AT203707B - Vorrichtung zum Regulieren und Erweitern von Kaminen, Rauchfängen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Regulieren und Erweitern von Kaminen, Rauchfängen od. dgl.

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AT203707B
AT203707B AT805857A AT805857A AT203707B AT 203707 B AT203707 B AT 203707B AT 805857 A AT805857 A AT 805857A AT 805857 A AT805857 A AT 805857A AT 203707 B AT203707 B AT 203707B
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AT
Austria
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stator
chimneys
tools
milling
tool
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Application number
AT805857A
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English (en)
Inventor
Konrad Maly
Original Assignee
Konrad Maly
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  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Regulieren und Erweitern von Kaminen,
Rauchfängen od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regulieren und Erweitern von Kaminen, Rauchfängen od. dgl. Bei den Vorrichtungen zum Reinigen und Ausschleifen von Kaminen ist es bekannt, einen mit dem Antriebsmotor auf Drehung gekuppelten Werkzeugträger im Kamin mittels eines Zugelementes aufund abzubewegen und innerhalb des   Kaminquer. Qrhnittes zentrisch   zu führen. 



   Gemäss der Erfindung wird der Werkzeugträger mit einem oder mehreren den Kaminquerschnitt regulierenden bzw. erweiternden Schleif-,   Fräs- oder   Schlägerwerkzeugen versehen und dadurch die Möglichkeit geschaffen, jeden bestehenden Kamin zu korrigieren bzw. auf jeweils erforderliche lichte Weite auszuweiten. 



   Dabei kann es von besonderem Vorteil sein, den aussen angeordneten Stator des Elektromotors unmittelbar als Werkzeugträger auszubilden und weiters die Schlägerwerkzeuge am Werkzeugträger kranzartig anzuordnen und dem   Fräs- oder   Schleifwerkzeug in der Bewegungsrichtung der Vorrichtung vorzuschalten. 



   Zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung zeigen die Fig. 1 und 2 im Aufriss bei im Längsschnitt dargestelltem   Schleifkörper   und die Fig. 3 zeigt ein Detail im Grundriss. 



   Gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel besitzt die Vorrichtung einen Elektromotor, dessen Stator 16 in der üblichen Art von einem Gehäuse umschlossen ist und dessen Rotor 1 auf einer vertikalen Welle 2 befestigt ist. An dem Statorgehäuse 16 sind oben mittels Gelenken 3 nach aussen schwenkbare   Sttttzar-   me 4 angebracht. An den oberen Enden dieser Stützarme 4 sind die   Auihängeösen   5 vorgesehen, an   wel-     chen   die Zugkette 6 eines Zugelementes 7 eingehängt sind. Durch die Art der Aufhängung des Motors werden die Stützarme 4 nach innen gezogen, so dass sie mit ihren Rücken an einer Steuerscheibe 8 zur Anlage kommen.

   Diese Steuerscheibe 8 sitzt axial verschiebbar auf der Welle 2 und wird gegen Drehung durch   einen Fliehkraftregler   9 im Ausmass der Drehungsgeschwindigkeit der Welle 2 gegen die Rücken der Stützarme bewegt, so dass diese gezwungen werden, nach aussen zu schwenken und sich mit ihren Kanten an der Schachtwandung abzustützen, die bereits bearbeitet wurde. Verliert der Motor an Drehzahl oder bleibt er stehen, dann hebt der Fliehkraftregler 9 die Steuerscheibe 8 hoch und die Stützarme können unter dem Zug des Zugelementes 7 von der Kaminwand zurücktreten. In diesem Zustand kann die Vorrichtung ohne Schwierigkeit aus dem Kamin herausgezogen werden. 



   Am unteren Ende der Welle 2 ist ein Fräser 10 oder ein harter, druckfester Schleifstein aus einem vorzugsweise harten Material, z. B. Karborundum, auswechselbar aber starr, z. B. mittels einer Gewindemutter 11, befestigt. Dieser Fräser oder Schleifstein ist in seinem Durchmesser so bemessen, dass er die gestellte Aufgabe, also Ausputzen von lockerem Gestein oder Querschnittserweiterung mit Sicherheit bewältigt. Für den gewünschten Querschnitt wird eben die richtige Schleifsteingrösse gewählt. 



