch ein den Antriebsmotor tragendes, vorzugsweise mit Zapfwellen versehenes Getriebegehäuse gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Fahren des Schleppers oder der Maschine dienenden, an den beiden Seiten des den Antriebsmotor (4) tragenden Getriebegehäuses (3) befindlichen Laufräder   (1)   in der fürumlaufendeBodenbearbeitungswerkzeugelandwirtschaftlicherMaschinenbekanntenWisV-förmigzueinander angeordnet sind und mit   ihrenRadkränzen   unterhalb des Getriebegehäuses unter Bildung nur einer einzelnen Radspur am Boden dicht zusammenliegen.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das den Motor tragende Getriebege- EMI4.1 Laufräder (1) durch eine auf der Radantriebswelle (6) sitzende Antriebsschnecke (9) und zwei damit in Eingriff befindliche, V-förmig angeordnete Schneckenräder (10) erfolgt. EMI4.2 räder (10) als dazu passende Halbschneckenräder ausgebildet sind.
    5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das im Querschnitt V-förmig ausgebildete Getriebegehäuse (3) eine zweite, oberhalb der Radantriebswelle (6) etwa in Höhe der geneigten Radachsen (2) zwischen den V-förmig angeordneten Schneckenrädern (10) für den Radantrieb untergebrachte Längswelle (11) enthält, die vorzugsweise ebenfalls mit je einem vorderenund/ oder hinteren Zapfwellenanschluss (12, 13) versehen ist.
    6. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor mit senkrecht stehender Kurbelwelle auf dem nach oben verbreiterten Teil des im Querschnitt Vförmigen Getriebegehäuses (3) angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1
    8. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gehäuse des Getriebes ein Anbaugetriebe (23) mit zwischen die schräggestellten Laufräder (1) passendem, gleichfalls V-förmig ausgebildetem Gehäuse (24) zugeordnet ist, das mit seinen Zahnrädern wahlweise auf die vorderen oder hinteren Zapfwellenanschlüsse (7, 12 bzw. 8, 13) der Maschine aufsetzbar ist.
    9. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch geksnazeichnet. dass die schrägge- EMI5.2 Stellenenkanten dicht zusammenliegen.
    10. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, deren Getriebe ein oder mehrere auf der zugeordneten Zapfwelle verschiebbare Getrieberäder für die Gangschaltung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltstellungen des bzw. der verschiebbaren Getrieberäder durch ein. bewegliches Schaltglied (20) einstellbar sind, das beim Aabau von Anbaugeräten oder-getrieben selbsttätig in. die richtige Schaltstellung kommt.
    11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das den verschiebbaren Getrieberädern (18) zugeordnete Schaltglied durch einen. Schaltstift (20) gebildet ist. der in der die Schieberäder tragenden Welle verschiebbar gelagert, mit den Schieberäderl1 gekuppelt ist und mit einem aus der Welle (6, 7) hervorstehenden Ende mit einer zugeordneten Passung (25) des anzubauenden Getriebes oder Gerätes zusammenwirkt.
    12. Maschine nach einem der vorhergehenden Anspruche, deren Getriebe zwei parallele Längswellen enthält, die an einem oder an beiden Enden des Getriebes mit parallelen Zapfwellenanschlüssen, aus dem Getriebegehäuse hervorstehen und vorzugsweise mit einem entkuppelbaren Wechselgetriebe zur Einschaltung unterschiedlicher Geschwindigkeiten für den Fahrantrieb versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass dem Getriebe ein auf die Zapfwellenanschlüsse (7, 12 bzw. 8, 13) der L1ingswellen (6, 11) passendes Anbaugetriebe (27-38) zugeordnet ist, dessen Zahnräder (33, 34) eine als Überholungskupplung wirkende Freilaufkupplung (35, 36) enthalten.
AT256758A 1957-04-13 1958-04-10 Landwirtschaftlicher Einachsschlepper oder Kleinarbeits-Maschine AT203777B (de)

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