   Das Ende der Welle besitzt noch einen stirnseitig abstehenden Zapfen 12 mit Kopf 13, an welchem eine Muffe 14 drehbar hängt, an der das untere Zugseil 15 angebracht ist, mit dem die ganze Vorrichtung von Hand aus hinuntergezogen werden kann. Es kann auch noch ein weiterer Führungskörper mit federnden Tastarmen zur Führung der Vorrichtung im alten Kaminquerschnitt angebracht sein. 



   Nach dem zweiten   Ausftihrungsbeispiel   ist ein Elektromotor vorgesehen, dessen Stator 16 innen liegt und dessen Rotor aussen angeordnet ist. Dieser Rotor 1 dient als Träger für einen ringförmigen Fräser oder einen ringförmigen Schleifstein 17. Dieses Werkzeug sitzt auswechselbar am Rotor 1 und ist mit diesem fest verbunden. Es können daher bei einheitlichem Rotordurchmesser Fräser oder Schleifkörper mit verschiedenem   Aussendurchmesser   Verwendung finden. 

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   In der Bewegungsrichtung der Vorrichtung kann   diesen. Werkzeugkranz ein SchlägeMranz   vorgeschaltet sein. Zu diesem Zweck ist in einer Ringstufe des Rotors 1 ein Tragring 18 abnehmbar befestigt, der einen Kranz von entgegen der Wirkung von Federn 19 radial beweglich gelagerten Schlägern 20 besitzt, die unter der Wirkung von mit dem Stator 16 verbundenen Nocken 21 in kurzen Abständen gegen die Kaminwandung gestossen werden. Beim Ausführungsbeispiel sind es Meissel 20 mit Hammerkopf, die von Federn zurückgezogen und sowohl durch die Fliehkraftwirkung als auch durch einen Kranz Nocken 21 vorgestossen werden, die auf einem Ring 22 vorgesehen sind, welcher mit dem Stator 16 fest verbunden ist. So kann dem Fräs-oder Schleifgang ein   Lockerungsprozess   vorgeschaltet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Regulieren und Erweitern von Kaminen,   Rauchfängen   od.   dgl.,   bei der ein mit dem Antriebsmotor auf Drehung gekuppelter Werkzeugträger im Kamin mittels eines Zugelementes aufund abbewegbar und innerhalb des Kaminquerschnittes zentrisch geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger ein oder mehrere den Kaminquerschnitt regulierende bzw. erweiternde Schleif-, Fräsoder Schlägerwerkzeuge   (lf, 17   und 20) trägt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den innen angeordneten Stator (16) aussen umgebende Rotor (1) unmittelbar als Werkzeugträger für die Fräs-, Schleif- oder Schlägerwerkzeuge (17 bzw. 20) ausgebildet ist (Fig. 2).
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlägerwerkzeu- EMI2.1 oder Schleifwerkzeug (17)Bewegungsrichtung der Vorrichtung vorgeschaltet sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlägerwerkzeuge (20) aus mei- sselartigen Werkzeugen bestehen, die in einem auf den Rotor (1) auswechselbar aufsetzbaren Tragring (18) radial beweglich sitzen und gegen den Druck von Federn (19) zum Teil unter Fliehkraftwirkung, zum Teil unter dem Steuerdruck von Nocken (21) eines mit dem Stator (16) verbundenen Ringes (22) in kurzen Schlägen gegen die Kaminwandung gestossen werden.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum zentrischen Halten und Führen eine Stützeinrichtung vorgesehen ist, die aus am Stator des Motors gelenkig angebrachten und nach aussen schwenkbaren Stützarmen (4) besteht, die mittels einer einzigen, unter der Wirkung eines von der Motorwelle (2) betätigten Fliehkraftregleis (9) stehenden Steuerscheibe (8) gegen die Kaminwandung angehalten werden.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch unterhalb des Fräs-bzw.
    Schleifkörpers federnde Stützelemente vorgesehen sind, die an der alten Kamimrandung gleiten.
AT805857A 1957-12-13 1957-12-13 Vorrichtung zum Regulieren und Erweitern von Kaminen, Rauchfängen od. dgl. AT203707B (de)

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